Wenn Werbung nervt
Beim fernsehen oder besser gesagt lesen des Videotextes eines großen deutschen Privatsenders wurde ich heute böse überrascht. Nichts ahnend suchte ich nach den neusten Transfermeldungen der Bundeslige als plötzlich der gewünschte Artikel der Videotexttafel durch einen riesigen, roten Werbeblock verdeckt war . Das ganze erinnert stark an die aus dem Internet bekannten Layer-Ads – nur mit dem Nachteil dass das kleine “X” rechts oben fehlt. Der geneigte Leser hat also genau 2 Möglichkeiten: 1. Warten und die ungewollte Werbebotschaft ertragen oder 2. auf den Inhalt des Artikels verzichten. Ob diese Werbeform den gewünschten Effekt erzeugt darf zumindest bezweifelt werden – aber in Zeiten von Bild-im-Bild-Werbung und Sponsored-Shows bleibt offenbar keine Variante unversucht noch mehr Einnahmen über Streuverlustreiche Werbekanäle zu erzielen.
Da ich es aber bevorzuge selbst zu entscheiden wann Werbung mich derart penetrant erreicht läuft mein Notebook ab Morgen Früh parallel zum Frühstücksfernsehen.




Mir hilft diese Werbung ungemein, denn dann weiß ich immer genau, was ich garantiert nicht kaufen werde
Hallo Herbert,
genau das ist eine Reaktion die mir zeigt wie Sinnfrei die Nutzung solcher Kanäle ist! Neben dem riesigen Streuverlust verärgert der Werber sogar potenzielle Kunden. Aber eines schönen Tages werden auch die letzten Werbestrategen verstehen dass viele Verbraucher Ihren Alltag mittlerweile sehr bewußt gestalten!
Bei RTL wird es derzeit sogar auf der “Startseite” praktiziert das genau über das aktuelle Programm wechselnd diverse Werbungen laufen. Das ist schon mehr als dreist und verdirbt mir auch echt die Laune, da für eine schnelle Programminfo der Teletext immer noch die einfachste Zugangsquelle ist. Aber naja, hauptsache Marken-Aufmerksamkeit generieren…