Wenn Werbung nervt

Beim fernsehen oder besser gesagt lesen des Videotextes eines großen deutschen Privatsenders wurde ich heute böse überrascht. Nichts ahnend suchte ich nach den neusten Transfermeldungen der Bundeslige als plötzlich der gewünschte Artikel der Videotexttafel durch einen riesigen, roten Werbeblock verdeckt war . Das ganze erinnert stark an die aus dem Internet bekannten Layer-Ads – nur mit dem Nachteil dass das kleine “X” rechts oben fehlt. Der geneigte Leser hat also genau 2 Möglichkeiten: 1. Warten und die ungewollte Werbebotschaft ertragen oder 2. auf den Inhalt des Artikels verzichten. Ob diese Werbeform den gewünschten Effekt erzeugt darf zumindest bezweifelt werden – aber in Zeiten von Bild-im-Bild-Werbung und Sponsored-Shows bleibt offenbar keine Variante unversucht noch mehr Einnahmen über Streuverlustreiche Werbekanäle zu erzielen.

Da ich es aber bevorzuge selbst zu entscheiden wann Werbung mich derart penetrant erreicht läuft mein Notebook ab Morgen Früh parallel zum Frühstücksfernsehen.