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Negative Berichte in den Suchmaschinen

Oft finden sich in den Suchergebnissen der Suchmaschinen ungeliebte Einträge über das eigene Produkt oder das eigene Unternehmen. Entweder hat ein Blogger seinen Unmut über ein fehlerhaftes Produkt oder schlechten Support Luft gemacht oder die Presse einen Mitarbeiter an einem schlechten Montag interviewt. Diese Fälle sind meist gerechtfertigte Kritikpunkte und können mit etwas Geschick zu positiven Nachrichten gedreht werden. Wichtig dabei ist natürlich auch die wirkliche Verbesserung der kritisierten Punkte, sonst droht sofort der nächste Ärger. Solche Fälle sind eher harmlos und führen bei richtiger Behandlung nicht zu nachhaltigen Schäden.

Die wesentlich größeren Probleme entstehen wenn ein Mitbewerber oder ein Anderer mit niederen Interessen systematisch gegen Sie vorgeht. Dann werden negative Einträge in Foren verfasst, kostenlose Blogs errichtet die ständig angebliche Missstände aufzeigen oder bestehende Blogs in den Kommentaren missbraucht. Die Reichweite jedes einzelnen Eintrags ist dabei meist so gering das es kaum jemand bemerkt, sind jedoch Profis am Werk wird es schwierig. Dann tauchen plötzlich in den Suchergebnissen haarsträubende Meldungen auf und ab diesem Punkt wird es gefährlich. Da diese Täter meist ganze Netzwerke aufbauen um Ihr Ziel in Misskredit zu bringen ist es zwingend notwendig entschlossen dagegen vor zugehen. Den Gang zur Polizei bzw zum Staatsanwalt kann man sich eigentlich sparen. Solche Angriffe werden meist aus dem Ausland getätigt und die Nutzung dieser Onlinedienste ist auch ohne Registrierung oder mit der Nutzung sogenannter Fakeaccounts möglich. Auf rechtlicher Basis werden Sie also wenig erreichen und gehen das Risiko ein das die Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies allerdings auch ein Weg sein mit den Unwahrheiten aufzuräumen. Auch die Meldung an Google selbst kann bei eindeutigen Versuchen Ihnen Schaden zuzufügen helfen, allerdings sind nicht alle Fälle so klar belegbar oder der Suchmaschinenriese reagiert nicht wie gewünscht.
Der andere Weg, der auch meist genutzt wird, ist die negativen Meldungen mit eigenen zu verdrängen. Das sollte natürlich möglichst unauffällig geschehen, also verteilen Sie jetzt keine Jubelnachrichten über Ihr Unternehmen im Internet – dieser Schuß würde dann wohl nach hinten los gehen und eine ganze Welle negativer Meldungen nach sich ziehen. Verteilen Sie Meldungen über neue Produkte oder Ziele, auch neu gewonnene Kunden oder Expansionspläne. Oder lassen Sie gute Produkte von Anderen testen und entsprechende Rezessionen darüber verfassen. Es muss in jedem Fall glaubwürdig sein. Lassen Sie sich in einem solchen Fall dringend von einem Experten beraten.

Ich bitte diese Methoden, die im übrigen nur kurz anreißen was alles möglich ist, nicht live zu testen – es entsteht in jedem Fall ein gesetzeswidriger Tatbestand.

Kategorie: Features von Enrico • 26.02.2009

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