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Ist Ihre Website sicher?

Websites und Onlineshops werden mittlerweile von sehr vielen Firmen und Freelancern angeboten, es verhält sich in dieser Branche ähnlich wie bei den Unternehmensberatern – jeder darf sich im Prinzip Webdesigner nennen, unabhängig von Ausbildung oder sonstiger Qualifikation. Entsprechend ergibt sich eine vielfältige Anbieterlandschaft: Angefangen beim Schüler oder Studenten der aus dem Elternhaus für wenige Euro arbeitet, über den Einzelkämpfer (Freelancer) der entweder aus der eigenen Wohnung heraus oder einem kleinen Büro seine Dienste anbietet bishin zu Agenturen in allen Größen (4 bis einige Hundert Mitarbeiter) hat der geneigte Auftraggeber die Qual der Wahl.

Selbstverständlich staffeln sich auch die Preise je nach Größe und Renomee des Dienstleisters entsprechend von unten nach oben. Sie, als Auftraggeber haben nun nur ein Problem: Wie sollen Sie die Leistungen vergleichen und abwägen bei welchem der Anbieter Sie ein vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis erhalten?

In einem anderen Beitrag habe ich bereits über häufige Fehler berichtet doch an dieser Stelle möchte ich aus aktuellem Anlass nochmals auf eine Problematik hinweisen: Und zwar die Sicherheit! Ist Ihre Website weitestgehend gegen Angriffe geschützt? Welches System wird denn verwendet? Vielleicht Joomla! oder Typo3?

Auf was Sie unbedingt achten sollten

Es wäre nun grob fahrlässig die einfachsten Wege in ein CMS zu veröffentlichen, aber es kommt nicht selten vor das ein Content Management System vom Anbieter installiert wird und alle Sicherheitslücken offen bleiben. Der Pfad zum LogIn-Bereich wird nicht geändert oder der Standardbenutzer wird nicht gelöscht – so werden “Hacker” (wie solche Leute populistisch genannt werden) förmlich eingeladen einen Blick auf Ihre Seite zu werfen. Wer betreut eigentlich Ihre Seite? Werden regelmäßige Updates durchgeführt?

Wurde dann etwas an der Seite verändert ist der Ärger groß, und hier trennt sich dann auch die Spreu vom Weizen im Anbieterbereich. Gerade im Niedrigpreissegment wird über solche Dinge meist garnicht gesprochen, ein guter Freelancer wird es Ihnen eventuell anraten aber nicht immer selbst leisten können – in einer Agentur sollte(!) das schließen der bekannten “Hintertürchen” zum Standard gehören. Doch wer trägt im Fall der Fälle den Schaden? Schließlich ist das Ihre Unternehmenspräsentation im Internet! Steht von solchen Dingen nichts im Vertrag, Angebot oder Pflichtenheft wird es schon schwierig den Anbieter (sofern er denn noch existiert) zur Regulierung zu drängen. Natürlich handelt es sich bei solchen Dingen immer um eine Straftat, aber wer allerseits bekannte Lücken nicht schließt handelt zumindest leicht fahrlässig. Ebenso kann Ihnen auch Niemand eine absolute Sicherheitsgarantie geben, denn mit genug Zeit und Aufwand lässt sich wahrscheinlich jedes System irgendwie manipulieren, aber der Weg dahin sollte so schwierig wie möglich sein – und entprechende Überwachungen können dann einen Angriff indentifizieren bevor dieser erfolgreich ins System eindringt.

Fragen Sie also gezielt bei Ihrem Anbieter nach diesen Lücken und was er dagegen tut, vereinbaren Sie auch regelmäßige Updates – sonst kommt eines Tages das böse erwachen (wie zum Beispiel bei auf der Website des FC Schalke 04).

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Kategorie: News, Online von Enrico • 31.03.2009

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