Print oder Online?

Viele Unternehmen schalten in der Regionalpresse Zeitungsanzeigen. Die Preise, selbst für kleinere Formate werden dabei schnell monatliche Budgets in 4-stelliger Höhe ausgegeben. Doch wie sieht es hier mit der Erfolgskontrolle aus? Werden die Effekte der Zeitungsanonncen gemessen, oder läuft es doch nach dem olympischen Credo “Dabei sein ist alles”? Ich stelle mir diese Frage recht oft, denn aus meinem Agenturalltag kenne ich das Szenario sehr gut: Da werden jährlich 5-stellige Summen im Printsektor ausgegeben, meist ohne jegliche Kontrolle ob dies sich auch lohnt. “Das haben wir schon immer so gemacht” – hört man oft, andererseits werden im Onlinebereich lediglich niedrige 4-stellige Summen (wenn überhaupt) investiert. Da die Kontrolle hier (vermeintlich) leicht fällt wird das Medium Internet schnell als schlecht abgetan. Die Verhältnismäßigkeit bleibt da jedoch auf der Strecke. Zum einen ist man von der Fähigkeit des Dienstleisters abhängig (und gerade wenn man dort im absoluten LowBudget-Bereich unterwegs ist, lässt die Qualität manchmal zu wünschen übrig) und zum anderen arbeitet man mit einem Bruchteil des Budgets. Dabei könnte man doch gerade im regionalen Bereich einiges erreichen, wenn man nur zielgerichtet und mit realistischen Budgets an das Medium Internet heran geht.

Es scheint jedoch das die Zeitungen Ihre Daseinsberechtigung schon allein aufgrund Ihrer Jahrzehntelangen Existenz gebucht haben. Soll jetzt nicht heißen das jetzt alle Ihre Anzeigen kündigen oder auf zukünftige verzichten, nur sollten Sie überlegen Ihre Aktivitäten stärker zu kontrollieren! Welchen Erfolg bringt die Schaltung? Wie hoch sind die Kosten dafür? Rechnet es sich, auch im Vergleich zu anderen Methoden, wie eben Onlinemarketing? Kommen Sie raus aus dem Trott alles genauso wie noch vor 10,15 oder 20 Jahren zu machen.