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Fettnäpfchen in der Twitterwelt

Im Folgenden habe ich ein paar Anregungen zur Nutzung von Twitter aufgelistet. Da viele noch relativ unerfahren mit den vielen verschiedenen Möglichkeiten sind (was auch nur normal ist, da es ja noch recht neu ist) und so in das Eine oder Andere Fettnäpfchen treten…

  • Bettel nicht um Retweets Wenn der Inhalt des Tweets gut ist wird er von den Verfolgern (Follower) schon verbreitet, es sollte aber letztlich dem jeweiligen Menschen hinter dem Twitteraccount überlassen werden.
  • Überschütte die Verfolger nicht mit Tweets Sicher hat Jeder mindestens Einen in der Verfolgerliste der plötzlich 10,  15 oder noch mehr Tweets innerhalb weniger Sekunden absetzt – das ist enorm nervig und führt meist zum Verlust einiger Follower
  • Kein Auto-Follow Das automatische verfolgen der eigenen Follower führt zu enormer Informationsflut und gilt so als Zeichen wenig qualitativer Twitteraktivitäten. Genauso ist es wenig Eindrucksvoll tausenden zu folgen.
  • Nutze ein schönes Foto/Bild Das Bild des eigenen Twitteraccounts sollte möglichst ansprechend sein, allerdings sollte es nicht obszön sein.
  • Twitter ist kein Werbekanal Selbstverständlich sollte man via Twitter auf den eigenen Blog/die eigene Website verweisen, das darf auch gern hin und wieder wiederholt werden. Wer aber permanent nur eigene Werbung postet hat den Gedanken des Social Web nicht verstanden.
  • Nutze die Hashtags (#Keyword) sinnvoll Die Hashtags sind eine tolle Erfindung um interessante Dinge zu finden, aber mehr als 3 sollten nicht hinter einem Tweet auftauchen.
  • Versende keine automatischen DM Automatisch generierte Direct Messages (DM) wirken plump und wenig interessant, lieber keine Message als eine automatische.
  • Nutze keine „10.000 Follower in einer Woche“-Dienste Diese automatischen Dienste sind ziemlicher Blödsinn, ein Großteil der neuen Follower sind Bots oder User die absolut nichts mit dem eigenen Thema zu tun haben. Ergebnis: Die wichtigen Follower sind genervt von den permanenten automatischen Tweets und die eigene Reichweite sinkt eher als das sie steigt.
  • Automatische Tweets sind doof. Wer seinen RSS-Feed an Twitter koppelt vergrault in den Meisten Fällen auch die eigenen Follower, wenn ich RSS will abboniere ich RSS. In einigen wenigen Fällen macht es Sinn, aber grundsätzlich zählt individualität (und nicht jede Änderung an einem Blogpost muss zu Twitter)
  • Denke bevor du twitterst Hinter den Meisten Twitteraccounts sitzen Menschen wie Du und ich, entsprechend sollte man auch seine Tweets formulieren und nicht jeden erdenklichen Unsinn verbreiten. Auch bei Twitter gewinnt am Ende der Content.

So, wer mir bei Twitter folgt (@marketing_guide) wird bemerkt haben das ich einiges der oben aufgeführten NoGos selbst vollführt habe. Ist ja irgendwie logisch, woher soll ich sonst wissen wie es funktioniert 😉 Aber im Grunde genommen ist der letzte Tipp der Wichtigste, wenn nicht einzig wichtige – der Mensch zählt.

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2 Kommentare

  1. "Nutze keine 10.000 Follower in einer Woche-Dienste" + "Denke bevor du twitterst" http://bit.ly/EFQNZ #twitter #tipps #:-P

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  1. Social Media Radar 09/07/09 - Vodafone, CC, Social Networks, Lobby, 10 Twitterfettnäpfchen | ethority weblog