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Wie Suchmaschinenoptimierung auch für Nicht-SEOs Spaß macht

Jeder Blogbetreiber ist neben der eigentlichen Bloggerei auch ständig damit beschäftigt wie er denn weitere Besucher auf seinen Blog locken kann. Da viele rein Privat oder Nebenberuflich (wie ich zum Beispiel) bloggen ist das Budget meist begrenzt. Somit fallen große Aktionen wie das Schalten großer Banner in die Kategorie unbezahlbar, ebenso sieht es mit Google Adwords aus.

Ein Gewinnspiel ist dann oft der Stein der Weißen, doch wer keine(n) geeigneten Sponosor findet wird nur öde Preise präsentieren können. Dadurch ist dann auch der Erfolg dieser Aktionen meist entsprechend klein. Was also tun?

Klar, nahezu jeder Blogger versucht sich als Hobby-Seo. Doch ohne die richtigen Tools und vor allem ohne eine mit Linkquellen gefüllte Datenbank ist es schon ein schweres Unterfangen seinen Blog in den Suchergebnissen vernünftig zu platzieren. Die ganzen OnSite-Optimierungen haben in aller Regel auch die Anderen, danke an die ganzen WP-PlugIns. Oder treibt Ihr Blog noch ohne vernünftige Titles, Descriptions und Keywords durch das WWW? Wenn ja, dann ist das zumindest ein Anfang.

seo macht spass 200x150 Wie Suchmaschinenoptimierung auch für Nicht SEOs Spaß machtIm OffSite-Bereich der Suchmaschinenoptimierung geht es im wesentlichen um Backlinks, also Verweise andere Websites/Blogs auf die eigene. Um diese zu bekommen kann man entweder einen tollen Linkbait veranstalten, also eine besondere Aktion die möglichst viele Webmaster/Blogger dazu veranlasst einen Link zu setzen, oder Links kaufen – was wiederum recht teuer werden kann und wenn es denn von Google entdeckt wird zur Abstrafung führt. Eine weitere Alternative ist der manuelle Linkaufbau, es gilt also Artikelverzeichnisse zu bemühen, Antragsformulare von Webkataloge auszufüllen und PR-Artikel für die vielen Online-Presseanbieter zu schreiben. Ziemlich viel Arbeit für einen einzelnen Blogger. Das diese Arbeit vielen Menschen keinen Spaß bereitet bzw diese dafür keine Zeit haben ist die Daseinsberechtigung einiger SEO´s  – aber immernoch keine Erkenntnis die dem einfachen Blogger weiterhilft.

Wie unschwer zu erkennen ist zielen alle diese Aktionen darauf ab Backlinks zu generieren, warum also nicht die Arbeit mit dem Vergnügen verbinden? Im Web werden permanent sogenannte Bloggergewinnspiele veranstaltet bei denen es lediglich gilt einen Kommentar zu hinterlassen um seine Teilnahme zu signalisieren. Manchmal muss man auch einen eigenen Blogbeitrag schreiben um die eigene Chance auf den Gewinn zu wahren. Was das jetzt mit Suchmaschinenoptimierung zu tun hat? Nun, bei jedem Kommentar ist es möglich einen Link auf die eigene Website zu hinterlassen. Wer jetzt nicht so dumm ist und eines seiner Keywords in das Feld “Name” schreibt wird diesen Link auch behalten. Ebenso verhält es sich mit den Gewinnspielen bei denen ein Blogbeitrag (meist mit Link auf das Gewinnspiel) geschrieben werden muss – hier verwendet man die Trackback-Funktion und erntet den nächsten Link.

Auf diese Art und Weise sammeln Sie auch eine Menge Links und haben wahrscheinlich mehr Spaß daran als bei der Eintragung im 100. Webkatalog. Hinzu kommt vielleicht noch der Eine oder Andere Gewinn.

Kategorie: Features von Enrico • 03.08.2009

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10 Antworten »

  1. Sind die Links aus den Comments gleichwertig mit denen aus dem Webkatalog? (Abgesehen vom Page Rank)

  2. Ein Webkatalog ist im allgemeinen ja eher wenig Wert, außer einige wenige sind die meisten ja auch von Google mehr oder weniger ungern gesehen.

    Die Kommentarlinks aus den Blogs können da schon deutlich mehr Wertigkeit besitzen, je nachdem wie gut der jeweilige Blog ist.

  3. Ist man erstmal mit sämtlichen Onpage Maßnahmen fertig, bleibt einem nichts anderes übrig, als an möglichst viele Links zu kommen. Hier sollte man nicht auf das kursierende Halbwissen vertrauen, sondern selbst auf die Suche gehen und vor allem erfinderisch sein. Generierte Links aus Linkbait-Aktionen wie Gewinnspiele werden von Google früher oder später ebenfalls vom Wert heruntergestuft.

  4. Hallo SEO Monster ;)

    Das solche Links nicht die Wertigkeit eines Links mitten im aktuellen Heiseartikel (der sich um das Thema des Blogs dreht) haben ist klar, nur warum sollten diese an Wert verlieren?

  5. Google bestraft so oder so Links aus Linkbait-Aktionen ;-)

  6. @ Rimland – und warum?

  7. Vielleicht, weil beim Linkbait reziprok verlinkt wird. Ich kann mir das aber nicht wirklich vorstellen, schließlich fließen auch andere Faktoren in die Bewertung mit ein. Zum Beispiel besitzen gute Blogs auch entsprechend Trust und Authority, die dann später ja auch weitergegeben wird. Warum sollte Google das also bestrafen?

  8. Google bestraft das auch nicht, zumindest nicht bei Blogs. In die Bewertung wann ein reziproker Link “böse” ist gehen sehr viele Kriterien ein. Und da gerade das Kommentarfeld (wo auch die Trackbacks stehen) von den Blog-Admins im allgemeinen genau beobachtet wird sind diese Links definitv wertvoller als zum Beispiel aus dem Footer einer x-beliebigen Website oder den 1000. Webkatalog.

  9. Dann probieren wir das doch gleich mal aus … stimmt, macht richtig Spaß! ;-) An Links kommt man auch ganz gut durch die Eintragung des Blogs in RSS-Verzeichnisse.

  10. @Lektor Frank:
    Links aus Blogverzeichnissen sind meist eher unnütz. Meist findet sich dein Link auf einer sehr tiefen ebene – der speziellen Detailseite – zu deinem Blog wieder die ziemlich schnell in den Tiefen des Verzeichnisses verschwindet.

    @Michael:
    Wieso ist ein Linkbait reziproke Verlinkung? Die meisten der erfolgreichen Linkbaits kassieren doch Links von unmengnvon Blogs, Nachrichtenseiten etc. pp. und linken gewiss nicht auf jeden einzelnen dieser Blogs zurück …

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