Hitler beim Sex – Kampange gegen AIDS
Die Kampagne des Vereins Regenbogen e.V. dürfte für Aufmerksamkeit sorgen. Ziel ist es den Fokus der Öffentlichkeit wieder mehr auf AIDS zu ziehen, denn in den letzten Jahren geriet AIDS fast in Vergessenheit. Und das obwohl weiterhin tausende Menschen daran sterben und weiterhin keine heilende medizinische Hilfe bekannt ist.
Nun versucht man als auf drastische Art und Weise wieder mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, dafür müssen dann einige der größten Verbrecher der jüngeren Menschheitsgeschichte herhalten: Hitler, Stalin und Hussein – alle bekannt als Massenmörder. So lautet dann auch der Aufhänger: “Aids ist ein Massenmörder”
Geworben wird mit Videos, Radiospots und Plakaten wie diesem hier:
Die Frage ist nun wie weit darf man gehen? Es handelt sich mit AIDS letztlich um eine der größten Bedrohungen unserer Zeit und besonders Jugendliche sind gefährdet, da hier das Bewußtsein aber auch die Aufklärung am geringsten sind. Das dieses Thema besonders für die Jugend wichtig ist zeigen die verwendeten Werbemittel.
Am Besten man macht sich ein eigenes Bild der Aktion: www.aids-ist-ein-massenmoerder.de
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Einfach genial, das wird reinhauen
Super Kampagne !
Wenn man bedenkt, dass für eine Ansteckung allein schon ein Zungenkuss ausreicht, soweit mir bekannt ist, ist das Ganze ja richtig abartig:-(.
Für den Mann heisst es, finger weg von fremden Frauen. Man kann ja nie wissen und niemand ist 100% davor geschützt.
ich halte diese kampagne für völlig verfehlt. sie geht an den realitäten des heutigen lebens mit hiv (zumindest in den industriestaaten) völlig vorbei. sie benutzt bilder eines alten aids, die es heute so kaum noch gibt. und sie trägt massiv zur stigmatisierung von menschen mit hiv und aids bei.
nicht nur geschmacklos sondern gefährlich …
@ Alex
Meines Wissens nach braucht es schon deutlich mehr um sich anzustecken, also Küssen ist auf jeden Fall ungefährlich!
@ondamaris
Das ist natürlich die Kehrseite der Medaille. Ich denke jedoch das HIV in der heutigen Zeit leider an Bedeutung verloren hat. Wenn man bedenkt wie es vor 5-10 Jahren fast täglich in den Medien zu finden war. Daher wurde wahrscheinlich auch ein solch drastischer Aufmacher für die Kampagne gewählt – zumindest erzielt man damit eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Fraglich ob diese den Preis wert ist.