Zu Twitter gehört auch eine gute Website
In letzter Zeit beschäftigen sich mehr und mehr kleine und mittelständische Unternehmen mit Diensten wie Twitter. Teilweise sogar recht erfolgreich wenn man mal die Reichweite in Form von Followern und die Zahl der Retweets als Kennzahlen annimmt. Doch dann kommt zu oft der Bruch:
Folgt man dem Link in der Bio des Twitteraccounts oder einem aus den Tweets kann es schon passieren das man eine Art Schock erleidet. Plötzlich wird man aus dem modernden Umfeld Twitter (teilweise mit guten, individuellen Hintergründen) gerissen und landet auf einer Website die einen Eindruck Ende der 90er hinterlässt. Grausige Farben und Grafiken, keine Struktur und keine klare Ansage was man denn dort machen kann. Was passiert nun? Klar, man klickt das Fenster zu!
Warum neben Twitter auch die Website stimmen sollte
Wer sich die Mühe macht und einen Twitteraccount aufbaut, mit anderen Usern interagiert und ein Teil dieser Social-Web-Gemeinde wird erhofft sich als Unternehmer auch einen Vorteil davon. Im Besten Fall direkte Umsatzsteigerungen durch neue Kunden die via Twitter gewonnen werden konnten. Damit dies aber funktionieren kann braucht es neben der vielen Arbeit auf Twitter auch einer guten und aktuellen Website. Der neue Besucher, der via Twitter auf die eigene Website gelockt werden konnte, soll ja auch gleich wissen was er denn nun tun kann/soll. Er soll sich gut abgeholt fühlen, einen positiven Eindruck des Unternehmens und der Produkte vermittelt bekommen. Nichts sollte der Kontaktaufnahme widerstreben. Dabei ist es wichtig daran zu denken das der gemeine Twitteruser ein recht Internetaffiner Mensch ist und einigermaßen weiß wie eine aktuelle Website aussieht.
Man läuft also Gefahr einen Teil der Arbeit die in Twitter (oder einen anderen Social Media Kanal) investiert wurde mit der alten, schlechten oder unübersichtlichen Website zu vernichten. Der Auftritt des Unternehmens sollte durchweg positiv sein - keiner würde auf die Idee kommen ein ganz modernes und unsäglich teures Schild zu installieren das auf ein altes und verfallenes Geschäft (Büro) hinweist.




Moin!
Twitter kann immer nur EIN TEIL von einer kompletten Strategie sein. Aber ich bin davon überzeugt, das Twitter ein immer wichtigerer Teil wird. Zum einen kann Twitter als Informationsdrehscheibe dienen, als schnelles Kontaktmanagement und durch die Listen jetzt auch als individuell zusammengestellter Informationsstream aus dem Tweet-Overkill…
Zu Twitter und einer Webseite gehört dann natürlich auch noch ein Blog, ein eMail-Autoresponder-Programm, weitere Profile bei wichtigen sozialen Netzwerken etc. pp.
Zum Thema “Twitterlisten” gibt es hier ein informatives Video: http://bit.ly/AAH2Z
Liebe Grüße viel Erfolg und Spaß
DocGoy
Die Webseite halt ich auch für obligatorisch. Auf Twitter selbst kann schlecht konvertiert werden. Interessant finde ich dagegen die “Otto-Webseite”, die aus der @Otto-Biographie abrufbar ist. Man gelangt dann auf eine Mischung zw. Twitter und Blog.
LG
Marco