4 Tipps um eine Marke im Social Web zu schützen

Eine Marke aufzubauen, mit dem richtigen Image zu etablieren und dies auch über Jahre aufrecht zu erhalten ist enorm aufwändig. Viel Geld und Arbeit wird investiert so dass es nicht verwunderlich ist das die Markeninhaber großes Interesse daran haben diese Marke zu schützen. Das Web 2.0 stellt diese Bemühungen vor neue Herausforderungen. Im Folgenden ein paar Tipps wie man seine Marke schützen kann.

Domains und Usernamen

Das sind die beiden grundlegenden Elemente. Die Domains in den Ländern in denen man aktiv ist sollten gesichert bzw gekauft/eingefordert werden. Zudem sollten alle Domains die den Markennamen enthalten ins Monitoring übernommen werden – im Zweifelsfall muss man auch hier eingreifen. Ähnlich verhält es sich mit den Accounts – doch hier ist es zumindest bei den großen Plattformen wie Twitter, StudiVZ oder Facebook recht einfach – denn wer hier einen offiziellen Account anlegen will wird überprüft, bzw Twitter überträgt den Account dem Markeninhaber. Um hier aber Verwirrungen zu vermeiden sollten die Accounts belegt werden.

Das Web überwachen

Social Media Monitoring ist ein wichtiges Instrument mit dem große PR-Schäden vermieden werden können. Wenn Sie Probleme schon mitbekommen bevor diese ihren Weg durch Twitter, Facebook und Twitter antreten besteht noch ein Zeitfenster in dem reagiert und der möglichen Krise entgegen gewirkt werden kann.

Das Medium ist entscheidend

Wer mit all den Usern auf Facebook, Twitter, StudiVz und natürlich den Bloggern kommunizieren will sollte auch in dieses “Universum” eintauchen. Kommunikation via Pressemitteilung wird sicherlich in die Hose gehen. Es sollte schon ein Blog oder eben Twitter-Account sein. Dort besteht dann auch die Möglichkeit einen Dialog zu führen.

Befürworter finden und unterstützen

Wenn die eigenen Produkte nicht absoluter Mist sind wird es auch viele User geben die ganz öffentlich gute Dinge über Sie verbreiten. Diese gilt es zu finden und zu unterstützen. Hier gibt es wertvolles Feedback was noch besser werden kann. Und dafür darf es dann auch gern eine Kleinigkeit geben – und wenn es nur ein Artikel im Firmenblog ist mit Link auf den “Fan”. Versuchen Sie hier aber nicht die Menschen zu kaufen!

Das ist alles nicht allzu schwer, sofern man denn die notwendigen Kapazitäten geschaffen hat. Die Möglichkeiten und Gefahren des Mitmach-Web sollten aber in keinem Fall unterschätzt werden. Unterm Strich will hier keiner einem anderen etwas böses tun, alle wollen Spaß und einen kleinen Teil der breiten Aufmerksamkeit. Führen Sie einen fairen und sauberen Dialog, dann klappts auch mit dem virtuellen Nachbarn ;)