Otto testet neue Werbeform Video in Print

Printwerbemittel hatten bisher immer einen Nachteil gegenüber TV und Internet: Keine bewegten Inhalte. In den USA wurde nun ein Verfahren entwickelt das es erlaubt extrem flache Mini-LCD Bildschirme in ein Printprodukt zu integrieren. Damit ist es dem Leser möglich ein Video anzusehen. Das amerikanische Magazin Entertainment Weekly setzte diese Technologie bereits im September in ausgewählten Regionen ein, der Versandhändler Otto ist nun der erste deutsche Konzern der damit experimentiert. So sollen bereits im Dezember ausgewählte “Gala”-Leser das neue Werbemittel zu sehen bekommen. Beworben wird der neue Katalog von Otto.

Ein Video in einer Zeitschrift klingt zunächst sehr interessant, es bleibt allerdings fraglich ob sich dieses Premiumformat auf Dauer durchsetzen wird. Zunächst dürfte die Aufmerksamkeit zwar garantiert sein, aber sobald dieses Format nicht mehr die Neugier der Leser weckt dürften sich die hohen Kosten nichtmehr lohnen.

Erwähnenswert ist das die Chips via USB-Kabel mit Strom aufgeladen werden können und das Video auf den PC kopiert werden kann. So bleibt zumindest die Lebensdauer über den 70 Minuten die die Batterie gewährt.

Auf jeden Fall eine spannende Entwicklung die es zu beobachten gilt.

Hier noch ein Video wie Video in Print bei Otto funktioniert: