Google nur noch für die Großen?
In der SEO-Szene ist es natürlich sofort aufgefallen: In den Suchergebnisse hat sich ordentlich etwas getan. Aber diesmal nicht bei weniger bedeutenden Suchbegriffen oder mit unbekannten Seiten. Nein, diesmal hat es wirklich große Marken erwischt. Allerdings im positiven Sinne: Plötzlich findet man zum Beispiel die Seite von T-Mobile ganz oben unter dem Suchbegriff “Handy”. Das wäre jetzt nicht unbedingt verwunderlich wenn man sich nicht mit den Hintergründen beschäftigt und wenn solche Veränderungen nicht auch bei anderen, weltbekannten Marken wie Nokia oder Vodafone, zu beobachten wären.
Nicht-optimierte Seiten in den Top10
Die Seiten der großen Marken sind in keinster Weise auf diese Begriffe optimiert und waren bisher kaum oder gar nicht unter diesen Begriffen zu finden. Es stellt sich also die Frage warum Google gerade jetzt diese Websites so enorm aufwertet. Immerhin dürften sich einige Websitebetreiber, die bis vor kurzem ganz oben standen, enorm ärgern. Oft wurde viel Arbeit und noch mehr Geld investiert um solche Positionen zu erreichen – und plötzlich ziehen die “Großen” einfach so vorbei. Nun kamen bereits die ersten Theorien auf warum dies denn so sei, wer Recht hat lässt sich im Moment allerdings schwer abschätzen. Eines haben die Theorien und Meinungen aber alle gemein: Diese Änderungen wurden manuell vorgenommen. Da nach dem “normalen” Berechnungsmodell eben andere Seiten auf den vorderen Plätzen staden.
Was bedeutet das?
Es wird, wenn man nicht so groß ist wie T-Mobile, in Zukunft immer weiter darauf ankommen seine Umsatz- und Besucherquellen breiter zu streuen. Wer sehr stark von den Platzierungen in den Suchmaschinen abhängig ist wird es in Zukunft schwerer haben. Zum einen werden die Plätze auf der ersten Seite immer weniger und zum andere entwickelt sich Google stetig weiter und greift eben auch mal manuell in die Ergebnisse ein. Doch das Web bietet mittlerweile (wieder) viele andere Möglichkeiten seine Kunden zu erreichen. Social Media heißt der Schlüssel: Sowohl Twitter als auch Facebook sollten besetzt werden. Social News Portale wie Webnews sollten auch Beachtung finden und themenrelevante Blogs sind auch ein guter Platz neue Besucher und Kunden zu gewinnen. Gerade auf den Blogs lässt sich meist recht günstig werben und man erreicht seine Zielgruppe relativ genau.
Natürlich wird auch Google weiterhin ein wichtiger Bestandteil bleiben – aber man darf sich nicht mehr alleinig auf die normalen Suchergebnisse verlassen. Hier herrscht einfach zu viel Dynamik um darauf ein Geschäft aufzubauen. Wie immer wird es im Onlinemarketing nicht langweilig. Es ergeben sich weiterhin zahlreiche Chancen, wer aber nicht mit der Zeit gehen möchte läuft Gefaht hohe Umsatzeinbußen zu erleiden.
Also, immer am Ball bleiben!
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Das gibt einem schon zu denken. Es bilden sich Konzernallianzen.
Ich denke, dass mittlerweile die Netzneutralität gefährdet ist…
zumindest in der Messebaubranche gilt das nicht. Hier sind es eher die kleinen Messebauer, die vorne stehen.
Manche Dienstleister haben nicht einmal eigene Werkstätten und mißbrauchen bestenfalls ihr Online Wissen, um den schnellen Euro zu verdienen. Erfahrene Eventmanager wissen das und klicken sich auf weitere Seiten durch. Es ist durchaus nicht so, dass immer nur die ersten Ergebnisse eine Chance haben. Es hängt auch von den Produkten oder Dienstleistungen ab. Anders natürlich können ebenso “die Großen” Spezialdienstleister beauftragen und punkten eben auf diese Weise.