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5 Tipps für den Verkauf und die Kindererziehung

Verkauf ist Kommunikation. Verkauf ist Begeisterung. Verkauf ist Hingabe. Verkauf ist Wissen.Verkauf ist Überzeugung.

All dies trifft auch auf die Erziehung von Kindern zu. Auch hier ist es wichtig zu kommunizieren, zu begeistern, zu wissen und zu überzeugen. Diese Analogie wurde mir beim lesen eines sehr interessanten Artikels in einem amerikanischen Blog bewußt. Aber beginnen wir von vorne.

Sean Platt (der Autor) ist Vater zweier Kinder und in der Weihnachtszeit schreiben diese, wie viele andere auch, einen Wunschzettel was sie denn gern vom Weihnachtsmann hätten. Nun kommt es wie es sicher tausende Mal passiert: Die Eltern sind weniger begeistert von den Wünschen der Kinder. Zu teuer, zu groß – wenig sinnvoll. Um nun aber den Mythos vom Weihnachtsmann aufrecht zu halten versucht Sean das Interesse seiner Kinder auf andere Geschenke zu lenken, so dass der Wunschzettel nochmals korrigiert wird. Er geht dabei nach einem 5-Punkte-Plan vor der auch für so manches Verkaufsgepräch geeignet wäre, wenn auch nur teilweise.

1. Knappheit simulieren

Sean geht mit seinen Kindern also in ein Spielwarengeschäft. Dort steht an sehr prominenter Position und für jeden einfach erreichbar das erhoffte Geschenk seiner kleinen Tochter. An einer deutlich schlechteren Position ist das Spielzeug welches wunschzettel 5 Tipps für den Verkauf und die Kindererziehung Sean vorzieht platziert. Nun erklärt er seiner Tochter also das dies so sei weil ganz viele Menschen dieses Spielzeug haben möchten und es bald vergriffen sei. Deshalb hätten die Verkäufer es an eine Stelle gepackt wo es nicht jeder sieht.
Der Plan geht ganz gut auf und die Kleine beginnt sich auf das neue Geschenk zu fokussieren.

2. Storytelling

Seans Sohn möchte unbedingt ein großes Lego Star Wars Set. Sean würde es allerdings lieber sehen wenn er nur ein einzelnes Teil aus der Serie bekommen würde. Er beginnt also seinem Sohn eine ausführliche Geschichte von Darth Vader zu erzählen. Der kleine Mann ist davon so begeistert das er nun nur noch das Fluggerät des Bösewicht aus der Star Wars Saga möchte.

3. Einwandbehandlung

Seans Sohn war nach der Geschichte zwar auf dem „richtigen“ Weg aber noch nicht überzeugt. Es galt also noch weiter nachzulegen. Also begann Sean die Konversation mit seinem Sohn, dieser führte an das der Jäger von Darth Vader ja deutlich kleiner wäre als das gesamte Set. Sean erwiderte das es so viel schneller möglich wäre damit zu spielen und er daher viel öfter mit seinem Vater spielen könnte. Nun hatte Sean sein Ziel erreicht, das Argument hatte gezogen.

4. Vorteile herausstellen

Nachdem Sean bei seinem Sohn erfolgreich war ging er nun wieder zu seiner Tochter über. Diese war ja schon vom alternativen Geschenk angetan, doch noch nicht überzeugt. Auch hier handelte es sich um ein ähnliches Problem: Das neue Geschenk war deutlich kleiner als das zuerst preferierte. Sean begann also die Vorteile seines Vorschlags aufzuzählen. Nach einigen Argumenten hatte er es auch bei seiner Tochter geschafft. Die fortwährende Aufzählung der Vorteile hatte die Kleine überzeugt.

5. Kenne deine Zielgruppe

Damit Sean sein Ziel erreichen konnte war es notwendig alles über die Kinder zu wissen. Das viel ihm, laut eigener Aussage, nicht schwer da er so viel Zeit wie nur möglich mit seinen Kindern verbringt. Er kennt sie quasi in und auswändig. So war es ihm möglich zu wissen das sein Sohn sich freut wenn er die Möglichkeit sieht noch mehr mit seinem Vater zu spielen. Ebenso wußte er das er seine Tochter mit guten Argumenten überzeugen kann, da diese durchaus zugänglich für konstruktive Diskussionen ist.

Was kann man im Verkauf daraus lernen?

All die angewandten Techniken sind natürlich auch im Verkauf sinnvoll. Auch wenn man es in der Regel mit Erwachsenen und nicht mit Kindern zu tun hat funktionert diese Art der Argumentation. Letztlich wollen wir alle überzeugt werden, egal ob es kleine Kinder sind oder erfahrene Geschäftsführer. Damit uns das gelingen kann müssen wir aber alle möglichen Informationen über unseren umworbenen Geschäftspartner haben. Fehlen hier Details wird es schwer Sean nachzueifern. Also: Jeden Kunden genau kennen, und zwar bevor er Kunde wird!

Foto: Ateo Fiel under the terms of a Creative Commons Licence.
Hier geht es zum Artikel von Sean

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