Werbegag oder Verkaufsflop @RobGreen?
Robert Basic musste sich einiges anhören bzw lesen seitdem er bekanntgab seinen Twitter-Account @RobGreen zu verkaufen. Nachdem er seinen Blog BasicThinking Anfang des Jahres bei Ebay unter den Hammer gebracht hatte sollte nun der Twitteraccount als Geldquelle dienen.
Da Robert aber nicht dumm ist und ihm wohl klar war das die Gebote zum Großteil eher gering wären zog er es diesmal vor den Verkauf nicht via Ebay sondern via E-Mail durchzuführen. So konnte niemand nachvollziehen ob überhaupt und wenn ja wie hoch Gebote eingehen. In seinem Blog schrieb Basic von Summen um die 50.000 € und davon das er einen Mindestpreis habe der, wird er nicht erreicht, dazu führt das der Account nicht verkauft wird.
Heute, um 12 Uhr Mittag war nun Schluß – und?! Kein Verkauf, aber auch kein Ende! Die Gebote waren bisher zu niedrig und somit wird die Aktion einfach verlängert. Wie bitte? Verlängert? Also doch enormer Geldmangel?
Laut eigener Aussage ist es ihm mittlerweile nicht mehr so wichtig ob der Account nun verkauft wird, die erreichte Aufmerksamkeit würde schon ausreichen. Nun, aber warum wird die Aktion dann verlängert? Warum nicht einfach an den aktuell Meistbietenden verkauft? Oder eben, wie anfangs behauptet, gar nicht verkauft? So ganz passt das eben nicht zusammen was Robert Basic derzeit kommuniziert. Scheinbar geht es seinem Projekt Buzzriders schlechter als man ahnen kann und er benötigt tatsächlich einen größeren Batzen Geld um dieses Vorhaben weiter weiterzuverfolgen.
Im Web hat er sich damit auf jeden Fall recht lächerlich gemacht und erntet mittlerweile hilfreiche Tipps wie “Versuch es mal mit arbeiten”. Auch wenn sich die Followerzahl seines Accounts mittlerweile wieder stabilisiert hat dürfte es überaus schwierig sein noch einen potenten Käufer zu finden, die gesamte Berichterstattung zu der Aktion ist einfach zu negativ. Klar versucht er dies in seinem Blog runter zu spielen, aber es ist einfach eine deutlich abweisendere Stimmung im Web als es noch beim Verkauf von Basic Thinking war.
Letztlich bleibt es nun eine weitere Woche spannend und wir werden am Ende sicher erfahren ob und wieviel die Aktion denn eingebracht hat. Viel spannender finde ich persönlich allerdings die Frage wie sich @RobGreen bei einem Besitzerwechsel entwickeln würde – mal sehen ob ich darauf in einigen Monaten eine Antwort bekomme.
Tweet






das nennt sich Konsequenz. Wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, ziehe ich das Ding durch. Dein Rätselraten, ob ich Geld für Buzzriders brauche, steht auch im Angebotstext und ist weder Geheimnis noch irgendwas:) Für 2010 werden 250.000 an Kosten anfallen. Das alleine wird nicht der Twitter-Verkauf einbringen, eh klar, aber für Erstattung von Reisekosten und Weiteren Dingen reicht es allemal.
Hallo Robert,
konsequent wäre gewesen den Verkauf nicht zu verlängern, zumindest meiner Meinung nach. Aber ich kann schon gut nachvollziehen das Du Geld für das Projekt brauchst und die Aktion bringt sicher mehr Aufmerksamkeit als Geld.
Aber wie gesagt, mein größtes Interesse gilt dem Verlauf des Accounts mit neuem Inhaber.