Landminen sind noch immer gefährlich
Alle Welt spricht derzeit über die Katastrophe in Haiti – und das ist auch gut so. Die Menschen dort brauchen alle Hilfe die sie bekommen können und somit ist es der Auftrag der Medien das Publikum dafür zu sensibilisieren. Auch wenn einige Unternehmen selbst solche Katastrophen fürs Marketing ausnutzen überwiegt natürlich der Nutzen für die Betroffenen. Was in den letzten Jahren (!) langsam aber sicher untergegangen ist sind Landminen. Diese unmenschlichen Waffen sind zwar schon lange Zeit verboten, wurden aber trotzdem in großen Massen eingesetzt. Allein in Afghanistan kamen bis 2008 über 12.000 Menschen durch Landminen ums Leben.
Das große Problem ist das niemand weiß wo die Minen liegen und dadurch die Räumung um ein vielfaches teurer ist als die Minen gekostet haben. So ist es eben noch immer wichtig das auch die Organisationen die sich mit der Minenräumung beschäftigen Gelder erhalten. Denn im Gegensatz zu der Katastrophe auf Haiti beruht dieses Unheil einzig und allein auf der Dummheit unserer Spezies. Auch wenn es derzeit nur selten oder gar nicht durch die Medien geht helfen das DRK oder Organisationen wie Terre des Hommes den Minenopfern und unterstützen die Räumung bekannter Minenfelder.
Um die Aufmerksamkeit der Menschen wieder auf dieses wichtige Thema zu lenken gibt es immer wieder Kampagnen, eine besonders gute Kampagne wurde auf Ketchuo-Tüten in der Gastronomie umgesetzt:
Wer die Tüte an der Perforation aufreißt wird zumindest kurz schockiert sein. Denn sonderlich appetitlich sieht das dann nicht mehr aus. Auf der anderen Seite findet man dann einige Informationen zum Thema. Diese Werbung bleibt im Gedächtnis und setzt Reize die zum nachdenken anregen. Wirklich gelungen.





