Einen Twitteraccount erfolgreich aufbauen
Es wird immer sehr viel darüber geschrieben was man denn alles nicht tun sollte um mit Twitter das eigene Geschäft anzukurbeln. Natürlich findet sich auch viel darüber was man denn alles tun könnte oder sollte, so richtig konkret wird es aber selten. Was aber wenn man gerade einen Account angelegt hat? 0 Tweets, 0 Follower und 0 mal gelistet. Keine Reichweite, kein gar nix – wie soll man denn starten? Denn gerade auf Twitter ist guter Content nicht alles!
Um zu verstehen wie man einen Twitteraccount richtig aufbaut muss zunächst einmal geklärt werden was Twitter denn nun ist bzw was die User sich davon erwarten.
Twitter ist für Viele User ein Informationskanal, ich möchte mit vielen und interessanten Links versorgt werden. So finde ich Websites und Artikel die mir sonst entgangen wären, ein echter Mehrwert also. Natürlich werden User die nur irgendwelchen Schrott verbreiten entfollowed, meine Zeit ist schließlich begrenzt. Neben den reinen Informationen zählt aber auch die persönliche Note. Ich will manchmal eben wissen ob es gerade in Hamburg schneit oder ob in Berlin die S-Bahn schneebedingt ausfällt. Und vorallem möchte ich wissen was der betreffende User dazu denkt! Genauso interessiert es mich auch manchmal welche Probleme ein bestimmter User hat – und so manchen Witz lese ich auch ganz gern. Allerdings sind dies alles Tweets von Usern die eine gewisse thematische Relevanz für mich haben. Die gleichen Tweets eines Maurers würden mich wahrscheinlich weniger interessieren. Der letzte, aber bedeutend wichtigere Teil ist die Interaktion untereinander. So wurden schon viele Probleme innerhalb weniger Minuten gefixed, nette Kontakte empfohlen, Treffen verabredet und vieles mehr. Genauso wird die eigene Werbung, also Links auf meinen Blog in diesem Fall, von anderen weiter verbreitet – was wiederum meine Reichweite vervielfachte.
Zusammenfassend könnte man also sagen das Twitter ein schneller Informationskanal ist, verbunden mit einer angenehmen persönlichen Note. Denn ohne diese könnte ich auch zahlreiche RSS-Feeds abbonieren.
Nun haben wir also grob skizziert was auf Twitter zählt, jetzt können wir uns die richtigen Kontakte suchen. Je nachdem was verkauft werden soll geht man fast wie ein SEO vor, nur das man nicht nach Keywords sucht sondern nach Hashtags. Was für Schlagworte würden andere User wohl für mein Produkt verwenden? Die Twitter-Suche hilft hierbei ungemein, einfach mal ausprobieren was denn die besten Ergebnisse bringt.
Von diesen Hashtags sollte man wenigstens 10 bis 20 auswählen und irgendwo notieren, damit nichts verloren geht. Nun suchen wir anhand dieser Schlagworte Twitterer die diese bereits verwenden und möglichst nicht zur direkten Konkurrenz zählen. Zudem sollten die Auserwählten einige hundert Follower haben und Recht aktiv sein. Denen folgen wir jetzt und schauen was die so schreiben. In der Zwischenzeit sollte der eigene Account aber nicht brach liegen! Wenigstens 10 Tweets am Tag sollten es schon sein, immer schön mit Hashtags und am Besten mit einigen Links zu interessanten Informationen die sich um das Thema drehen (und nicht auf den eigenen Shop zeigen). Nach einigen Tagen sollten sich die ersten Follower eingefunden haben und der Spaß beginnt. Es gilt mit den Auserwählten Usern in Kontakt zu treten.
Hat Einer ein Problem oder eine Frage? Super, das ist unsere Chance! Jetzt schnell eine gute(!) Antwort geben und schon ist man im Gespräch. Auch der Followfriday ist eine gute Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Einfach mal ein paar besonders aktive Twitterer empfehlen – wieder Aufmerksamkeit gewonnen. Zwischendurch nicht den eigenen Account vergessen, die gewonnene Aufmerksamkeit soll ja nicht verschenkt werden.
Langsam wird es dann Zeit auch mal den eigenen Shop in die Timeline zu bringen. Doch nicht einfach ganz plump – am Besten eigent sich hier immer ein
Gutscheincode. Dieser Tweet muss aber gut vorbereitet sein! Sucht gerade ein User etwas aus unserem Shop? Auch hier hilft die Twittersuche. Sollte ein User zufällig wirklich ein gutes Angebot suchen kann man ihn direkt mit einem @user darauf aufmerksam machen. Diese Art der Werbung wirkt weniger plump und hilft diesen einen User (hoffentlich) weiter.
Mittlerweile sollte sich ein gewisser Stamm an Followern eingefunden haben und ein reger Austausch an der Tagesordnung stehen. An diesem Punkt entscheidet sich nun Erfolg oder Misserfolg der Aktion. Wie reagieren die anderen User auf den einen oder anderen Werbelink? Werden gute Angebote weiter verbreitet? Gibt es ordentlich Feedback? Wenn ja haben Sie alles richtig gemacht, falls nicht gilt es weiter am eigenen Image zu arbeiten.
Es ist also wichtig sich einen gewissen Status zu erarbeiten. Sie müssen wertvoll sein – und zwar nicht weil es ständig was zu gewinnen gibt, nein die Tweets müssen interessant, witzig und hilfreich sein. Sobald man diesen Punkt erreicht hat läuft es, aber bis dahin ist es eben ein harter Weg. Übrigens nutzen Gewinnspiele am Anfang relativ wenig. Zwar steigt die Zahl der Follower je nach Gewinn sprunghaft an, aber geschätzte 99% folgen Ihnen nur um zu gewinnen. Danach sinken die Zahlen schnell und auch die Interaktion mit den neuen Followern tendiert gen Null. Ein Twitter-Gewinnspiel macht erst dann Sinn wenn Sie bereits einen gewissen Status erreicht haben und über viele gute Follower verfügen.





Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz gibt es bei @marketing_guide zu lesen!
Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz von @marketing_guide /v @eisy
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This post was mentioned on Twitter by works_online: #Twitter erfolgreich aufbauen http://cot.ag/br4UWj … auch hier gilt “je mehr Geduld und Konsequenz desto besser”…
RT @eisy Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz gibt es bei @marketing_guide zu lesen!
Für Menschen, die sich sowieso viel im Web bewegen, ist twittern eigentlich das einfachste der Welt. Es wurde für dich gemacht, du musst dich nicht für Twitter ändern. Ich bin ebenfalls ganz neu bei Twitter und habe es sozusagen einfach in meinen Surfalltag eingebunden. Bis jetzt habe ich nach einem Monat etwa 30 Follower. Das ist natürlich nicht gigantisch, aber man sieht so sehr schön, dass es auch ohne die tollen “folge allen anderen”-Techniken funktioniert.
Ein Tipp, den ich geben kann, der bei mir funktioniert hat (da man als Neuling durch die geringe Reichweite dafür Vorteile beim “Tracking” hat): Blogkommentare und allgemein Präsenz auf Plattformen, auf denen die Leute auch twittern. Einfach ganz normal weitermachen, wie vor dem Twittern, nur eben den Account angeben.
RT @seohandbuchde: RT @eisy Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz gibt es bei @marketing_guide zu lesen!
RT @estugo @seohandbuchde @eisy Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz
Hi Simon,
man muss ganz klar unterscheiden warum man twittert. Unter meinem Account kommt auch viel Mist in die Twitterwelt da ich den nicht für geschäftliche Zwecke nutze und auch nicht unbedingt aktiv daran arbeite große Followerzahlen zu erreichen.
Und einfach möglichst vielen Usern zu folgen nützt im Bezug auf die tatsächliche Reichweite wenig – es ist und bleibt richtige Arbeit um einen Account der auch geschäftlich etwas nützt aufzubauen.
Dein Tipp auch auf Blogs und anderen Plattformen anstatt der Website den Account anzugeben ist aber auch nicht zu verachten und funktioniert ebenso.
Du hast natürlich recht damit, wenn du sagst, dass diese Techniken nichts nutzen. Deshalb habe ich sie ja auch erwähnt. Es ist völliger Unsinn und wird hauptsächlich von selbsternannten Marketing-Strategen angewandt, wie mir scheint. Die sehen in meinen Augen immer recht fertig aus. Oder kommt mir das nur so vor?
Ich finde jedoch, dass man gerade nicht unterscheiden sollte, ob man geschäftlich oder privat twittert. Einerseits ist Twitter kein erzkonservatives Medium, auf dem auch einmal Platz für einen Witz ist, andererseits will ich auch privat nicht nur Nonsense reden. Da passt doch Twitter optimal. Das Thema ist da doch relativ egal, man informiert sich schließlich über seine Hobbies genauso wie über seine Arbeit. Sehe da keinen Unterschied. Extrem private Dinge würde ich auch nicht auf einem privaten Account publizieren.
Ich finde, wer Twitter nicht richtig nutzen kann, soll es mit seinem RSS-Feed füttern, darauf auch hinweisen und die Leute nicht nerven.
RT @eisy: Wie starte ich einen Twitteraccount erfolgreich? http://bit.ly/btY1Oz gibt es bei @marketing_guide zu lesen!
Naja, der Unterschied zwischen privater und gewerblicher Nutzung ist wohl eher die Herangehensweise. Wenn ich Twitter privat, für meinen Blog oder nur zum Spaß nutze sind mir die Ergebnisse relativ egal.
Wenn aber geschäftlicher Erfolg erzielt werden soll muss das Ganze etwas geplanter angegangen werden und der Fortschritt regelmäßig kontrolliert werden.
Rein inhaltlich ist der Unterschied aber in der Tat nicht sehr groß.
Ja, nur: Wer möchte denn einem von den oben beschriebenen Twitterern wirklich folgen? Daher meine ich, dass Natürlichkeit auch im Business-Bereich den meisten Erfolg verspricht.
Vielleicht bin ich auch zu empfindlich.
Das mit den Gewinnspielen sehe ich etwas anders. Ob man hinterher wieder an Followern verliert oder nicht hängt von vielen Einzelfaktoren an. Ich stecke da gerade in einer entsprechenden Analyse drin und die ersten Auswertungen dazu sind schon mal sehr interessant.
@Simon
Die Natürlichkeit, oder auch Authentizität, ist auf jeden Fall ein wesentlicher Erfolgsfaktor!
@Torsten
Natürlich ist das nicht auf Jeden abzubilden. Aber gerade bei Shop-Accounts werden nicht sehr viele (aktive) Follower übrig bleiben, zumindest ist das meine Erfahrung. Da lohnen sich andere Aktivitäten mehr.
So wird der Twitter Account erfolgreich…
Twitter ist in aller Munde und die Zahl der sogenannten Tweets bei Twitter steigt täglich an.
Wie aber starte ich nun erf……
Man lernt nicht aus. Wirklich interessanter Artikel. Ich bin relativ neu bei Twitter und diese Tipps helfen mir wirklich weiter! Aber so einen wirklichen nutzen sehe ich in Twitter immer noch nicht
Twitter bietet sich gut für den Auftakt einer viralen Marketing-Kampagne an, da man in sehr kurzer Zeit, sehr viele User erreichen kann. Generiert man interessante Inhalte, werden diese auch gerne von anderen weiterverbreitet.