Sponsor einer Fachveranstaltung werden

So wie in diesem Blog gibt es zahlreiche andere Blogs die sich mit dem Thema Marketing, Social Media und den Chancen so wie Risiken auseinandersetzen. Ich kann mir gut vorstellen das viele Unternehmen gern mehr in diesem Bereich unternehmen würden, einfach selbst am Web 2.0 teilnehmen und natürlich auch eigene Vorteile daraus ziehen. Wer nun aber hier (oder auf einem anderen Blog) einen Beitrag liest erhält natürlich immer nur ein spezielles Thema angeschnitten, ein gewisses Grundwissen wird dabei stets vorausgesetzt. Wer einen Überblick bekommen will muss viel lesen und noch mehr klicken, eigentlich nicht wirklich zumutbar.

Eine andere Möglichkeit ist ein Fachbuch, da gibt es auch wirklich einige gute. Ein Problem gibt es auch bei der klassischen Literatur: Die Aktualität. Es kommt hin und wieder vor das ein Buch veraltet ist bevor es einmal verkauft wurde. Der perfekte Weg scheint also der direkte Kontakt zur “Szene”. Am Besten persönlich.

So haben viele Blogger Beraterverträge mit diversen Unternehmen und zeigen dort wie man nach und nach ein gutes (Corporate-)Blog aufbaut. Auf diese Weise hat man für mindestens 12 bis 24 Monate einen festen Ansprechpartner der den Weg des Blogs aus der Versenkung des Web zum aktiven Kommunikationskanal begleitet. Bei der Auswahl des richtigen Partners gibt es allerdings 2 grundsätzliche Probleme:

1. Wer stellt solche Leistungen überhaupt zur Verfügung? Kaum ein Blogger bietet sich selbst öffentlich an.

2. Woher weiß ich das der Typ wirklich Ahnung hat?

Es wäre sicher nicht der beste Weg einfach mal einen Blogger zu engagieren und dann zu hoffen das alles besser wird.

Kommunikation auf einem Barcamp

Wäre es nicht ideal auf einer völlig ungezwungenen Veranstaltung einige Menschen aus der “Blogosphäre”  zu treffen. Und wenn die dann noch Vorträge halten und über Erfahrungen berichten, an Diskussionen teilnehmen und Kontakte austauschen wäre es schnell möglich Kontakt zu potenziellen Helfern zu knüpfen.

Solche Veranstaltungen gibt es übrigens recht oft. Das Event nennt sich dann Barcamp und ist in der Regel ein riesen Spaß der (fast) alle Teilnehmer voran bringt. Durch die zahlreichen Vorträge entwickeln sich interessante Diskussionen und es findet ein großer Wissenstransfer statt. Sollte ein Teilnehmer etwas nicht verstanden haben kann er im Anschluss an die Session sofort mit den betreffenden Redner die notwendigen Grundlagen schaffen.

Für wen das jetzt interessant klingt habe ich gute Nachrichten: Der Kai, auch bekannt als Webarchitekt, plant in seinem kleinen Örtchen Alfeld (ist in der Nähe von Hannover) plant vom 23. bis 25. Juli 2010 ein solches Barcamp. Ich habe auch schon (vorbehaltlich) zugesagt und freue mich schon sehr darauf. Da ein Barcamp von den Teilnehmern lebt möchte Kai die Kosten selbst tragen bzw durch Sponsoren decken. So wird letztlich eine hohe (fachliche) Qualität im Publikum ermöglicht und die Veranstaltung sicher ein Erfolg. Da das Web räumlich nicht begrenzt ist werden Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik erwartet, weshalb es auch Schlafplätze in der Location geben wird.

Um das alles zu finanzieren werden aktuell noch kleinere Sponsoren gesucht.

Warum ein Barcamp unterstützen?

Wenn man Geld für eine Veranstaltung möchte ist natürlich die Frage nach dem Warum oder besser: dem eigenen Nutzen mehr als legitim. Schließlich hat niemand etwas zu verschenken. Bei derzeit geplanten 80 Teilnehmern ist die unmittelbare Reichweite scheinbar begrenzt. Schaut man dann aber ein Stück weiter wird schnell klar was man wirklich bekommt. Das Barcamp wird im Web promotet und natürlich werden da die Sponsoren an geeigneter Stelle genannt/gezeigt/verlinkt. Hinzu kommen die Fotos der Veranstaltung. Es ist zu erwarten das mindestens die Hälfte der Teilnehmer nach dem Event darüber bloggt und auch Fotos veröffentlicht. Wer schicke Werbemittel platziert wird hier sehr oft im Bild erscheinen.

Was ich mir persönlich vorstellen könnte (wäre dann mit Kai zu klären): Das Namensrecht am Barcamp. Der Markenname des Sponsor wird vor oder nach den Titel des Barcamp gesetzt und erscheint natürlich auch so im Logo. Damit wäre man auf wenigstens 80 Blogs vertreten, sowohl mit Namen als auch Bild – durchaus erstrebenswert.

Auch Twitter sollte man nicht außer Acht lassen. Es ist mittlerweile normal geworden das einige Teilnehmer live via Twitter von den einzelnen Sessions berichten. Auch hier wird das Event promotet und die Reichweite für einen einzelnen Sponsor steigt weiter.

Abschließend sei noch gesagt das die Summen über die man hier (nicht) spricht wirklich gering sind – im Vergleich zum gebotenen. So ein Barcamp benötigt keine zehntausende Euro um stattzufinden – dementsprechend gering sind die Kosten um sich dort als Sponsor zu platzieren.

Anfragen bitte an den Webarchitekt himself: Klick Klick