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Greenpeace vs BP

Die Ölkatastrophe in den USA ist wirklich verheerend. Wochenlang sprudeln dort Millionen Liter Rohöl fröhlich in den Ozean und verursachen ungeahnte Schäden an der Umwelt. Der Mineralölkonzern BP versuchte ständig mit verschiedensten Varianten das Leck zu schließen – als Unbeteiligter (und Unwissender) sahen die Bemühungen aber eher halbherzig aus und dauerten eine gefühlte Ewigkeit. In den Medien lief die Tragödie natürlich rauf und runter und der Imageschaden von BP dürfte allein dadurch recht hoch sein. Doch damit nicht genug, Greenpeace hat nämlich großen Gefallen an Kampagnen im Social Web gefunden. Nachdem man Nestle ordentlich Druck gemacht hatte trifft es nun also BP, allerdings nicht wegen der Ölkatastrophe sondern weil BP Öl aus Ölsand gewinnen will. Eine Methode die lange wegen zu hoher Kosten unlukrativ war – dank hoher Ölpreise aber nun in den Fokus gerückt ist.

Dabei wurde diesmal weniger auf witzige und virale Spots gesetzt, nein man involviert die Menschen deutlich mehr. Zum Beispiel mit einem Designcontest für ein neues, sicherlich wenig förderliches, Konzernlogo. Die Aufteilung in 3 Kategorien (Profis, Laien und Kinder- und Jugendliche unter 18) zeigt mit welcher professionalität an der Sache gearbeitet wird. Das Gewinnerlogo soll dann Teil einer internationalen Kampagne werden.

Die eingereichten Logos können auf Flickr (Link) betrachtet werden, die Aktion auf der Website von Greenpeace. Greenpeace wäre natürlich nicht Greenpeace wenn man nicht mit aufsehen erregenden Aktionen die Öffentlichkeit suchen würde:

Kategorie: News von Enrico • 28.05.2010

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Eine Antwort »

  1. Hab schon einige Vorschläge für rebrandings gesehen und BP hat es nur verdient. Das was aktuell passiert, kann die Umwelt auf Jahrzente schädigen und diverse Fische und Meeresbewohner werden aussterben.

    Traurig!

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