Kommentar und Trackbackspam
So, Heute ist es also so weit – ich nehme das erste Mal am Webmaster Friday teil. Wer noch immer nicht weiß was das ist der besuche die zugehörige Website, dort steht alles wunderbar erklärt. Das Thema ist Spam und zwar in Form von Kommentaren und Trackbacks – damit dürfte so ziemlich jeder Blogger bereits zu tun gehabt haben.
Warum spammen?
Zunächst möchte ich einmal ein paar Gründe beleuchten die andere zum spammen bewegen, schließlich machen das etliche noch per Hand. Backlinks dürften wohl der größte Beweggrund sein, gibt es doch auf vielen Blogs (wie hier zum Beispiel) einen Follow-Backlink für einen Kommentar oder einen Trackback. Theoretisch könnte man also auf diese Weise zahlreiche Backlinks völlig kostenlos, abgesehen von der eigenen Zeit, aufbauen.
Aber auch Aufmerksamkeit ist ein durchaus nachvollziehbarer Grund andere Blogger mit sinnfreien Kommentaren zu belästigen, gerade zu Beginn hat man in der Blogosphäre kaum Gehör – also ziehen einem die älteren und etablierten Blogs magisch an. Das ist grundsätzlich auch ein guter Weg, nur wenn es eben zum Spam verkommt das hier beschriebene Problem.
Richtig dreist werden dann jene Spammer die einfach ihre Affiliatelinks in den Kommentaren hinterlassen oder auf reine Adsensewüsten verlinken. Das geschieht dann oft automatisiert weil hier wirklich nur die ganz großen Zahlen etwas bewirken. Diese Art der Spammer steht völlig beabsichtigt an letzter Stelle dieser Aufzählung – denn nur dort gehören sie hin!
Wie reagieren?
Wer ein neues Blog aufbauen möchte und dafür Links und den einen oder anderen Besucher über Kommentare einsammeln möchte darf das auch bei mir gerne tun. Sofern der Kommentar einen einigermaßen sinnvollen Inhalt hat lasse ich alle Links stehen. Was ich persönlich nicht mag sind Menschen die “Waschmaschine” oder “iPhone 4 günstig kaufen” heißen. Also bitte, Linkaufbau ja – Keywordspamming im Namensfeld nein. Trackbacks lasse ich ebenfalls immer dann zu wenn auch wirklich ein Link zu meinem Artikel auf der anderen Seite steht, falls nicht werden die Trackbacks abgelehnt.
Die “professionellen” Spammer werden natürlich ausnahmslos komplett gelöscht, dafür habe ich kein Verständnis.
Warum überhaupt Gedanken machen?
Stimmt, eigentlich könnte man auch ganz strickt alles löschen was nicht gefällt, egal ob Spam oder nicht. Kann man auch, nur dann ist es eben kein Blog mehr sondern ein Vortrag. Interaktion, ob positiv oder negativ, gehört zum bloggen dazu. Ich freue mich über jeden Kommentar. Man sollte also ein gewisses Gespür entfalten was man löscht und was nicht.
Dazu kommt das die Kommentare natürlich oft guter Content sind und dem Blog dadurch verbessern, erweitern und auch im Bezug auf Google voran bringen. Daher ist jedes geschriebene Wort zunächst wertvoll, der Blogger muss eben abwägen ob es auch für den Leser Sinn macht.
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Sie sprechen mir aus der Seele mit Ihrem Artikel. Ich bekomme auf meinem Blog (www.agadugu.wordpress.com) derzeit Kommentare ohne Ende – fast alle Spam!
Da macht die “Interaktion” dann auch keinen Spass mehr, wenn man nur noch am Löschen ist.