Adsense Einnahmen erhöhen
Viele Blogger haben innerhalb der Artikel, in der Sidebar, im Header oder an anderen Stellen Google Adsense Anzeigen integriert. Schließlich wollen die Kosten für Hosting, Werbung und den eigenen Bedarf irgendwie gedeckt werden. Und wer sich nicht mit Affiliate-Marketing auskennt und/oder zu klein ist eigene Bannerwerbung zu verkaufen muss sich eben anderweitig umsehen. Oft fällt die Entscheidung dann auf Google Adsense. Warum auch nicht, das kennt fast jeder und man erhofft sich zu Beginn doch einiges an Einnahmen.
Meist kommt nach relativ kurzer Zeit aber die Ernüchterung, die Adsense Einnahmen wollen einfach nicht in die erhofften Dimensionen springen. Die eigene Vermarktung droht zu scheitern.
Wie kann man die Adsense Einnahmen erhöhen?
An erster Stelle steht natürlich die Anzahl der Besucher. Wenn man von einer durchschnittlichen CTR (Klickrate) von vielleicht 2% ausgeht, und das ist bei vielen schon sehr optimistisch, klicken also von 100 Besuchern 2 auf eine Adsense-Anzeige. Je nach Thema ergeben sich daraus Einnahmen von 0,10€ bis 4€ (aus meiner Erfahrung), nehmen wir aber einen realistischen Wert von vielleicht 0,50 € pro 100 Besucher. Man könnte also, zumindest theoretisch, bei 10.000 Besuchern 50 € Adsense Einnahmen erzielen. Kein sonderlich berauschender Wert, um die Serverkosten zu decken sollte es aber auf jeden Fall ausreichen. Hier haben wir also die erste Stellschraube: Der Traffic. Nun sollte man allerdings nicht auf die Idee kommen und Besucher um jeden Preis und egal woher zu bekommen, denn wenn das Anliegen des Besuchers nicht zum Thema passt wird er auch nicht auf themenrelevante Adsense Anzeigen klicken.
Womit wir beim nächsten Punkt wären: Der Inhalt. In der eigenen Besucherstatistik kann man sehr gut ablesen woher die Besucher kamen und welche Seiten und Artikel sie aufgerufen haben. Daraus ergibt sich recht schnell ein klares Bild wofür sich denn die eigenen Besucher so interessieren. Wer nun noch ein PlugIn wie Searchmeter benutzt kann sogar sehen wofür sich die Besucher über den verfügbaren Inhalt hinaus interessieren. Aus diesen Daten lassen sich nun recht einfach neue Anregungen für Artikel ableiten die eine gewisse Erfolgsgarantie haben. Denn Themen die von den vorhandenen Besuchern nachgefragt werden kommen natürlich besonders gut an.
Beim schreiben eines Artikels sollte man allerdings beachten das die Besucher nur dann weiterführende Links oder eben Google Adsense Anzeigen anklicken wenn das Thema nicht vollumfassend und abschließend behandelt wurde. Das soll jetzt natürlich nicht heißen das man am Besten Artikel schreibt die ein Thema nur anreißen und den Besucher “dumm sterben lassen” aber man kann im Text recht gut Anregungen und Anreize für weiterführende Informationen setzen, diese aber nicht zur Verfügung stellen. So stellt man also einen Mehrwert für den Besucher her, befriedigt sein eigentliches Informationsbedürfnis, weckt aber gleichzeitig das Interesse an weiteren Input. Diesen Input verspricht dann im Optimalfall die Adsense Anzeige.
Die Platzierung der Anzeigen ist der nächste und in diesem Artikel letzte Punkt um auf einfache Art und Weise seine Adsense Einnahmen zu erhöhen. Beim bloggen gilt es eine ausgewogene Mischung aus wertvollen Inhalt und platzierter Werbung zu finden. Wer seine Besucher nur mit Werbung beschießt und quais dazu nötigt die eigentlichen Inhalte zu suchen wird dauerhaft keinen Erfolg haben. Es sei denn man hat ein Informationsmonopol in einer stark nachgefragten Nische (also quasi einen 6er im Lotto), da dies aber eher selten bis nie der Fall ist widmen wir uns einem realistischen Szenario. Um eine ideale Platzierung zu finden sollte man sich über die Struktur seines Blogs Gedanken machen. Wie sind meine Artikel aufgebaut? Wann und wie oft verspürt der Leser das Bedürfnis nach weiteren oder ergänzenden Informationen? Nehmen wir als Beispiel dieses Blog. Meine Artikel sind in der Regel relativ kurz gehalten, umfassen maximal 3 Absätze. In diesen Absätzen sind die Informationen (hoffentlich) strukturiert untergebracht, ein Absatz allein hilft dem Leser aber selten weiter. Es wäre also recht unsinnig zwischendurch Anzeigen anzubringen, da der Leser den kompletten Sachverhalt noch nicht überblicken kann und somit noch nicht bereit ist für passende Angebote. Also habe ich mich entschlosen meine Anzeigen direkt unter den Artikeln zu platzieren. Direkt neben dem Block mit ähnlichen Artikeln stehen also die Links von Google Adsense als Alternative zur Verfügung (zumindest derzeit, die Fläche kann auch als Werbebanner gebucht werden). Hier ist die Empfänglichkeit der Leser für eben diese beworbenen Angebote am größten und die Klickrate entsprechend hoch. Früher hatte ich auch in der rechten Sidebar einen Anzeigenblock, allerdings mit unterirdischen Klickraten. Dort passen Textanzeigen einfach nicht rein, grafische Banner hingegen erzielen gute Klickraten.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit seine Besucher zu Fehlklicks zu verleiten. Das bedeutet man platziert die Anzeigen dort wo der Besucher eigentlich die Navigation erwartet. Auf diese Weise erzielt man zwar bedeutend höhere Klickraten, vergrault aber auch die Besucher.
Ich hoffe ich konnte dem Einen oder Anderen ein paar Anregungen geben um die Google Adsense Einnahmen zu steigern, wer ergänzende Tipps bereithält darf sich gern in den Kommentaren äußern.





Klasse Artikel. Ich blogge zwar nicht um zu verdienen, allerdings freue ich mich schon, wenn die Kosten gedeckt sind und das ein oder andere rausspringt.
Finde die Idee gut, den AdSense Werbeblock neben den “related posts” zu platzieren. Ich bin einer der vielen, die Plugins wie Easy AdSense verwenden. So hab ich einen Block im Artikelanfang platziert. Einen weiteren habe ich unterhalb der related posts platziert, also ähnlich wie du, allerdings nur als 468×60 Text-/Imagebanner. Einen Dritten habe ich ganz unten, unterhalb des Kommentarfeldes eingebaut, weil ich dachte, hier steigt mancher Besucher eher aus.
Ich habe mal gelesen, dass maximal drei AdSense Anzeigen eingebaut werden sollten. Stimmt das?
Hi Cookie,
Google erlaubt nicht mehr als 3 Anzeigenblöcke pro Seite – schließlich soll irgendwo auch noch Inhalt sein
Ich denke das die Platzierung unter dem Kommentarfeld wenig Wirkung hat, da der Besucher hier in der Regel schon mit dem Thema abgeschlossen hat – aber das kannst Du ja ganz einfach in Deinem Google-Konto rausfinden, also welche Anzeigenfläche bringt das Meiste. Letztlich ist auch die Platzierung der Werbeblocks ein Lernprozess wenn man gute Adsense-Einnahmen erzielen will.
Aktuell habe ich gar keine Google-Anzeigen mehr auf meinem Blog, weil die gebuchten Werbeflächen unterm Strich mehr einbringen.
Ja die Lernkurve steigt stetig
Danke für die Antwort und weiterhin viel Erfolg bei der Vermarktung.
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