Visitenkarten im (ungewöhnlichen) Partnerlook
Werbegemeinschaften haben sich in der Vergangenheit in vielen Beispielen bewährt. So werben oft viele Einzelhändler einer ganzen Einkaufspassage zusammen um neue Kunden, dadurch werden die Kosten geringer und alle haben etwas davon. Aber auch andere Partnerschaften sind denkbar und werden oft umgesetzt. Zum Beispiel wenn Produkte oder Dienstleistungen aufeinander aufbauen. Das folgende Beispiel aus Toronto treibt dieses Prinzip allerdings auf die Spitze
Ein Süßwarenladen auf der einen Seite und ein Zahnarzt auf der anderen, das ist schon fast makaber. Aber irgendwie auch genial:






Grundsätzlich funktioniert so etwas nur, wenn die Werbung abgestimmt ist und alle Parteien davon profitieren. Z.B. sind Bauschilder (2 starke Partner für Ihr Projekt (Baustofflieferant und Baufirma)) oder Flyer (vorne Damenfriseur; hinten Nageldesignerin) geeignet. In der Realität klappt diese Werbung fast nie, da Werbeagenturen kein Interesse haben, Werbekosten des Kunden zu sparen und betroffene Unternehmen keine Kooperationspartner ansprechen (Anschein der Bettlerei). Im Ergebnis ist diese Werbung zwar eine tolle Idee, die auch weiterhin nur eine Ausnahmeerscheinung bleibt.
@Mathias
Aber genau darum ist das Konzept interessant. Wenn zwei kleinere Partner wie oben im Bild zusammenspannen, dann kann es klappen. Und dann ist kann man sich aus den erwähnten Gründen auch sicher sein, dass der Originalitätseffekt mit guter Wahrscheinlichkeit erhalten bleibt.