Galaxy Tab vs iPad Werbung
Apple hat den Tablet-Markt erst richtig in Schwung gebracht, das iPad ist noch immer in aller Munde und bei vielen auch in der Hand. Ein echter Erfolg also, den Apple sicher nicht nur der Innovation iPad sondern auch dem guten Marketing zu verdanken hat. Nun war es nur eine Frage der Zeit bis neben dem iPad noch weitere Tablets, die natürlich recht nah am iPad sind, auf den Markt kommen. So mancher ist (bisher) kläglich gescheitert und konnte auch mit subtilen Marketingmethoden nicht punkten, aber von einer anderen großen und bekannten Marke kam vor einiger Zeit eine wirkliche Alternative auf den Markt. Die Rede ist vom Galaxy Tab aus dem Hause Samsung. An sich ein vernünftiges Gerät, wenn auch preislich kaum unter dem iPad.
Jetzt hat Samsung allerdings ein Problem, denn wenn das Gerät selbst kaum günstiger ist als der Konkurrent von Apple muss man richtig aktiv ins Marketing gehen um einen Teil vom Kuchen abzubekommen. Denn warum sollte ich mir nicht gleich ein iPad kaufen? Wenn ich das kleine 16 GB Modell nehme ist das sogar günstiger! Also her mit den Werbespots und schnell anders besser positioniert, der Kunde von Heute will schließlich überzeugt werden
Doch wenn ich mir jetzt den Clip von Samsung ansehe und danach den vom iPad und auch den Spot für den iPod Nano… Ich weiß nicht, das sieht irgendwie sehr ähnlich aus. Oder kommt mir das nur so vor?
Der Samsung Clip
Das iPad
und hier noch der iPod Nano
Immer wieder diese haltende und bedienende Hand – schon recht ähnlich. Klar handelt es sich bei iPad und Galaxy Tab um sehr ähnliche Geräte, aber so richtig eigene Ideen hat man bei Samsung für den Clip nicht entwickelt… Dadurch wird das Produkt im Clip einfach austauschbar. Gib dem Typen ein iPad und keiner merkt es – sicher nicht das Ziel einer Kampagne!
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Werbung hin oder her, das GalaxyTab ist ganz klar der Nicht-Apple Konkurrent vom iPad und funktioniert auch ähnlich.
Ich musste mich auf der IFA schon aus beruflichen Gründen mit iPad und GalaxyTab beschäftigen und Samsung hat da durchaus die Chance, ausserhalb der Apple Schiene Fuß zu fassen.
Jedoch muss die Qualität stimmen und was meiner Erfahrung nach nicht sein darf, wenn die Eingabe auf dem Touchscreen prellt. Einmal etwas zittrig mit dem Finger drauf und schon sind 10 bis 20 gleiche Buchstaben zu sehen. Die jedesmal zu löschen kostet Zeit und Nerven. Vielleicht lag es auch an den Einstellungen aber ich hätte bei der Präsentation schon erwartet, dass die richtig eingestellt sind.
Trotzdem, ich hoffe, dass sich der Markt für diese Touchscreen-Geräte verbreitert, so dass sie günstiger werden.