Wir sind Helden versenken Bild und Jung von Matt
Die Werbespots für die Bild sollten ja recht bekannt sein. Mehr oder weniger Prominente äußern dabei ihre Meinung zur Bildzeitung, kann man glauben – muss man aber nicht. Nun sollte für eine Neuauflage Judith Holofernes von der Band Wir sind Helden verpflichtet werden. Gerade für das erreichen einer jüngeren Zielgruppe sicherlich eine gute Auswahl der Agentur Jung von Matt – was aber jetzt kommt kann ich zum Freitag eigentlich nur mit: Treffer, versenkt! beschreiben. Judith veröffentlicht im Blog der Band das Anschreiben und antwortet in einem offenen Brief. Dieser beginnt mit:
Liebe Werbeagentur Jung von Matt,
bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:
Ich glaub, es hackt.
und endet süffisant nochmals mit:
Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.
In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.
Mit höflichen Grüßen,
Judith Holofernes
Diese Reaktion hat gesessen. Und kommt offenbar an, denn das Blog ist kaum erreichbar aufgrund des Besucheransturms. Die Kommentare sind voller Zustimmung und auch auf Twitter ist die Stimmung sehr positiv. Man darf nun sehr gespannt sein ob und wie Jung von Matt und die Bildzeitung darauf reagieren – aussitzen dürfte schon jetzt nicht mehr funktionieren.
Sollte das Blog weiterhin nicht erreichbar sein gibt es den kompletten Wortlaut bei off-the-record zu lesen.




[...] erst ging die Antwort von Judith Holofernes (Wir sind Helden) durchs Web schon meldet sich auch Jung von Matt zu Wort. Der Ton ist dabei sagen wir mal hart an [...]
Das hat BILD mal wieder gebraucht
Klasse, Judith!