Hollywood Hotel Berlin Bloggeraktion
Das Hollywood Media Hotel Berlin veranstaltet aktuell eine kleine Bloggeraktion (in Fachkreisen auch Linkbait genannt) bei der man einen Aufenthalt im durchaus ansehnlichen Hotel gewinnen kann. Sogar die Reisekosten werden übernommen, zumindest bis zu einer Höhe von 100,- €. Eigentlich ein sehr gutes Angebot, zumal dieser “Preis” 3x ausgelobt ist und damit die Chance auf einen Gewinn gar nicht schlecht steht.
Das 4 Sterne Hotel am Kurfürstendamm macht auf den Bildern der Website einen wirklich guten Eindruck und wer schon ein paar Hotels in Deutschland und im Ausland besucht hat weiß 4 Sterne in Deutschland wirklich zu schätzen
Und ein Wochenende in Berlin ist sowieso immer spannend, mir fallen spontan nur wenige Städte ein die mich persönlich immer wieder reizen – Berlin ist eine davon.
Der ausgelobte Preis stimmt also definitiv, der Kontakt (zu mir zumindest) durch den ich auf die Aktion aufmerksam gemacht wurde war auch sehr nett. Die Teilnahmebedingungen sind auch üblich, man soll einen kurzen Beitrag verfassen und auf die Hotelwebsite bzw eine Unterseite verlinken, dazu noch eine Mail um sicher zu gehen dass der eigene Artikel auch in der Lostrommel landet. Alles in allem also eine nette Aktion die sich eigentlich großer Beliebtheit erfreuen sollte.
Ich will jetzt auch gar nicht schreiben dass diese Aktion nicht angenommen wurde/wird – aber ich denke dass man sich in Berlin ein paar mehr Teilnehmer vorgestellt hatte. Woran liegt es also (vermutlich) dass bei manchen Aktionen sehr viele Blogger teilnehmen und bei anderen wiederum eher weniger? Die Reichweite der Initiatoren ist in der Regel entscheidend. Wer schon vorher sehr aktiv war und viele Fans, Blogleser, Follower oder was weiß ich hat wird bei so einer Aktion ohne weiteres zahlreiche Teilnehmer erreichen. Wer dies nicht vorweisen kann muss eben härter arbeiten, oder mit weniger Teilnehmern leben. Härter arbeiten ist in Berlin der Fall, ich hatte einen sehr netten Kontakt dorthin und kann mir gut vorstellen dass auf diesen Weg noch mehr Blogger teilnehmen werden.
Was hätte man besser machen können?
Twitter und Facebook sind hier nicht zu unterschätzen. Ich leite einen solchen Link viel schneller auf diesen Kanälen weiter als einen Artikel darüber zu schreiben. Natürlich will man Backlinks abgreifen und sieht in Tweets oder “Gefällt mir” weniger Wert – aber um die Aktion zu verbreiten ist es durchaus sinnvoll eine solche Variante zu integrieren. Ansonsten wäre es sicher sinnig gewesen ein paar “große” (=Reichweitenstarke) Blogs ins Boot zu holen und damit auf sein Vorhaben zu verweisen.
Bis zum 7. März 12 Uhr ist noch Zeit teilzunehmen, ich bin sehr gespannt wie viele Blogger noch an der Aktion vom Hollywood Media Hotel Berlin teilnehmen werden – ich wünsche dem Team um Felix auf jeden Fall viel Erfolg damit! Hier könnt ihr teilnehmen: Klick Klick
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Die Initiatoren sind meiner Meinung nach komplett falsch an die Sache herangegangen. Ich wurde angeschrieben weil man mich über die Teilnehmerliste einer anderen Aktion (T-Shirt Aktion von 3Dsupply) gefunden hat. Beim Inhalt des Anschreibens dass sich auch auf die 3Dsupply Aktion bezog, musste ich doch sehr schmunzeln.
“Wenn Du über uns bloggst, ist Dir eine Frisbee Scheibe sicher. Diese kannst Du in Kürze mit den ersten Sonnenstrahlen sicher gut einsetzen.”
Dazu die Aussicht in irgendeinem Lostopf zu landen. Naja, manchen Bloggern mags gefallen mit Frisbeescheiben geködert zu werden. Ich fand es leider absolut nicht sympathisch.
LG Piet
Hi Piet,
ich kann natürlich nur für mich sprechen
Und auch mir ist eine Frisbee-Scheibe kein angebrachter “Lohn” für einen Blogartikel. Aber ich habe ein paar Mails mit Felix vom Hollywood Hotel geschrieben und mir war er recht sympatisch. Daher habe ich mich dann auch dazu entschlossen darüber zu berichten, ich finde es nämlich durchaus interessant wenn ein Hotel so ganz ohne Verbreitungspartner (Trigami zum Beispiel) einen solchen Weg probiert.
Allerdings gebe ich Dir Recht dass die Ansprache à la “Du bekommst einen Frisbee wenn Du über uns bloggst” zu plump ist – da wäre es besser gewesen den Frisbee weg zu lassen und einfach nur auf die Aktion hinzuweisen.
Es ist aber in jedem Fall spannend zu beobachten wie viele Teilnehmer denn am Ende zusammenkommen und ob sich der Preis dann letztlich gelohnt hat.