Yellowday 2011
In Österreich ist man sich offenbar bewußt dass der Alltag oftmals viel zu grau ist. Und anstatt wie wir Deutsche darüber zu meckern und es am Ende doch zu akzeptieren hat man bei unseren Nachbarn kurzerhand der Yellowday ins Leben gerufen. An diesem Tag, dieses Jahr wird es der 18. Juni sein, sollen alle die Lust dazu haben in gelber Kleidung zur Arbeit oder wo auch immer hin gehen. Das gewonnene Gemeinschaftsgefühl und der damit zum Ausdruck gebrachte Wille zur guten Laune soll den Spaß im Alltag zurückbringen und zu neuen, spontanen Bekanntschaften führen. Gerade letzteres ist in Großstädten durchaus interessant, denn da geht es den Ösis nicht anders als uns: alles ist ziemlich anonym.
Positiver Nebeneffekt der Geschichte ist die Spendenbereitschaft der Initiatoren. Laut deren Aussage wird jeder Euro der durch Sponsoren oder Fanartikel-Verkäufe gewonnen wird entweder in das Marketing (wohl nur ein sehr geringer Teil) oder in einen Spendentopf gesteckt. Beim Yellowday 2011 wird die Kinder-Krebs-Hilfe aus Österreich unterstützt, allein deshalb lohnt es sich darüber zu bloggen, auch wenn das jetzt nur bedingt etwas mit Marketing zu tun hat.
Weitere Informationen gibt es auf der Website: www.yellowday.at oder auf Facebook.
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Ich arbeite bei der Post – bei mir ist also jeden Tag “Yellow Day”
Im Ernst: Eine schöne Aktion! Sollte man sich mal ein Beispiel dran nehmen.
Bei uns in Deutschland müsste man einen solchen Tag aufgrund der allgemeinen Stimmung wohl eher “Black Day” nennen.
Ach komm, schau mal zu unseren europäischen Nachbarn nach Griechenland, Spanien oder Portugal. Denen geht es dreckig, wir hier jammern doch auf höchstem Niveau!