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Zahlungsabwicklung im Onlineshop absolutes K.O.-Kriterium

Aus aktuellem Anlass ein kurzer Beitrag zur Zahlungsabwicklung im Onlinehandel. Wir haben ja schon mehrfach gelernt dass eine gewisse Auswahl an Bezahlvarianten einen sehr positiven Einfluss auf die Conversionrate habe kann. Wer nur Vorkasse anbietet hat also immer einen Nachteil gegenüber der Konkurrenz die zusätzlich mit Paypal, Kreditkarte, Lastschrift und vielleicht sogar Rechnung arbeitet. So weit so gut, es gibt aber noch mehr Punkte die man bei der Zahlungsabwicklung beachten sollte. So Heute bei mir geschehen:

Ich habe vor ein paar Wochen ein paar Hosen fürs Büro in einem wirklich großen Deutschen Onlineshop bestellt. Dort wurde mir nach Eingabe meiner Daten sogar Zahlung auf Rechnung angeboten (mein Dorf scheint ein gutes GEO-Rating zu haben :D ) und das habe ich natürlich direkt in Anspruch genommen. Lief auch alles absolut super, die Ware kam schnell – die Rechnung irgendwie nicht. Klassisch nach dem Muster aus den Augen aus den Sinn war der gesamte Vorgang schnell aus meinem Kopf. Bis die Mahnung kam. Mahnung? Ohne Rechnung?

Eine Recherche in meinem Mail-Postfach ergab dann tatsächlich eine Rechnung, via E-Mail. Hatte ich nicht gesehen. Na gut, mein Fehler und Mahngebühren fallen ja auch noch nicht an. Jetzt kommt aber der Punkt warum ich nie, nie, niemals wieder dort bestellen werde: Voller pflichterfüllten Tatendrang setze ich mich ans Onlinebanking und fülle die Überweisung aus. Auf der Mahnung steht dann auch ganz groß (Sinngemäß): “Wenn Du diesen Referenzcode im Betreff nicht angibst geht Dein Geld auf unserem Konto verloren.”  Na gut, kann ich ja verstehen. Aber die Länge dieser Buchstaben/Zahlenkombination ist der absolute Hammer, ich habs wirklich nachgezählt! Ein 22 (!) Zeichen langer Code mit gleich 4 “1″ hintereinander. Userfreundlich ist anders.

Und ganz ehrlich: Ich weiß aus Erfahrung dass es auch anders geht, schaffen andere Händler ja auch.

Also liebe Händler, denkt daran uns Kunden nicht nur mit Bezahlvarianten zu überschütten sondern diese auch bedienbar zu halten ;) Dann klappts auch mit dem Kunden.

Kategorie: News von Enrico • 30.06.2011

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2 Antworten »

  1. Ich habe in meinen Shop für den Rechnungskauf Paymorrow eingebunden – und bin bis jetzt echt zufrieden. Es gab eine deutliche Steigerung der Conversion Rates.

  2. Ist schon eine etwas unschöne Erfahrung. Verschiedene Bezahlvarianten sind auf jeden Fall sehr wichtig. Es gibt halt noch viele Kunden, die dem Internet misstrauen. Insbesondere Ältere möchten die Ware erst sehen und dann bezahlen, oder über einen Kanal mit Garantie bezahlen. Insofern sind PayPal, Sofortüberweisung aber auch das Paymorrow geeignete Varianten vor allem für unbekannte Shops.

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