Gutscheine statt Nippes
Die Weihnachtszeit naht und Marketingverantwortliche geraten wieder ins Schwitzen wenn es darum geht innovative Ideen für die Weihnachtspost zu finden. Werbeartikelhändler bieten Jahr für Jahr sowohl Klassiker wie USB-Sticks, Weihnachtskarten, Schokolade und vieles mehr als auch allerlei “Neue” Dinge an. Oft ist es viel Nippes der vergleichsweise wertlos ist und vor allem deshalb negativ beim umworbenen Kunden ankommt weil man als Empfänger ständig das Gefühl hat das wurde des Verschicken Willens verschickt. Und da wir Deutsche ja so gern meckern stellen wir natürlich auch bei den eher ungeliebten Werbegeschenken zu Weihnachten Ansprüche. So wünschten sich bereits in 2009 über 50% der Deutschen lieber einen Gutschein (Link). Auf diese Art und Weise kann man sich wenigstens selbst aussuchen was man bekommt.
Und Gutscheine funktionieren seitdem immer besser, das zeigen Anbieter wie Groupon. Es ist eben sehr verlockend ein Produkt oder eine Dienstleistung zu einem vergünstigten Preis zu bekommen. Aber auch für das Unternehmen dass den Gutschein zur Verfügung stellt ist dies ein oft lukratives Geschäft. Schließlich werden Kunden zum Kauf bewegt die sonst gar nicht oder bei der Konkurrenz gekauft hätten. Gutscheine sind also durchaus ein guter Deal für alle Beteiligten. Im Internet lassen sich mit Gutscheinen auch eher unbekannte Onlineshops oder Services promoten, wie zum Beispiel dieser Sheego Gutschein. Allgemein sind Anbieter solcher Gutscheinwebsites derzeit groß im Trend. Robert Basic hat vor kurzem einen Artikel veröffentlicht der Deutsche Blogs mit hohen Einnahmen zeigt. Und auch dort steht an erster Stelle ein Gutschein- und Schnäppchenblog. Auch wenn diese Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt untermauert dies dass wir Deutsche absolut auf Gutscheine stehen.
Vermutlich ist das hohe Interesse an Gutscheinen auch den “Geiz ist Geil” Zeiten geschuldet, denn am Ende erhoffen sich die Kunden natürlich immer wieder gute Geschäfte. Trotzdem lassen sich mit Gutscheinen Kunden binden, neue Gewinnen und inaktive Kunden reaktivieren. Wer als Anbieter einen Gutscheinkontingent vergeben will sollte diese auch immer an die Gutscheinportale schicken, ansonsten vergibt man ein enormes Potenzial an Reichweite.
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Also wenn ich einen Gutschein zu Weihnachten (oder auch zum Geburtstag) geschenkt bekomme, dann denke ich immer, dass dem Schenker nichts besseres eingefallen ist oder er sich vielleicht gar keine große Mühe gegeben hat, etwas besonderes für mich zu finden. Als Marketingverantwortlicher würde ich daher dann doch eher zu einem Werbeartikel greifen, der nicht gerade 08/15 ist, sondern sich von der Masse hervorhebt. In Zeiten der Finanzkrise würden sich aktuell z.B. Werbegeschenke, die wie Goldbarren aussehen, anbieten.