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Instagram im Marketing

Auch wenn Facebook Instagram mittlerweile annektiert hat ist es weiterhin ein unglaublich populärer Bilderservice, eine riesige und vor allem aktive Community die sich auch ganz wunderbar ins Marketing integrieren lässt. Natürlich nicht für den reinen Abverkauf, wer das erhofft hatte darf jetzt das Lesen einstellen 😉

instagram 605x223 Instagram im Marketing

Der mir persönlich völlig unbekannte Musiker Rufus Wainwright sammelt via Instagram gerade Bilder für sein Musikvideo. Das bedeutet dass seine Fans jedes Wort, dass in seinem Songtext vorkommt, mit einem eigenen Bild ersetzen bzw versehen können. Damit jeder mitmachen kann wird der Text sicherheisthalber auf der Website veröffentlicht, denn die eingereichten Bilder müssen mit 2 besonderen Tags versehen werden: Einmal für die Aktion also solche und dann natürlich noch das Wort. Am Ende wird dann aus allen Einsendungen ausgewählt welche Bilder es ins Video schaffen. Zusätzlich wird es eine (limitierte) Auflage eines Fotobuchs geben in dem die Gewinnerbilder abgedruckt werden.

Besonders gut gefällt mir wie unkompliziert es auf der Website erklärt wird:

Become a part of the Out Of The Game Instagram Lyric Mosaic Project by posting photos on Instagram that represent words from the lyrics in Rufus Wainwrights’s new single, Out Of The Game! All photos posted to Instagram with the correct hashtags will automatically become part of the lyric mosaic.

  1. Take a photo with Instagram that represents a word in the lyrics and make sure your account isn’t set to Private.
  2. Add the hashtag #OutOfTheGame to the caption.
  3. Add a second hashtag to the caption related to the lyric the photo represents (ie. #out for „out“ or #game for „game“).
  4. Watch your photo fade into the lyric mosaic!

The best photos will be selected to become part of a special lyric video for Out Of The Game, and will be included in a special limited edition photo book!

So einfach geht das hier in Deutschland vermutlich nicht, wir brauchen halt unsere Bürokratie, Regelne, Klauseln….

Die Integration der Fans und Kunden in den Entstehungsprozess des Produkts ist hierbei der springende Punkt. Einerseits erfreuen sich die Teilnehmer an der Möglichkeit an sich und die virale Komponente ist ganz sicher auch Bestandteil der Projektierung gewesen. Andererseits wird jeder Teilnehmer, dessen Bild es ins Video geschafft hat zum Markenbotschafter – soll ja jeder wissen dass sein Bild in einem Musikvideo vorkommt.

Wer auch teilnehmen mag oder einfach nur so die Website besuchen mag: Klick Klick

Kommentare geschlossen.

4 Kommentare

  1. hm eigentliche eine gute Idee, schade das es hier in Deutschland nicht so einfach funktioniert…

  2. Sehr geile Idee… Dane Enrico für’s drauf aufmerksam machen.

    Warum soll das in Deutschland nicht funktionieren? Die Regeln sind klar beschrieben, jeder der mitmacht, tut dies freiwillig, alles in Butter.
    Ok hier würde man wahrscheinlich noch ein, zwei Absätze bzgl. der Rechteabtretung usw. einfügen. Aber die kann man ja ganz simpel und verständlich halten…

    Herzlichst
    Karsten

  3. Wenn ich mir die jüngste Vergangenheit so ansehe wäre das eben nicht so einfach. Ich würde auf eine Diskussion bezüglich des Bildinhalts tippen, ich könnte ja meinen Nachbarn, den Maschendrahtzaun oder sogar den Knallerbsenstrauch fotografieren. Und natürlich geschützte Marken und Bilder.

    Sorry wenn ich da etwas polemisch bin, aber in unseren Gefilden wird sich zu schnell an alles & jedem aufgeregt.

  4. Stimmt… daran hatte ich gar nicht gedacht. Blödes Gehirn, was immer vom Guten im Menschen ausgeht 😀

    Ok dann müsste man das eben auch noch mit da rein schreiben… Ist aber soo wild auch nicht, weil ja anscheinend eh alle Bilder von Hand ausgewählt werden. Da kann man dann unpassende auch einfach aussortieren.

    Oder man beschränkt die gewünschten Motive auf irgendwas problemloses… seinen Körper bspw… oder so.

    Ginge schon alles irgendwie… die Ideen muss man nur haben.