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Warum (re)pint niemand meine Bilder?

Pinterest scheint durch einen Katalysator gejagt zu werden, so schnell wie der Aufstieg, der Erfolg, die Kopien und dann die ersten Todeserklärungen aufeinander gefolgt sind.  Auch wenn der gelieferte Traffic im April knapp unter Twitter-Niveau sank bleibt Pinterest durchaus interessant. Umso mehr es aus dem Hype fällt, desto interessanter ist es eigentlich – sind doch so die ersten Spammer schon wieder verschwunden. Bei allem Pessimismus und aller Vorsicht, die uns der Börsengang von Facebook gelehrt hat: Pinterest lebt, Pinterest liefert Traffic, Pinterest erzeugt Reichweite.

Nur eben nicht für jeden. Ähnlich wie bei anderen Social Networks wundern sich zahlreiche Websitebetreiber warum ihre Pins einfach niemanden interessieren. Um das zu ergründen muss zunächst verstanden werden, dass es sich auch bei Pinterest um ein Social Network handelt. Und, dass ein Großteil der Pins eben Repins sind – die nur innerhalb vernünftig vernetzter Accounts gut stattfinden können.

Pinterest repins1 Warum (re)pint niemand meine Bilder?

Quelle: http://mashable.com/2012/06/11/5-ways-to-be-pinworthy/

80% der Pins sind Repins

Es gilt also, ebenso wie bestenfalls bereits auf Twitter, Facebook, einem eigenen Blog geschehen, ein aktives Netzwerk aufzubauen und zu pflegen. Ja, das ist Arbeit. Und es erfordert erneutes umdenken, denn die Pinner ticken wiederum anders als die Twitteristi. Bildlastig halt, weniger Text mehr bunt.

Womit wir auch schon beim allseits beliebten Thema Content wären. Im Gegenteil zu anderen Social Networks funktionieren Produktbilder auf Pinterest ganz hervorragend. Wenn sie entweder besonders kreativ gemacht wurden oder einfach nur ein unglaublich sexy Produkt zeigen, sexy dabei in der Wahrnehmung der Zielgruppe. Auch ein Notizbuch mit Star Wars Prägung ist sexy, für Menschen wie mich icon wink Warum (re)pint niemand meine Bilder?

Das wunderbare hier ist aber, dass auch Toilettenpapier Pinterestfähig ist. Wie wäre es mit HDR-Aufnahmen in eher ungewöhnlichen Produktpräsentationsumgebungen? Klopapier am See, bei Nacht – ich wette das geht. Sofern es denn einmal “die Runde macht”  – Netzwerk und so..

Den Bogen bis zum Ende spannen

Natürlich muss am Ende auch der Weg zur eigenen Website stehen. Also immer auf vernünftige Links sorgen, nicht das am Ende die interessierten User im Nirvana oder, noch schlimmer, bei der Konkurrenz landen icon wink Warum (re)pint niemand meine Bilder? Optimalerweise führt man dann auch direkt auf eine Landingpage oder die Produktseite, je nachdem was man eben anzubieten hat. Auf keinen Fall sollte man die Nutzer auf die Startseite schicken, denn die Frustrationsgrenze ist nicht sonderlich hoch wenn es gilt an hand eines Bilds in einem Textmedium wie den Internet etwas zu suchen!

Abschließend sei noch erwähnt, dass man es den Besuchern so einfach wie nur irgend möglich machen sollte. Zum Beispiel mit so einem wunderbaren “Pin it!” Button wie am Ende dieses Artikels. Wäre doch schade wenn man Reichweite verschenkt, nur weil der Button oder eine ähnliche Lösung fehlt.

Kommentare geschlossen.

30 Kommentare

  1. Enrico? Jetzt mal ehrlich. Nur mal auf die Eingangsfrage bezogen: Das ist doch albern, oder?

  2. Frank? Warum sollte das albern sein? Genau diese Frage habe ich in den letzten beiden Wochen 3x gestellt bekommen.

    Es muss nicht jeder ein Pinterest-Fan sein 😉

  3. Also mal von der Begehrlichkeit einen vermeintlich guten Link zu bekommen abgesehen: Es ist doch schlicht kindisch, irgendwelche, meist nichtssagenden Netzschnipsel auf diese Plattform zu stellen um diese dann auch noch mit anderen zu teilen. Dieses Land war mal das der Dichter und Denker, großartige Errungenschaften in Architektur, Kunst, Philosophie …
    Twitter und Facebook haben schon keinen echten sittlichen Nährwert. Aber dieses Ding ist der blanke Hohn.

  4. Die Frage im Titel könntest du auch anders formulieren: „Warum spielt keiner mit mir?“

  5. Sicher kann man/können wir tagelang über Sinn und Unsinn von Social Networks oder gar den kulturellen Wert selbiger diskutieren. Nur ändert das nichts an deren Existenz und Relevanz im Onlinemarketing.

    Es steht dabei zwar jedem frei Facebook, Twitter oder eben Pinterest zu ignorieren – nur muss man dann eben auch den potenziellen Umsatzverlust hinnehmen 😉

    Dabei trifft es Dein letzter Kommentar übrigens ganz gut.

  6. Du machst keinen Umsatzverlust, wenn du dich dem geistigen Tiefflug verweigerst. Zumindest dann und im Gegenteil nicht, wenn du dich Varianten des Online Marketing zuwendest, die intellektuell wie monetär mehr Anspruch als auch Wirkung haben. Das ist wie beim Unterschied zwischen Sportwagen- oder Miezekatzen-Quartett (der Vergleich mit Pinterst gefällt mir) und Bridge.

  7. Enrico, hast du schon mal Artikel für Frauen auf Pinterest gehabt? Das sollte gehen.

  8. @ Besserwerber Frank

    Sehe ich anders. Es gibt Produkte und Zielgruppen bei denen die klassische Onlinemarketingmethoden weniger gut performen. Zudem bietet Facebook deutlich mehr als nur reinen Abverkauf.

    @ Frank König

    Habe ich, und es läuft wunderbar. Pinterest ist halt ein extrem visuelles Netzwerk und erfordert daher ein Umdenken. Allerdings würde ich selbst meine Strategie nicht langfristig in Richtung Pinterest entwickeln, sehe es eher als interessante Ergänzung.

  9. Ich stelle mir folgende Frage: Warum soll jemand einen Textbeitrag pinnen? Wie z. B. obigen Beitrag. Da ist zwar die Grafik drinnen, aber reicht das? Übersehe ich das Potential von Pinterest?

  10. Moin Andreas,

    diesen Beitrag hier soll natürlich keiner pinnen 😉 Dafür wäre schon etwas mehr Kreativität erforderlich gewesen…

  11. Ja genau, mehr Kreativität.
    Und das hängt mit Zeit und Arbeit zusammen und indirekt mit Geld. Lohnt sich denn der Aufwand? Es ist ja schön wenn es noch ein Soschelmedia gibt, aber auf allen Hochzeiten tanzen kann es ja auch nicht sein?

  12. Naja, ob sich der Aufwand lohnt kann man nicht pauschal beurteilen. Gibt sicher viele Fälle, in denen ich von Pinterest definitiv abraten würde.

    Als Einzelkämpfer muss man ganz klar nicht auf allen Hochzeiten tanzen, mach das was Dir Spaß macht 😉

  13. @Frank
    Tut mir leid, aber du hast das Prinzip Social einfach nicht verstanden. Es geht eben nicht um Abverkauf oder Werbung. Es geht um persönliche Bindungen, Kommunikation, Beziehungen. Darum, sich um seine Kunden zu kümmern und ihnen dies zu zeigen. Das kann auch in steigenden Umsatzzahlen enden, muss es aber nicht.

    Und bzgl. „Du machst keinen Umsatzverlust, wenn du dich dem geistigen Tiefflug verweigerst.“: Sollte es wirklich das Ziel eines Unternehmens sein, nur kein „Umsatzverlust“ zu machen und sich nicht in irgendeiner Form weiterzuentwickeln? Na dann gute Nacht.

    Und allein die Bezeichnung „geistiger Tiefflug“ ist so eine unglaubliche Beleidigung für alle Menschen, die sich dort aufhalten und da Zeit investieren. Da wirkt der Scheiß mit den Dichtern und Denkern schon fast witzig gegen.

    Deinem Blog – bzw. eher den fehlenden Social Media Links – entnehme ich, dass du dich selbst auch nicht sonderlich mit der Materie auseinandergesetzt hast. Woher nimmst du dann also die Grundlage für deine Kritik?

  14. „Wer erdreistet sich eigentlich Banalität zu definieren?“ Daniel Backhaus auf dem Twittwoch Köln über den (Un)Sinn von Social Media.

  15. @Karsten: Ich vermute mal, die Sprachausgabe-Software deines PC ist im Arsch. Du bist doch blind, oder?

    Ansonsten könnte es sich ja wohl nur um einen ganz ganz schwerwiegenden Fall von Legasthenie, Ignoranz oder – das kann ich nicht glauben, dass hier solche Leser aufschlagen – schlicht Dummheit handeln.

    Lass dir erst einmal den vorstehenden Kommentar vorlesen, bevor du meinen zitierst und daraus etwas völlig Abgedrehtes machst.

    Und informier dich, bevor du mir mir einen Mangel an Information bzgl. Social Media unterstellst. Sonst tweete ich dich weg!

  16. @Julian W.: Jeder, der imstande ist, sie zu erkennen, sollte das tun. By the way: Ich würd mich da ggf. eher an Kant und Hegel statt an Daniel Werauchimmer orientieren.

  17. @Frank
    Na bitte, erleuchte mich. Wo habe ich denn deiner Meinung nach die temporäre Legasthenie-, Ignoranz und/oder Dummheitsepisode gehabt? Für mich liest sich das alles recht eindeutig.

    Informiert habe ich mich auch. Dementsprechend wird wegtweeten auch schwierig, da sich dein Stream ja lediglich auf einseitige Kommunikation beschränkt. Zumal ich dir nicht einen Mangel an Informationen unterstell habe, sondern lediglich fragte, wo du die Grundlage für deine Argumentation herholst? Aus der aktiven Nutzung der von dir kritisierten Kanäle kann es offensichtlich ja nicht sein.

    Und natürlich kann jeder Banalitäten erkennen wie er will. Sie jedoch für die Allgemeinheit zu bewerten, das steht keinem zu.

  18. @Karsten: Erleuchtung ist ja quasi eine Veränderung im Denkprozess, die spontan, in jedem Fall aber sehr schnell einsetzt. Mit Verlaub: Das traue ich dir weder aus eigener Kraft noch mit meiner Hilfe zu.

    Zumal du – als Teil der Allgemeinheit (Mob?) – ja auch gar kein Interesse daran hast.

  19. @Frank
    Ahhh… das Mittel der rhetorisch ganz begabten: „Das verstehst du eh nicht.“ Wenn es doch so offensichtlich gewesen sein soll (Zitat: „Ich vermute mal, die Sprachausgabe-Software deines PC ist im Arsch. Du bist doch blind, oder?“), dürfte es ja eigentlich ein leichtes für dich sein, mir ganz kurz die Kernpunkte deiner Gegenargumentation/Kritik an meinem Beitrag aufzuzeigen? Wenn nicht, dann betrachte ich selbige mal als Gegenstandslos und bewegt sich ungefähr auf „Deine Mutter…“-Niveau.

    Interesse hätte ich übrigens schon. An Argumenten, die zumindest ansatzweise objektiv sind, an Fakten, eben an deiner Grundlage für diese Bewertung. Aber vielleicht ist diese Art der zielführenden Diskussion auch einfach nur ein Hirngespinst meiner verdrehten Weltanschauung. Seine Theorien auch noch erklären… na wo kämen wir denn da hin?

    Manche Menschen verstehen es einfach nie…

    P.S. Deiner Definition von Erleuchtung dürften – neben Wikipedia – 99% der Menschen, die danach streben, widersprechen. Mit Spontanität oder Schnelligkeit hat das selten was zu tun. Also ist für uns beide doch noch Hoffnung…

  20. @Markus: Ich sach doch: Leseschwäche.
    Zitat Wikipedia (by the way: Eine miese Quelle, aber wo sie recht hat, hat sie Recht): „Erleuchtung wird beispielsweise als spontan eingetretener Durchbruch bzw. als aus eigener Kraft erlangtes Endergebnis …“

    Aber, dass bei dir allenfalls etappenweise die Lichtlein ans Leutchten kommen, war eh klar.

    Und jetzt leiern wie mal langsam das „Wegtweeten“ an… OK?

  21. @Frank
    Lies dir doch einfach mal den Satz durch.
    Die Quelle zu benennen und sich nicht mit fremden Federn zu schmücken, ist mir wichtig.
    Meiner Meinung nach ist es nicht wichtig, wer etwas sagt, sondern ob der Inhalt stimmt.
    In meinen Augen stimmt der Inhalt der Aussage von Daniel Backhaus, aber du hast natürlich recht, ich muss mich für das Zitat von Daniel Backhaus an dieser Stelle entschuldigen. Schließlich kennst du ihn nicht und ist damit unwichtig.

    Es tut mir leid, dass Hegel und Kant nicht in der heutigen Zeit leben und damit keine Berührungspunkte mit Social Media haben.
    Es tut mir leid, dass ich Kant und Hegel nicht auswendig kenne und daher gerade eben kein ein passendes Zitat parat hatte.
    Es tut mir leid, dass du dir meinen Kommentar durchlesen musstest und immer noch kein Zitat von Kant, Hegel, Descartes, Sokrates, Pythagoras und Schießmichtot dabei war.

    Gruß von der Allgemeinheit (besser bekannt als Mob).

  22. @Julian W: Wie alt bist du? 12?

  23. Ist zwar schon etwas älter, aber schlechter dürfte es wohl nicht geworden sein: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vergleichstest-wikipedia-schlaegt-die-profis-a-521457.html

    Und zu deinem Zitat “Erleuchtung wird beispielsweise als spontan eingetretener Durchbruch bzw. als aus eigener Kraft erlangtes Endergebnis …”. Beispielsweise wäre hier das Schlüsselwort.

    Da du es aber auch jetzt beim dritten Anlauf nicht geschafft hast, irgendwie schlüssig zu argumentieren und nur weiterhin auf Belanglosigkeiten rumreitest (ebenfalls eine beliebte Taktik, wenn einem die Argumente ausgehen), überlassen wir es einfach mal der Zeit zu zeigen, welche Meinung sich in 5 Jahren als die „richtige“ herausstellt.

    Peace out

    P.S. „@Julian W: Wie alt bist du? 12?“ – Und schon sind wir qualitätstechnisch wieder auf dem Schulhof angekommen. Wenn man so Debattiergegner hat, muss man selber ja fast gar nix mehr machen 😀

  24. @Markus: Chemie LK hat du sicher nicht belegt (Oder das kommt noch… – wenn du in die 7. Klasse kommst?)

    Im Falle einer Erleuchtung, Entzündung, Illumination, wird es hell. Das passiert nicht langsam, dass passiert gewissermaßen (wie wollen nicht auch noch den Einstein ins Spiel bringen) sofort.
    Das mag sich bei dir anders anfühlen. Das liegt dann aber an der nicht bezahlten Stromrechnung oder am mangelnden Sauerstoff (Und an der Zufuhr mangelt es ja ganz offenbar).

  25. @Frank Du bist Geschäftsführer einer Marketing-Agentur. In dem Falle sehe ich für dich schwarz.

    Als ChemieLkler sage ich dir, dass die Diskussion soviel mit Chemie zu tun hat wie die Markownikow-Regel mit Bahnfahren, sprich gar nichts.

    Und wieso du in deinen Kommentaren den Karsten in Markus umbenannt hast, ist mir ein Rätsel.

  26. Da ist man mal einen Tag nicht hier….

    Frank, jeder Kommentierende hier ist mein digitaler Gast. Ich bin gern für meine Gäste da, allerdings gelten auch einige, wenige Grundregeln. Die Wichtigste betrifft den Umgangston, ich möchte hier keine beleidigenden Diskussionen haben. Also, bei aller Wertschätzung gegenüber Dir – Beleidigungen werde ich nicht weiter dulden.

    Du, ich, Karsten, Julian, der andere Frank und wer auch immer können ja unterschiedlicher Auffassungen sein, nein wir sollten es sogar, das hindert uns aber nicht am vernünftigen Ton hier.

    Danke & schönen Abend.

  27. Enrico, wenn du in dem, was ich an Karsten oder Julian schrieb, eine Beleidigung siehst – wer von uns beiden ist dann beleidigend? Und ist eine Tonalität die Wahrheiten ausspart zwangsläufig vernünftig?

  28. Frank, ich denke du weißt was ich meine.

  29. Enrico, das ist es ja gerade. Und das halte ich für „bedenklich“.

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