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Digitaler Konsum: Die Deutschen schwören auf E-Mail

Smartphones, Tablets und Notebooks sind mittlerweile unsere ständigen Begleiter und bestimmen auch unseren Tagesablauf immer stärker. Das Handy ersetzt den Wecker, der PC wird eingeschaltet und die E-Mails mit dem Kaffee in der Hand gecheckt.

DigitalAM German.png 605x505 Digitaler Konsum: Die Deutschen schwören auf E Mail Gemäß der ExactTarget-Studie „Die digitale Republik“ starten die meisten Deutschen so oder ähnlich in ihren Tag. 71 Prozent der Internet-Nutzer lesen morgens als erste Online-Aktivität ihre E-Mails. Dahinter folgen mit großem Abstand Facebook und Nachrichten-Seiten. Soziale oder Unterhaltungs-Kanäle wie Facebook, Twitter, Sport- oder Nachrichten-Seiten stehen besonders bei jüngeren Anwendern hoch im Kurs. Doch auch die Mehrzahl der Jüngeren stöbert morgens zu allererst durch ihre Mailbox. Im Laufe des Tages klickt der durchschnittliche Deutsche zunehmend weitere Medien wie Twitter oder Suchportale an. Auch das Interesse an elektronischer Post lässt im Laufe des Tages zunehmend nach. Dies liegt daran, dass Mails am Vormittag oft noch der Tagesplanung dienen, am Nachmittag und Abend dann eher für allgemeine Nachrichten oder zur Kommunikation mit Bekannten verwendet werden.

Digitale Konsumenten nutzen Mails aber nicht nur für die geschäftliche Korrespondenz mit Kollegen und Vorgesetzten. Die Studie zeigt, dass die elektronische Post vor allem an persönliche Kontakte geht oder zur Suche alter Bekannter dient. Außerdem haben fast alle Online-Nutzer in Deutschland mindestens einen täglich erscheinenden kommerziellen Mail-Newsletter abonniert. Digitale Surfer möchten so mehr über neue Produkte, Dienste oder Angebote, aber auch Rabatte oder Sonderangebote erfahren. Diese Werbeform lohnt sich: Fast jeder Zweite hat aufgrund einer im Newsletter enthaltenen Werbebotschaft schon einmal etwas gekauft. Die Konversionsrate ist bei den 25- bis 34-Jährigen am höchsten. Die Berufstätigen verfügen über die größte Kaufkraft und nutzen E-Mail täglich besonders intensiv in Freizeit und Beruf. So verlockend dieses Potenzial auch ist, im vergangenen Jahr sind 43 Prozent der Verbraucher vorsichtiger bei der Herausgabe ihrer Mail-Adresse an Unternehmen geworden und 38 Prozent beim „Liken“ von Marken auf Facebook.
Denn die Konsumenten möchten inzwischen exakt wissen, welchen Nutzen sie im Gegenzug erhalten. Entsprechend müssen Marketing-Experten den Mehrwert des Mail-Newsletters im Vorfeld klar darstellen und dann auch bieten, damit potenzielle Kunden ihn abonnieren und nicht schnell wieder abbestellen.

Elektronische Post als Betthupferl

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Die letzte Amtshandlung des Tages unter 34 Prozent der deutschen „Diginauten“ bleibt ebenfalls die Lektüre von E-Mails vor dem Abrufen von Online-Nachrichten oder -Entertainment-Angeboten, Facebook, Twitter und Google+. E-Mail ist, und bleibt auch eine Weile noch, die Basis der Online-Kommunikation. Wer hohe Kundenbindungs- und Konversionsraten als Marketingziele definiert hat, kommt an diesem Kommunikationskanal nicht vorbei: Immerhin reagierten bereits 45 Prozent aller deutschen Konsumenten nach einer Marketing-Botschaft, die sie per Mail erhalten haben, mit einem Kauf. Facebook rangiert momentan noch vorrangig als Kontaktplattform mit geringer Bedeutung als Einkaufskanal. Trotzdem hat bereits jeder siebte Anwender auf eine Facebook-Mitteilung hin, Geld für ein beworbenes Produkt ausgegeben. Noch geringer ist der Einfluss von Twitter. Interessanterweise lassen sich aber mehr Konsumenten zu einem Einkauf verleiten als überhaupt einer Marke folgen. So sind nur sieben Prozent der deutschen Online-Nutzer überhaupt Twitter-Follower, aber schon neun Prozent aller Anwender haben infolge einer Marketing-Nachricht auf Twitter etwas eingekauft.

Aber auch wenn Twitter, Facebook und weitere Mitglieder der Social-Media-Familie für viele Konsumenten aktuell unwiderstehlich scheinen, bleibt die E-Mail das wichtigste Informationsmedium der Deutschen. Ohne die anderen Kanäle aus den Augen zu verlieren, sollten Anbieter ihre Kunden morgens mit geschäftlichen Informationen, abends eher mit privaten Angeboten und der gebotenen Diskretion via E-Mail ansprechen.

  Dies ist ein Gastbeitrag von Thomas Koenen, Sales Director D/A/CH, ExactTarget

Infografik „Die digitale Republik“

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2 Kommentare

  1. Mach ich auch so, wenn ich in meinem Büro bin schalte ich den Pc an und Starte mein Mailprogramm und den Browser. Ich check dann meine Mails und surf dann meine geschäftlichen Newsquellen ab. Dann fang ich mit arbeiten an. Facebook und Co. kommt bei mir im laufe des Tages, wenn ich mal 5 min den Kopf frei bekommen muss.

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