© 2016
A MarketPress Theme

Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt

Als Sparkasse hat man es nicht einfach, obwohl die Sparkassen in ihrem Kerngeschäft oft sehr hohe Marktanteile besitzen gibt es in vielen Häusern Probleme die junge Generation im Kundenstamm zu halten. Zu alt, traditionell und manchmal auch nicht fortschrittlich genug ist der Ruf – dabei hat der Sparkassenverband tatsächlich ausgezeichnete Apps im Portfolio. Aber Konkurrenten wie Number26 werben ganz gezielt auf diese Kundengruppe, mit Erfolg wie ich in meiner Facebooktimeline schon öfter feststellen durfte. Aber auch der Sparkassenverband hat aufgerüstet und beschäftigt offenbar nicht nur ein gutes sondern auch mutiges Social Media Team. Und nicht nur das, man gibt sich auch an anderen Stellen sehr jung & zeitgemäß wie die Abbildung dieser jungen Dame mit großzügigen Körperschmuck zeigt:

sparkasse catcontent Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt
Screenshot: https://www.facebook.com/DasBesteausSocialMedia/photos/a.1427062130928965.1073741828.1421331988168646/1511990559102788/?type=3&theater

Junge Leute beim Berufseinstieg zu begleiten ist ein beliebtes Mittel um nachfolgenden Jugendlichen die Berufsbilder näher zu bringen. Eine tätowierte Bankkauffrau galt vor 10 Jahren auch im liberalen Deutschland noch als, sagen wir ungewöhnlich. Heute sieht das offenbar anders aus, warum sollten Tatoos auch etwas über Qualifikation oder sonstetwas aussagen? Nun gibt es aber nichts, was es nicht gibt in diesem Internet. Die Fanpage „Tatoofrei“ hat es sich zur Aufgabe gemacht tätowierte Menschen möglichst negativ darzustellen, teils gar zu diffamieren. Und so kam es wie es kommen musste, die Fanpage postete auf der Sparkassenseite mit Bezug zur abgebildeten Zeitschrift. Ehrlich gesagt hätte ich darauf gewettet, dass das Posting einfach gelöscht wird. Aber weit gefehlt, die Sparkasse antwortet mit oben abgebildeter Katze und erntet damit großen Applaus. Völlig zu recht und mindestens genauso überraschend.

Es lohnt sich also etwas mutiger in der Unternehmenskommunikation zu sein, insbesondere dann, wenn die Teilnehmer einer Diskussion Catcontentanfällig sind 😉

Well played liebe Sparkasse!