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Negative Berichte in den Suchmaschinen

Oft finden sich in den Suchergebnissen der Suchmaschinen ungeliebte Einträge über das eigene Produkt oder das eigene Unternehmen. Entweder hat ein Blogger seinen Unmut über ein fehlerhaftes Produkt oder schlechten Support Luft gemacht oder die Presse einen Mitarbeiter an einem schlechten Montag interviewt. Diese Fälle sind meist gerechtfertigte Kritikpunkte und können mit etwas Geschick zu positiven Nachrichten gedreht werden. Wichtig dabei ist natürlich auch die wirkliche Verbesserung der kritisierten Punkte, sonst droht sofort der nächste Ärger. Solche Fälle sind eher harmlos und führen bei richtiger Behandlung nicht zu nachhaltigen Schäden.

Die wesentlich größeren Probleme entstehen wenn ein Mitbewerber oder ein Anderer mit niederen Interessen systematisch gegen Sie vorgeht. Dann werden negative Einträge in Foren verfasst, kostenlose Blogs errichtet die ständig angebliche Missstände aufzeigen oder bestehende Blogs in den Kommentaren missbraucht. Die Reichweite jedes einzelnen Eintrags ist dabei meist so gering das es kaum jemand bemerkt, sind jedoch Profis am Werk wird es schwierig. Dann tauchen plötzlich in den Suchergebnissen haarsträubende Meldungen auf und ab diesem Punkt wird es gefährlich. Da diese Täter meist ganze Netzwerke aufbauen um Ihr Ziel in Misskredit zu bringen ist es zwingend notwendig entschlossen dagegen vor zugehen. Den Gang zur Polizei bzw zum Staatsanwalt kann man sich eigentlich sparen. Solche Angriffe werden meist aus dem Ausland getätigt und die Nutzung dieser Onlinedienste ist auch ohne Registrierung oder mit der Nutzung sogenannter Fakeaccounts möglich. Auf rechtlicher Basis werden Sie also wenig erreichen und gehen das Risiko ein das die Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies allerdings auch ein Weg sein mit den Unwahrheiten aufzuräumen. Auch die Meldung an Google selbst kann bei eindeutigen Versuchen Ihnen Schaden zuzufügen helfen, allerdings sind nicht alle Fälle so klar belegbar oder der Suchmaschinenriese reagiert nicht wie gewünscht.
Der andere Weg, der auch meist genutzt wird, ist die negativen Meldungen mit eigenen zu verdrängen. Das sollte natürlich möglichst unauffällig geschehen, also verteilen Sie jetzt keine Jubelnachrichten über Ihr Unternehmen im Internet – dieser Schuß würde dann wohl nach hinten los gehen und eine ganze Welle negativer Meldungen nach sich ziehen. Verteilen Sie Meldungen über neue Produkte oder Ziele, auch neu gewonnene Kunden oder Expansionspläne. Oder lassen Sie gute Produkte von Anderen testen und entsprechende Rezessionen darüber verfassen. Es muss in jedem Fall glaubwürdig sein. Lassen Sie sich in einem solchen Fall dringend von einem Experten beraten.

Ich bitte diese Methoden, die im übrigen nur kurz anreißen was alles möglich ist, nicht live zu testen – es entsteht in jedem Fall ein gesetzeswidriger Tatbestand.

Warum eigentlich ein Blog

Der Hype der Blogger schwächt zunehmend ab, man findet mehr und mehr sogenannte Blogleichen im Internet. Ob private Blogs die aus Zeit- oder Lesermangel eingestellt wurden oder auch Businessblogs die nicht die Erwartungen erfüllt haben, die Dichte der aktiven Blogs hat abgenommen. Diese Entwicklung ist für einen Hype völlig typisch und wer jetzt noch bloggt hat wahrscheinlich den Sinn und die entsprechenden Mechnismen beim bloggen verstanden. Letztlich bleiben mittlerweile bei den Meisten recht pragmatische Gründe für die Erhaltung des eigenen Blogs.

Bloggen des bloggen wegen

Wer einfach über sein Hobby oder Dinge die ihn interessieren oder bewegen bloggt und einigermaßen erfolgreich (im Sinne von Lesern, Kommentaren) dabei ist wird sich nicht von Hype oder Nichthype beeindrucken lassen. Diese Blogs sind im Prinzip der Kern der Community, ohne diese Blogger hätte sich der Hype nie entwickelt. Der finanzielle Aspekt steht hier im Hintergrund, eventuell werden hier und da ein paar Google-Adsense geschaltet oder einige Links verkauft um die Hostinggebühren zu refinanzieren. Der inhaltliche Gehalt ist hier meist sehr hoch und interessierte Leser erhalten einen echten Mehrwert der nicht durch kommerzielle Interessen des Bloggers getrübt wird. Diese Blogs werden wohl noch sehr lange Zeit bestehen und sind vom Blogsterben weniger betroffen, das Ende dieser ist meist durch völlig andere Dinge begründet (neuer Job, Familie).

Bloggen als Marketinginstrument

Diese Kategorie ist sehr breit gefächert, angefangen beim Corporate Blog eines Unternehmens über die Verwendung zu SEO-Zwecken bis hin zur Verbreitung positiver Unternehmensnachrichten werden Blogs zu verschiedensten Zwecken von der Wirtschaft benutzt. Die Landschaft der guten Corporate Blogs ist dabei sehr dünn besiedelt, man fürchtet wohl einen medialen Fehltritt und schreibt so sehr besonnen und vorsichtig. Einige wenige haben die Möglichkeiten jedoch erkannt und setzen den Blog als Instrument zur aktiven Unternehmenskommunikation. Aus SEO (englisch für Suchmaschinenoptimierer)-Sicht bietet ein Blog perfekte Voraussetzungen um als Werkzeug zum Linkbuilding missbraucht zu werden. So werden immer wieder Blogs aufgezogen die ausschließlich auf die entsprechenden Projekte verlinken und nach einiger Zeit sterben. Auch fremde Weblogs werden dazu benutzt indem sinnfreie Kommentare mit Links auf das eigene Projekt versehen werden. Neben Google haben auch die betroffenen Blogger auf diese Art der Suchmaschinenoptimierung reagiert und versehen Ihre Kommentare mit „noFollow“ was dem Spider der Suchmaschine signalisiert diesen Link bitte nicht zu folgen und die verlinkte Seite nicht aufzuwerten. Google hingegen erkennt mittlerweile tote Blogs und wertet Links aus diesen entsprechend ab. Aber WordPress, die verbreiteste Blogsoftware, bietet noch weitere Möglichkeiten. So werden sogenannte Artikelverzeichnisse auf dieser Basis schnell und kosteneffizient erstellt und ermöglichen so einen schnellen und einfachen Backlinkaufbau.

Die letzte Kategorie, nämlich die Verbreitung positiver Nachrichten über Unternehmen oder Produkte (Ghostwriting) gehört teilweise auch in den Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Hier wird versucht negative Berichterstattung aus den Suchergebnissen zu verdrängen um das eigene Unternehmen/Produkt besser darzustellen. Diese Art des Marketing ist ein sehr schmaler Grat, auf der einen Seite verstößt man gegen geltendes Recht (Werbung muss im Internet als solche erkennbar sein) und das größere Übel: Fliegt der Schwindel auf ist das Internet sehr schnell von Berichten über diesen Faupax überfüllt – es gilt also ein höchstes Maß an Fingerspitzengefühl zu beweisen.

Bloggen des Geldes wegen

Selbstverständlich gibt es auch Blogger die versuchen zumindest ein kleines Nebeneinkommen zu erzielen, warum auch nicht? Diese betreiben ihr Blog nicht nur mit viel Enthusiasmus auch die Beiträge sind bei den Meisten sehr ansprechend und Gehaltvoll, die Zeit des sinnfreien Beitragspams der große Werbeinnahmen bringt sind glücklicherweise so gut wie vorbei. Ob und wieviel Geld ein Blog einbringt hängt von vielen Faktoren ab, einerseits vom Inhalt und der Frequenz neuer Artikel (4-5 Artikel pro Woche sollten es sein) und andererseits von der Bereitschaft seinen Blog zu monetarisieren. Hier bestehen zahlreiche Möglichkeiten: Die verbreiteste ist wahrscheinlich Google Adsense, hier werden entsprechend zum Inhalt passende Anzeigenblöcke eingebunden und der Blogger erhält für jeden Klick einen gewissen Betrag. Auch andere Anbieter stellen solche Werbemöglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel Amazon – hier wird jedoch per Verkauf abgerechnet, die Anzahl der Klicks ist unerheblich. Neben der Schaltung von Anzeigen großer Netzwerke bieten kleinere Netzwerke den Verkauf von Links an, hierzu muss lediglich ein Link auf die vorgegebene Seite gesetzt werden und dieser wird mit einem festen Betrag entlohnt – egal wie oft dieser angeklickt wird.
Eine weitere Möglichkeit besteht im verfassen von ganzen Artikeln für Werbenetzwerke wie trigami button Warum eigentlich ein Blog diese bieten dem Blogger Kampagnen an und vergüten diese mit variabel vereinbarten Prämien. Dabei steht es jedem frei ein Angebot anzunehmen oder nicht. Reich werden wohl die wenigsten mit ihrem Blog, aber es macht schon Spaß zu sehen wie zumindest der eine oder andere Euro durch die Bloggerei erzielt wird.

Conversionrate steigern durch Bezahloptionen

Jeder Onlineshopbetreiber kennt das Problem: Umsatz entsteht durch Traffic und Traffic ist teuer. Es gilt also die Conversionrate zu optimieren will man seinen Onlineshop effizient betreiben. Doch wie bewegt man einen größeren Teil seiner Besucher zum Kauf. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine möchte ich hier kurz erläutern:

Bezahloptionen

Das Internetgeschäft hat ein großes Problem: Vertrauensmangel. Und zwar auf beiden Seiten, also sowohl auf Seite der Händler als auch auf Seite der Käufer. Das lässt sich nur schwer ändern, also nehmen wir es einmal als gegeben hin. Sie (als Shopbetreiber) vertrauen Ihren Besuchern nicht, wollen also Ihr Geld erst auf dem Konto haben bevor Sie die Ware versenden. Nachvollziehbar, haben doch viele Verkäufer schon hohe Totalausfälle hinnehmen müssen und diese entsprechend teuer bezahlt. Auf der Käuferseite sieht es aber ähnlich aus, wer wurde nicht schon einmal bei Ebay oder einem der vielen dubiosen Onlineshops im Internet sprichwörtlich über den Tisch gezogen? Meist handelt es sich dann um solch kleine Summen das der Gang zum Anwalt nicht lohnt.

Um diesen Mangel an Vertrauen im anonymen Internet zu kompensieren sollte ein Onlinehändler Alternativen zum klassischen Vorkassegeschäft anbieten. Nein, ich rede nicht von Kauf auf Rechnung.

Da wären zum Beispiel Treuhänder wie PayPal, der Käufer überweist via Treuhänder den Kaufpreis an den Händler. Dieser zahlt eine geringe Gebühr an den Treuhänder für jede Transaktion, dafür erhält der Käufer Schutz sollte er keine Ware erhalten. Ein guter Deal für beide Seiten. Bei PayPal sind mittlerweile Überweisung, Lastschrifteinzug und Kreditkartenzahlung möglich.

Auch der Lastschrifteinzug kann eine gute Alternative darstellen. Auf der einen Seite hat ein Käufer die Möglichkeit der Lastschrift zu widersprechen und sein Geld zurück zufordern, auf der anderen erhält der Händler sein Geld sehr schnell. Ein weiterer Zusatznutzen für den Käufer ist die Bequemlichkeit.

Diverse Studien und auch meine eigene Erfahrunf haben gezeigt das alternative Bezahloptionen ein Umsatzplus bis zu 50% bewirken können – und das ohne die Besucherzahlen zu erhöhen. Das bedeutet Sie setzen bei (ungefähr) gleichbleibenden Besucherzahlen deutlich mehr um. Im Normalfall ist es deutlich günstiger die Conversionrate zu erhöhen als mehr Traffic einzukaufen.

Wie aus Besuchern Kunden werden

Eine Website ist für viele Unternehmen mittlerweile selbstverständlich. Einige sind allerdings weniger zufrieden mit den durch die eigene Website gewonnenen Kontakten bzw Kunden. Dabei hatte sich der Webdesigner doch so viel Mühe mit dem Design gegeben und auf Suchmaschinenfreundlichkeit wurde auch geachtet. Was also tun?

bildtankstelle vorschau Wie aus Besuchern Kunden werden

Wie bei jedem Werbemittel gilt auch für Websites und Onlineshops: Das erreichen/verfehlen der Ziele muss messbar sein – Kontrolle ist also gefragt. Internetauftritte sind dafür sogar prädestiniert, bieten die Logfiles die vom Server oder einem Tracker wie zum Beispiel Google Adwords die Möglichkeit viel über die Besucher zu erfahren. Welche Themen (Seiten) werden am meisten besucht? Wie lange halten sich die Besucher durchschnittlich auf? Über welche Quellen (Suchmaschinen, Direktaufrufe, Links) gelangen die User auf die Website? Das und vieles mehr (geografische Herkunft) kann ohne weiteres in Erfahrung gebracht werden – diese Daten entsprechend ausgewertet ergeben dann die Marschroute zum Erfolg.

Mehr zum Thema gibts hier: Web Analytics – Damit aus Traffic Umsatz wird: Die besten Tools und Strategien Wie aus Besuchern Kunden werden

Fotograf:
Bildtankstelle.de

Blogparade zum Thema Angst

Bei Thorsten Luttman habe nun auch ich die Blogparade entdeckt, und da mein noch sehr frischer Blog noch etwas mehr Leser vertragen könnte und ich solche Ideen eh immer ganz witzig finde mache ich doch mal mit!

Der Aufwand hält sich auch in Grenzen, es gibt zwei Fragen zu beantworten:

Vor welchen realen Dingen habt Ihr Angst?
Vor welchen irrealen Dingen habt Ihr Angst?

Nun, derzeit habe ich vor allem vor der politischen Entwicklung im Konflikt zwischen Russland und Georgien Angst. Einen weiteren Krieg, mit Beteiligung der Nato oder Uno, möchte man eigentlich nicht sehen und besonders unschön und deshalb Angsttreibend wirkt sich die geographische und politische Nähe aus. Was jedoch nicht bedeuten soll dass ein Krieg der weiter entfernt ist akzeptabel ist. Soviel zur Realität.

Im Bereich des irrealen findet sich meine Angst in dem Tag wieder, an dem alle merken dass Werbung sinnlos ist! Nein im Ernst, ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht – aber ich bin wahrscheinlich zu pragmatisch um vor Dingen die meiner Definition von irreal genügen Angst zu haben.

Telefonakquise – wenn schon, dann bitte richtig!

Kürzlich habe ich mich über einen verkorksten Telefonverkauf beschwert, nun möchte ich aber nicht nur der olle Meckerheini sein sondern aus meiner Sicht kurz schildern wie man durchaus am Telefon verkaufen kann.

An erster Stelle steht wie bei jedem Akquiseprojekt zunächst die Recherche! Dies gilt auch für vermeintlich fertige Leads oder Bestandskunden – denn nichts ist peinlicher als einen Interessenten oder Bestandskunden mit den falschen Namen oder sonstigen Tritten ins Fettnäpfchen zu verstimmen. Also gilt es Informationen zu sammeln.

Wen will ich anrufen?
Was will ich verkaufen?
Welchen Nutzen biete ich dem Angerufenen damit?
Welches Ziel verfolge ich mit meinem Anruf?

Ist diese Hürde genommen gilt es eine Strategie für das Telefonat zu erarbeiten. Aber bitte keinen fertigen Leitfaden der dann stur vorgelesen wird!

Zumeist erreicht man seine Zielperson nicht direkt sondern landet bei der Sekretärin oder noch schlimmer an der zentralen Telefonstelle. Es gilt also zunächst zu dem gewünschten Gesprächspartner durchzudringen. Hier währt ehrlich doch am längsten, verraten Sie ruhig um was es geht. Natürlich muss das Anliegen entsprechend verpackt sein, nennen Sie also den Nutzen Ihres Produkts/Dienstleistung („Ich habe einige interesannte Ideen für Herrn bezüglich möglicher Einsparpotenziale im Versandwesen, bitte verbinden Sie mich mit Ihm“). Lassen Sie sich nicht auf lange Diskussionen mit Sekretärinnen ein, das führt nicht zum Ziel. Hier heißt es nett aber bestimmt den gewünschten Ansprechpartner verlangen.

Nun haben Sie es also geschafft, am anderen Ende klingelt das Telefon Ihres potenziellen Kunden. Jetzt
kommt es auf Ihre kommunikativen Fähigkeiten an.telfonmarketing rictig 200x150 Telefonakquise – wenn schon, dann bitte richtig!Zunächst eine freundliche, kurze und informelle Vorstellung, also Ihr Name, Firma und Ihr Anliegen – ohne viel TamTam, Ihr Gesprächspartner hat sicher wenig Zeit. Wenn Sie es an diesem Punkt schaffen ausreichend Interesse zu wecken sind Sie kurz vorm Ziel, denn geht Ihr Gesprächspartner auf Ihre Vorstellung ein können Sie Ihm beruhigt ausführlicher von Ihrem Produkt erzählen. Und dann? Zum Glück haben wir zu Beginn das Ziel des Anrufs definiert.

Wahrscheinlich wird Ihr Ziel kein direkter Verkauf sein, sondern ein Termin für eine Präsentation, das zusenden einer Produktprobe, die Einladung zu einer Inhouse-Messe – es gibt zahlreiche Möglichkeiten den gewonnenen Interessenten letztendlich zum Kunden zu machen, aber das hat mit dem Telefonat nichts zu tun.

Abschließend möchte ich noch über ein paar No-Go´s beim Telefonmarketing schreiben. Vermeiden Sie zwingend das inflationäre verwenden des Kundennamens! Auch die Verwendung von fertigen Scripten, jegliche Konjunktive (könnte, hätte, sollte, dürfte,…) und das Wort „Eigentlich“ – das sollten Sie am Besten sofort aus Ihrem Wortschatz streichen!

Leitfaden fürs Telefonmarketing

Nein, Sie werden hier keinen Leitfaden finden. Denn diese Anleitungen zur Kommunikation führen immer und immer wieder zu völlig sinnfreien Konversationen zwischen Call Center-Agent und dem Angerufenen. Denn die teilweise Bemitleidenswerten Telefonverkäufer werden durch diese Anweisungen zum stetigen Widerspruch einer Verneinung, egal mit welcher Begründung, gedrängt. So geschehen durch ein Kreditinstitut welches gern eine Restschuldversicherung (RSV) für eine Finanzierung via Telefon verkauft hätte.

Diese RSV würde ab dem 40. Krankheitstag die monatlichen Kreditraten übernehmen, dafür erhöht sich diese Rate lediglich um ca. 10%. Somit würde man sich doch viel sicherer fühlen, schließlich zahlen die Krankenkassen nach 6 Wochen lediglich 60% des Gehalts aus. Soweit so gut, nur das der angerufene Selbstständig ist. Somit fällt der das niedrige Einkommen im Krankheitsfall aus, denn die Private Krankenversicherung zahlt ab dem 21. Krankheitstag 100 € (pro Tag!). Nun könnte man denken dass diese Begründung zum Abschluss des Gesprächs führt, aber weit gefehlt!

Man könne sich ja ab dem 40. Krankheitstag die Rate sparen (und dafür monatlich nur 10% mehr Rate zahlen) und deshalb wäre das ja auch für einen Selbstständigen ein gutes Geschäft. Das war der Punkt an dem das Verständnis zu Ende war und damit auch das Gespräch.

Auch wenn der Call Center-Agent nichts für den Leitfaden kann und das Gespräch wahrscheinlich mitgeschnitten wurde, wenn die Argumentation gegen jede Logik widerspricht hört irgendwann der Spaß auf. Was denken sich die Verfasser dieser „Ja, aber….“-Zettel eigentlich? Das alle Bundesbürger über einen IQ von deutlich unter 50 verfügen? Kein Wunder das der Telefonverkauf ein so schlechtes Image hat und im B2C Bereich nahezu komplett verboten wurde.

Websitemarketing mit Gewinnspiel

Die schöne neue Website wurde von der Agentur nach endlosen Meetings endlich ins Netz gestellt. Doch auch nach 2 Monaten stellen sich nicht die erhofften Besucherstürme ein?! Es muss noch etwas passieren. Der SEO ist zu teuer, das muss auch anders gehen!

Eine Möglichkeit eine breite Masse an Besuchern zu gewinnen sind Gewinnspiele. Pfiffig vermarktet kann eine solche Aktion wahre Besucherfluten bringen. Aber wie geht das?

Als erstes sollten Sie sich überlegen was Ihre Zielgruppe gern gewinnen würde. Oder was jeder gern gewinnen würde. Erstellen Sie eine Liste mit ca 10 Produkten, bitte keine Dienstleistungen – ein Gewinn sollte zum anfassen sein. Nun nehmen Sie Ihre Liste und errechnen die Kosten pro Stück für den Fall einer Verlosung. Der Preis sollte je Stück die Akquisitionskosten (Wenn Sie also auf normalen Weg einen Neukunden gewinnen wollen) für ein bis maximal zwei Kunden nicht überschreiten. Sollten auf Ihrer Liste 2 Produkte den gleichen Preis pro Stück haben nehmen Sie das Produkt das derzeitig trendiger ist.

Nun haben wir also ein Produkt welches wir als Preis verlosen wollen, gern auch mehrere davon je nach Budget. Als weitere Preise nehmen Sie Produkte (oder Dienstleistungen) aus Ihrem Unternehmen. Denn der Bezug zu dem was Sie machen soll natürlich gewährleistet werden.

Jetzt gilt es das Gewinnspiel auch grafisch umzusetzen – auf Ihrer Website. Reden Sie mit Ihrem Webdesigner, er soll die Page des Gewinnspiels und die dazugehörigen Banner erstellen. Denn mit diesen Bannern promoten Sie Ihr Gewinnspiel im Internet. Dabei haben Sie 2 Möglichkeiten, entweder Sie gehen den sehr aufwändigen Weg und suchen selbst nach geeigneten Websitebetreibern auf deren Seiten Ihr Banner auf Besucherfang gehen kann oder Sie schließen sich einen Affilinetzwerk an welches diese Arbeit und die Abrechnung übernimmt. Bei solch einer Aktion sollten Sie immer darauf achten dass das Abrechnungsmodell „Pay-per-Lead“ heißt und nicht „Pay-per-Click“. Denn Sie möchten doch nur bezahlen wenn auch jemand an dem Gewinnspiel teilnimmt und sich registriert!

Neben der Bannerwerbung gibt es noch unzählige Websites die sich nur mit der Publikation von Gewinnspielen befassen – dort müssen Sie natürlich auch rein! Wer will schon kostenlose Werbflächen verschenken? Die Kombination aus Bannerwerbung und diesen Gewinnspielportalen reicht meistens aus um genügend Teilnehmer zu erhatlen – abhängig vom Produkt und der Glaubwürdigkeit Ihrer Kampagne!

Verwertung der Adressen

Solch ein Gewinnspiel versorgt Sie mit einer großen Menge an Adressen, diese haben auch per Double-OptIn bestätigt dass sie von Ihnen E-Mails empfangen möchten. Soweit so Gut, jetzt gilt es aus den Adressen Kunden und somit Geld zu generieren – sonst hätten Sie sich das Gewinnspiel auch sparen können.

Informieren Sie die Teilnehmer über den Abschluß des Gewinnspiels, das jetzt die Gewinner bald ausgelost werden. Geben Sie den E-Mailempfängern aber auch die Möglichkeit mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren – schreiben Sie einen kurzen Text in die E-Mail mit Link auf eine dafür erstellte Unterseite Ihrer Website.

Nachdem dann die Auslosung vorrüber ist benachrichtigen Sie alle Gewinner, auch wieder mit dezenten Hinweis auf Ihre Produkte, und melden Sie sich auch bei allen die nichts gewonnen haben „Schade, Leider waren Sie nicht dabei – tun Sie sich jetzt etwas gutes mit …….“
Da auch Gewinnspiele zu den Vermarktungsformen mit sehr hohen Streuverlusten gehören sollten diese beiden Mails trotzdem schon ausreichen um aus der großen Masse an Empfängern ein paar Kunden zu gewinnen, wodurch die Kosten schon wieder gedeckt wären und Sie eventuell den ein oder anderen Multiplikator und/oder Stammkunden gewonnen haben.

SEM – Wie geht das eigentlich Teil I

Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle

324743 2793 200x150 SEM   Wie geht das eigentlich Teil I

Das wohl wichtigste bei der Schaltung von Anzeigen in Suchmaschinen ist die Kontrolle. Deshalb möchte ich diesen Bereich auch als ersten behandeln. Egal wo Sie Ihre Anzeigen schalten (Google, Yahoo,..) und egal wie viel CPC Sie bezahlen – ohne ein vernünftiges Conversiontracking werden Sie keine effektive Kampagne erreichen. Also ist Kontrolle der Klickraten und der damit verbundenen Ziele angesagt. Dafür ist natürlich zuerst eine klare Zieldefinition nötig. Also was soll der User auf Ihrer Website (oder der Landingpage) tun? Betreiben Sie einen Shop? Dann ist die Definition denkbar einfach – er soll Kunde werden! Jedoch gibt es dabei zu beachten was er kauft bzw kaufen soll? Verkaufen Sie Artikel die eine Wiederkehr des Käufers vermuten lassen? Oder kaufen die meisten nur einmal? Kommen die meisten Kunden wieder dürfen die Kosten für den Klick auch ruhig etwas höher sein – kauft er nur einmal sollte die CPC natürlich nur einen Bruchteil des Gewinns ausmachen. Wenn Sie keinen Onlineshop betreiben sehen die Ziele natürlich anders aus. Der User könnte sich bei einem Newsletter anmelden, an einem Gewinnspiel teilnehmen, eine Anfrage absenden, oder, oder, oder. Vielleicht wollen Sie auch nur Ihr neues Produkt publik machen..

Wie Sie sehen gibt es viele verschiedene Ziele. Wichtig ist was Ihnen der jeweilige Kontakt einbringt. Egal welches Ziel Sie verfolgen, der erhoffte Effekt (Umsatz) lässt sich eigentlich immer in Zahlen ausdrücken. Anhand dieser Zahlen können Sie für sich selbst bestimmen was Ihnen der Klick auf eine Anzeige Wert ist. Haben Sie diesen Wert errechnet gilt es den Erfolg zu ermitteln. Dafür gibt es die verschiedensten Tools, zum Beispiel Google Analytics. Anhand der daraus gewonnenen Daten können Sie sehen wieviele der von Ihnen bezahlten Klicks das gewünschte Ergebnis, die Conversion, erbringen. Nach Auswertung der Conversionrate sollten Sie mit verschiendenen Keywords variieren um die für Ihre Ziele optimalen zu finden. Dabei ist natürlich etwas Geduld gefordert – vernünftige Daten bekommen Sie meist erst nach mehreren Wochen. Wenn Ihnen dies zu viel Arbeit ist, Sie wollen schließlich Ihre Produkte verkaufen und sich um Ihre Kunden kümmern, beauftragen Sie lieber einen Profi. Dieser verwaltet Ihr Budget meist effektiver und Sie haben unterm Strich meist weniger Kosten im Vergleich zu einer schlecht optimierten Selfmade-Kampagne.

Direktmarketing mit E-Mail Newsletter

949758 63096684 200x150 Direktmarketing mit E Mail NewsletterEine gute Form der direkten Kundenansprache ist noch immer der Newsletter via E-Mail. Auch wenn einige Websites Ihre Newsletter mittlerweile eingestellt haben ist ein gut gemachter Newsletter ein probates Mittel zur Kunden (Re-) Aktivierung.

Dabei gibt es jedoch sehr viele Dinge zu beachten. Abgesehen von der sich ständig ändernden Rechtslage möchte ich im folgenden auf die grundlegenden Überlegungen eingehen.

Zielgruppe

Adressgewinnung für Newsletter ist harte Arbeit. Gekaufte Adressen sind meist nichts wert, entweder zielen Sie an der Zielgruppe vorbei, kaufen ungültige Adressen oder die Empfänger haben nicht mittels Double-OptIn dem Empfang solcher E-Mails zugestimmt. Also gilt es einen eigenen Datenbestand aufzubauen. Dieser sollte nicht aus Name und Mail bestehen sondern vielfältige Informationen enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Informationen wie Vorlieben für bestimmte Themenbereiche aus Ihrem Angebot oder wann der Empfänger zuletzt etwas bei Ihnen erworben hat. Nach einiger Zeit erhalten Sie so einen sehr qualifizierten Datensatz mit dem sich einiges bewegen lässt.

Qualifizierung der Inhalte

Ein professionelles Newslettersystem bietet neben dem reinen erstellen und versenden der E-Mails auch die Möglichkeit die Nutzung der Empfänger zu prüfen. Besteht Ihre Mail Beispielsweise aus 3 untereinander angeordneten Themen können Sie so genau nachvollziehen wie viele Empfänger den ersten, zweiten und dritten Teil interessant fanden bzw interagiert haben. Diese Erkenntnis ist ungemein wichtig, da so ersichtlich wird ob der Aufwand für einen dritten Themenbereich überhaupt lohnt. Auf der anderen Seite wird deutlich welche speziellen Themen für die Nutzer interessant sind. Mit dieser Kontrolle und den somit möglichen Verbesserungen steigt die Qualität des Newsletters kontinuierlich an – was dazu führt dass die Wahrscheinlichkeit einer Conversion, also des Verkaufs, steigt.

Targeting

Sobald die Datenbank mit ausreichend Informationen gefüllt ist können Sie Ihre Newsletter auf Teile der Empfänger anpassen. Gruppe A interessiert sich beispielsweise besonders für sichere Geldanlagen während Gruppe B für eine höhere Ausschüttung auch ein gewisses Risiko eingeht. Durch diese Selektion können Sie den jeweiligen Gruppen auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Mails senden und damit die Conversionrate deutlich steigern. Mit dieser Methode wird der E-Mailnewsletter zu einem starken und flexiblen Akquiseinstrument dass Sie nicht missen möchten.