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Der Star Wars Overkill

star wars overkill Der Star Wars Overkill

Das Jahr 2015 stand, insbesondere in der zweiten Hälfte, unter dem Star Wars Stern. Mit Episode 7 brachte Disney im Dezember die jahrelang ersehnte Fortsetzung der Saga endlich ins Kino und Millionen Fans fieberten ungeduldig auf den Kinostart hin. Ich auch, Star Wars hat mich direkt nach der Wende im Alter von 10 Jahren infiziert und konnte bis Heute nicht geheilt werden.

Und weil sonst gerade nicht so viel spannendes und bewegendes auf diesem Planeten los war, dachten sich 8 von 10 Werbern, dass es total knorke wäre auf den Star Wars Hype aufzuspringen. Und das nahm teils echt abstruse Auswüchse an. Vermutlich ist es völlig unmöglich, aber ich versuche hier fortlaufend eine Liste mit sinnfreien Star Wars Artikeln zu erstellen, wenn ich etwas neues finde aktualisiere ich den Artikel. Und es würde mich freuen, wenn in den Kommentaren auch einige Hinweise kommen, das Internet ist mittlerweile recht groß geworden (hab‘ ich gehört).

Sinn der Sammlung ist es, neben Star Wars!!!, eine gute Auflistung eines Hype in der Werbewelt zu erstellen. Und zu zeigen, dass es oft eine gute Idee ist nicht jedem Hype hinterherzulaufen.

Eine zeitlang hatte ich das Gefühl, dass jeder an sein Produkt Star Wars dran schreibt und dann auf explodierende Verkaufszahlen hofft. Und damit wurde letztlich, zumindest bei mir und einer nicht repräsentativen Testgruppe (meine Freunde), der erhoffte Effekt ins negative umgekehrt.

Ihr habt es also geschafft, ich habe einen Star Wars Overkill. Seid stolz auf Euch.

Ich werde die Liste jetzt einfach immer weiter führen, ohne hier jetzt großartig Einteilungen in gut oder schlecht vorzunehmen, einen Kommentar kann ich mir aber nicht verkneifen.

  • Lego Star Wars. Alles davon, auch wenn ich den Adventskalender nachbetrachtend für ziemlichen Mist halte. Dafür ist der neue X-Wing echt toll.
    IMG 20151206 234409 Der Star Wars Overkill
  • Das Motiv der BVG (Berlin) aus der Kampagne #weilwirdichlieben:
    starwarsbvg Der Star Wars Overkill
  • REWE Star Wars Sammelaktion: ich mochte die kleinen Bildchen, mein Sohn freute sich ausnahmsweise auf jeden Einkauf und die Nachfrage auf ebay und Interaktion auf Facebook geben dem Ganzen recht. Gelungene Aktion.        rewe star wars Der Star Wars Overkill
  • Der Star Wars Duschkopf. Wer will schon nicht von Darth Vader gewaschen werden?!IMG 20160102 WA0003 Der Star Wars Overkill
  • Der Millenium Bieröffner. Ohne Worte. Millenium Falke Bieröffner 605x561 Der Star Wars Overkill
  • Star Wars Joghurt. Ich weiß nicht mehr von welcher Marke das war, aber das erinnert mich an Space Balls – und nimmt sich damit selbst den Wind aus den Segeln. Davon ab ist Joghurt mit Wookie- oder Yoda-Geschmack nicht sonderlich verlockend.
  • Kaufland. Der Weihnachtswerbespot, eigentlich eine nette Story, wird krampfhaft mit Star Wars Komponenten versehen, sorry – aber das war nix:
  • Wahlwerbung in Bolivien. Ein schlechtes Trailer-Mashup für die Wählergunst? Ernsthaft?
  • Dodge spielt eine Stormtrooper Gruppe inklusive Darth Vader (oder doch Kylo Ren?) nach. Die Umsetzung ist dabei echt gut, weshalb ich nicht direkt zu einem Negativbeispiel tendierte, aber wer will schon ein Auto, dass ein böser, willenloser Klon ist??

Werbebudget im Dezember richtig ausspielen

weihnachts werbe offensive Werbebudget im Dezember richtig ausspielen

Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Händler der krönende Jahresabschluss. Das Geld beim Käufer sitzt lockerer und der zeitliche Druck mit Hinblick auf den 24.12. wächst von Tag zu Tag. Je nach Branche sind teils enorm deutliche Umsatzsteigerungen in den 4 Wochen vor Weihnachten möglich, wenn, ja wenn das Werbebudget und die Werbemaßnahmen gezielt eingesetzt werden. Wer im November und Dezember seine Ads, egal ob bei Facebook oder Google, unverändert laufen lässt ist selbst schuld. Denn während in der Vorweihnachtszeit das Geschäft brummt, fällt der Absatz im E-Commerce ab dem 22.12. rapide. Lieferzeiten sind dann zu lang und es zählen tatsächlich andere Dinge als Internet und Shopping, zumindest für die meisten Menschen.

Anders verhällt es sich natürlich für lokale Geschäfte: hier lohnt es sich online ab dem 22.12. bis zum 24.12. richtig Gas zu geben, denn jetzt kann man die Kunden abholen, die es verpennt haben Geschenke zu bestellen. Gleiches gilt für Anbieter von Downloadprodukten und Gutscheinen. Ab Mittag am 24.12. ist dann aber Schluss, hier darf man seinem Ad-Budget gern eine großzügige Pause gönnen. Nicht ganz auf 0, aber schon stark in diese Richtung.

Noch ist es nicht zu spät sein Werbeverhalten zu überdenken und mehr aus seinen Budget zu holen. Vergesst dabei auch nicht, den Shop entsprechend aufzubereiten. Auch online möchten viele Kunden eine weihnachtliche Stimmung erleben, das erhöht dann auch die Kaufbereitschaft. Ebenso wie der Service, Produkte als Geschenk zu verpacken.

Die Infografik von intelliAd zeigt die Verteilung von Umsatzspitzen und den Werbeausgaben nochmals deutlich. Hier kann durch geschicktes verschieben also ein echter Wettbewerbsvorteil erreicht werden!

 Werbebudget im Dezember richtig ausspielen

97% der Deutschen woll(t)en nicht zur #ALSIceBucketChallenge nominiert werden

ALSIcebucketchallenge umfrage 97% der Deutschen woll(t)en nicht zur #ALSIceBucketChallenge nominiert werdenDies ergab zumindest eine kleine Umfrage zum Ende letzter Woche. Dieses Ergebnis ist in Anbetracht der Überpenetration der Ice Bucket Videos nachvollziehbar. Schließlich tritt auch hier wieder das altbekannte Filterbubble-Problem auf: Ist mein Freundeskreis auf Facebook einmal mit einer viralen Mitmachaktion „infiziert“, besteht der eigene Stream einen, je nach Anzahl der Freunde, relativ kurzen Zeitraum fast ausschließlich aus diesen Inhalten. Zum Glück gibt es Virals mit solch durchschlagenden Erfolg nicht alltäglich. Ein weiterer Grund für diese hohe Prozentzahl dürfte auch der Selbstdarstellungsfaktor sein, wer gibt schon gern zu endlich auch in einem Video auf Facebook zu erscheinen? Eben.

Mit rund 46% der 590 Befragten sprach sich eine Mehrheit positiv zur Aktion aus, auch dieses Ergebnis ist ob der negativen Berichterstattung zu den Spendenorganisationen und der Forschung nicht weiter verwunderlich. Mit 61% sind sich aber fast 2/3 einig, dass solche Aktionen nicht öfter stattfinden sollten. Und da kann ich sie beruhigen: In nächster Zeit wird es auch keine vergleichbare Story geben, der „Markt“ ist an der Stelle vorläufig übersättigt.

Mit durchschnittlich 68€ liegen wir wirklich gut, was die Höhe der Spenden angeht und 56% der Teilnehmer spendeten dabei an deutsche ALS- Organisationen. 31% entschieden sich für andere Organisationen, was zwar den Zweck der Challenge entfremdet, aber gleichzeitig für ein erhöhtes Spendenaufkommen bei anderen, ebenso wichtigen, Themen gesorgt hat. Bei aller Euphorie muss man aber jetzt einfach das kommende Jahr abwarten, denn oft sinkt die Spendenbereitschaft der Bevölkerung nach der Teilnahme an einer solch großen Charityaktion. „Die haben doch letztes Jahr so viel Geld bekommen“ ist ein nachvollziehbarer Gedankengang, wenn in den Medien von dreistelligen Millionenbeträgen (anstatt zuvor 3 Millionen je Jahr“ die Rede ist.

Gut die Hälfte konnte mit ALS übrigens vor der Challenge nichts anfangen, neben dem Spendensammeln und Weltbevölkerung belustigen hat man also tatsächlich auch etwas zur Aufklärung beigetragen..

Weitere Ergebnisse der Umfrage gibts auf dem Blog von easy-feedback hier: Klick Klick

Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge

FireShot Screen Capture 035 Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge YouTube www youtube com watch vXS6ysDFTbLU Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge
Screenshot Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge (YouTube)

Da dieser Text nur im Internet zu lesen ist, hat vermutlich jeder, der die folgenden Zeilen liest bereits von der #ALS Ice Bucket Challenge gehört und sicherlich auch schon mindestens eins der Videos gesehen. Und auch, wenn langsam aber sicher bei den ersten der Nervfaktor ansteigt, möchte ich noch etwas zu dieser Geschichte schreiben und wissen. Dass es sich offenbar gelohnt hat, entnehme ich dem Bericht der time, nachdem von 1,7 Millionen Spendern rund 80 Millionen Dollar gespendet wurden. Im Vergleichszeitraum 2013 erhielt die ALS Association gerade einmal 2,5 Millionen Dollar. So viel also zu den ganzen Beiträgen, die sich übermäßig negativ zu den vielen Videos äußern.

Da sich diese Zahlen aber schwerpunktmäßig auf die USA beziehen, ich aber gern einmal wüßte wie das hier in Deutschland so gelaufen ist, würde ich mich sehr freuen, wenn diese kleine Umfrage eine möglichst große Anzahl an Teilnehmern erreicht: Umfrage zur ALS Ice Bucket Challenge

Es sind nicht viele Fragen, geht also wirklich schnell. Selbstverständlich werden alle Daten anonym behandelt, es wird beim Anbieter (easy-feedback) auch nichts ins Ausland übertragen, alle Daten bleiben in Deutschland! Die Ergebnisse der Umfrage erhaltet ihr dann hier und im Blog von easy-feedback. Verteilt also den Link sehr gern, es würde mich freuen.

 

Liebe Unternehmen: Macht eure Firmeneinträge!

Seit Monaten arbeite ich an einer App im Tourismusbereich. Im Zuge dessen beschäftigte ich mich mit hunderten Hotels, Pensionen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und allem was einen Touristen noch so interessieren könnte. Das auch in 2014 längst nicht bei allen Anbietern eine Website vorhanden ist mag, besonders bei sehr kleinen Betrieben, noch verständlich sein. Dass aber ein Großteil nicht einmal Einträge bei den wichtigsten Map-Diensten hat, ist erschreckend. Es ist schlichtweg egal, ob „das Internet“ als Kanal zur Kundengewinnung genutzt wird oder nicht, wer weder bei Google, Facebook, yelp oder Foursquare eingetragen ist verliert eine Menge Aufmerksamkeit und Kundenpotenzial. Vor 30 Minuten suchte ich erst die Adresse eines Unternehmens in unserer Stadt und landete mit dem ersten Klick bei einer ähnlich klingenden Firma in Bayern.

Einträge kosten bestenfalls eine Stunde Arbeit

Damit das eigene Unternehmen/Angebot in den Suchdiensten auftaucht sind keine Investitionen notwendig. Ein versierter Nutzer schafft alle wichtigen Dienste in maximal einer Stunde, so er sich denn der rudimentärsten Daten seinerselbst bewusst ist. Einzige Vorraussetzung: Ein PC/Notebook mit DSL-Anschluss und eine E-Mailadresse. Wer es sich nicht zutraut schreibt alle relevanten Daten wie Adresse, Name, Kontaktdaten, Angebot, Öffnungszeiten auf, legt ein schönes Bild bei und geht in eine (im Umgang mit dem Internet versierte) Werbeagentur seines Vertrauens. Es rentiert sich garantiert schneller als jede Zeitungsanzeige im Wochenblatt.

screenshot yelp Liebe Unternehmen: Macht eure Firmeneinträge!
Screenshot Kartenausschnitt bei yelp

Nachteile fehlender Einträge

Klar, wer dort gar nicht eingetragen ist kann auch nicht gefunden werden. Das gilt sowohl für die Suche nach genau diesem Unternehmen als auch für Umkreissuchen bei zum Beispiel Foursquare. Man ist also quasi nicht vorhanden und muss sich dann auch nicht wundern, wenn all die Touristen beim, vielleicht sogar schlechter gelegenen, Konkurrenten essen gehen.

Das Problem bei den Mapdiensten, zumindest für alle die sich nicht selbst eintragen, ist, dass andere Nutzer auch Einträge erstellen können. Facebook macht das mehr oder weniger im vorbeigehen mit, so dass der anlegende Nutzer oft gar nichts davon mitbekommt. Was aber heraus kommt, wenn ein Gast oder Passant den Eintrag einer Gaststätte auf Foursquare erstellt, ist mitunter wirklich lustig. Von Schreibfehlern, über völlig falsche Angaben (Imbissbude statt Sterne-Restaurant ist da noch das geringste Problem!) und natürlich auch lustig gemeinte, für das betreffende Unternehmen aber fatale, Falschangaben habe ich schon alles gesehen. Aber hey, warum sollte auch ein Gast die Arbeit des Wirt übernehmen? Des Weiteren bekommt man natürlich auch nichts von den Bewertungen und Kommentaren mit. Im schlimmsten Fall steht dann dort also ein völlig falscher Eintrag mit falschen Fotos und negativen Kommentaren im Internet, ohne dass man davon überhaupt weiß geschweige denn darauf reagieren kann.

Google Maps allein reicht nicht aus

Nun wird der ein oder andere Leser dieses Artikels vielleicht denken „Ich bin doch bei Google eingetragen, das reicht doch“. Das reicht leider nicht. Einerseits weil Foursquare das zum Beispiel nicht interessiert, andererseits (für alle die Foursquare zu hipp finden) verwendet Apple ab dem Herbst 2014 auf allen aktuellen Geräten den eigenen Mapservice und die Suche Spotlight. Dessen Daten haben nichts mit den Einträgen bei Google zu tun, nicht zuletzt weil die Unternehmen in einigen Bereichen konkurrieren. Wer sich also auf den vermeintlichen Google-Lorbeeren ausruht, wird spätestens nächstes Jahr von den iPhone und iPad Nutzern nicht mehr gefunden. Das ist zwar nicht schön, gilt es eben mindestens 2, besser 4 Dienste mit stets aktuellen Daten zu versorgen, aber so ist das Geschäft eben.

Wie erscheint mein Unternehmen bei Apple Maps?

Wie erwähnt setzt Apple nicht auf die Googledaten. Im Moment sollte man sich daher bei TomTom anmelden und einen Firmeneintrag anlegen. Gleiches gilt für yelp, auch hier macht ein eigener Eintrag Sinn. Nicht nur wegen Apple, sondern auch, weil viele Touristen vor einem Trip dort nach Tipps aller Art suchen. Später sollen auch Daten aus Foursquare bei Apple auftauchen. Einen Eintrag bei TomTom kann man hier: TomTom erstellen. Dazu einfach den eigenen Firmennamen suchen und den Eintrag, sofern vorhanden, bearbeiten oder eben einen neuen anlegen. Ähnlich sieht die Vorgehensweise bei yelp aus, dazu nutzt man am besten diese Website: yelp Eintragung. Bei Foursquare auch einfach nach dem eigenen Unternehmen suchen und einen vorhandenen Eintrag bearbeiten oder neu anlegen.

Natürlich ist bei all diesen Diensten eine Registrierung notwendig, wer also noch keine Profile bei den Diensten hat wird die oben angegebene Stunde etwas überschreiten. Aber hat man die Zugangsdaten einmal lassen sich Änderungen in der Zukunft sehr einfach und schnell erledigen.

 

locafox

Locafox bringt den Einzelhandel online

Es erscheint mir wie ein Jahrtausende altes Problem: Die Verbindung des stationären Handels mit dem Kunden im mobile Web. Gerade hier in meiner Heimat Thüringen erschrecke ich immer wieder, wenn ich an einem neuen Ort einchecken will und die Location entweder gar nicht oder völlig falsch bei Foursquare angelegt ist. Und da rede ich nicht von Dönerbuden oder Würstchenverkäufern, sondern von Hotels, guten Restaurants und allerlei anderer Sehenswürdigkeiten.

Gleiches gilt für den Einzelhandel. Außer Gejammer ist oft nicht viel in Verbindung mit dem Internet zu hören. Schade, wer sich nicht dem stetigen Wandel stellt, wird irgendwann abgehängt. Außer es kommt irgendwo ein “Retter” her, der den armen Händler an die Hand nimmt und ihm in die schöne bunte Internetwelt mitnimmt. Bisher stellten sich die selbsternannten Retter jedoch als Flops heraus.

Locafox möchte das jetzt anders machen. Der Ansatz dabei ist auch gut, weil er ganz einfach ist. Ungefähr wie eine Kreuzung aus Foursquare und einem großen Onlineshop. Locafox bietet Einzelhändlern die Möglichkeit, sich und ihre Produkte abzubilden, um bei entsprechenden lokalen Suchanfragen dann ausgeliefert zu werden. So einfach, so schön.

Doch wie soll das funktionieren?

Ich habe in den letzten gut acht Jahren mit vielen Händlern aus ganz Deutschland gearbeitet. Ein Problem, das quasi alle vereint: Artikeldaten. Es ist ein echtes Problem, zu jedem Artikel ein Bild, Beschreibung, Preis usw. zu liefern. Oft sind die Daten zwar in der Wawi, mehr oder weniger gut gepflegt, für einen Onlineshop scheitert es dann aber wieder ganz oft an der notwendigen Schnittstelle (damit Produkte zum Beispiel nicht überverkauft werden). Locafox verspricht hier einfache Abhilfe: Ein Export der Daten aus der Warenwirtschaft mit anschließendem Upload zu Locafox soll ausreichen. Das sollte für nahezu jeden Einzelhändler machbar sein. Wenn er es denn will.

Was macht Locafox?

Unzähligen Studien zufolge suchen wir selbst beim Shopping in der Einkaufspassage online nach Produktinformationen, und natürlich auch Preisen. Hat ein Geschäft meine Schuhe nicht in der gewünschten Größe da, bestelle ich sie noch dort online zu mir nach Hause, die Shoppingtour soll sich ja gelohnt haben. Und hier setzt Locafox an: Suche ich nach einem bestimmten Produkt oder einer Produktgruppe (ein Schuh/Schuhe), werden mir die Geschäfte in meiner Umgebung angezeigt, die mein gesuchtes Produkt verfügbar haben. Ich kann dann direkt online nachsehen, ob es meine Größe gibt und was mich das Produkt bei anderen Händlern kostet. Bin ich damit zufrieden, kann ich das Produkt reservieren und es noch am gleichen Öffnungstag im Geschäft anprobieren und mitnehmen, wenn es passt und mir gefällt.

Ich sehe hier gerade Chancen für Händler, die man extra anfahren muss. So weiß ich, dass meine Ware dort für mich reserviert liegt und ich den Weg damit nicht umsonst auf mich nehme.

Für die Einzelhändler wird laut Locafox übrigens nur dann eine Provision fällig, wenn ein Produkt über eine Reservierung gekauft wurde. Kommt der Kunde dank Locafox, aber ohne Reservierung, war das kostenlos.

Fazit

Wie immer steht und fällt so eine Lösung mit der Partizipation der Einzelhändler. In Thüringen sieht es bisher, Überraschung, eher mau aus. Ich würde mich freuen, wenn es mit Locafox klappt – das Konzept ist so einfach, dass es wirklich Potenzial hat.

Coca Cola holt den WM-Pokal nach Deutschland

Coca Cola hat es unserer Nationalmannschaft vorgemacht: Der Fifa WM-Pokal landete am Samstagmorgen in Berlin Tegel. Freundlicherweise durfte ich live dabei sein simple smile Coca Cola holt den WM Pokal nach Deutschland

Pokal close Coca Cola holt den WM Pokal nach Deutschland

Die Ansammlung an Pressefotografen und allerlei Medienvertretern war schon um kurz nach 9 Uhr beachtlich groß. Als wir es durch den Sicherheitscheck auf das Rollfeld geschafft hatten stieg die Aufregung quasi minütlich an. Nicht mehr lange, dann würde die Maschine landen und der Fifa WM-Pokal auf dem roten Teppich stehen. Als Raucher war das eine echt harte Nummer, da auch auf dem Rollfeld von Berlin Tegel absolutes Rauchverbot angesagt ist. Also mussten die Coca Cola Fandosen herhalten simple smile Coca Cola holt den WM Pokal nach Deutschland

Doch dann, kurz nach 10:00 Uhr, war es soweit. Das Flugzeug landet und wird von der Flughafenfeuerwehr empfangen (damit die Maschine auch schön sauber am roten Teppich ankommt).

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Die Spannung war nun, zumindest bei mir, echt auf dem Höhepunkt. Am liebsten hätte ich den Pokal selbst aus dem Flugzeug geholt. Da das aber keine realistischen Erfolgschancen bot musste ich mir das Prozedere ansehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann ein Koffer herangetragen, wie der Pokal jedoch ausgepackt wird durfte niemand sehen – dafür wurde die Szenerie auch extra abgehangen.

SAM 1685 1024x682 Coca Cola holt den WM Pokal nach Deutschland

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Vine Videos auf Pinterest verbreiten

vine logo Vine Videos auf Pinterest verbreiten

Vine ist für mich noch immer so ein kleines Sorgenkind. So cool die 6-Sekünder Clips auch sind, so schwer ist es die erforderliche Reichweite zu erzielen. Wenn man nicht gerade Sascha Lobo heißt. Oder nackt (und attraktiv) ist. Beides trifft auf 99,99% aller Marken nicht zu, also muss man andere Wege der Verbreitung finden.

Twitter ist dabei zwar ganz nett, aber für ein Video eben auch nur semi-gut geeignet. Zudem ist ein Tweet schnell vergangen. Witzigerweise kommt jetzt Pinterest ins Spiel, denn hier kann man ganz wunderbar sein Video mit eigenen Vorschaubild darstellen und verbreiten. Die Funktionen dazu gibt uns Pinterest mit an die Hand, wir müssen sie nur entsprechend verwenden.

Damit das funktioniert muss das Vine zunächst getwittert werden, damit erhalten wir die URL des Videos gleich mitgeliefert. Als nächstes sollte dann das Vorschaubild erstellt werden. Das kann ein eigenes Bild sein oder ein Screen aus dem Video (dazu einfach das Video herunterladen, das sind ganz normale MP4 Dateien, und einen Screenshot mit Photoshop so verarbeiten, dass er gut aussieht).

Egal für welches Bild ihr euch nun entscheidet – jetzt geht es zu Pinterest. Hier einfach das Bild hochladen und in das „Quelle“ Feld die URL zum Vine Video eingeben, speichern – fertig!

vine auf pinterest Vine Videos auf Pinterest verbreiten

Klickt jetzt ein User auf das Bild wird er direkt zum Video geleitet.

Den Pin könnt ihr dann auch ganz easy auf Facebook teilen.

Social Media ist keine relevante Quelle mehr für Journalisten

Das ECCO Agenturnetzwerk hat auch in 2013 wieder eine Umfrage unter Journalisten zu Fragen rund um Pressemitteilungen, Presseveranstaltungen und Quellen zur Informationsbeschaffung durchgeführt. Während ein Großteil der Ergebnisse durchaus auch meinen Erwartungen entspricht, zum Beispiel dass Journalisten nicht mehr für jeden und alles zu Presseveranstaltungen fahren, fällt doch gerade der Punkt Social Media als Informationsquelle ins Auge. Während in 2012 noch 60% der Befragten Social Media als wichtige Informationsquelle einstuften, gaben 2013 nur noch 10,8% an Social Media häufig zur Informationsbeschaffung zu nutzen:

Informationsbeschaffung Social Media ist keine relevante Quelle mehr für Journalisten

Wie auch immer jeder der befragten Journalisten „Social Media“ für sich definiert – der Trend ist heftig. Sicherlich, und das muss man ja auch als Blogger ständig vor Augen haben, auch weil die Glaubhaftigkeit gelitten hat. Informationen wurden und werden oft geteilt ohne diese zu hinterfragen. Es gibt mittlerweile ja sogar Onlinedienste die das Faken von öffentlichen Twitterprofilen anbieten, mit wenigen Klicks zum Screenshot eines Lady Gaga Twitterfauxpas? Kein Problem mit lemmetweetthatforyou.com

Dazu kommt natürlich auch die Häme, die jedem Journalisten entgegenschlägt sobald er auf einen Fake im Netz hereingefallen ist. Und die Unterscheidung ist in Angesicht des Zeitdrucks oft nicht leicht. Aber gut, ich will hier gar nicht die armen Journalisten in Schutz nehmen, es ist halt ihr Job. Für Blogger bedeutet dieser Trend aber eben auch, dass die Quellenangabe „Internet“ nicht seltener wird.

Die größte Chance einen Journalisten mit seiner Story zu erreichen hat man der Umfrage nach übrigens bei Facebook, gefolgt von Twitter und XING (kann man jetzt denken was man will). Oder man verschickt ganz klassisch eine Pressemitteilung 😉

Social Media Social Media ist keine relevante Quelle mehr für Journalisten

29% nutzen demnach Facebook nie, knapp 45% machen einen Bogen um Twitter. Nun ja, sich als Journalist kategorisch solchen Medien zu verschließen finde ich persönlich dann auch etwas strange.

An der Umfrage beteiligten sich 324 Journalisten aus den verschiedensten Bereichen, ein ganz guter Querschnitt. Ob er jedoch repräsentativ ist? Ich hoffe natürlich nicht…

Osprey Beta Port mit Quick Touch TPU-Folie

Osprey Beta Port Osprey Beta Port mit Quick Touch TPU Folie

Ich teste hier relativ selten Produkte, einfach weil nicht so viele Dinge thematisch in mein Blog passen. Bei der Beta Port Tasche konnte ich aber nicht nein sagen, eine schicke Tasche benötigen wir Blogger eh immer und diese Reihe von Osprey hat ein besonderes Merkmal: die Quick Touch TPU-Folie. Das klingt erstmal nicht so beeindruckend, aber mit dieser Folie kann man sein iPad benutzen ohne es aus der Tasche zu holen. Einfach Vorderseite der Tasche öffnen und schon kann lustig auf dem iPad (oder einem anderen Tablet) gearbeitet oder gespielt werden. Diese tolle Folie ermöglicht eine wirklich einwandfreie Bedienung. Das steht zwar auch in der Produktbeschreibung, aber glauben wollte ich das ungesehen nicht. Doch die Beta Port Tasche hat in meinem eigenen Härtetest überzeugt.

Osprey Beta Port ipad Osprey Beta Port mit Quick Touch TPU Folie

Auch sonst ist die Tasche von Osprey absolut angenehm zu nutzen. Hoher Tragekomfort, vereint mit dme Gefühl dass sowohl iPad als auch Notebook sicher verstaut sind befriedigen meine Grundbedürfnisse an eine Tasche bereits absolut. Dass die Verarbeitung einen sehr hochwertigen Eindruck macht, die Tasche intelligente Verstaumöglichkeiten bietet und auch hier und da nette Applikationen mit viel Liebe zum Detail zu finden sind runden das Angebot insgesamt ab.

Wer also gerade noch ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht oder für sich selbst eine neue Tasche: Mit dieser hier macht man vermutlich nichts falsch.

Alle Features der Tasche gibt es hier sogar in einem Video zu sehen, und wie gesagt – die Folie hält wirklich was sie verspricht:

///Disclaimer///

Mir wurde eine Osprey Beta Port Tasche zur Verfügung gestellt.