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Nah? Nah! – das Europa Spezial der Deutschen Bahn und Flandern

Viele Flugreisen sind mittlerweile so unglaublich billig, dass ich mich frage wie die Fluggesellschaften davon überhaupt das Kerosin bezahlen können. Egal ob Ryanair für 10€ (!!!!!!) oder Germanwings für 33€, und es gibt solche Angebote durchaus auch von „großen“ Airlines (habe letztens irgendwo einen Lufthansaflug für ~70€ gesehen), diese Preise sind im einzelnen betrachtet einfach unglaublich niedrig. Selbst Kurzstrecken innerhalb Deutschlands legt man teilweise mit dem Flugzeug am billigsten zurück. Seitdem es nun auch die Linienbusse quer durch die Republik gibt steigt der Druck unter den Personenbeförderungsdienstleistern noch mehr. Für uns, den Kunden, eine tolle Sache. Und natürlich bringt auch die Deutsche Bahn interessante Angebote auf den Markt – und vermarktet diese manchmal auch ganz schick. So zum Beispiel das Europa Spezial und Flandern mit dem Video Nah?!. Schönes Wortspiel, wie ich finde. Ich persönlich empfinde Zugfahren ja als total angenehm, vielleicht sollte ich mehr als 1x pro Jahr auf Schienen reisen….

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Rudolstadt – nicht nur Schillers heimliche Geliebte

schlossgarten rudolstadt Rudolstadt   nicht nur Schillers heimliche Geliebte

Ich weiß nicht recht wann ich das letzte Mal an einer Blogparade teilgenommen habe, es ist wohl zu lange her. Dabei sind Blogparaden eigentlich eine tolle Sache, lernt man doch viele neue Blogs und deren Autoren samt Meinungen kennen. Wie auch immer, ich beschäftige mich gerade viel mit Tourismus in Verbindung mit Social Media und bin dabei auf diesen Artikel gestoßen: Blogparade: Kleine Städte. Die folgenden Zeilen werden sich also um die kleine Stadt Rudolstadt drehen.

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Südafrika erleben – eine Instagram Kampagne

Südafrika erleben Südafrika erleben   eine Instagram Kampagne

Marketing im Tourismusbereich ist eine echte Herausforderung, egal auf welcher Ebene. Es gibt einen riesigen Markt, Angebote von 99€ bis hin zu einigen Millionen (Weltalltourismus) und die meisten Vergleiche hinken gewaltig. Hinzu kommen ständige Berichte über gefälschte Hotelbewertungen die die Glaubwürdigkeit eines jeden Angebots nicht gerade beflügeln. Umso mehr rückt Social Media in den Fokus des Tourismus. Hier kann man sich authentische Berichte nur über Umwege kaufen, in der Regel durch gesponsorte Ausflüge an das zu bewerbende Ziel. Südafrika soll nun mit einer Kampagne mit/auf Instagram schmackhaft gemacht werden. Das Land am Kap der guten Hoffnung ist auch ohne tiefgehende Recherche für mich reizvoll, wenngleich eine Reise dahin finanziell nicht zu den Schnäppchenangeboten zählt.

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Das ist Thüringen 2013

Mein eigentlich geliebtes Bundesland Thüringen hat einen neuen Imagefilm produzieren lassen. Eigentlich eine gute Idee, kann man dem kleinen Bundesland in der Mitte Deutschlands doch gern ein ordentliches Profil verpassen. Kann man, muss man aber nicht wie der Film gleich zeigt. Könnte auch für viele andere Bundesländer laufen, ich zumindest erkenne mein Thüringen nicht.

Ich finde es wirklich schade, dass man es offenbar nicht schafft hier ein markantes Profil zu erstellen und dieses dann konsequent zu vermarkten. Dieses „Hey, schau mal: Zalando. Und ein Windrad. Wow!“ ist doch quatsch und sagt nichts über unser Bundesland aus!

Finnair macht fliegen Social

Fliegen hat in den letzten Jahren einiges an Charme verloren, durch die starkgesunkenen Preise ist es oftmals schon für relativ kurze Strecken die günstigste Alternative. Klar, bei den Super-Billig-Airlines wie Ryan Air bleibt der Service auf der Strecke, ebenso wie das Gepäck. Für Fluggesellschaften die sich nicht nur über den Preis definieren wollen gilt es also andere Anreize zu schaffen. Finnair begegnet jetzt dem Problem der Anonymität an Board. Gerade bei längeren Flügen ist es vielleicht gar nicht schlecht einen Nebenmann zu haben, der ähnliche Interessen hat und mit dem man dann etwas quatschen kann.

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Beim Online-Checkin kann man nun also sein Facebookprofil angeben und wird dann in der Sitzansicht entsprechend dargestellt. Freiwillig natürlich und jederzeit kündbar. Es gibt also keinen Grund direkt die Datenschutzkeule auszupacken, schließlich entscheidet man jederzeit selbst darüber und es werden lediglich die öffentlich zugänglichen Informationen bereitgestellt. Und das auch nur für Passagiere des betreffenden Flugs.

Ein guter Ansatz, mit dem man sogar noch viel mehr anstellen könnte. Wenn sich diese Idee tatsächlich durchsetzen sollte, was in der Generation „Connected“ durchaus denkbar ist, können in Zukunft die Sitznachbarn nach ihren Social Media Profilen bzw Interessen gematcht werden. Klingt auf jeden Fall spannend.

Hans Brinker Budget Hotel, Amsterdam

Das werben um Touristen hat ja schon zahlreiche Auswüchse angenommen, mancher mehr mancher weniger erfolgreich. Aber als ich eben hier über diese „Werbung“ für das Hans Brinker Budget Hotel in Amsterdam gestoplert bin dachte ich dass das ein Fake sein muss. Und auch nachdem ich deren Website besucht habe und mich anhand zahlreicher Hotelbewertungen von der Existenz des Hotels überzeugt habe glaube ich es einfach immer noch nicht. Der ökologische Aufzug wird als Feature des Hotels nämlich so beworben:

hansbrinkerbudgethotel Hans Brinker Budget Hotel, Amsterdam

Das ist ja auf den ersten Blick ganz witzig und würde mich, als jungen Reisenden, durchaus dazu veranlassen mir die Website des Hotels einmal anzusehen. Und da wird die Linie der „Anzeige“ verfolgt. Auch wenn die Website einen liebevollen Eindruck macht und in zahlreichen Sprachen verfügbar ist werde ich mit Aussagen wie:

Schon seit 40 Jahren vergrault das Hans Brinker Budget Hotel erfolgreich seine Gäste und ist auch noch stolz darauf! Obwohl der Komfort eher ein wenig an die Zustände in einem halboffenen Knast erinnert, muss man zur Verteidigung des Hauses sagen, dass die Wasserhähne durchaus funktionieren. Wenn man Glück hat, ist sogar die Kantine geöffnet, die zu unverschämten Preisen bemerkenswert öde Kost kredenzt.

Quelle: http://www.hans-brinker.com/DE/

begrüßt. Ziemlich harter Tobak (ich vermute ja immernoch an einen Fake) und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass man damit Kunden gewinnt. Insbesondere weil die Bewertungen des Hans Brinker Budget Hotel durchaus durchwachsen sind… Naja, vielleicht klärt mich ja hier einer auf was dahinter steckt…

Japan sucht 10.000 Blogger

Mountfujijapan 605x421 Japan sucht 10.000 Blogger

Ja, richtig gelesen: 10.000 Blogger. Wobei, Blogger ist letztlich zu weit gegriffen – nennen wir es lieber 10.000 Menschen. Denen will die japanische Touristenbehörde nämlich die Flugtickets bezahlen und damit den Tourismus ankurbeln. Japan, das Land dass von Naturkatastrophe und (vermeintlichem) Super-Gau mehr als gebeutelt ist und langsam aber sicher versucht wieder in die Normalität zurück zu kehren. Ich kann mich noch gut an die Fußball-WM der Frauen erinnern, bei der die Japanerinnen überraschend gewannen, auch wenn deren Fußball nicht unbedingt schön war und Millionen Zuschauer lieber Hope Solo mit dem Pokal gesehen hätten war es den Asiatinnen doch gegönnt. Ein kurzer Moment des Glücks, der Freude und Unbekümmertheit.

Die Realität sieht leider anders aus. Der Energiekonzern Tepco, der Betreiber des AKW Fukushima, steht kurz vor einer Pleite und damit drohen Japan eigentlich unabsehbare Kosten die auf rund 86 Milliarden Euro beziffert werden (taz). Aber auch der Tourismus liegt am Boden, im August wurde gerade ein Drittel des Vorjahresmonats an Touristen gezählt. Ein extrem heftiger Einbruch der das ohnehin schwer getroffene Japan sicher weiter ins schwanken bringt. Andererseits ist dies völlig verständlich, die Angst vor möglichen Folgen der Strahlung die man möglicherweise abbekommen könnte und vor allen möglicherweise verstrahlten Dingen die man essen/trinken/berühren/benutzen kann und muss ist groß. So groß dass das Formel1 Team Red Bull für all seine Mitarbeiter jegliche Lebensmittel einfliegen ließ. Zur Information: Die Rennstrecke ist rund 500 Kilometer vom Unglücksort entfernt.

Nun sollen es also Flugtickets richten. 10.000 Stück sollen an interessierte Touristen aus aller Welt verteilt werden. Einzige Bedingung: Jeder Teilnehmer berichtet am Ende über seinen Urlaub. Alle sonstigen Kosten für Übernachtung, Verpflegung und Ausflüge müssen selbst getragen werden. Viel mehr weiß man im Moment nicht (Spiegel berichtet) nur dass man sich zum Start der Aktion dafür bewerben muss. Interessante Idee, denn auf diese Art und Weise wird man sicherlich auch so manchen echten Touristen locken. Also Besucher die nicht nur wegen der Gratistickets nach Japan reisen sondern die tatsächlich ihren sowieso geplanten Urlaub dort verbringen. Denn streicht man die Flugkosten aus der Kalkulation ist Japan auch für den klassischen Malle-Urlauber interessant. Damit kurbelt der Tourismusverband Japans nicht nur die (positive) Berichterstattung über Japan als Reiseziel an sondern holt sich auch für sofort zahlungskräftige Klientel ins Land. Keine dumme Idee.

Und in Japan gibt es einiges zu entdecken, allein die Liste der verschiedenen Stätten die zum Weltkulturerbe zählen ist sehr, sehr interessant. Menschen und deren Lebensart muss ich sicher nicht erwähnen, am anderen Ende der Welt ist vieles anders als hier, sicher spannend zu erleben. Wer also bisher noch eher flexibel in seiner Urlaubsplanung ist sollte die geplante Aktion im Auge behalten. Allerdings sind zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch einige Fragen, wie zum Beispiel die der Finanzierung, offen…

Bild Copyright: User Swolib wikimedia

Die abgefahrenste Reiseveranstalter Werbung ever

Reisen und Urlaub sind eine tolle Sache. Und gerade wir Deutsche geben dafür jedes Jahr Milliarden Euro aus, völlig zu Recht wie ich finde, was dazu führt dass der Markt recht umkämpft ist. Leider spiegelt sich das kaum in der Werbung wider. Aber was die Franzosen hier veranstaltet haben, das ist einfach nur Geil!

via Karl Kratz auf Twitter

10 gute Gründe für TMF Travel

Der belgische Reiseanbieter TMF Travel möchte näher ran an die junge Zielgruppe. Dafür hat man sich ein tolles Angebot ausgedacht: Buche für 5 Personen und fahre selbst kostenlos. Gerade für kleine Reisegruppen sicher ein sehr interessantes Angebot – und damit die anvisierte Zielgruppe auch Wind davon bekommt hat man mit gleich 10 sehr guten Gründen darauf aufmerksam gemacht:

Brüste TMFtravel 605x227 10 gute Gründe für TMF Travelvia

Weg.de Lastminute Kampagne

Unter dem Motto „Können wir Sie reizen?“ geht der Reiseanbieter Weg.de in die Sommeroffensive. Mit sexy Motiven erhofft man sich die Urlaubslust der Deutschen zu wecken, zumindest derer die bisher noch unentschlossen sind. Nachdem die DFB-Elf nun das WM Halbfinale verloren hat ist es auch durchaus denkbar das einige nun Interesse an einer Last-Minute Reise haben… Aber genug Trauer, hier 2 der sexy Motive:

wegde reizen1 Weg.de Lastminute Kampagne

wegde reizen2 Weg.de Lastminute Kampagne

Sexy auf jeden Fall, sonderlich einfallsreich leider nein. Aber gut – sex sells auch oder sogar gerade bei Urlaubsreisen. Alle Motive gibt es bei weg.de hier: Klick Klick