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Chance Weihnachtsgeschäft – nicht verschlafen!

Das Weihnachtsgeschäft kann dem einen oder anderen das gesamte Geschäftsjahr retten. Wenn es denn gut geplant ist. Schenken ist in Deutschland seit eh und je wichtig. Da erscheint es nur logisch das viele Händler im Weihnachtsgeschäft eine schleppende Phase im Jahr ausgleichen können und oft auch müssen. Doch wird diese Chance auch immer entsprechend genutzt? Gerade im Onlinehandel ergeben sich weitaus mehr Möglichkeiten verglichen mit dem konventionellen Händler im Einkaufszentrum.

Damit auch Sie dieses (oder nächstes) Jahr ein entsprechendes Stück vom Kuchen abbekommen habe ich im Folgenden eine Weihnachtscheckliste für den Onlinehändler von Heute erstellt.

1. Werde gefunden!
2. Werde auch gefunden wenn die Konkurrenz gesucht wird!
3. Sei Präsent
4. Optimiere das Angebot
5. Optimiere den Bestellprozess
6. Biete weihnachtliches an
7. Sei kreativ
8. Optimiere den Versandprozess (Für Geschenke-Vergesser)

Werde gefunden!

Umsatz entsteht durch Kundschaft. Im Onlinegeschäft bedeutet dass Besucher, Besucher, Besucher. Die meisten Besucher kommen über Suchmaschinen, zumindest bei Anbietern die nicht zu den Global-Playern gehören und somit nicht jedem ein Begriff sind. Viele Shopbetreiber verschließen sich jedoch dieser Besucherquelle durch schlechte Shopsysteme. Jedoch muss auch ein gutes Shopsystem gepflegt und für die Suchmaschinen optimiert sein. Nur dann werden Sie die wertvollen Besucher in Ihren Onlineshop locken, wertvoll weil diese Besucher aktiv nach etwas gesucht haben was Sie anbieten!

Bemühen Sie sich also um gute Platzierungen – Sie werden es nicht bereuen!

Werde auch gefunden wenn die Konkurrenz gesucht wird!

Mit Suchmaschinenoptimierung werden Sie nicht alle Suchbegriffe erobern können, gerade bei generischen Keywords ist die Konkurrenz gerade für kleinere Anbieter oft Übermächtig. Hier bietet sich das Buchen von Anzeigen in den Suchergebnissen an. Hierbei zahlen Sie pro Klick auf Ihre Anzeige einen gewissen Betrag und stehen mit einer meist überschaubaren Anzahl an Mitkonkurrenten im Wettbewerb. Diese Methode kann sehr effektiv sein, bedarf aber einer stetigen Kontrolle um nicht zur Geldvernichtungsmaschine zu werden.

Sei Präsent

Neben den Aktivitäten in den Suchmaschinen sollten Sie auch an anderen Stellen im Internet auf Ihr Angebot hinweisen. Dies können Einträge in Shopverzeichnissen oder Preissuchmaschinen sein oder Banner auf anderen Websites. Letzteres sollte wohl überlegt sein, sowohl in der Gestaltung des Banners als auch bei der Auswahl der Websites. Denn auch hier gilt: Nur durch stetige Kontrolle wird Erfolg zu einem vernünftigen Preis möglich.

Optimiere das Angebot

Nun haben wir behandelt wie Sie die Besucherzahlen erhöhen (können). Nur Besucher alleine nützen allerdings recht wenig, denn die Besucher sollen zu Kunden werden. Dies funktioniert aber nur dann mit einer ansprechenden Quote wenn Sie Ihr Angebot und Ihren Shop dafür optimieren. Das bedeutet: Genaue Artikelbeschreibungen, ansprechende Produktbilder, klare Beschreibungen zu Abwicklung und Versand. Bedenken Sie stets dass in einem Onlineshop kein Verkäufer den Besucher begleitet – alle Fragen die Sie offen lassen können zu einem Kaufabbruch führen.

Optimiere den Bestellprozess

Neben Ihrem Angebot und der Aufbereitung der Artikel ist auch der Shop als solches enorm wichtig. Sorgen Sie für ein homogenes Erscheinungsbild, in allen gängigen Browsern. Denn nichts stört mehr als ein zerhacktes Layout. Des Weiteren ist es wichtig den Bestellprozess so zu gestalten das ab einem gewissen Punkt nichts mehr vom Kauf ablenkt. Viele Studien belegen dass eine unzureichende Konzentration auf den Bestellprozess zu hohen Abbruchquoten führt. Bestellen Sie etwas bei Amazon – und dann schauen Sie sich Ihren eigenen Shop an.

Biete weihnachtliches an

Gerade zu Weihnachten sollten Sie natürlich auch entsprechende Angebote haben. Beispielsweise die (kostenpflichtige) Option die Artikel in Geschenkpapier einzupacken. Oder zu jeder Bestellung ein nettes Rezept für Kekse etc beilegen. Wer die erhöhte Kaufbereitschaft zu Weihnachten nutzen will muss seine Kunden auch genau da abholen.

Sei kreativ

Heben Sie sich ab! Das gilt nicht nur fürs Weihnachtsgeschäft, aber gerade hier haben Sie einige Optionen mehr. Sei es ein Rabatt-Adventskalender, oder eine Weihnachtsüberraschung für Singles (oder Leute die von niemanden ein Geschenk bekommen) oder besondere Produkte. Auch ein Gewinnspiel kann Wunder wirken.

Optimiere den Versandprozess (Für Geschenke-Vergesser)

Bieten Sie schnelle Bezahl- und Versandoptionen an. Gerade in der Weihnachtszeit ist eine schnelle Transaktion wichtig. Wie oft vergisst man ein Geschenk zu kaufen? Liefern Sie schnell, auch gegen Aufpreis – Ihre Kunden werden es begrüßen!

Blogparade zum Thema Angst

Bei Thorsten Luttman habe nun auch ich die Blogparade entdeckt, und da mein noch sehr frischer Blog noch etwas mehr Leser vertragen könnte und ich solche Ideen eh immer ganz witzig finde mache ich doch mal mit!

Der Aufwand hält sich auch in Grenzen, es gibt zwei Fragen zu beantworten:

Vor welchen realen Dingen habt Ihr Angst?
Vor welchen irrealen Dingen habt Ihr Angst?

Nun, derzeit habe ich vor allem vor der politischen Entwicklung im Konflikt zwischen Russland und Georgien Angst. Einen weiteren Krieg, mit Beteiligung der Nato oder Uno, möchte man eigentlich nicht sehen und besonders unschön und deshalb Angsttreibend wirkt sich die geographische und politische Nähe aus. Was jedoch nicht bedeuten soll dass ein Krieg der weiter entfernt ist akzeptabel ist. Soviel zur Realität.

Im Bereich des irrealen findet sich meine Angst in dem Tag wieder, an dem alle merken dass Werbung sinnlos ist! Nein im Ernst, ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht – aber ich bin wahrscheinlich zu pragmatisch um vor Dingen die meiner Definition von irreal genügen Angst zu haben.

Mancademy – Burger King Werbespot

Heute Abend musste ich mal wieder herzhaft Lachen. Die Mancademy von Burger King portiert meiner Meinung nach exzelent das gewünschte Image von purem, wirklich gegrillten gebratenen (ich bin Thüringer) Fleisch. Man positioniert sich weit ab von Konkurrent MC Donalds, der im Volksmund ja nicht für „echtes“ Fleisch bekannt ist. Auch wenn die Idee stark nach der Budweiser „Institute of men“ Kampagne riecht, handelt es sich bei der Mancademy um ein Highlight der TV-Werbespots im Jahr 2008. Hier nochmal für alle die es bisher verpasst haben:


Werbung ist Sinnlos!

Könnte man meinen, denn die Bundesregierung hat auf Druck der EU seit langem die EU-Tabakwerberichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Und? Seit dem gibt es die teils sehr ansprechenden Webauftritte nicht mehr, kein Marlboro-Mann zeigt uns die unendliche Freiheit beim rauchen einer solchen und auch die jugendlich-frischen F6-Kunden sind von den Bildflächen verschwunden. Hats einer gemerkt? Werden jetzt weniger Zigaretten gekauft? Sicher nicht.

Gewinnmaximierung könnten böse Zungen jetzt behaupten, werden doch Millionenetats Jahr für Jahr eingespart. Aber die Tabaklobby hatte nachweislich andere Dinge im Sinn und tat bekanntlich alles mögliche um den Verbot der Tabakwerbung entgegen zu wirken.

Die Frage die sich aus der unveränderten Situation, trotz Werbeverbot, ergibt: Können wir auf Werbung verzichten? Was wenn plötzlich alle Autohersteller Ihre Werbefilme, Websites, Mailings, Radiospots, etc einstellen? Wird das bewußt wahrgenommen? Abgesehen von den Agenturen die auf weitere Millionen verzichten müssen natürlich.

Es ist ohne Frage nicht möglich die Situation der Tabakindustrie auf eine andere Branche zu projizieren,  Zigaretten machen bekanntlich süchtig und der typische Raucher ist sehr Markentreu, aber: der typische Deutsche ist auf sein Auto angewiesen und auch dort recht Markentreu, sofern er es denn finanzieren kann. Klar wird man nicht mit der Vorliebe für eine bestimmte Marke geboren, aber wer fand nicht das Auto seines Vaters toll? Es gibt auch Heute noch „Familientraditionen“ nach denen nie eine andere Marke als die des Vaters oder Großvaters in Frage kommt. Innovationen der Konkurrenz hin oder her.

Ok, Entwarnung an alle die bis jetzt denken ich bin verrückt – natürlich ist Werbung nicht Sinnlos! Aber solch ein Experiment wäre trotzdem spannend! Zeigen virale Kampagnen doch immer wieder das interessante Artikel von ganz allein auf sich aufmerksam machen können…

Erfolg im Internet

96720 7969 605x418 Erfolg im Internet

Um im World Wide Web Erfolg zu haben gibt es unzählige Mittel und Wege. An erster Stelle muss die Definition des Erfolgs stehen. Denn wenn Sie nicht wissen was für Sie Erfolg ist, werden Sie auch nie welchen haben.

Wenn Sie einen Onlineshop betreiben ist der Erfolg schnell definiert – Verkäufe, Verkäufe, Verkäufe! Oder? Gibt es daneben noch andere Ziele? Zum Beispiel eine geringere Rückläuferquote? Wie Sie sehen gibt es sehr viele Möglichkeiten Erfolg zu definieren. Ich möchte mich im folgenden aber auf die plausibelste beschränken: Mehr Umsatz, ob direkt (durch Verkäufe in einem Shop) oder indirekt (durch Kontakte über die Website). Einnahmen durch Werbeschaltungen werden wir in einem anderen Beitrag gesondert behandeln.

Am Anfang steht ein leeres Blatt Papier, oder besser ein Block. Auf diesen gilt es ein Konzept zu erarbeiten. Was biete ich an? Was suchen potenzielle Kunden? Wie suchen potenzielle Kunden danach? Die Schnittmenge aus diesen 3 Antworten bildet das A und O Ihrer neuen Website. Denn Sie können nur etwas verkaufen dass Sie auch haben, werden dies aber nur verkaufen wenn Ihre Zielgruppe Sie findet!

Nun gilt es Informationen zu sammeln, über Sie, das Unternehmen, die Produkte, die Geschichte und alles weitere was von Interesse sein könnte. Diese Sammlung ist enorm wichtig, da erst mit einem Überblick der angehäuften Daten eine Struktur erdacht werden kann. Lassen Sie dabei nicht von „weniger ist mehr“ leiten, bei der Strukturierung der Inhalte wird noch genug gestrichen oder als sekundär klassifiziert!

Sie haben alle Inhalte? Gut, dann gehts jetzt an die Bilder! Neben den Informationen in Textform spielen Bilder im Medium Internet eine große Rolle – zeigen Sie was Sie haben!

Mittlerweile dürfte mindestens eine Woche vergangen sein (wenn nicht fangen Sie von vorne an!) und Sie haben wahrscheinlich einen riesigen Haufen Zettel, Bilder und andere Datenträger vor sich liegen – so soll es sein. Denn nun geht es ans Eingemachte. Aus allen gesammelten Informationen muss jetzt eine Rangliste erstellt werden. Wichtigstes Kriterium dabei: Welche Informationen benötigt der User um zum Kunden zu werden? Überarbeiten Sie diese Rangliste mehrmals, sprechen Sie mit anderen darüber (Bitte nicht mit Freunden und Verwandten, das sind meist die schlimmsten Ja-Sager) und legen Sie sich erst nach einigen Durchläufen auf eine Endversion fest.

Nun wissen Sie was auf die Startseite muss, kein „Herzlich Willkommen“ oder ähnliches Geplänkel – harte Fakten sind hier gefragt! Was bieten Sie? Welche Vorteile hat man damit? Wie bekommt man das? Sie wollten doch „Herzlich Willkommen“ schreiben? Dann bitte neu sortieren!

Jetzt wo der Inhalt geklärt ist fehlt noch ein schickes Design und eine gute Programmierung. Nachdem Sie soviel Zeit investiert haben begehen Sie nicht den Fehler und lassen Ihren Neffen oder den Freund der Tochter an die Gestaltung und Programmierung! Denn der vermeintlich perfekte Inhalt sorgt nur für frischen Wind im Geschäft wenn er in einer möglichst perfekten Verpackung präsentiert wird. Es gilt ein ansprechendes aber dennoch funktionelles Design zu finden – denken Sie immer daran: Sie wollen verkaufen und nicht irgendeinen Designpreis gewinnen! Dennoch gehören gewisse Emotionen zu einer guten Website dazu, aber stets in Einklang mit der Funktionalität.

Das Design steht? Prima, dann sollte dieses auch in ein gutes CMS gepackt werden – so können Sie auch später Ihre Inhalte selbst bearbeiten! Wie erkennt man ein gutes CMS werden Sie sich jetzt fragen – nun, ein gutes CMS muss nicht Joomla! oder Typo3 heißen, es muss auch nicht tausende Euro kosten – unterm Strich zählt die Funktionalität. Dabei ist zu beachten dass es Benutzerfreundlich ist, das es möglichst validen Quellcode liefert, eine Newsfunktion mit RSS-Feed sollte auch dabei sein. Der Rest ergibt sich meist von selbst, da die Grundfunktionen von nahezu allen Systemen erfüllt werden.

Wenn nun alle 3 Komponenten zusammengeführt werden (Inhalt, Design, Programmierung) kommt eine Website zum Vorschein die wahrscheinlich gute bis sehr gute Voraussetzungen für den Erfolg im Internet hat. Jedoch ist die Arbeit damit nicht getan, die Website muss leben , die Inhalte müssen aktuell bleiben und regelmäßige News tragen auch zum Erfolg bei.

Dies ist natürlich nicht mehr als ein Denkanstoß, ich könnte wahrscheinlich noch weitere 20 Seiten über den geplanten Erfolg im Internet schreiben – hoffe aber dennoch dem ein oder anderen einen kleinen Schritt in die richtige Richtung geführt zu haben. Da die Projektplanung meist zu viel Zeit beansprucht ist es ratsam eine Agentur dafür zu beauftragen – aber auch dort sollte es ähnlich wie beschrieben laufen!

Telefonakquise – wenn schon, dann bitte richtig!

Kürzlich habe ich mich über einen verkorksten Telefonverkauf beschwert, nun möchte ich aber nicht nur der olle Meckerheini sein sondern aus meiner Sicht kurz schildern wie man durchaus am Telefon verkaufen kann.

An erster Stelle steht wie bei jedem Akquiseprojekt zunächst die Recherche! Dies gilt auch für vermeintlich fertige Leads oder Bestandskunden – denn nichts ist peinlicher als einen Interessenten oder Bestandskunden mit den falschen Namen oder sonstigen Tritten ins Fettnäpfchen zu verstimmen. Also gilt es Informationen zu sammeln.

Wen will ich anrufen?
Was will ich verkaufen?
Welchen Nutzen biete ich dem Angerufenen damit?
Welches Ziel verfolge ich mit meinem Anruf?

Ist diese Hürde genommen gilt es eine Strategie für das Telefonat zu erarbeiten. Aber bitte keinen fertigen Leitfaden der dann stur vorgelesen wird!

Zumeist erreicht man seine Zielperson nicht direkt sondern landet bei der Sekretärin oder noch schlimmer an der zentralen Telefonstelle. Es gilt also zunächst zu dem gewünschten Gesprächspartner durchzudringen. Hier währt ehrlich doch am längsten, verraten Sie ruhig um was es geht. Natürlich muss das Anliegen entsprechend verpackt sein, nennen Sie also den Nutzen Ihres Produkts/Dienstleistung („Ich habe einige interesannte Ideen für Herrn bezüglich möglicher Einsparpotenziale im Versandwesen, bitte verbinden Sie mich mit Ihm“). Lassen Sie sich nicht auf lange Diskussionen mit Sekretärinnen ein, das führt nicht zum Ziel. Hier heißt es nett aber bestimmt den gewünschten Ansprechpartner verlangen.

Nun haben Sie es also geschafft, am anderen Ende klingelt das Telefon Ihres potenziellen Kunden. Jetzt
kommt es auf Ihre kommunikativen Fähigkeiten an.telfonmarketing rictig 200x150 Telefonakquise – wenn schon, dann bitte richtig!Zunächst eine freundliche, kurze und informelle Vorstellung, also Ihr Name, Firma und Ihr Anliegen – ohne viel TamTam, Ihr Gesprächspartner hat sicher wenig Zeit. Wenn Sie es an diesem Punkt schaffen ausreichend Interesse zu wecken sind Sie kurz vorm Ziel, denn geht Ihr Gesprächspartner auf Ihre Vorstellung ein können Sie Ihm beruhigt ausführlicher von Ihrem Produkt erzählen. Und dann? Zum Glück haben wir zu Beginn das Ziel des Anrufs definiert.

Wahrscheinlich wird Ihr Ziel kein direkter Verkauf sein, sondern ein Termin für eine Präsentation, das zusenden einer Produktprobe, die Einladung zu einer Inhouse-Messe – es gibt zahlreiche Möglichkeiten den gewonnenen Interessenten letztendlich zum Kunden zu machen, aber das hat mit dem Telefonat nichts zu tun.

Abschließend möchte ich noch über ein paar No-Go´s beim Telefonmarketing schreiben. Vermeiden Sie zwingend das inflationäre verwenden des Kundennamens! Auch die Verwendung von fertigen Scripten, jegliche Konjunktive (könnte, hätte, sollte, dürfte,…) und das Wort „Eigentlich“ – das sollten Sie am Besten sofort aus Ihrem Wortschatz streichen!

Leitfaden fürs Telefonmarketing

Nein, Sie werden hier keinen Leitfaden finden. Denn diese Anleitungen zur Kommunikation führen immer und immer wieder zu völlig sinnfreien Konversationen zwischen Call Center-Agent und dem Angerufenen. Denn die teilweise Bemitleidenswerten Telefonverkäufer werden durch diese Anweisungen zum stetigen Widerspruch einer Verneinung, egal mit welcher Begründung, gedrängt. So geschehen durch ein Kreditinstitut welches gern eine Restschuldversicherung (RSV) für eine Finanzierung via Telefon verkauft hätte.

Diese RSV würde ab dem 40. Krankheitstag die monatlichen Kreditraten übernehmen, dafür erhöht sich diese Rate lediglich um ca. 10%. Somit würde man sich doch viel sicherer fühlen, schließlich zahlen die Krankenkassen nach 6 Wochen lediglich 60% des Gehalts aus. Soweit so gut, nur das der angerufene Selbstständig ist. Somit fällt der das niedrige Einkommen im Krankheitsfall aus, denn die Private Krankenversicherung zahlt ab dem 21. Krankheitstag 100 € (pro Tag!). Nun könnte man denken dass diese Begründung zum Abschluss des Gesprächs führt, aber weit gefehlt!

Man könne sich ja ab dem 40. Krankheitstag die Rate sparen (und dafür monatlich nur 10% mehr Rate zahlen) und deshalb wäre das ja auch für einen Selbstständigen ein gutes Geschäft. Das war der Punkt an dem das Verständnis zu Ende war und damit auch das Gespräch.

Auch wenn der Call Center-Agent nichts für den Leitfaden kann und das Gespräch wahrscheinlich mitgeschnitten wurde, wenn die Argumentation gegen jede Logik widerspricht hört irgendwann der Spaß auf. Was denken sich die Verfasser dieser „Ja, aber….“-Zettel eigentlich? Das alle Bundesbürger über einen IQ von deutlich unter 50 verfügen? Kein Wunder das der Telefonverkauf ein so schlechtes Image hat und im B2C Bereich nahezu komplett verboten wurde.

Websitemarketing mit Gewinnspiel

Die schöne neue Website wurde von der Agentur nach endlosen Meetings endlich ins Netz gestellt. Doch auch nach 2 Monaten stellen sich nicht die erhofften Besucherstürme ein?! Es muss noch etwas passieren. Der SEO ist zu teuer, das muss auch anders gehen!

Eine Möglichkeit eine breite Masse an Besuchern zu gewinnen sind Gewinnspiele. Pfiffig vermarktet kann eine solche Aktion wahre Besucherfluten bringen. Aber wie geht das?

Als erstes sollten Sie sich überlegen was Ihre Zielgruppe gern gewinnen würde. Oder was jeder gern gewinnen würde. Erstellen Sie eine Liste mit ca 10 Produkten, bitte keine Dienstleistungen – ein Gewinn sollte zum anfassen sein. Nun nehmen Sie Ihre Liste und errechnen die Kosten pro Stück für den Fall einer Verlosung. Der Preis sollte je Stück die Akquisitionskosten (Wenn Sie also auf normalen Weg einen Neukunden gewinnen wollen) für ein bis maximal zwei Kunden nicht überschreiten. Sollten auf Ihrer Liste 2 Produkte den gleichen Preis pro Stück haben nehmen Sie das Produkt das derzeitig trendiger ist.

Nun haben wir also ein Produkt welches wir als Preis verlosen wollen, gern auch mehrere davon je nach Budget. Als weitere Preise nehmen Sie Produkte (oder Dienstleistungen) aus Ihrem Unternehmen. Denn der Bezug zu dem was Sie machen soll natürlich gewährleistet werden.

Jetzt gilt es das Gewinnspiel auch grafisch umzusetzen – auf Ihrer Website. Reden Sie mit Ihrem Webdesigner, er soll die Page des Gewinnspiels und die dazugehörigen Banner erstellen. Denn mit diesen Bannern promoten Sie Ihr Gewinnspiel im Internet. Dabei haben Sie 2 Möglichkeiten, entweder Sie gehen den sehr aufwändigen Weg und suchen selbst nach geeigneten Websitebetreibern auf deren Seiten Ihr Banner auf Besucherfang gehen kann oder Sie schließen sich einen Affilinetzwerk an welches diese Arbeit und die Abrechnung übernimmt. Bei solch einer Aktion sollten Sie immer darauf achten dass das Abrechnungsmodell „Pay-per-Lead“ heißt und nicht „Pay-per-Click“. Denn Sie möchten doch nur bezahlen wenn auch jemand an dem Gewinnspiel teilnimmt und sich registriert!

Neben der Bannerwerbung gibt es noch unzählige Websites die sich nur mit der Publikation von Gewinnspielen befassen – dort müssen Sie natürlich auch rein! Wer will schon kostenlose Werbflächen verschenken? Die Kombination aus Bannerwerbung und diesen Gewinnspielportalen reicht meistens aus um genügend Teilnehmer zu erhatlen – abhängig vom Produkt und der Glaubwürdigkeit Ihrer Kampagne!

Verwertung der Adressen

Solch ein Gewinnspiel versorgt Sie mit einer großen Menge an Adressen, diese haben auch per Double-OptIn bestätigt dass sie von Ihnen E-Mails empfangen möchten. Soweit so Gut, jetzt gilt es aus den Adressen Kunden und somit Geld zu generieren – sonst hätten Sie sich das Gewinnspiel auch sparen können.

Informieren Sie die Teilnehmer über den Abschluß des Gewinnspiels, das jetzt die Gewinner bald ausgelost werden. Geben Sie den E-Mailempfängern aber auch die Möglichkeit mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren – schreiben Sie einen kurzen Text in die E-Mail mit Link auf eine dafür erstellte Unterseite Ihrer Website.

Nachdem dann die Auslosung vorrüber ist benachrichtigen Sie alle Gewinner, auch wieder mit dezenten Hinweis auf Ihre Produkte, und melden Sie sich auch bei allen die nichts gewonnen haben „Schade, Leider waren Sie nicht dabei – tun Sie sich jetzt etwas gutes mit …….“
Da auch Gewinnspiele zu den Vermarktungsformen mit sehr hohen Streuverlusten gehören sollten diese beiden Mails trotzdem schon ausreichen um aus der großen Masse an Empfängern ein paar Kunden zu gewinnen, wodurch die Kosten schon wieder gedeckt wären und Sie eventuell den ein oder anderen Multiplikator und/oder Stammkunden gewonnen haben.