Wie Webinare unser Leben verändern

Digitalisierung ist das Buzzword schlechthin der letzten Jahre. Jeder muss alles und überall digitalisieren um nicht von der Konkurrenz oder der Gesellschaft abgehängt zu werden. Oft höre ich dann, dass das ja nur was für größere Unternehmen wäre. Das ist in Anbetracht der Einsparpotenziale auch absolut richtig, denn wer nur allein oder mit wenigen Mitarbeitern in einem Raum relativ einfache Tätigkeiten durchführt, eine Textilreinigung zum Beispiel, der wird mit dem Buzzword Digitalisierung wenig anfangen können. Dabei zählt so viel unter Digitalisierung, dass man es oft gar nicht als solche wahrnimmt.

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Bildung ist so einfach wie nie zuvor

Wissen ist Macht, das gilt nicht erst seit dem Beginn des digitalen Zeitalters. Vor rund 100 Jahren (und im Prinzip alle Zeit davor) war Wissen die exklusivste Ressource der Welt, noch weit vor Nahrungsmitteln, Edelmetallen oder schnödem Geld. Wer Zugang zu einer Hochschulausbildung hatte konnte, einen gewissen Verstand und Elan vorrausgesetzt, eigene Imperien aufbauen (Henry Ford, Carl Benz,…), weniger gebildete Menschen ausbeuten oder ganze Nationen zum bedingungslosen Folgen verführen. Der „einfache Arbeiter“ erhielt nur so viel Bildung wie er zur Ausführung seiner Tätigkeiten benötigte. Und selbst in der DDR, ich bin dort selbst aufgewachsen, wurde den Einwohnern Wissen systematisch vorenthalten. So etwas verbinden wir Heute glücklicherweise nur noch mit Diktaturen wie Nordkorea. Und trotzdem war und ist Bildung auch Heute nicht für jeden verfügbar, entweder weil man beim Abitur lieber mit den Mädels feiern war als zu lernen und die Abschlussnote nicht ausreicht um an überfüllten Unis den gewünschten Studiengang zu belegen oder weil das System einfach keine kostenlose Hochschulbildung vorsieht und die eigenen Eltern nicht genug Geld haben. Oder weil du in einem Entwicklunsland lebst und es schlicht keine Uni im Umkreis von 500 KM gibt. Und jetzt kommt das Internet.

Klar, um das Internet zu nutzen fallen gewisse Kosten an: ein passendes Endgeräte und eben die Verbindung mit dem WWW. Interessanterweise ist das aber offenbar an vielen Orten in der Welt eine eher geringe Hürde. Und so steht ein Großteil des Wissens der Menschheit in digitaler Form auf Plattformen wie zum Beispiel Wikipedia zur Verfügung. Leider kommt hier auch schon das nächste Problem: in der Uni wird die Hülle an Informationen in einem Plan aufbereitet, mehr oder weniger vorab geprüft und man kann sich einigermaßen darauf verlassen. Das gibt es online nicht und so machen sich natürlich ganz schnell alle möglichen Fehlinformationen breit, seien es gewollte Verschwörungstheorien wie Chemtrails, Hasspredigen von Islamisten oder schlicht Falschinformationen die ungeprüft von Medium zu Medium übernommen werden. Aber wir Menschen sind clever und so braucht es nur eine webinar software auf dem Endgerät und schon geht es ab in den digitalen Klassenraum. Natürlich muss auch hier auf den Anbieter des Webinars geachtet werden, doch bei der richtigen Auswahl lässt es sich ganz wunderbar von der eigenen Couch aus lernen. E-Learning verändert gerade die Welt und ist ein Teil der Digitalisierung der uns allen helfen kann.

Was nützt mir das im Marketing?

Nachdem wir jetzt fast schon philosophisch über E-Learning und Webinare nachgedacht haben stellt sich natürlich die Frage was das im Marketing einbringen soll. Nun, suchen wir doch mal die Rechnungen für die letzten Präsenzseminare aller Partner heraus – oder von der anderen Seite betrachtet: die Zeit die man mit Reisen und Hotelübernachtungen verbracht hat nur um ein neues Produkt vorgestellt zubekommen. Webinare bieten also jedem, der entweder Wissen vermitteln muss oder vermittelt bekommen muss die großartige Chance das zukünftig online auf dem Sofa oder auf dem Klo zu erledigen. Die gewonnene Zeit lässt sich dann entweder mit produktiveren Tätigkeiten verbringen oder sie ist einfach Quality Time, mit der Familie, Freunden – was auch immer du willst. Und um abschließend auf die Textilreinigung zurückzukommen: auch hier lassen sich in Webinaren entweder die neuesten Technicken lernen, die neuesten Produkte ansehen oder – wenn Textilreinigung eigentlich gar nicht dein Ding ist – ein enAbschluss in deinem Traumberuf machen.