Massenmails sind tot – es leben die personalisierten Mailings!

Im Marketing, besonders im Onlinemarketing, werden Methoden und Wege gern für Tod erklärt. Irgendwie muss der Hype um alles Neue schließlich aufrecht erhalten werden. Doch oft sind die Konsumenten gar nicht so schnell in der Evolution ihrer eigenen Nutzungsgewohnheiten wie es die Anbieter der neuesten und hippsten Tools und Netzwerke sind. Und so sehr manch einer  über Newsletter die Nase rümpft, während er eine Snapchat-Kampagne plant, so sehr lachen sich zahlreiche Newsletterversender ins Fäustchen, wenn sie ihre Conversionraten sehen.

Adobe hat in einer Studie zu E-Mails interessante Dinge erfahren:

    • 64 Prozent der Deutschen werden am liebsten via E-Mail von einer Marke kontaktiert
    • 60 Prozent wünschen sich von Marken mehr relevante Infos
    • Personalisierte Inhalte rangieren auf Platz 2 der Nutzer-Wunschliste

Es ist manchmal nicht die schlechteste Idee seine Kunden und Kontakte dort abzuholen, wo sie es nicht nur erwarten sondern sogar wünschen. Allerdings sollte man von langweiligen Massenmails ohne persönlichen Bezug auf den Empfänger absehen.

Hohe Mail-Frequenz und endloses Scrollen sind die größten Nerv-Faktoren

Knapp jeder zweite Deutsche (41 Prozent) ist genervt, wenn zu häufig E-Mails von ein- und derselben Marke verschickt werden. Zu lange und schlecht geschriebene Mailings sind für 33 Prozent der Grund, die digitale Post umgehend im Papierkorb zu versenken. Ähnlich sieht es bei den E-Mails aus, die auf dem Smartphone empfangen werden: Für knapp jeden vierten Deutschen (22 Prozent) ist es ein absolutes „No-Go“, wenn er zu lange scrollen muss, um die E-Mail lesen zu können. Aber auch ein sperriges, nicht mobil-optimiertes Layout (18 Prozent), zu kleine Schrift (17 Prozent) und lange Ladezeiten (13 Prozent) tragen dazu bei, dass deutsche Konsumenten negativ aufs E-Mail-Marketing reagieren. Für die Marken erhöht sich damit weiter der Druck, ihre Marketing-E-Mails stärker zu personalisieren, schnell auf Leseranalysen zu reagieren und ihre E-Mails optimal auf dem Smartphone darzustellen.

Personalisierung ist das A und O

Auf jeder Website und in jedem Onlineshop lassen sich mittlerweile recht einfach Unmengen an Daten sammeln. Diese sollten auch dringend genutzt werden um die versendeten E-Mails so persönlich passend aufzubereitn wie möglich. Der Aufwand dafür ist natürlich wesentlich höher als bei einer einheitlichen Mail für jeden Empfänger, allerdings ist der zu erwartende Output so viel höher, dass es keine zwei Meinungen zu dieser Frage gibt.

Die gesamte Studie von Adobe gibt es hier: Mailstudie Adobe