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Taste the feeling – Coca Cola startet neue globale Kampagne

Mach Dir Freude auf – dafür stand Coca Cola seit 7 Jahren in Deutschland und darunter liefen praktisch alle Kampagnen und Aktionen. Coke gründete dafür sogar das Happiness Institut und zog den Aufmacher der Kampagne in allen Bereichen durch. Doch irgendwann wird es eben Zeit Dinge zu ändern und so besinnt sich Coca Cola nun wieder auf seine eigentlichen Produkte zurück. Mit „Taste the feeling“ rückt die Coke als solche wieder in den Mittelpunkt.

coke taste the feeling Taste the feeling   Coca Cola startet neue globale Kampagne

Nicht alles wird begraben

Die vergangenen Jahre haben viele gute Aktionen gesehen, die mass customization Kampagne „Trink ne Coke mit“ gehört definitiv zu den besonders Erfolgreichen. Und so kann man ein Foto mit einem besonderen Moment, optimalerweise natürlich von einer Coke begleitet, auf Instagram hochladen und mit dem Hashtag #tastethefeeling versehen und gewinnt dabei mit etwas Glück eine Coke mit freiwählbaren Namen. Der Hype darum ist zwar abgeflacht, aber die individuellen Flaschen sind noch immer sehr beliebt.

Coca Cola Werbung 2016 „Anthem“

Der neue Spot beginnt dann auch gleich mit dem Produkt, also einer Coke die in ein Glas geschüttet wird. Die Präsenz der Flasche zieht sich durch den gesamten Clip, allerdings ohne dass es total störend ist. Aber sehr selbst:

Spannend dabei ist auch die neue Audiosignatur, die alle Geräusche enthält die eben bei so einer Flasche Coke entstehen: Das Aufploppen des Kronkorkens, der „Zisch“ beim Aufsteigen der Kohlensäure und die Erfrischung selbst – es bleibt dem Zuschauer an sich verborgen, aber Coke wird diese Geräusche in vielen Kampagnen weiterverwenden und dadurch weiter die eigene Marke im Unterbewußtsein verankern. Aber keine Angst, damit sind sie weder die Ersten noch die Einzigen 😉

Der Song

Die mir ehrlicherweise unbekannten Künstler Scott Fritz, Jeremy Bircher und Josh Jones haben die Kampagnen-Hymne „Taste the Feeling“ geschrieben und (der mir wiederum bekannte) Avdcii hat das Ganze mit seinem Remix dann zur Endfassung gebracht.

In Anbetracht der beträchtlichen Werbebudgets im Hause Coca Cola darf man auf das Startjahr der Kampagne sehr gespannt sein. Insbesondere hier in Europa steht mit der Fußball Europameisterschaft auch direkt ein Großevent an, das sicher nicht unbeachtet bleiben wird.

Baden-Württemberg engagiert die Sonne als Testimonial

Tourismusmarketing in Deutschland ist nicht leicht, außer man ist für Nord- & Ostsee oder eine der Metropolen wie Berlin, Hamburg, München usw verantwortlich. Wobei die es auch nicht so leicht haben, aber zumindest sind deren Merkmale recht klar zu definieren. Hat man die Verantwortung für ein ganzes Bundesland, wie zum Beispiel Baden-Württemberg oder auch mein geliebtes Thüringen stellt sich das schon deutlich komplexer dar. Ungefähr 123.718 Menschen sind dann nämlich sowohl total wichtig als auch kompetent und wollen „ihre“ Idee, die meist aus wirtschaftlichen Hintergründen genährt ist, als Headliner der Kampagne sehen. Also wofür steht ein ganzes Bundesland? So vollumfänglich, ohne einzelne Destinationen außen vor zu lassen, aber gleichzeitig so konkret, dass man nicht Gefahr läuft mit anderen Regionen verwechselt zu werden. Von der Marke, die keinesfalls verwässert werden darf, will ich da gar nicht erst anfangen 😉

Vor einem solchen Problem standen die Mädels und Jungs von RMG Connect, nachdem sie den Etat der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg gewonnen hatten. Und die Lösung ist einerseits einfach und genial, birgt aus meiner Sicht aber auch ein ordentliches Flop-Potenzial. Baden-Württemberg hat ab sofort nämlich die Sonne als Testimonial engagiert, weil das Wetter dort immer so gut ist. Und das ist kein Scherz:

RMG TMBW Anzeige Weinberg Baden Württemberg engagiert die Sonne als Testimonial

Die Idee finde ich so toll, weil man unter der Sonne natürlich alles, aber wirklich auch absolut alles, was ein Bundesland hat präsentieren kann. Schließlich thront die Sonne unentwegt über der Erde. Aus menschlicher Perspektive zumindest. Auch die Gestaltung mit dem gelben Halbkreis in der Ecke lässt viel Spielraum für alle möglichen Motive.

Andererseits begibt man sich eben auch in eine gewisse Wetterabhängigkeit, sobald wir einen verregneten Sommer haben fliegen den Mitarbeitern in den Touristinformationen in BW die Flyer und Broschüren um die Ohren. Ebenfalls fraglich bleibt, ob man Baden-Württemberg in den nächsten Jahren als Land der Sonne etablieren kann. Aber hey, Ideen zerreden ist immer einfach – lassen wir uns überraschen wo die Kampagne noch hinführt. Und ich drücke die Daumen, dass im Süden die Sonne scheint.

Die Burger King Gold Collection – frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]

Das Jahr hat kaum begonnen da umwirbt die Fastfood-Kette Burger King mit neuen Premiumprodukten die hungrige Kundschaft. Ab dem 19.01.2016 sind die Produkte KING Angus, CHICKEN TENDERCRISP® und Philadelphia Cheese Balls für kurze Zeit in Deutschland verfügbar (anders als der Peace Day Burger, den es in Deutschland nicht gab). Die Produkte werden ausschließlich auf Bestellung frisch zubereitet, liegen also nicht schon vorbereitet im Wärmeabteil bereit. Damit folgt Burger King dem allgemeinen Trend (auch in Deutschland) sich frischer und bewußter zu ernähren. Das mag auf den ersten Blick zwar widersprüchlich erscheinen, schließlich reden wir hier über Fastfood, ist aber letztlich konsequent und wird sicherlich von den Kunden auch honoriert. Denn nur weil ich mich nicht gerade vegan und frisch von der Ökowiese gepflückt ernähre darf es trotzdem frisch sein, hier spielt eben auch der Geschmack eine entscheidende Rolle.

BK Gold Collection 2 Die Burger King Gold Collection   frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]

Der King Angus Classic, wahlweise auch mit Käse als King Angus Cheese wartet dabei mit 175g Angus Rind aus Irland auf. Auch hier wird wieder deutlich, dass auf Geschmack geachtet wird und das Fleisch für den Burger eben nicht die Reste aus verschiedenen Fleischverarbeitungsbetrieben beinhaltet. Darüber hinaus wurde die Garzeit für den King Angus verlängert, damit das Fleisch schonender zubereitet werden kann und auf dem Burger besser schmeckt.

Den CHICKEN TENDERCRISP kennen viele Burger King-Kunden sicher noch, der beliebte Hühnchenburger feiert im Rahmen der Gold Collection ein Comeback. Auch hier weist Burger King aktiv darauf hin dass nur Fleisch aus Hühnerbrustfilets verwendet wird.

Erstmalig in Deutschland gibt es die Philadelphia Cheese Balls. Mit Philadelphia-Frischkäse gefüllte Bällchen, wahlweise in 5er oder 9er Abpackung als Snack oder Beilage zu einem Burger. Damit wird dann sicher jeder satt.

Wie bei BK üblich können alle Burger noch zusätzlich mit Käse oder Bacon belegt werden, das ist ein sicherlich bekanntes Verfahren womit sich Burger King seit Jahren vom Mitbewerber Mc Donals abhebt und hin und wieder witzige Kundenkreationen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter hervorbringt.

Burger King bleibt also stark im Wettbewerb um Fast Food Kunden, der sich in den letzten Jahren sicher deutlich verschärft hat. Immer mehr kleine Burgerrestaurants eröffnen und kreieren dort spannende Burgervariationen, was die großen Ketten natürlich unter Druck setzt. Mit immer neuen Produkten, einer steigenden Qualität und Kundenbindungsinstrumenten wie Gutscheinen, egal ob in der Post oder der App, oder der Teilnahme an Payback zeigt Burger King dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat. Derzeit 11 Millionen tägliche Gäste in über 100 Ländern geben dem Unternehmen in seiner Strategie recht und wenn man weiterhin auf Marktveränderungen reagiert wird das sicher auch noch eine ganze Weile so bleiben.

BK KING Angus Cheese 200x150 Die Burger King Gold Collection   frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]Ich persönlich besuche zwar relativ selten Fast Food Restaurants, spätestens auf der Autobahn freue ich mich aber immer wieder über die Burger Kings an den Raststätten – hier weiß man genau was man bekommt und es geht meistens schnell. Und den King Angus werde ich jetzt auch probieren gehen, wenn man darüber bloggt und ständig das Bild sieht will man auch wissen wie er schmeckt 😉

 

Disclaimer
Dies ist ein sponsored Post. Die Emanate GmbH aus München hat für die Veröffentlichung des Artikels also bezahlt. Es wurde dabei keinerlei Einfluss auf die Meinung und/oder Tonalität des Artikels genommen.

Donald Trump Jam – der Höhepunkt eines absurden Wahlkampf

Donald Trump ist sich für nichts zu schade wenn es darum geht sein Ziel zu erreichen. Schon gar nicht wenn das Ziel die Präsidentschaft der USA ist. Und dafür instrumentalisiert er jetzt auch Kinder. In Florida. Mit einer verstörenden Choreographie deren Song uns die dunkle Zukunft unter dem Präsidenten Donald Trump zeigt. Die USA mit (noch mehr) Expansionsgedanken, die ganze Welt soll so super-duper-toll wie die einzig wahre Nation werden. Bitte lieber Amerikaner, ernsthaft: wählt wen ihr wollt, außer Trump. Ich weiß dass ihr nicht doof seid.

Und damit jeder weiß worüber ich überhautp rede hier das Video dieses absurden Donald Trump Jam:

 

Bloggerranking Nummer Drölf – der Blogger Relevanzindex

Ich weiß schon gar nicht mehr wie viele Versuche es bereits gab die (deutsche) Bloggerlandschaft in ein greifbares und möglichst sinniges Ranking zu pressen. Und eigentlich geht das wohl auch gar nicht, zumindest in keinem vollumfänglichen Sinne. Das sieht man schon bei Contentsammelplattformen wie das einst von mir geliebte rivva. Seitdem dort verschiedenste Partner ein- und ausgestiegen sind ist die Plattform für mich völlig uninteressant geworden, was insbesondere an der Vermischung von Blogs mit Medienhäusern und Verlagen liegt. Wenn ich wissen will worüber Spon gerade berichtet, dann surfe ich da hin. Dass die professionellen Angebote in den Rankings bei rivva oft oben stehen ist naturgemäß und lässt damit die vielen tollen Blogmeldungen in den Hintergrund rutschen. Twitter hat rivva damit für mich komplett abgelöst, auch wenn ich damit in meiner Filterbubble festhänge…

Award Top500 72doi Bloggerranking Nummer Drölf   der Blogger RelevanzindexAber immerhin gibt es rivva noch, im Gegensatz zu vielen der Blogrankingdienste. Und damit wären wir beim Blogger Relevanzindex. Bereits im Dezember bekam ich eine Mail mit der freudigen Botschaft nach diesem Index zu den Top500 zu gehören. Klingt erstmal nach keiner tollen Leistung, in Anbetracht meiner langen Inaktivität empfinde ich das aber als recht befriedigend. Trotzdem erschien bis Heute nichts dazu auf meinem Blog, irgendwie fehlte mir der Sinn hinter einem erneuten Ranking. Doch mit dem neuen Jahr und neuen Gedanken zur Ausrichtung des Blogs überdachte ich die ganze Geschichte nochmals und möchte dem Blogger Relevanzindex zumindest eine Chance geben. Ein Ranking kann nur dann funktionieren, wenn möglichst viele Menschen davon wissen und möglichst viele Menschen daran glauben oder es zumindest auf niedrigem Niveau unterstützen. Mit einem Artikel zum Beispiel oder auch dem verlinkten Siegel in der Sidebar. Und das mache ich hiermit. Obwohl auf der Website nicht mehr allzu viel passiert ist in den letzten Wochen, so wünsche ich mir mittlerweile sogar wieder ein solches Ranking. Weniger für dieses Blog hier, mehr als Grundlage für das ganze Contentseeding und zum entdecken neuer Blogs.

Wenn du, lieber Leser, jetzt deine Huldigungen ob dieses Top500 Blogs beendet hast, dann besuche gern die Website des Blogger Relevanzindex und erfahre mehr über die Datenerhebung und den ganzen Sinn dahinter 😉

 

Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt

Als Sparkasse hat man es nicht einfach, obwohl die Sparkassen in ihrem Kerngeschäft oft sehr hohe Marktanteile besitzen gibt es in vielen Häusern Probleme die junge Generation im Kundenstamm zu halten. Zu alt, traditionell und manchmal auch nicht fortschrittlich genug ist der Ruf – dabei hat der Sparkassenverband tatsächlich ausgezeichnete Apps im Portfolio. Aber Konkurrenten wie Number26 werben ganz gezielt auf diese Kundengruppe, mit Erfolg wie ich in meiner Facebooktimeline schon öfter feststellen durfte. Aber auch der Sparkassenverband hat aufgerüstet und beschäftigt offenbar nicht nur ein gutes sondern auch mutiges Social Media Team. Und nicht nur das, man gibt sich auch an anderen Stellen sehr jung & zeitgemäß wie die Abbildung dieser jungen Dame mit großzügigen Körperschmuck zeigt:

sparkasse catcontent Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt
Screenshot: https://www.facebook.com/DasBesteausSocialMedia/photos/a.1427062130928965.1073741828.1421331988168646/1511990559102788/?type=3&theater

Junge Leute beim Berufseinstieg zu begleiten ist ein beliebtes Mittel um nachfolgenden Jugendlichen die Berufsbilder näher zu bringen. Eine tätowierte Bankkauffrau galt vor 10 Jahren auch im liberalen Deutschland noch als, sagen wir ungewöhnlich. Heute sieht das offenbar anders aus, warum sollten Tatoos auch etwas über Qualifikation oder sonstetwas aussagen? Nun gibt es aber nichts, was es nicht gibt in diesem Internet. Die Fanpage „Tatoofrei“ hat es sich zur Aufgabe gemacht tätowierte Menschen möglichst negativ darzustellen, teils gar zu diffamieren. Und so kam es wie es kommen musste, die Fanpage postete auf der Sparkassenseite mit Bezug zur abgebildeten Zeitschrift. Ehrlich gesagt hätte ich darauf gewettet, dass das Posting einfach gelöscht wird. Aber weit gefehlt, die Sparkasse antwortet mit oben abgebildeter Katze und erntet damit großen Applaus. Völlig zu recht und mindestens genauso überraschend.

Es lohnt sich also etwas mutiger in der Unternehmenskommunikation zu sein, insbesondere dann, wenn die Teilnehmer einer Diskussion Catcontentanfällig sind 😉

Well played liebe Sparkasse!

Warum E-Mail Marketing in 2016 (wieder) wichtig wird

Erst Gestern hatte ich eine kurze Übersicht zur Nutzung von Social Media bei kleinen und mittelständischen Unternehmen veröffentlicht, dort ging der Herdentrieb im Onlinemarketing ganz gut hervor. Wer jedoch im Marketing immer nur der Herde folgt, der hebt sich eben auch nicht ab. Das ist im Ergebnis dann entweder erfolglos oder unnötig teuer, oder beides. Seit vielen Jahren wird E-Mail Marketing mit negativ behafteten Berichten und Beispielen versehen, manche der selbsternannten „E-Marketeers“ oder wie sie sich gerade nennen tragen dazu auch ihren Teil bei, trotzdem ist das Potenzial von E-Mail riesig. Es wird nur viel zu selten ausgeschöpft.

E-Commerce ist weiterhin eine Boombranche

In unserer Agentur arbeiten wir seit Anfang 2015 und wahrscheinlich auch fast das ganze 2016 zu gefühlt 75% an Onlineshops und allem was damit zusammenhängt, der Boom im Onlinehandel hält also weiter an. Dabei hat sich das Ganze aber inzwischen deutlich professionalisiert, Shopbetreiber sind sich immer mehr der Anforderungen und der Bedürfnisse ihrer Kunden bewußt. Das spiegelt sich dann auch im Umsatz wider, wie Statista gerade aufzeigt:
infografik 4211 umsatzentwicklung im deutschen einzelhandel n Warum E Mail Marketing in 2016 (wieder) wichtig wird

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Das Wachstum, vor allem gegenüber dem stationären Handel, ist auch in 2015 enorm gewesen. Allerdings bekommt nicht jeder neue Onlinehändler etwas vom immer dicker werdenden Kuchen ab. Platzhirsche wie Amazon oder auch Zalando beanspruchen von Beginn an einen beachtlichen Teil der Onlineumsätze. Und trotzdem sprießen immer wieder neue Shops aus dem digitalen Boden, einige davon behaupten sich dabei auch sehr erfolgreich. Der Grundstein dafür wird allerdings schon lange vor dem GoLive des Shops gelegt!

Prelaunchpage als Adresssammler

Zwischen der finalen Entscheidung über einen eigenen Onlineshop Produkte zu verkaufen, egal ob selbst hergestellt oder als Händler, und dem tatsächlichen GoLive des Shops liegen in der Regel viele Monate, nicht selten sogar weit über ein Jahr. Wer diese Zeit dann mit Agenturgesprächen und dem Tapezieren des Lagers verbringt begeht schon den ersten Fehler. Mit einer Prelaunchpage, also einer einfachen Seite mit kurzen Infos was es denn bald schönes geben wird, einer Möglichkeit sich für einen Announcer zu registrieren und dem Versprechen auf einen Rabatt dafür, sammelt man schon von Beginn an Mailadressen, kann von Beginn an in die Werbung gehen und erhält im Optimalfall sogar schon Feedback zum Produkt. So können etwaige Fehler in der Kommunikation oder in der Darstellung der Produkte bereits im Entwicklungsprozess des Onlineshops erkannt und verbessert werden. Geht der Shop dann eines Tages online kann man mit den gesammelten Mailadressen direkt einen guten Verkaufsstart hinlegen.

E-Mail Marketing geht nicht mit Outlook

Die Adressen der Prelaunchpage sind natürlich nur der Anfang einer erfolgreichen E-Mail Marketing Karriere. Mit gezielten Aktionen, zum Beispiel mit Gutscheinen für den Newslettereintrag oder Gewinnspielen, lässt sich die eigene Liste der Mailempfänger kontinuierlich ausbauen. Auch exklusive Produktankündigungen können zum Ausbau der Reichweite genutzt werden. Sobald es allerdings mehr als 20 Adressen werden geraten Mailprogramme wie Outlook oder Thunderbird an ihre Grenzen schließlich wurden sie auch nie für den Massenversand programmiert. Es braucht also eine ordentliche Softwarelösung mit der dann die Listen verwaltet oder wenigstens importiert werden können. Da nicht jeder ein HTML-Profi ist (und selbst die bei Mails oft genug an ihre Grenzen gelangen) empfiehlt es sich eine Software zu wählen die einen guten Designassistenten hat. Dabei kommt es weniger auf super-kreative Entwürfe als auf die saubere Darstellung in den meisten Mail-Clients an. Um das Ganze auch in größeren Zahlen zu schaffen ist Automation ein wichtiges Stichwort, ich weiß – das klingt jetzt wieder nach den „Im Internet reich werden Super Hero Ninjas“, aber auch auf der seriösen Seite der Macht muss effizient gearbeitet werden. Wer sich also für den Newsletter registriert oder auf der Prelaunchpage anmeldet, der muss automatisch eine Antwort bekommen. Wer seit langem auf keinen Newsletter reagiert hat, der muss automatisch einen Gutschein bekommen um ihn zu reaktivieren. Und so weiter, je nach Shop und Geschäftsmodell lassen sich hier zahlreiche Regeln definieren um die Kunden/Interessenten gewogen zu stimmen.

Ich schaue mir dazu gerade Get Response als Maillösung an, die bieten eine recht ausführliche A/B Test Funktion an und das ist ein weiterer wichtiger Punkt: ebenso wie im Shop sollten auch die versandten Newsletter auf Wirksamkeit geprüft werden. Funktionieren Rabatte absolut oder in Prozent besser? Wie sollte der Betreff aussehen? Welche Farben sind für Buttons am Besten geeignet? Ich bin sehr gespannt wie weit sich das treiben lässt.

Fazit

Mail ist weiterhin ein mächtiges Tool im Onlinemarketing. Der Ruf ist zwar nicht mehr der Beste, aber wer die Grundregeln beachtet, nur an Empfänger verschickt die via Double-OptIn eingewilligt haben und die Inhalte genauso liebevoll wie den Shop selbst gestaltet, der kann hier noch einiges an Umsatzpotenzial bergen.

Social Media Einsatz bei KMU

Auch wenn die notwendigen Budgets an manchen Stellen mittlerweile recht große Dimensionen angenommen haben, sind verschiedene Social Media Plattformen auch für KMU (Kleine und mittelständische Unternehmen) noch immer gute und wichtige Kanäle zur Unternehmenskommunikation. Leider ist der Herdentrieb auch in der folgenden Befragung deutlich zu erkennen, 99% der befragten KMU nutzen Facebook, lediglich jeweils 8% Instagram und ein eigenes Blog und geradeeinmal 4% Pinterest. Dafür sind 39% bei Google+ (WTF?).

kanäle some kmu Social Media Einsatz bei KMU
Quelle: https://www.greven.de/ueber-greven/presse/pressemitteilungen/306-social-media-nutzung-bei-kmu

Nischen oft noch unbesetzt

Die geringe Nutzung von Instagram und Pinterest zeigt, dass dort noch echtes Nischenpotenzial herscht. Erfahrungsgemäß steigt schließlich der Aufwand seine Message an den Nutzer zu bringen mit jedem weiteren Unternehmen auf der Plattform an. Facebook geht mittlerweile gar nicht mehr ohne Ad-Budget, Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Und selbst wenn die Budgets in manchen Branchen bei klugem Einsatz der Ads nicht sonderlich hoch sein müssen, so ist der Trend doch deutlich zu erkennen. Deshalb muss Facebook keine schlechte Wahl sein, wer aber vor 3-4 Jahren wirklich gute Reichweiten (und Interaktionen) mit sehr wenig Budget, dafür aber gutem Content, erzielte, der weint Heute diesen Zeiten die eine oder andere Träne hinterher.

Klar ist nicht für jeden Zweck und jede Branche ein Engagement auf Pinterest oder Instagram sinnig, für nahezu jeden Shop (nicht nur Fashion!) kann sich der Aufwand aber lohnen. Und der schöne Nebeneffekt: es besteht Bedarf an ordentlichen und eigenen Produktfotos, was sich auch auf den eigentlichen Shop positiv auswirkt.

Also bitte liebe Marketingverantwortliche: schaut über den Tellerrand. Verlasst die von der Konkurrenz abgetretenen Pfade und sucht eigene Wege zum Kunden. Facebook-Ads sind genauso wenig das Allheilmittel wie Google Adwords und/oder SEO. Die Mischung machts.

Was ihr in diesem Jahr auf keinem Fall mit eurem Logo machen solltet

Design in Marketing und Werbung ist stets auch trendgetrieben, das ist ganz normal, schließlich wollen Agenturen und Grafiker ständig etwas zu tun haben und müssen sich zudem mit stets neuen Entwürfen profilieren. Soweit ist das keine negative Sache, im Gegenteil: oft entstehen daraus ganz tolle Arbeiten. Es gibt aber ein paar Dinge bei denen ich niemals einem Trend folgen würde. Zumindest nicht um des Trends willen, wenn der Entwurf sich zufällig mit einem aktuellen Trend deckt, dann ist das eben so. Und hier geht es um das Logo, eines der zentralen Elemente jeglicher Unternehmenskommunikation, das Gesicht eurer Marke – nennt es wie ihr wollt.

Logodesign ist eine hohe Kunst, auch wenn das beim betrachten des Endergebnis nicht immer klar wird. Und weil es eben ein derart großer Akt ist ein funktionierendes Logo im Jahr 2016 zu entwerfen, sollte jegliche Arbeit daran nicht von irgendwelchen Jahrestrends beeinflusst werden. Betrachte ich mir einige der Logos in der folgenden Infografik frage ich mich auch ganz ehrlich was das soll. In Zeiten von Smartphones & -watches, Tablets, E-Papers, aber auch von Mail, Zeitung, TV und Außenwerbung muss ein Logo auf jedem Medium funktionieren. Das schließt eben auch den Homescreen des iPhone und die große Reklametafel an der Hauptstraße ein.

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Der Star Wars Overkill

star wars overkill Der Star Wars Overkill

Das Jahr 2015 stand, insbesondere in der zweiten Hälfte, unter dem Star Wars Stern. Mit Episode 7 brachte Disney im Dezember die jahrelang ersehnte Fortsetzung der Saga endlich ins Kino und Millionen Fans fieberten ungeduldig auf den Kinostart hin. Ich auch, Star Wars hat mich direkt nach der Wende im Alter von 10 Jahren infiziert und konnte bis Heute nicht geheilt werden.

Und weil sonst gerade nicht so viel spannendes und bewegendes auf diesem Planeten los war, dachten sich 8 von 10 Werbern, dass es total knorke wäre auf den Star Wars Hype aufzuspringen. Und das nahm teils echt abstruse Auswüchse an. Vermutlich ist es völlig unmöglich, aber ich versuche hier fortlaufend eine Liste mit sinnfreien Star Wars Artikeln zu erstellen, wenn ich etwas neues finde aktualisiere ich den Artikel. Und es würde mich freuen, wenn in den Kommentaren auch einige Hinweise kommen, das Internet ist mittlerweile recht groß geworden (hab‘ ich gehört).

Sinn der Sammlung ist es, neben Star Wars!!!, eine gute Auflistung eines Hype in der Werbewelt zu erstellen. Und zu zeigen, dass es oft eine gute Idee ist nicht jedem Hype hinterherzulaufen.

Eine zeitlang hatte ich das Gefühl, dass jeder an sein Produkt Star Wars dran schreibt und dann auf explodierende Verkaufszahlen hofft. Und damit wurde letztlich, zumindest bei mir und einer nicht repräsentativen Testgruppe (meine Freunde), der erhoffte Effekt ins negative umgekehrt.

Ihr habt es also geschafft, ich habe einen Star Wars Overkill. Seid stolz auf Euch.

Ich werde die Liste jetzt einfach immer weiter führen, ohne hier jetzt großartig Einteilungen in gut oder schlecht vorzunehmen, einen Kommentar kann ich mir aber nicht verkneifen.

  • Lego Star Wars. Alles davon, auch wenn ich den Adventskalender nachbetrachtend für ziemlichen Mist halte. Dafür ist der neue X-Wing echt toll.
    IMG 20151206 234409 Der Star Wars Overkill
  • Das Motiv der BVG (Berlin) aus der Kampagne #weilwirdichlieben:
    starwarsbvg Der Star Wars Overkill
  • REWE Star Wars Sammelaktion: ich mochte die kleinen Bildchen, mein Sohn freute sich ausnahmsweise auf jeden Einkauf und die Nachfrage auf ebay und Interaktion auf Facebook geben dem Ganzen recht. Gelungene Aktion.        rewe star wars Der Star Wars Overkill
  • Der Star Wars Duschkopf. Wer will schon nicht von Darth Vader gewaschen werden?!IMG 20160102 WA0003 Der Star Wars Overkill
  • Der Millenium Bieröffner. Ohne Worte. Millenium Falke Bieröffner 605x561 Der Star Wars Overkill
  • Star Wars Joghurt. Ich weiß nicht mehr von welcher Marke das war, aber das erinnert mich an Space Balls – und nimmt sich damit selbst den Wind aus den Segeln. Davon ab ist Joghurt mit Wookie- oder Yoda-Geschmack nicht sonderlich verlockend.
  • Kaufland. Der Weihnachtswerbespot, eigentlich eine nette Story, wird krampfhaft mit Star Wars Komponenten versehen, sorry – aber das war nix:
  • Wahlwerbung in Bolivien. Ein schlechtes Trailer-Mashup für die Wählergunst? Ernsthaft?
  • Dodge spielt eine Stormtrooper Gruppe inklusive Darth Vader (oder doch Kylo Ren?) nach. Die Umsetzung ist dabei echt gut, weshalb ich nicht direkt zu einem Negativbeispiel tendierte, aber wer will schon ein Auto, dass ein böser, willenloser Klon ist??