© 2014
A MarketPress Theme

Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge

FireShot Screen Capture 035 Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge YouTube www youtube com watch vXS6ysDFTbLU Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge
Screenshot Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge (YouTube)

Da dieser Text nur im Internet zu lesen ist, hat vermutlich jeder, der die folgenden Zeilen liest bereits von der #ALS Ice Bucket Challenge gehört und sicherlich auch schon mindestens eins der Videos gesehen. Und auch, wenn langsam aber sicher bei den ersten der Nervfaktor ansteigt, möchte ich noch etwas zu dieser Geschichte schreiben und wissen. Dass es sich offenbar gelohnt hat, entnehme ich dem Bericht der time, nachdem von 1,7 Millionen Spendern rund 80 Millionen Dollar gespendet wurden. Im Vergleichszeitraum 2013 erhielt die ALS Association gerade einmal 2,5 Millionen Dollar. So viel also zu den ganzen Beiträgen, die sich übermäßig negativ zu den vielen Videos äußern.

Da sich diese Zahlen aber schwerpunktmäßig auf die USA beziehen, ich aber gern einmal wüßte wie das hier in Deutschland so gelaufen ist, würde ich mich sehr freuen, wenn diese kleine Umfrage eine möglichst große Anzahl an Teilnehmern erreicht: Umfrage zur ALS Ice Bucket Challenge

Es sind nicht viele Fragen, geht also wirklich schnell. Selbstverständlich werden alle Daten anonym behandelt, es wird beim Anbieter (easy-feedback) auch nichts ins Ausland übertragen, alle Daten bleiben in Deutschland! Die Ergebnisse der Umfrage erhaltet ihr dann hier und im Blog von easy-feedback. Verteilt also den Link sehr gern, es würde mich freuen.

 

Mit fastbill Rechnungen online verschicken

letters 286541 1280 Mit fastbill Rechnungen online verschicken

Rechnungen und Buchhaltung im Ganzen sind, gerade für Einzelkämpfer, sicher einer der lästigsten Bestandteile der Selbstständigkeit. Ohne geht es aber auch nicht. Ich selbst habe viel zu lange mit Zetteln und Excel hantiert, hatte ich dabei einen Überblick? Fehlanzeige. Mein einziger Gradmesser war der Kontostand und das Gefühl. Dabei ist doch gerade bei uns digitalen Leuten immer die Rede vom papierlosen Büro icon wink Mit fastbill Rechnungen online verschicken

Um das eigene Geschäft schnell & einfach zu professionalisieren bieten sich allerlei Software-Lösungen an. Lexware hat vermutlich fast jeder schon einmal in diesem Zusammenhang gehört, aber gerade für Blogger empfinde ich die Lösungen dort etwas starr. Also entweder zu klein oder letztlich zu teuer. Grund genug sich einmal den Internet Startup Award Gewinner 2014 anzusehen: FastBill. Ich hatte bei eisy schon einmal davon gelesen und finde dort einige Funktionen wirklich sehr, sehr interessant.

Die Punkte Angebote und Rechnungen verbuche ich mal unter „Standard“. Wer den ganzen Tag mit dem PC arbeitet, bekommt das auch einigermaßen gut in Word hin. Beim Thema Rechnungen bezahlen wird es aber schwieriger. FastBill bietet hier die Möglichkeit via Paypal, Sofortüberweisung und Kreditkarte direkte Zahlungen zu kassieren und das dann auch gleich im System zu verbuchen. Da kommt Freude auf, denn mit der geschriebenen Rechnung ist die Arbeit ja oft genug nicht getan. Auch wiederkehrende Rechnungen, die bei FastBill automatisiert werden können, sind ein tolles Feature. Kein Copy & Paste mehr, einfach klicken und fertig ist der Auftrag.

weiterlesen …

Wie Facebook guten Content tötet

explosion 123690 1280 Wie Facebook guten Content tötet

Die Zusammensetzung des Facebook Newsfeeds und der fortschreitende Reichweiteverlust der Fanpages sorgen immer mehr für Diskussionen im Social Media Dorf. Völlig zu Recht, erstellt man seine Inhalte doch für immer weniger Publikum. Auch wenn Jan bei Futurebiz einen lesenswerten “Doppelrant” zum Thema verfasst, und meint, dass 3000 User, die interagieren, besser sind als 10.000 die nichts tun, so bin ich davon überzeugt, dass viele Nutzer gern interagieren würden, wenn sie denn die Inhalte sehen würden. Das kenne ich sogar aus eigener Erfahrung, so als Nutzer. Der Plan von Facebook ist natürlich klar: die Steigerung der Werbeumsätze. Das damit aber mittel- oder gar kurzfristig die Qualität der gespielten Inhalte sinken wird, ist wohl ein hinzunehmender Kollateralschaden. Letztlich müssen Unternehmen auch im Marketing die Kosten im Auge behalten, ergibt sich daraus, dass Ads mit billigem Inhalt besser laufen als generische Reichweite mit teuer erstellten Inhalten – man muss kein Topmanager sein um die Entscheidung abzusehen.

Eine Beispielrechnung

Ich nehme hierfür eine eher kleine Fanpage aus meinem “Bestand”, stellvertretend für viele kleine Marken die sich mit wirklich tollen Inhalten und wenig Reichweite abmühen. Wir reden hier über ~ 22.000 Fans, relativ hohe Interaktionsraten. Ein durschnittlicher Post erreicht so um die 5.000 User, was also knapp 25% der Fans ausmacht. Doch wie kommen die guten Inhalte zu Stande? Natürlich über gutes Personal. Geht man von einem gut aufgestellten Mittelständler aus, besteht das Team aus einem Marketingverantwortlichen, einem Mediengestalter und einem PR-Mitarbeiter. Alle 3 bekleiden natürlich noch andere Bereiche, so dass am Ende vielleicht 1,2 Vollzeitstellen für den Bereich Social Media bzw Facebook vorgesehen sind. Gutes Personal arbeitet nicht umsonst, nehmen wir mal jährliche Kosten von rund 50.000 € (Arbeitgeberbelastung) für diese 1,2 Stellen an (damit dürfte das noch sehr günstig sein). Für diese 50.000 € bekommt man nun also 25% Reichweite bei den eigenen Fans für seine Inhalte. Für 30€ kann ich aber einen einzelnen Beitrag bewerben und erhalte dafür, im Optimalfall, 100% Reichweite. Reduziert besagtes Unternehmen nun seine Personalausgaben drastisch und postet die gleichen Inhalte, aber deutlich weniger schön aufbereitet, lässt sich eine Menge Geld einsparen. Bei einem Beitrag je Woche fallen im genannten Beispiel rund 1.500 € für das bewerben an. Spart man sich aber die Hälfte des Personals, stehen da 25.000 € Einsparung dagegen. UND: 4x so viel Reichweite! Ich schreibe an dieser Stelle bewußt von Reichweite, unabhängig davon, ob dann letztlich Interaktion stattfindet. Die Entscheider wollen belastbare Zahlen sehen, da nützt dann die Geschichte von den prozentual gesunkenen Likes nichts.

Noch ist es eine Milchmädchenrechnung

Ganz klar, dieses Beispiel wird nicht so funktionieren. Die Fans, insbesondere jene die interagieren, sind wegen guter Inhalte Fan geworden. Sinkt die Qualität, sinken wohl auch die Fans. Und nicht jeder Nutzer, der meine Inhalte sieht, interessiert sich auch dafür. Skaliert man diese Zahlen aber nach oben, wird es immer attraktiver mit weniger Personalkosten mehr User zu erreichen. Und genau das ist es letztlich auch, was Facebook bezweckt. Gebt mehr eures SoMe-Budgets direkt an den Zuckerberg`schen Konzern ab!

Und nun?

Ich spiele jedes Spiel, das mich in meinen Zielen weiter bringt, mit. Sich daneben stellen und meckern wird nicht helfen. So lange die Ads in einem vernünftigen Budget Vorteile bringen, so lange werde ich sie einsetzen. Allerdings verfolge ich seit Jahren auch das Prinzip, dass Social Networks nur Inhalte in Zweitverwertung erhalten. Soll heißen: Die Musik spielt auf dem Blog. Dort liegt der Social Media Schwerpunkt, denn nur dort habe ich die Kontrolle. Danach können die Inhalte für Facebook, Pinterest, Google+ und so weiter aufbereitet und verteilt werden. Möglichst auch immer mit dem Hinweis auf den eigenen Blog. Geht Facebook irgendwann den Bach runter? Von mir aus! Ich bespiele dann einfach das nächste Netzwerk. Auf ein einzelnes Netzwerk zu setzen war noch nie eine so gute Idee, insbesondere weil man eben keinen Einfluss auf plötzliche Kurswechsel hat. Außerdem sind mir die Inhalte viel zu schade, als dass sie nach kurzer Zeit in den Tiefen des Newsstream verschwinden sollten.

Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden Tag

The Same Picture of Dave Coulier Every Day Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden TagSuch dir eine Nische, haben sie gesagt. Kontinuität ist wichtig, haben sie gesagt. Aaron Littleton hat diese Hinweise befolgt und einen tumblr eingerichtet, auf dem er seit dem 21. November 2011 jeden Tag das gleiche Bild von Dave Coulier postet. Ich weiß selbst nicht so recht was ich davon halten soll, und das Durchhaltevermögen von Littleton ist in Anbetracht der Automatisierung vermutlich auch nicht besonders hervorzuheben. Aber: mit rund 100 Interaktionen je Post ist zumindest Bewegung auf dem tumblr – offenbar gibt es in den USA genug Menschen die sich für das gleiche Bild von Coulier interessieren icon biggrin Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden Tag

Vermutlich wird dieses “Projekt” irgendwann als Kunst erklärt, vielleicht aber auch nicht. Ich wollte es euch einfach nicht vorenthalten, und schon gar nicht an einem Freitag. In diesem Sinne: TGIF!

Bloggerrelations from hell (inkl. Tipps zum besser machen)

Eigentlich bin ich kein Freund von Rants, aber in diesem Fall ist das Faß einfach übergelaufen. Man stelle sich vor, mir räumt man nach fast 7 Jahren bloggen die Möglichkeit ein, eins von 3 völlig sinnlosen Produkten zu gewinnen – mit etwas Glück versteht sich. Und das einzige was ich dafür tun muss: einen Blogartikel schreiben (mache ich ja eh ständig) und erklären, warum gerade ich dieses supertolle Produkt gewinnen sollte. Backlink auf den Shop inklusive, ganz klar. Das war mir dann doch eine Idee zu dreist und frech, so dass es diese E-Mail jetzt in einen eigenen Blogartikel geschafft hat. Namen usw habe ich unkenntlich gemacht, wer die Mail widererkennt weiß sicher bescheid.

Warum das völliger Mist ist haben schon viele andere geschrieben. Ich versuche anhand dieses Beispiels im folgenden einfach kurz zu erläutern was mich ganz konkret geärgert hat und wie man es, aus meiner Sicht, hätte besser machen können. Also eigentlich gar kein klassischer Rant (man beachte wie ich hier auf mein Karma einzahle!!!)

Im Screenshot der Mail sind rote Zahlen versteckt, 4 an der Zahl. Zu jeder Ziffer werde ich ein paar Zeilen schreiben – ganz einfach also.

bloggerrelations fail Bloggerrelations from hell (inkl. Tipps zum besser machen)

1) Die Ansprache

Wenn man auf Blogger zugeht ist ein angenehmer Ton völlig ok, wir sind hier nicht im Bankengeschäft und erwarten keine sonderlich förmliche Anrede. “Hallo Freunde!” gehört aber ganz sicher nicht zur bevorzugten Anrede eines Bloggers. Schon gar nicht, wenn wir noch nie zuvor etwas miteinander zu tun hatten. Des Weiteren zeigen mir die ersten beiden Worte der Mail, dass es sich um eine unpersönliche Massenmail handelt. Also Spam. Ganz ehrlich: wer gute Links von guten Blogs haben will, sollte den Klick ins Impressum auf sich nehmen und zumindest eine persönliche Ansprache formulieren.

2) Die Erklärung

Das einzig gute an dieser Mail: Er kommt sofort auf den Punkt. Der Nachteil: er versagt inhaltlich auf der ganzen Linie. Wer den ultimativen Blogger sucht, sollte sich nicht mit Preisen im Wert von unfassbaren 100€ rühmen. Das passt nun wirklich nicht zusammen. Und es ist auch ganz toll, dass “ihr” ein Blog Gewinnspiel kreeiert habt, aber etwas mehr Information wäre an dieser Stelle sicher gut gewesen. Zum Beispiel warum ausgerechnet ein Marketingblog an einem Gewinnspiel für unnützen Kram teilnehmen sollte. Oder wie diese Produkte meine Schönheit für immer konservieren. Oder den Weltfrieden bringen.

3) Keine Win-Win Situation

Bloggerrelations, also die Beziehung zwischen Marke und Blogger, sollten immer eine Win-Win Situation ergeben. Dann sind alle glücklich und einer Wiederholung steht entsprechend nichts entgegen. Im vorliegenden Beispiel ist dieses Verhältnis nicht gegeben: die Marke will Werbung bei meinen Besuchern und einen Backlink fürs Ranking in den Suchmaschinen von meiner Domain. Obendrauf soll ich noch einen lustigen Beitrag erstellen, der möglichst oft in Social Networks geteilt wird und ich soll auch noch auf deren Fanpage für Bewegung sorgen, sei es nur mit dem Kommentar das ich teilgenommen habe. Und was bekomme ich im Gegenzug? Eine nicht vorhersehbare Gewinnchance auf ein Produkt, das mich nicht einmal interessiert. Wer an dieser Stelle ernsthaft erwartet, dass gute Blogger dieses “Angebot” dankend annehmen, der tut mir wirklich leid. Letztlich gibt das im besten Fall ein paar Backlinks von Gewinnspielblogs, die weder relevante (also größer 3) Besucherzahlen haben noch irgendeinen Vorteil im Ranking bringen. Im schlimmsten Fall wirkt sich dieser schlecht gemachte Linkbait sogar negativ aufs Ranking aus. Was ich letztlich damit sagen will: versetzt euch doch einfach mal in den Blogger!

4) Das Ende

Die Mail endet so, wie sie angefangen hat. Viel Spaß, Euer xxxx-Team. Ja danke auch. Nur weil der Text in eine freundschaftsuggerierende Ummantelung gepackt wird, verwandelt sich Mist nicht in Gold. Optimalerweise endet eine solche Mail mit den Kontaktdaten des Ansprechpartners, der Aufforderung bei Fragen/Anregungen kurz eine Mail zu schreiben und vielleicht einer Floskel wie “ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit”. Nichts weltbewegendes, aber zumindest die direkten Kontaktdaten eines Ansprechpartners erwarte ich einfach. Nicht selten ergeben sich Rückfragen und da möchte man sich nun wirklich nicht durch den first-level Support kämpfen.

Fazit

Mit Bloggern arbeiten ist eigentlich gar nicht so schwer. Wenn dein Produkt nicht gerade völliger Mist ist oder dein Budget nur 250€ beträgt, kann das sogar richtig viel Spaß machen. Wie überall gibt es ein paar Grundregeln zu beachten, ich denke aus meinem Artikel lassen sich die wichtigsten ableiten. Viel schwieriger ist es eigentlich, die richtigen Blogger zu finden. Denn die Win-Win Situation tritt nur dann ein, es bringt keiner Marke etwas auf völlig themenfremden Blogs aufzutauchen. Das mag begleitend gehen, im Kern sollte das aber irgendwie zusammen passen. Wer dann eine gescheite Idee hat und eine einigermaßen vernünftige Mail zu Stande bringt – der ist auf einem guten Weg. Allerdings gehört im Background eine Menge mehr dazu. Das Ganze muss sich ja irgendwie ins Marketingkonzept integrieren, es will ausgewertet und nachbegleitet sein und am Ende sollte es auch fortgeführt werden. Wer sich das nicht zutraut kann ja einfach mich oder den Kai oder die Steffi oder den Karsten oder den Torsten oder irgendeinen anderen Social Media Auskenner befragen. Das ist am Ende zielführender, als es auf die hier beschriebene Art zu machen.

 

Frank Buschmann motiviert im Alltag

buschmann zero Frank Buschmann motiviert im Alltag

Nach dem Gewinn der Fußball Weltmeisterschaft und den anschließenden Feierlichkeiten fällt man als Fan schnell in eine Leere. Was war das auch für ein aufregendes Jahr? Erst spielen die Bayern wie vom anderen Stern und man glaubte tatsächlich, sie hätten das Zeug als erstes Team überhaupt den Champions League Titel zu verteidigen, bis, ja bis zu den verhängnisvollen Begegnungen mit Real Madrid. Plötzlich war die Art Fußball zu spielen, die ja auch in der deutschen Nationalmannschaft Einzug gehalten hatte, nicht mehr so toll. Oder doch? Man wußte es nicht. Dann das für mich persönlich überragende Erlebnis, als der WM-Pokal in Berlin auf seiner Welttour landete und ich dank Coca Cola dabei sein durfte – der Wunsch, diesen Pokal im Sommer erneut in Berlin zu sehen wuchs an diesem Wochenende ins unendliche. Die Tage bis zur WM wurden immer länger, ich konnte den Auftakt gegen Portugal absolut nicht mehr abwarten. Das 4:0 weckte dann auch im letzten WM-Muffel die Titelhoffnung. Und auch, wenn unsere Jungs nicht in jedem Spiel zu 100% überzeugten – wir werden unseren Enkeln noch vom 7:1 Halbfinalsieg auf dem Weg zum 4. WM-Titel erzählen icon biggrin Frank Buschmann motiviert im Alltag

Nach diesem emotionalen auf und ab, mit der absoluten Krönung gegen Argentinien, ist es, zumindest für mich, echt schwer gewesen in die fußballfreie Zeit zu kommen. Klar, Testspiele hier und da – aber da fehlt jeglicher Reiz, es sind eben Vorbereitungsspiele (die mein geliebtes Werder Bremen mit 3:0 gegen Chelsea gewinnt) und damit fehlt der Wettbewerb. Zum Glück ist es ja nicht mehr sooo lange, bis die Bundesliga wieder startet.

Wer es aber gar nicht ohne die gewohnte Fußballkulisse aushält, für den biete Coke Zero genau die richtige Kampagne. Auf coke-zero.de können Fußballentzugspatienten kurze Videos aus ihrem Alltag hochladen und, mit etwas Glück, kommentiert Frank Buschmann dann die gefilmten Szenen im bekannten Fußballjargon. Die Ersatzdroge für jeden Fan sozusagen. Und mal ehrlich: mit solch anfeuernden Worten kommt man doch viel besser durch den Tag icon wink Frank Buschmann motiviert im Alltag

Damit sich jeder einen Eindruck davon machen kann musste Coke Zero Gesicht Manuel Neuer diverse Aufgaben im Alltag meistern, mir gefällt sein Einsatz am Fahrrad am besten:

Und wie ein Fan beim braten am Rost von Buschmann begleitet wird darf man hier betrachten:

Wer sich nun auch ein wenig Motivation im Alltag abholen mag, und damit die letzten Tage bis zum Bundesligastart angenehmer gestalten will, der lade sein Video hier hoch: coke-zero.de

Demnächst wird es dann auch zu jedem Verein Coke Zero Dosen geben, damit wird der gemeinsame Fußballabend dann auch vereinsbranded (und kein Dortmundfan stiehlt dem Schalker die Coke).

Aldi vs Mc Donalds – was wir aus einem Fake lernen können

Ich lese immer häufiger von Menschen und Marken, die bei Facebook wieder aussteigen. Dafür gibt es teils nachvollziehbare Gründe und die Entscheidungen werden teils mit Applaus für die gezeigte Konsequenz bedacht. Das der persönliche, selbstbestimmte Ausstieg bei Facebook aber nicht das Ende des Kapitels Facebook in der Unternehmenskommunikation sein darf, ist leider nicht allen klar. Denn ebenso wie jene Marken, die sich bis Heute Facebook komplett verwehrt haben, sollte die eigene Marke auch dort überwacht werden. Warum das so wichtig ist, zeigt ein recht prominentes Beispiel.

Aldi vs Mc Donalds bei der Zeugnisausgabe

Bereits Anfang Juli ging ein Screenshot einer Facebookmeldung durch die Timelines. Eine junge Frau war wohl mit den eigenen Noten relativ unzufrieden und merkte an, ihre Zukunft bei Aldi an der Kasse zu sehen. Vermutlich nichts ungewöhnliches, allerdings kommentierte “Aldi Süd” darunter, dass sie selbst fürs Toiletten putzen einen Abschluss brauche und es doch lieber bei Mc Donalds versuchen solle. Diese vermeintlich freche Antwort machte entsprechend schnell die Runde, ungeachtet der offensichtlichen Tatsache, dass es sich um einen Fake handelt.

aldi vs mcdonalds Aldi vs Mc Donalds   was wir aus einem Fake lernen können
Screeenshot: http://likemag.com/wenn-aldi-dich-eiskalt-fertigmacht

 

Ich habe dazu bei Aldi Süd kurz nachgefragt ob sie diese Meldung auf dem Schirm haben und wie sie damit umgehen. Und natürlich war diese Falschmeldung bereits auf dem Radar. Im Hause Aldi Süd geht man relativ gelassen damit um, da die Erfahrung wohl die kurze Halbwertzeit solcher Falschmeldungen gezeigt hat. Man behalte sich aber rechtliche Schritte vor, was irgendwo verständlich ist.

Wie man hier aber ganz deutlich sehen kann, ist die Überwachung der eigenen Marke in den sozialen Netzwerken wie Facebook enorm wichtig. Völlig unabhängig davon, ob man selbst dort vertreten und aktiv ist oder nicht – das interessiert die Nutzer nämlich nicht icon wink Aldi vs Mc Donalds   was wir aus einem Fake lernen können

Wer nun keine großen Budgets für das Social Media Monitoring übrig hat, der sollte sich zumindest einen Google Alert für seine Marke und verwandte Begriffe und Schreibweisen einrichten. Das ist zwar nicht 100%ig zuverlässig und oft auch etwas träge, dafür aber kostenlos und zumindest ein Anfang. Wie man hier gut erkennen konnte sind es nicht immer böse Mitbewerber oder unzufriedene Kunden, die für negativ behaftete Beiträge zur eigenen Marke sorgen, oft genug ist es nur ein schlechter Scherz…

Liebe Unternehmen: Macht eure Firmeneinträge!

Seit Monaten arbeite ich an einer App im Tourismusbereich. Im Zuge dessen beschäftigte ich mich mit hunderten Hotels, Pensionen, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und allem was einen Touristen noch so interessieren könnte. Das auch in 2014 längst nicht bei allen Anbietern eine Website vorhanden ist mag, besonders bei sehr kleinen Betrieben, noch verständlich sein. Dass aber ein Großteil nicht einmal Einträge bei den wichtigsten Map-Diensten hat, ist erschreckend. Es ist schlichtweg egal, ob “das Internet” als Kanal zur Kundengewinnung genutzt wird oder nicht, wer weder bei Google, Facebook, yelp oder Foursquare eingetragen ist verliert eine Menge Aufmerksamkeit und Kundenpotenzial. Vor 30 Minuten suchte ich erst die Adresse eines Unternehmens in unserer Stadt und landete mit dem ersten Klick bei einer ähnlich klingenden Firma in Bayern.

Einträge kosten bestenfalls eine Stunde Arbeit

Damit das eigene Unternehmen/Angebot in den Suchdiensten auftaucht sind keine Investitionen notwendig. Ein versierter Nutzer schafft alle wichtigen Dienste in maximal einer Stunde, so er sich denn der rudimentärsten Daten seinerselbst bewusst ist. Einzige Vorraussetzung: Ein PC/Notebook mit DSL-Anschluss und eine E-Mailadresse. Wer es sich nicht zutraut schreibt alle relevanten Daten wie Adresse, Name, Kontaktdaten, Angebot, Öffnungszeiten auf, legt ein schönes Bild bei und geht in eine (im Umgang mit dem Internet versierte) Werbeagentur seines Vertrauens. Es rentiert sich garantiert schneller als jede Zeitungsanzeige im Wochenblatt.

screenshot yelp Liebe Unternehmen: Macht eure Firmeneinträge!
Screenshot Kartenausschnitt bei yelp

Nachteile fehlender Einträge

Klar, wer dort gar nicht eingetragen ist kann auch nicht gefunden werden. Das gilt sowohl für die Suche nach genau diesem Unternehmen als auch für Umkreissuchen bei zum Beispiel Foursquare. Man ist also quasi nicht vorhanden und muss sich dann auch nicht wundern, wenn all die Touristen beim, vielleicht sogar schlechter gelegenen, Konkurrenten essen gehen.

Das Problem bei den Mapdiensten, zumindest für alle die sich nicht selbst eintragen, ist, dass andere Nutzer auch Einträge erstellen können. Facebook macht das mehr oder weniger im vorbeigehen mit, so dass der anlegende Nutzer oft gar nichts davon mitbekommt. Was aber heraus kommt, wenn ein Gast oder Passant den Eintrag einer Gaststätte auf Foursquare erstellt, ist mitunter wirklich lustig. Von Schreibfehlern, über völlig falsche Angaben (Imbissbude statt Sterne-Restaurant ist da noch das geringste Problem!) und natürlich auch lustig gemeinte, für das betreffende Unternehmen aber fatale, Falschangaben habe ich schon alles gesehen. Aber hey, warum sollte auch ein Gast die Arbeit des Wirt übernehmen? Des Weiteren bekommt man natürlich auch nichts von den Bewertungen und Kommentaren mit. Im schlimmsten Fall steht dann dort also ein völlig falscher Eintrag mit falschen Fotos und negativen Kommentaren im Internet, ohne dass man davon überhaupt weiß geschweige denn darauf reagieren kann.

Google Maps allein reicht nicht aus

Nun wird der ein oder andere Leser dieses Artikels vielleicht denken “Ich bin doch bei Google eingetragen, das reicht doch”. Das reicht leider nicht. Einerseits weil Foursquare das zum Beispiel nicht interessiert, andererseits (für alle die Foursquare zu hipp finden) verwendet Apple ab dem Herbst 2014 auf allen aktuellen Geräten den eigenen Mapservice und die Suche Spotlight. Dessen Daten haben nichts mit den Einträgen bei Google zu tun, nicht zuletzt weil die Unternehmen in einigen Bereichen konkurrieren. Wer sich also auf den vermeintlichen Google-Lorbeeren ausruht, wird spätestens nächstes Jahr von den iPhone und iPad Nutzern nicht mehr gefunden. Das ist zwar nicht schön, gilt es eben mindestens 2, besser 4 Dienste mit stets aktuellen Daten zu versorgen, aber so ist das Geschäft eben.

Wie erscheint mein Unternehmen bei Apple Maps?

Wie erwähnt setzt Apple nicht auf die Googledaten. Im Moment sollte man sich daher bei TomTom anmelden und einen Firmeneintrag anlegen. Gleiches gilt für yelp, auch hier macht ein eigener Eintrag Sinn. Nicht nur wegen Apple, sondern auch, weil viele Touristen vor einem Trip dort nach Tipps aller Art suchen. Später sollen auch Daten aus Foursquare bei Apple auftauchen. Einen Eintrag bei TomTom kann man hier: TomTom erstellen. Dazu einfach den eigenen Firmennamen suchen und den Eintrag, sofern vorhanden, bearbeiten oder eben einen neuen anlegen. Ähnlich sieht die Vorgehensweise bei yelp aus, dazu nutzt man am besten diese Website: yelp Eintragung. Bei Foursquare auch einfach nach dem eigenen Unternehmen suchen und einen vorhandenen Eintrag bearbeiten oder neu anlegen.

Natürlich ist bei all diesen Diensten eine Registrierung notwendig, wer also noch keine Profile bei den Diensten hat wird die oben angegebene Stunde etwas überschreiten. Aber hat man die Zugangsdaten einmal lassen sich Änderungen in der Zukunft sehr einfach und schnell erledigen.

 

QR Pflastersteine – Genial oder nutzlos?

QR-Codes scheiden regelmäßig die Geister. Gut eingesetzt können sie aber ein absolut probates Mittel zur Verteilung digitaler Inhalte sein. In den letzten Tagen flatterte mir eine Pressemitteilung über QR-Cobble, auf deutsch also QR-Pflastersteine ins Postfach. Was zunächst banal klingt, ist in Deutschland natürlich erstmal schwieriger als gedacht. Denn Pflasterstein ist nicht gleich Pflasterstein, und so muss der QR-Cobble alle möglichen Anforderungen erfüllen. Der QR-Cobble ist hier ausreichend zertifiziert und darf entsprechend auch im öffentlichen Raum verbaut werden. So viel zur Bürokratie.
qr cobble QR Pflastersteine   Genial oder nutzlos?

Einmal verlegt, kommunizieren sie rund um die Uhr die gewünschten Inhalte.

So heißt es in der Pressemitteilung. Das gilt grundsätzlich für jeden öffentlich zugänglichen QR-Code. Allerdings ist ein Pflasterstein ein neues “Trägermedium”. So witzig ich die Idee auch finde, mir fallen im eigentlichen Sinne des Pflastersteins wenige praktische und sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten ein. Klar, für Touristen klingt das zunächst sinnig. Aber wer will sich ständig auf den Boden bücken und einen QR-Code scannen??? Für den Einzelhandel ist vielleicht noch eine Art Schnitzeljagd denkbar, aber auch hier: ist es sinnig Werbung für Pflastersteine, auf denen ein Link steht, der oftmals wieder Werbung enthällt, zu machen?

Verbaut man die Steine in Sichthöhe oder findet Orte, an denen Passanten sowieso auf den Boden schauen, kann ich mir die QR-Cobble als dauerhafte Lösung für weiterführende Informationen gut vorstellen. Auf dem Boden eher nicht.

Weitere Informationen dazu gibt es hier: Klick Klick

locafox

Locafox bringt den Einzelhandel online

Es erscheint mir wie ein Jahrtausende altes Problem: Die Verbindung des stationären Handels mit dem Kunden im mobile Web. Gerade hier in meiner Heimat Thüringen erschrecke ich immer wieder, wenn ich an einem neuen Ort einchecken will und die Location entweder gar nicht oder völlig falsch bei Foursquare angelegt ist. Und da rede ich nicht von Dönerbuden oder Würstchenverkäufern, sondern von Hotels, guten Restaurants und allerlei anderer Sehenswürdigkeiten.

Gleiches gilt für den Einzelhandel. Außer Gejammer ist oft nicht viel in Verbindung mit dem Internet zu hören. Schade, wer sich nicht dem stetigen Wandel stellt, wird irgendwann abgehängt. Außer es kommt irgendwo ein “Retter” her, der den armen Händler an die Hand nimmt und ihm in die schöne bunte Internetwelt mitnimmt. Bisher stellten sich die selbsternannten Retter jedoch als Flops heraus.

Locafox möchte das jetzt anders machen. Der Ansatz dabei ist auch gut, weil er ganz einfach ist. Ungefähr wie eine Kreuzung aus Foursquare und einem großen Onlineshop. Locafox bietet Einzelhändlern die Möglichkeit, sich und ihre Produkte abzubilden, um bei entsprechenden lokalen Suchanfragen dann ausgeliefert zu werden. So einfach, so schön.

Doch wie soll das funktionieren?

Ich habe in den letzten gut acht Jahren mit vielen Händlern aus ganz Deutschland gearbeitet. Ein Problem, das quasi alle vereint: Artikeldaten. Es ist ein echtes Problem, zu jedem Artikel ein Bild, Beschreibung, Preis usw. zu liefern. Oft sind die Daten zwar in der Wawi, mehr oder weniger gut gepflegt, für einen Onlineshop scheitert es dann aber wieder ganz oft an der notwendigen Schnittstelle (damit Produkte zum Beispiel nicht überverkauft werden). Locafox verspricht hier einfache Abhilfe: Ein Export der Daten aus der Warenwirtschaft mit anschließendem Upload zu Locafox soll ausreichen. Das sollte für nahezu jeden Einzelhändler machbar sein. Wenn er es denn will.

Was macht Locafox?

Unzähligen Studien zufolge suchen wir selbst beim Shopping in der Einkaufspassage online nach Produktinformationen, und natürlich auch Preisen. Hat ein Geschäft meine Schuhe nicht in der gewünschten Größe da, bestelle ich sie noch dort online zu mir nach Hause, die Shoppingtour soll sich ja gelohnt haben. Und hier setzt Locafox an: Suche ich nach einem bestimmten Produkt oder einer Produktgruppe (ein Schuh/Schuhe), werden mir die Geschäfte in meiner Umgebung angezeigt, die mein gesuchtes Produkt verfügbar haben. Ich kann dann direkt online nachsehen, ob es meine Größe gibt und was mich das Produkt bei anderen Händlern kostet. Bin ich damit zufrieden, kann ich das Produkt reservieren und es noch am gleichen Öffnungstag im Geschäft anprobieren und mitnehmen, wenn es passt und mir gefällt.

Ich sehe hier gerade Chancen für Händler, die man extra anfahren muss. So weiß ich, dass meine Ware dort für mich reserviert liegt und ich den Weg damit nicht umsonst auf mich nehme.

Für die Einzelhändler wird laut Locafox übrigens nur dann eine Provision fällig, wenn ein Produkt über eine Reservierung gekauft wurde. Kommt der Kunde dank Locafox, aber ohne Reservierung, war das kostenlos.

Fazit

Wie immer steht und fällt so eine Lösung mit der Partizipation der Einzelhändler. In Thüringen sieht es bisher, Überraschung, eher mau aus. Ich würde mich freuen, wenn es mit Locafox klappt – das Konzept ist so einfach, dass es wirklich Potenzial hat.