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Für ganz besondere Anlässe: die Lambertz Geschenktruhe

Mit Süßkram, insbesondere schokoladigem Gebäck, lockt man mich ganz einfach hinter jedem Ofen hervor. Für eine Lambertz Kiste, die 1775g von solchem Süßkram enthält, gilt das natürlich erst recht icon biggrin Für ganz besondere Anlässe: die Lambertz Geschenktruhe Insbesondere die 200g Mozartkugeln erfreuen meinen Magen, auch wenn sie sich natürlich direkt auf den Bauchumfang auswirken.

Truhe Für ganz besondere Anlässe: die Lambertz Geschenktruhe

Die Lambertz Geschenktruhe kommt dabei sehr edel herbei. Eine schöne Holzkiste mit großer Lambertz-Grafik auf dem Deckel deutet auf den hochwertigen Inhalt hin. Mit 37,5 x 11,5 x 28,5 cm kommt die Truhe auch in den Ausmaßen ordentlich daher, klar, irgendwo müssen fast 2 Kilogramm Naschwerk auch untergebracht werden. Auf der Website wird die Truhe mit “Das besondere Geschenk, das im Hause Lambertz gerne an Staatsoberhäupter oder ganz besondere VIPs verschenkt wird. ” beschrieben, und damit wird auch der Anspruch an dieses Geschenk klar. Mit knapp 40,-€ bewegen wir uns aber auch nicht mehr im Niedrigpreissegment.

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Wie ein Snackautomat Passanten völlig verwirrte

automat fool Wie ein Snackautomat Passanten völlig verwirrte

Marketingaktionen mit Automaten haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt. Egal ob die Menschen tanzen sollten oder sich den Weg in James Bond Manier an verschiedenen Hindernissen vorbei bahnen mussten – Snack- oder Getränkeautomaten in ungewöhnlicher Umgebung wecken bei manchen Menschen mittlerweile direkt eine Erwartungshaltung auf etwas besonderes. Nicht unbedingt bei uns in Deutschland, aber auf der anderen Seite des Atlantik durchaus.

Die Agentur taxi aus Kanada hat dieses Spiel jetzt umgedreht und einen Snackautomaten in freier Wildbahn aufgestellt und die Ergebnisse sind beeindruckend, aber seht selbst icon wink Wie ein Snackautomat Passanten völlig verwirrte

Was Du alles noch nie über #Selfies wissen wolltest

Seit gut 2 Jahren beschäftigen uns Selfies auf Instagram, Facebook und allen möglichen sozialen Netzwerken. Aber auch das Marketing ist recht schnell auf den Zug aufgesprungen und zuletzt warnte der russische Verbraucherschutz (das es den überhaupt gibt) davor, dass Selfies die Ausbreitung von Läusen verstärken. Aber es gab auch sinnvolle Projekte, zum Beispiel die Nachbarn, die auf Straßenschildern vor Geschwindigkeitsüberschreitungen warnten. Doch wußtet ihr, dass das erste Selfie bereits 1839 geschossen wurde? Nicht? Na dann schaut euch dringend diese Infografik an. Damit will Sony übrigens sein Xperia C3 promoten, das angeblich beste Selfie Smartphone der Welt (wer wollte nicht schon immer ein Handy mit einer “PROSelfie Cam” icon biggrin Was Du alles noch nie über #Selfies wissen wolltest

selfie history Was Du alles noch nie über #Selfies wissen wolltest

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Früher ist alles besser – business by easy jet

easy jet pünktlich Früher ist alles besser   business by easy jet

Als Thüringer fliegt man geschäftlich relativ selten, zumindest wenn sich das eigene Geschäft auf das Gebiet der Bundesrepublik beschränkt. Ehe ich an einem Flughafen bin der mich bezahlbar an das gewünschte Ziel bringt, habe ich das Ziel auch mit dem Auto oder der Bahn erreicht (zumindest dann, wenn ich die Flugzeit hinzurechne). Trotzdem fliege ich gern, wenn auch viel zu selten. Und eines ist dabei für mich besonders wichtig: Pünktlichkeit. Gerade wenn man geschäftlich unterwegs ist ergeben sich bei einer Verspätung oft ganze Ketten an Problemen und Verzögerungen (zum Beispiel wenn man von Leipzig über München nach Paris will, der Flug nach München Verspätung hat, man dann über Frankfurt umgeleitet wird, 3 Stunden später als geplant in Paris landet und dann noch den Berufsverkehr mitnimmt). Neben dem Preis und einem gewissen Komfort ist also die Pünktlichkeit für mich persönlich ein ganz wichtiges Kriterium.

Und offenbar hat auch easy jet das als wichtiges Kriterium für Geschäftsreisende erkannt und richtet dabei ein ganze Kampagne darauf aus, ganz klar mit dem Ziel noch mehr Geschäftsreisende als Kunden zu gewinnen. Neben entsprechenden Werbemotiven spielt der “White Rabbit” aus Alice im Wunderland eine für ihn ungewohnte Rolle im Werbespot: er, der immer der Zeit nach läuft, bewegt sich völlig entspannt und damit konträr zu all den gehetzten Geschäftsreisenden am Flughafen. Natürlich weil er weiß, dass er bei easy jet seinen Sitzplatz hat und pünktlich ankommt.

Ich musste tatsächlich Google bemühen, da mir der weiße Hase aus Alice im Wunderland zunächst nicht viel sagte. Mein Sohn kommt erst noch in das Alter für solche Filme und bei mir ist es dann doch ein paar Jahre zu viel her icon biggrin Früher ist alles besser   business by easy jet

Ich bin bisher erst einmal mit easy jet geflogen und war, dem Preis entsprechend, zufrieden. Da man jetzt den Faktor Zeit als besondere Anforderung bei Geschäftsreisen in den Mittelpunkt stellt würde ich sicherlich auch wieder mit easy jet fliegen – vielleicht denkt man dort ja mal über ein oder zwei Verbindungen ab Erfurt nach icon wink Früher ist alles besser   business by easy jet

Zu jung für einen Actionfilm, alt genug für Sex

In Belgien wurde während der Primetime auf ein wichtiges Thema aufmerksam gemacht: Zwangsverheiratung von Kindern in aller Welt. Laut Statistik wird alle 2 Sekunden eine Minderjährige (vermeintlich) gegen ihren Willen mit einem Mann verheiratet. Dass das für die Kinder keine gute Sache ist, steht außer Frage. Allerdings sind diese Praktiken in einigen Kulturen tief verankert, und wenn es nicht so offensichtlich falsch wäre, bestünde auch kein Grund uns einzumischen. Doch wie will man die Kultur ganzer Volksgruppen verändern? Richtig: durch Bildung. Wenn sich die Eltern der Kinder und die Kinder selbst bewußt werden, was eine Zwangsehe im Kindesalter bedeutet, dann wird sich mittelfristig auch etwas daran ändern können. Wir haben das in unserem westlichen Kulturkreis schließlich auch hinter uns bzw tragen noch immer Kämpfe bezüglich der Gleichberechtigung aus.

Diese Bildung kostet allerdings Geld. Geld, das an den benötigten Stellen oftmals nicht vorhanden ist. Und so wurden in Belgien Spendenaufrufe vor Filmen geschaltet, die erst ab 12 freigegeben sind. Unter dem Motto: “Ich bin zu jung um diesen Film zu sehen, aber alt genug um zu heiraten und Sex zu haben”. Diese kurzen Einspieler macht echt betroffen und hat seine Wirkung sicherlich nicht verfehlt. Auch, weil etwas gewohntes (die Ansage “Dieser Film ist für Zuschauer unter 12 Jahren nicht geeignet”) überraschend verändert wurde – wir reagieren bekanntlich auf Veränderungen mit erhöhter Aufmerksamkeit.

allbranded will den Werbeartikelmarkt aufmischen

Wenn einer sagt er möchte im Werbeartikelmarkt (Online-)Marktführer werden, kann man sich das mal ansehen. So geschehen bei allbranded.de. Die Jungs aus Hamburg haben im April diesen Jahres bei seedmatch erfolgreich 250.000 € eingesammelt, es scheint also eine Menge Leute zu geben, die an die Idee glauben. Eine der grundlegenden Ideen dahinter ist, dass man durch den direkten Versand vom Hersteller zum Kunden Kosten einsparen und damit günstigere Preise als die Konkurrenz anbieten kann. Außerdem soll die Lieferung dadurch schneller erfolgen, was angesichts Lieferzeiten von einigen Wochen bei so manchem Anbieter eine gewichtigere Rolle spielen könnte. Der Onlineshop ist auf jeden Fall sehr angenehm zu bedienen und bietet, wie nur ein paar andere der Branche auch, sofort Preise und natürlich die Möglichkeit den Bestellvorgang binnen Minuten abzuschließen. Ich muss ehrlich sagen, dass für mich Anbieter, bei denen ich erst Preise anfragen muss, nicht mehr in Frage kommen. Klar, der Werbeartikelmarkt ist hart umkämpft und manch einer hat immernoch Angst sich in die Karten schauen zu lassen – aber das Geschäft ist eben auch schneller geworden. Und wenn ich ein Standardprodukt brauche, dann will ich das auch sofort bestellen können.

Der Shop von allbranded ist angenehm zu bedienen und erscheint logisch, damit sind die Hamburger für mich eine Alternative zu Schneider geworden. Dazu ist der Kontakt sehr freundlich, falls man doch mal etwas vom Standard abweichendes haben mag. Ich habe ein paar Adventskalender bestellt, das Ergebnis ist hoffentlich nicht überraschend – es ist ja ein Standardprodukt icon wink allbranded will den Werbeartikelmarkt aufmischen Aber zurück zum Thema Marktführer. Das lässt sich natürlich nicht nur mit einem freundlichen Kontakt erreichen. Es wird also ordentlich ins Marketing investiert, gut 20% des Umsatz fließen in dieses Budget. Für ein Startup eine vernünftige Summe (ohne jetzt zu wissen, wie viel je Euro Umsatz liegen bleibt), allerdings ist das Risiko natürlich nicht ohne. Auch wenn der Onlinemarkt sicher noch Wachstumspotenzial bietet, begibt man sich bereits jetzt in einen Verdränungswettbewerb. Aber gut – ohne Risiko kann man auch nicht Marktführer werden. Ich bin gespannt, ob man die ehrgeizigen Ziele in den nächsten Jahren erreichen kann.

 

Hinweis: Ich habe für den Bericht meine Adventskalender gut rabattiert bekommen.

19 Suchbegriffe, die Du beim Monitoring auf keinen Fall vergessen darfst

Social Media Monitoring ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Social Media Managers (oder wie auch immer ihr euch nennt). Denn die Gespräche über eure Marke finden nicht nur auf der Unternehmensfanpage oder dem Corporate Blog statt, sondern in allen schönen und finsteren Ecken des Internets. Um Probleme frühzeitig zu erkennen ist ein gutes Monitoring enorm wichtig, klar, keiner hat die Möglichkeiten der NSA, aber mit einer guten Software und dem richtigen Setup lassen sich trotzdem viele Kommentare, Blogpostings, Tweets und Facebook Statusupdates sehr schnell finden und einordnen. Und damit wären wir dann auch beim Thema: Was überwache ich denn alles? Glück hat, wessen Firmengründer einen einzigartigen Namen gewählt hat – das macht vieles einfacher. Wer bei der Meier & Müller GmbH arbeitet hat es dagegen etwas schwerer. Die Jungs & Mädels von der 247GRAD Labs GmbH hat dazu eine Infografik erstellt, die 19 sehr wichtige Suchbegriffe aufzeigt. Das sind keine Geheimnisse oder Tricks, sondern die Basics. Genau die werden aber gern vergessen:

247GRAD Infografik Monitoring 19 Suchbegriffe, die Du beim Monitoring auf keinen Fall vergessen darfst

Die Begriffe in der Übersicht:

Die eigene Firma

  • Firmenname
  • Firmenname in allen Variation und Schreibfehlern
  • Domains der Firma
  • Name der Produkte / Dienstleistungen
  • Namen von wichtigen Mitarbeitern (z.B. Geschäftsführer)
  • Twitternamen des Unternehmen
  • Twitternamen wichtiger Mitarbeiter

Mit Markt agierende Firmen

  • Unternehmensnamen der konkurrierenden Firmen
  • Domainnamen der Wettbewerber
  • Produktnamen der Wettbewerber
  • Namen der Geschäftsführer
  • Twitternamen der Wettbewerber, Produkte und Mitarbeiter
  • Veranstaltungen, die evtl. organisiert werden

Branche

  • Branche
  • Konferenzen und Messen
  • gängige Hashtags deiner Branche
  • Nachrichten
  • Branchenexperten (Autoren, Blogger)
  • Twitternamen der Branchenexperten

Damit steht zumindest das grobe Setup. Im Laufe der Arbeit ergeben sich in der Regel noch weitere Begrifflichkeiten, Synonyme der eigenen Produkte oder der des Konkurrenten, usw.

Bewerbungen mit torevis auf den Zahn fühlen

Wir erwarten Heute von Marken und Unternehmen immer große Transparenz und Ehrlichkeit. Kommen kommunizierte Unwahrheiten an die Öffentlichkeit, muss man nicht lange auf den Shitstorm warten. Doch wie ehrlich sind wir eigentlich selbst? Bei der Steuererklärung werden hier und da gern ein paar Zahlen geschönt und auch bei Bewerbungen wird laut dem ADP Screening Index aus 2009 bei fast jeder 2. Bewerbung (46%) geschummelt. Nun wird und wurde viel über die Verifizierung von Bewerbern auf Facebook gesprochen und geschrieben, doch wie wir unlängst erfahren durften ist es auch dort nur eine Frage des Aufwands. Die Studentin Zilla van den Born aus den Niederlanden hat ihren Freunden und Verwandten eine halbe Weltreise vorgespielt, von daheim aus. Natürlich hat sie in den 42 Tagen daheim einen sehr großen Aufwand betrieben, wir reden hier aber nicht von einer Urlaubsreise sondern lediglich von ein “paar” Referenzen. Wer schon einmal versucht hat bei alten Arbeitgebern valide Informationen zu beschaffen, insbesondere wenn das Beschäftigungsverhältnis einige Jahre zurückliegt, der weiß welch großer Aufwand dafür notwendig ist. Ganz davon abgesehen, dass Mitbewerber in solchen Angelegenheiten nicht unbedingt kooperativ sind.

torevis setzt hier an und bietet Unternehmen verschiedene Services zur Überprüfung der Angaben im Lebenslauf. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahren auch deutlich komplexer geworden: Wir wechseln häufiger den Arbeitgeber, wir arbeiten als freie Mitarbeiter, wir nehmen uns Auszeiten. Damit wird es für die Personalabteilung natürlich recht schwer, bei vielen Bewerbungen alle Angaben zu überprüfen. torevis bietet hierfür verschiedene Pakete an, angefangen von der Überprüfung ob der Bewerber überhaupt bei den angegebenen Firmen gearbeitet hat, über die Einholung genauer Details zur jeweiligen Arbeitsstelle bis zu zu individuellen Umfragelösungen wie Mitarbeiterbefragungen. Je nach Notwendigkeit und Budget können Unternehmen also die passende Lösung auswählen und die Personalabteilung schläft etwas ruhiger.

torevis produkte Bewerbungen mit torevis auf den Zahn fühlen

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Jeder Social Media Topf verdient seinen Deckel

topf deckel Jeder Social Media Topf verdient seinen Deckel

Wenn wir immer von “Social Media” sprechen, klingt das für manch einen schnell nach einer einzigen Einheit. Doch der Mix aus Facebook, Blog, YouTube, Twitter, Google+, Instagram, tumblr und so weiter bedarf einer ordentlichen Ausrichtung, wenn es denn überall erfolgreich werden will. Auf den verschiedenen Plattformen treiben sich unterschiedliche Menschen herum und verfolgen dort auch ganz eigene Ziele. Während ein Blog gern in die Tiefe gehen darf und soll, und damit eben auch ausführliche Artikel in Text, Bild und Video rechtfertigt, ist man auf Twitter und tumblr eher kurz angebunden. Was insbesondere auf Twitter schon allein der Zeichenbegrenzung geschuldet ist. Facebook is for entertainment, instagram is for celebrities – es lässt sich für fast jedes Netzwerk eine relativ eindeutige Richtung aufzeigen. Das bedeutet nicht, dass wir uns stur darauf konzentrieren müssen oder sollen, aber bei der strategischen Planung sollten diese Überlegungen eine gewichtige Rolle spielen.

Jetzt ist das natürlich auch leicht und schnell gesagt, nicht jeder wird die notwendigen Ressourcen haben um jeden Kanal individuell zu bespielen. Aber auch da ist es ja schon in einem einfachen Redaktionsplan ein leichtes, gewisse Inhalte nicht stupide auf allen Plattformen (und dazu noch quasi identisch) auszuspielen. Damit wird die Frequenz sicher geringer, aber ich bin seit jeher ein Verfechter von Qualität anstatt Quantität.

Bei Kristine Honig habe ich einen interessanten Artikel zu German Wings gefunden, die in ihrem Board Magazin sogar ganz speziell auf die Kanäle Facebook, Twitter, YouTube und Instagram eingehen und dem Leser direkt mitteilen, was ihn denn dort schwerpunktmäßig erwarten wird.

Was zunächst selbstverständlich klingt, ist es aber leider nicht. Zumindest sind mir persönlich solche Aufmacher bisher sehr selten aufgefallen…

dmexco mit gewissen Vorzügen

Wer mir als vorbildlicher Leser auf Twitter folgt weiß von meinem Erstbesuch der dmexco in Köln in den vergangenen Tagen. Ich weiß gar nicht so recht, warum ich in den vergangenen Jahren nie dort gewesen bin, Einladungen gab es genug. Aber irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen. Dieses Jahr konnte ich die Einladung von Fink und Fuchs im Auftrag von Adobe aber nicht ablehnen, schon allein wegen der Diskussionsrunde am frühen Morgen vor der dmexco. Das Panel im Kölner Hyatt war, unter anderem, mit Sven Krüger (Vice President Brand Communications, T-Systems) und Marcus Rübsam (Senior Vice President Strategy & Corporate Developement, SAP) auch mit deutschen Hochkarätern besetzt und John Watton (EMEA Marketing Director, Adobe Marketing Cloud) moderierte die Runde sehr angenehm und locker. Die tolle Atmosphäre und die interessante Diskussion bezahlte ich allerdings mit einem 5:50 Uhr klingelnden Wecker teuer. Doch kein Grund zum Jammern, es hat sich gelohnt.

Nicole Duft (PAC) stellte Auszüge aus ihrer Studie zum Thema “Digital Transformation in Germany” vor, was dann auch Grundlage der Diskussionsrunde war. Für diese Studie wurden Entscheidungsträger aus Marketing und IT von Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern befragt. Alle Befragten waren sich darin einig, dass der Wandel ins digitale große Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat bzw haben wird. Eine interessante Zahl: 61% der IT-Manager würden das Marketing in diesem Wandlungsprozess am liebsten außen vor lassen, während rund 90% aus dem Marketing daran teilhaben wollen. Aber ich will jetzt gar nicht die halbe Studie zitieren, die kann man nämlich auch hier selbst lesen: Klick Klick In der anschließenden Diskussion wurde man sich recht schnell einig, dass der Weg in die digitale Welt nur von oben herab und unter Einbeziehung aller Resorts funktionieren kann. Man kennt das ja auch als Kunde, während zum Beispiel die Deutsche Bahn auf Twitter einen unglaublich guten Job macht, reißen manche Mitarbeiter direkt am Kunden alles wieder ein. Ich sage nur digitale Tickets. Wir kennen das ja aus dem Social Media Bereich, der immer wieder als Unternehmenskultur gepredigt wird – das gilt im Prinzip auch für die grundsätzliche Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen. Es war wirklich spannend Einblicke in die Probleme und Herangehensweisen von Konzernen wie eben T-Systems und SAP zu bekommen.

Nach diesem Frühstück ging es dann mit dem Shuttle zur Messe, also für die anderen. Ich habe das irgendwie verpasst, aber das ist einen andere Geschichte… Glücklicherweise waren die Jungs von Fink und Fuchs mit dem PKW da und hatten noch einen Platz für mich frei.

Und dann begann das warten. Und gefühlt alle machten solche Fotos, ich konnte mich (auch mit Blick auf den Akku) gerade so davon abhalten. Ich weiß nicht ob man das besser hätte machen können, aber spaßig war das nicht. Nach ungefähr 15 Minuten warten bekam ich meinen Bananen war ich dann drin und sah mich erstmal ein wenig um. Wie so oft ist gute Planung alles und ich hatte dementsprechend nichts. War aber gar nicht schlimm, der Tweet, dass ich auf der dmexco bin brachte mir 3 tolle Gespräche bis zum Mittag. Soll noch mal einer über Twitter schimpfen! Das Mittag gestaltete sich dann recht schwierig, trotz saftiger Preise waren fast überall unüberwindbare Menschenansammlungen. Ich entschloss mich dann für einen Apfel, den ich an einem Messestand bekommen hatte. Gesunde Ernährung ist auch keine schlechte Sache. Was mich tatsächlich gestört hat: der eklatante Mangel an Sitzplätzen. Ich hatte etwas Zeit und wollte mich einfach mal eine halbe Stunde mit meinen Mails, einem Kaffee und einer Zigarette beschäftigen – aber der kalte Beton im Freien verdarb mir den Spaß daran. Kleiner Tipp also: Richtet doch eine Chillout-Area mit Stühlen/Bänken im Außenbereich ein!

Am Nachmittag hatte ich noch ein Treffen mit Drew Burns von Adobe. Ich liebe Menschen, die von ihrem Produkt überzeugt sind. Drew brennt für “seine” Adobe Marketing Cloud, und das mit dem Charme eines Kaliforniers. Allein seine Begeisterung ist mitreißend. Aber wir sprachen auch tatsächlich über die Lösungen und Vorteile, die eben auch zu überzeugen wissen. Die Marketing Cloud ist so etwas wie die Eierlegende Wollmilchsau im Bereich Personalisierung und Targeting, Marketingautomatisierung eben. Drew erklärte mir, dass ein Mitarbeiter allein das gesamte Aufgabengebiet vom Testing im Bereich Conversionoptimierung, über die Auswahl der relevanten Kriterien bis hin zum Reporting übernehmen kann. Theoretisch. Da das aus vielerlei Gründen nicht unbedingt sinnvoll ist, bleibt unterm Strich eben die große Effizienz der Lösung. Die Marketing Cloud vereint alle notwendigen Bereiche in einer Software und das übrigens Datenschutzkonform. Es werden dort ausschließlich anonymisierte Daten gesammelt, davon aber alle, die man bekommen kann. So lässt sich am Ende recht gut ableiten, zu welcher Zeit, welche Nutzergruppe mit welchen Bildern und Call2Action Elementen (und Inhalten!) am besten die gesetzten Ziele erfüllt. Das klingt zunächst einfach, bedenkt man aber aus wie vielen Elementen eine gute Landingpage besteht, wie viele verschiedene Besucherquellen es gibt, wie sich das Nutzerverhalten zwischen Werk- und Wochenendstagen verändert, und, und, und – dann wird schnell klar, dass das doch nicht so einfach ist. Ich konnte vor 2 Jahren die Adobe Marketing Cloud in Berlin sehen, seitdem wurde natürlich weiter entwickelt, und ich war damals schon begeistert. Hätte ich ein E-Commerce Unternehmen, dass Umsätze erwirtschaftet mit denen ich diese Lösung bezahlen kann, meine Entscheidung wäre klar. Einziger Nachteil: man macht sich damit nach relativ kurzer Zeit recht abhängig von Adobe, ein Wechsel zurück ist zwar technisch nicht sonderlich schwierig, aber man zieht dann eben alles wieder um. Zieht man die Verbreitung von Photoshop und die Preispolitik dort als Vergleich heran, dürfte das aber kein allzu großes Problem sein.

 

Disclaimer: Ich wurde von der Fink & Fuchs Public Relations AG zu diesem Event eingeladen und musste für Fahrt und Hotel nichts zahlen. Auf die Gestaltung dieses Artikels bzw dessen schiere Existenz wurde dabei keinerlei Einfluss genommen.