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Marketing mit Facebookgruppen

Social Media ist auch in 2016 ein Wachstumsmarkt im Marketing und es spricht derzeit nicht viel dafür dass sich das in 2017 ändern wird. Dementsprechend wichtig ist es sich immer wieder mit den Funktionen und Möglichkeiten auf dem größten Social Network Facebook zu beschäftigen.

Leider will das Zuckerberg’sche Imperium eben auch Geld verdienen und hat über die letzten Jahre immer wieder tolle Funktionen von den Pages entfernt, zum Beispiel die von mir geliebten Umfragen. Damit konnte man seinerzeit mit relativ wenig Aufwand riesige Reichweiten erzeugen, leider bleibt dieses Feature nur noch einigen wenigen Medienseiten vorbehalten. Ähnlich verhält es sich mit der organischen Reichweite von Pages, hier wurde immer wieder an der Stellschraube gedreht so dass Heute nur noch sehr gute Pages und Posts auf große organische Reichweiten kommen. Der Plan dahinter ist logisch und nachvollziehbar: auch auf Facebook kostet (werbliche) Reichweite eben Geld. Während große Brands dieses Problem einfach mit mehr Budget lösen und damit Facebook zum gewünschten finanziellen Erfolg verhelfen müssen sich die Kleineren jeden Tag aufs Neue Gedanken machen.

Gleichzeitig kämpft Facebook, wie alle sozialen Netzwerke, auch mit Problemen der eigenen User. „Die Hassmaschine“ hieß es zuletzt im Spiegel. Aufgrund der verschiedenen Nutzer und ihrne ganz eigenen Verhaltensweisen erhöht sich mit der eigenen Reichweite auch der Bedarf an Ressourcen zum Community Management, ansonsten läuft man schnell Gefahr eine Plattform für Reichsbürger oder andere Extremisten zu stellen.

Nun gibt es unzählige Anleitungen und Tipps wie man mit seiner Facebookpage mit guten Inhalten, Videos, Bildern und hoher Interaktion an Reichweite gewinnt, auch ohne großes Adbudget. Content Marketing, das Allheilmittel schlechthin wenn man vielen Publikationen Glauben schenken mag, ist natürlich ein Thema. Plumper Abverkauf funktioniert dort nicht. Was mir persönlich aber viel zu kurz kommt ist das Marketing mit Facebookgruppen, dort steckt meiner Auffassung nach nämlich großes Potenzial! Auch wenn es bereits fast so viele Gruppen wie Nutzer gibt, kann man in einer passenden Nische noch ganz gut eine  Gruppe aufbauen. Hier gibt es eine Schritt für Schritt Anleitung zum erstellen einer Facebookgruppe, ein paar versteckte Funktionen von Facebook gibt es auch dort – reinschauen lohnt sich also.

Das Community Management

Dass selbst eher kleine Gruppen mit unter 30.000 Mitgliedern einen erheblichen administrativen Aufwand bedeuten zeigt dieses Interview mit dem Moderator einer Essener Facebookgruppe. Das gilt hier natürlich insbesondere aufgrund der hohen Aktivität in der Gruppe und der emotionalen Bindung der Einwohner zu ihrer Stadt und den Themen rund um Diese. Doch genau das ist es ja, was man in einer eigenen Gruppe auch erreichen will – hohe Interaktivität. Und deshalb darf der Aufwand für das Community Management keinesfalls unterschätzt werden! Ganz im Gegenteil, je nach Ressourcen fließen hier schnell 50% der Zeitaufwendungen ein. Doch: das lohnt sich. Eine gut gepflegte und betreute Gruppe sorgt nicht nur selbst für das eigene Wachstum und erhöht die Reichweite auf Facebook eklatant – nein, wir bekommen hier auch sehr interessante Einsichten in unsere Kunden. Was bewegt sie? Was wünschen sie sich? Was möchten sie nicht? Hier finden wir ehrliche Meinungen, nicht verfälscht durch Vorgaben der Umfragenschreiber und praktisch als kostenloses Abfallprodukt.

Gruppen nicht der Gruppenwillen, bitte!

Natürlich sollte eine neue Gruppe einen Sinn und Zweck für die gewünschten Mitglieder ergeben. Ansonsten wird das Ganze wenig Erfolg haben, es muss also genau überlegt werden wie die Corporate Gruppe einen Nutzen für die User erzeugen kann. Wer hier schon eine Lovebrand entwickelt hat spielt hier auf einer einfacheren Wiese als der unbekannte Unternehmer. Aber das bedeutet nicht, dass es für Letztere nicht möglich oder sinnvoll ist.

 

Automatisierung steigert auch die Effizienz im Marketing

Das fortschreitende Digitale Zeitalter treibt unsere Industriegesellschaft in eine neue Ära der Automatisierung. Während die Epoche der Industrialisierung oft eine tatsächliche Erleichterung der Arbeit für viele Menschen brachte werden mit der Digitalisierung die Arbeitsplätze einfach obsolet. Das Jahr 2017 soll das Jahr der Chat-Bots werden, die Zahl der künstlichen Dialogpartner wird sich neben Siri also deutlich erhöhen. Und auch wenn bei diversen Konzernen der First Level Support garantiert nicht hilfreicher ist als ein mittelmäßig programmierter Chat-Bot ist es doch eine etwas merkwürdige Vorstellung künftig häufiger mit Maschinen auf eine menschenübliche Art zu kommunizieren.

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Leicht mulmiges Gefühl hin oder her – wenn man auf dem Markt weiterhin bestehen will darf man sich solchen Zeitwenden keinesfalls verschließen. Und so lange nur der First-Level-Support von einem Roboter bzw einem Script ersetzt wird und nicht meine Frau ist das sicher zu verkraften (oh, wait… „Der Roboter in meinem Bett„)

Automatisierung im Marketing ist kein Bullshit mehr

Vor nicht allzu langer Zeit dachte man bei „Marketingautomation“ an dämliche Popups und Massenmails, man dachte nicht nur daran es war schlicht die Realität. Dabei wurden also tatsächlich Dinge automatisiert, die Logik dahinter ließ aber mehr als zu Wünschen übrig. Nun gut, alles  braucht eben seine Zeit und so können wir

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Wie Webinare unser Leben verändern

Digitalisierung ist das Buzzword schlechthin der letzten Jahre. Jeder muss alles und überall digitalisieren um nicht von der Konkurrenz oder der Gesellschaft abgehängt zu werden. Oft höre ich dann, dass das ja nur was für größere Unternehmen wäre. Das ist in Anbetracht der Einsparpotenziale auch absolut richtig, denn wer nur allein oder mit wenigen Mitarbeitern in einem Raum relativ einfache Tätigkeiten durchführt, eine Textilreinigung zum Beispiel, der wird mit dem Buzzword Digitalisierung wenig anfangen können. Dabei zählt so viel unter Digitalisierung, dass man es oft gar nicht als solche wahrnimmt.

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Bildung ist so einfach wie nie zuvor

Wissen ist Macht, das gilt nicht erst seit dem Beginn des digitalen Zeitalters. Vor rund 100 Jahren (und im Prinzip alle Zeit davor) war Wissen die exklusivste Ressource der Welt, noch weit vor Nahrungsmitteln, Edelmetallen oder schnödem Geld. Wer Zugang zu einer Hochschulausbildung hatte konnte, einen gewissen Verstand und Elan vorrausgesetzt, eigene Imperien aufbauen (Henry Ford, Carl Benz,…), weniger gebildete Menschen ausbeuten oder ganze Nationen zum bedingungslosen Folgen verführen. Der „einfache Arbeiter“ erhielt nur so viel Bildung wie er zur Ausführung seiner Tätigkeiten benötigte. Und selbst in der DDR, ich bin dort selbst aufgewachsen, wurde den Einwohnern Wissen systematisch vorenthalten. So etwas verbinden wir Heute glücklicherweise nur noch mit Diktaturen wie Nordkorea. Und trotzdem war und ist Bildung auch Heute nicht für jeden verfügbar, entweder weil man beim Abitur lieber mit den Mädels feiern war als zu lernen und die Abschlussnote nicht ausreicht um an überfüllten Unis den gewünschten Studiengang zu belegen oder weil das System einfach keine kostenlose Hochschulbildung vorsieht und die eigenen Eltern nicht genug Geld haben. Oder weil du in einem Entwicklunsland lebst und es schlicht keine Uni im Umkreis von 500 KM gibt. Und jetzt kommt das Internet.

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E-Mailmarketing – aber richtig

newsletter marketing E Mailmarketing   aber richtig

Die Deutsche Post veröffentlicht seit vielen Jahren den Dialog Marketing Monitor und weist dort E-Mailmarketing als Nummer 1 Teilbereich im digitalen Marketing mit gut 2 Milliarden Euro Volumen aus. E-Mails, und damit also zum Großteil Newsletter, sind also das beliebteste Marketingmittel im Digitalen. Ohne das jetzt einer Wertung zu unterziehen Grund genug sich mal etwas tiefer damit zu beschäftigen.

Empfängerlisten sind der Erfolgsfaktor

Ohne passende Empfängerliste macht ein Mailing, egal ob digital per E-Mail oder per Post keinen Sinn. Im Newslettermarketing ist es rechtlich sehr eng gesteckt, so dass hier besondere Vorsicht geboten ist. Daher möchte ich direkt zu Beginn die wichtigsten Regeln klar stellen: Newsletter werden ausschließlich an Adressen mit Double-Opt-In verschickt! Jede Mail enthält ein Impressum und (!) einen funktionierenden (!) Abmeldelink der dann auch tatsächlich besagte Mailadresse aus dem Verteiler entfernt. Ohne diese Basics wird es früher oder später ein böses Erwachen geben.

Doch wie bekommt man die passenden Empfänger? Eine kurze Liste dazu:

1. Messen, Vorträge, Ausstellungen – wann immer Kontakt zum Interessenten besteht kann die Adresse gesammelt werden

2. Infoseiten die den Content erst nach Anmeldung frei geben

3. Onlineshops mit Rabattaktionen

4. Soziale Netzwerke wie XING, Linkedin etc

5. Remarketing in Facebook

6. Einkauf in andere (vertrauenswürdige) Newsletterlisten

7. Formulare auf der Website

Bei all diesen Formen gilt: Qualität über Quantität! Es nützt nichts besonders viele Empfänger für einen Schalke 04 Fanartikelshop zu haben, wenn es zu 90% Fans des rivalisierenden BVBs sind. Hier gilt auch nicht das Gesetz der großen Zahlen, E-Mails landen schnell im Spam und machen es dem Versender damit langfristig schwerer erfolgreiche Mailkampagnen zu fahren.

Der Inhalt

Gute Newsletter werden gelesen, auch in 2016. Da aber die wenigsten Newsletter wirklich gut sind, kommt es auf den Betreff an. Hier gilt es aufmerksamkeitserregend und gleichzeitig seriös zu wirken, eine Kombination die extrem schwierig ist und in der Regel am Besten von einem wirklich guten Texter erfüllt wird. Der Einsatz dieser Mittel lohnt sich tatsächlich!

Ist diese erste (und größte) Hürde genommen sollte der Inhalt der E-Mail kurz und auf den Punkt sein, Mails werden ebenso wie viele andere Webinhalte von vielen Nutzern auf dem Smartphone gelesen und damit werden zu lange Texte zum Conversionhemmer! Ebenfalls wichtig: Responsive Mailtemplates! Ein klarer Call2Action, also eine Handlungsaufforderung, rundet das Ganze dann ab. Geben Sie dem Nutzer einen echten Grund das Angebot aufzurufen (nur mit dieser E-Mail erhalten Sie XY zu Ihrer Bestellung/Anfrage). Und zu guter Letzt ist das Tracking enorm wichtig, scheitern gehört zum Geschäft – die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen ist die wahre Kunst hier!

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Im Bewerbungsgespräch mit Markenklischees

Unsere Markenimage, egal ob wir es nun bewußt kreeirt haben oder ob es uns von unseren Kunden aufgesetzt wurde, spielt nicht nur in der Kommunikation mit Kunden und potenziellen Kunden eine große Rolle. Auch im Kampf um Fachkräfte (den ich persönlich in Anbetracht der Millionen Beschäftigungslosen auf der Welt für einen Hohn halte) wird das Image einer jeden Marke immer wichtiger. Wer will schon in einer uncoolen oder als Abzocker verrufenen Firma arbeiten?

Leonid Khan hat dazu ein paar witzige Cartoons erstellt, die ganz gut die Klischees einzelner Marken widerspiegeln. Das ist natürlich überzeichnet, hoffe ich zumindest, jedoch begegnen uns bereits in unserer Jugend – also während wir die Weichen für unser späteres Berufsleben das erste Mal in eine Richtung stellen – die ersten Vorurteile zu einigen Unternehmen. Das spiegelt sich in eher niveaulosen Witzen über Verwandte die bei Aldi arbeiten, Karrieren die an der Kasse bei McDonalds ein jähes Ende nehmen oder dem beschäftigungsfreien Jobs im öffentlichen Dienst wider. Und auch wenn bereits diese Vorurteile oftmals nicht (ganz) stimmen haben besagte Unternehmen vergleichsweise große Probleme geeigneten Nachwuchs zu finden. Dementsprechend wichtig ist es das eigene Markenimage auch für Angestellt passend und positiv zu gestalten, damit auch den Führungskräften von Morgen klar ist dass man bei Lidl mehr als Singen und Klatschen können muss.

Alle 13 Illustrationen gibt es im Brightside Magazin

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(via)

Kreatives Denken: Grundlage für Innovation

14787439 1206374556091116 544899209 o 605x404 Kreatives Denken: Grundlage für InnovationNicht wenige Mitarbeiter aus Entwicklungs- und Designabteilungen von Unternehmen haben Folgendes in der einen oder anderen Form schon einmal erlebt: Während eines Referates über Innovationsmanagement werden Beispiele aufgeführt, die sich auf die eigene Problematik bezüglich Innovationen nicht übertragen lassen. Es werden am Markt erfolgreiche Produkte und die dahinter stehenden Firmen als Beispiele aufgezeigt, doch wie kam es zur Entstehung des Produktes? Während das Augenmerk auf das Endprodukt gerichtet ist, wird dem Entstehungsprozess, der kreativen Phase, kaum Beachtung geschenkt. Dabei ist die Kreativität der Schlüssel zum Erfolg.

Kreativ sein – Das kann erlernt werden!

Viele Menschen besitzen eine gewisse Scheu vor ihrer eigenen Kreativität, meist aus Angst darüber, sich mit neuen Ideen lächerlich zu machen. Darum wird das kreative Potenzial gerne den Berufen zugeschoben, für die Kreativität ein Bestandteil ihres Arbeitsalltags ist, so etwa Grafikern, Designern oder Künstlern. Doch kreatives Denken ist erlernbar und praktisch in jedem Beruf ein nützliches Werkzeug. Dafür gibt es zum Beispiel auch spezielle Kreativitätsseminare, in denen gezeigt wird, wie kreative Prozesse funktionieren und wie sich diese im eigenen Umfeld einsetzen lassen.

Natürlich sind die häufig angewandten Kreativitätstechniken wie Mind Mapping oder Brainstorming einem größeren Kreis zumindest dem Namen nach bekannt. Es gibt aber ebenso eine Reihe weniger bekannter Methoden, welche teilweise sogar effektiver sind und bessere Ergebnisse zeigen.
Nachfolgend daher drei Kreativitätsmethoden, die vielseitig einsetzbar sind und sich hervorragend für innovative Prozesse eignen.

Brainwriting statt Brainstorming

In der Kreativitätstechnik Brainwriting kommt es im Gegensatz zum Brainstorming nicht zur offenen Diskussion. Jedem Teilnehmer werden zu Anfang drei leere Blätter ausgehändigt. Die Teilnehmer müssen nun auf jedes Blatt am oberen Rand eine Idee schreiben. Danach werden die Blätter mit den Ideen an den Sitznachbarn weiter gereicht. Dieser ist nun aufgefordert, die Ideen seines Vorgängers einen Schritt weiter zu entwickeln und gibt anschließend die Blätter an seinen Nachbar weiter. Nach fünf Durchgängen dieser Art finden sich auf den Blättern jeweils 6 Ideen inklusive möglicher Entwicklungs- oder Verbesserungsvorschläge. Es ist leicht auszurechnen, wie viele Ideen auf diese Weise zustande kommen können. Brainwriting lässt sich zudem einfach und virtuell über das Intranet realisieren, sodass es zum fortlaufenden Innovationsprozess, auch ohne offizielles Meeting, wird.

Semantische Intuition – kreative Wortspiele

Für diese Kreativitätstechnik benötigt es vom Leiter des Meetings etwas Vorarbeit. Dabei geht es um völlig neue Produkt- oder auch Dienstleistungsideen, welche sich aus der semantischen Intuition entwickeln. Die Grundlage bilden 20 bis 30 Hauptwörter, die einem bestimmten Anwendungsgebiet, entsprechend der unternehmerischen Ausrichtung, entstammen. Nun werden 2 Wörter aus der Liste per Zufall ausgewählt und miteinander kombiniert, beispielsweise Haus-Rohr oder Rohr-Haus. Nun beginnt der kreative Prozess, indem rund um dieses Kunstwort eine Produktidee aufgebaut wird. Wie könnte ein solches Produkt aussehen, welchen Nutzen bringt es dem Kunden, welche Zielgruppe soll damit erreicht werden oder wo würde das Produkt seinen Einsatz finden? Aus dem Bedürfnis heraus, ein marktgerechtes Produkt zu formen, wird aus dem zufälligen Kunstwort zuerst eine Idee, die sich im Laufe des Kreativitätsprozesses in ein planbares und umsetzbares Projekt verwandelt. Bei dieser Technik ist der Fantasie freien Lauf zu lassen und dies sollte den Teilnehmern in einer Einführung auch erklärt werden.

Die Osborn Checkliste – besser durch Verbesserung

Lediglich wenige Ideen auf dieser Welt besitzen eine 100-%-Originalität. Mindestens 90 % aller Ideen basieren auf bereits bestehenden Produkten oder Dienstleistungen. Ideen sind also oftmals „nur“ Verbesserungen. Allerdings wäre die Menschheit ohne diese Verbesserungen im wahrsten Sinne des Wortes arm dran. Alex F. Osborn, der als Erfinder des Brainstormings gilt, erkannte dies schon früh und entwickelte dazu die Osborn-Checkliste, die sich für kreative Prozesse zur Verbesserung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen einsetzen lässt.
Im Grunde wird bei dieser Kreativitätstechnik das zu verbessernde Objekt zuerst einmal völlig infrage gestellt. Was kann alles daran verändert werden?

• Kann es größer, schwerer, dicker, länger gemacht werden?
• Kann es verkleinert werden, Teile weggelassen, kann es niedriger, kürzer oder flacher gemacht werden?
• Kann die Form verändert werden oder der Geruch, die Farbe, das Material?
• Besteht die Möglichkeit, den Zweck des Objektes zu ändern?
• Lässt sich der Zweck des Objektes umdrehen?
• Lassen sich die einzelnen Bestandteile neu gruppieren?
• Sind Kombinationen mit anderen Objekten möglich?
• Vielleicht ist die Ausrichtung auf eine neue Zielgruppe möglich?

Mit der Osborne-Checkliste lässt es sich sehr gut in der Gruppe, aber auch alleine arbeiten und sie benötigt keinerlei Vorbereitung, außer der Liste und das zur Verbesserung gewählte Objekt.

 

Bildmaterial: © Denkmotor GmbH

 

Mit Digitalisierung den Büroalltag effizienter gestalten

ber Digitalisierungsprobleme hört man oft aus dem industriellen Mittelstand, allerlei Verbesserungspotenziale würden da liegen gelassen und es droht der Verlust von Marktanteilen, wenn nicht schnell gehandelt wird. Das ist auch absolut richtig und ich möchte an dieser Stelle den Artikel von Falk empfehlen. Doch auch in den Büros kleinerer und mittlerer Unternehmen liegt noch allerlei Potenzial brach und wartet darauf gewinnbringend geborgen zu werden.

Das beginnt oft schon mit der Dokumentenwirtschaft an. Digitalisierung ermöglicht hier den ortsunabhängigen Zugriff aller Beteiligten, erspart langes suchen und minimiert die Kosten für Aufbewahrung. Trotzdem träumen viele Büroangestellte nur vom papierlosen Büro. Neben den Dokumenten geht das Thema natürlich mit Rechnungen weiter, hier lassen sich nicht nur Papier und Porto sparen, die Rechnung ist auch schneller beim Empfänger und kann damit eher ausgeglichen werden. Und natürlich können auch Bewerbungsgespräche online geführt werden, das spart allen Beteiligten Zeit und Fahrtkosten und ist zumindest für die erste Vorauswahl ein geeignetes Mittel. Für all diese Probleme gibt es Programme  und/oder Apps, man muss sich nur trauen 😉

Chance für ortsunabhängige Firmenstrukturen

Wer zukünftig die jungen und gut ausgebildeten Mitarbeiter für sein Unternehmen gewinnen will muss sich entsprechend der Anforderungen dieser Generation aufstellen. Geld und Firmenwagen sind hier oft nicht die ausschlaggebenden Kriterien. Arbeite wann und wo du willst könnte hingegen ein echter Wettbewerbsvorteil im werben um menschliche Ressourcen sein. Natürlich hat das je nach Branche und Tätigkeitsfeld seine Grenzen, aber viele Jobs benötigen wahrlich kein festes Büro mit 9 to 5 Arbeitszeiten mehr und der Kollege muss sich dafür auch nicht zwingend in der gleichen Zeitzone aufhalten. Grundlage für solche Jobs ist natürlich ein hoher Digitalisierungsgrad im Unternehmen. Der neue Mitarbeiter muss auch auf seinem Marsch über den Jakobsweg stetig Zugriff auf alle relevanten Daten und Dokumente haben und muss seine Arbeit auch zeitunabhängig mit dem Team abstimmen können.

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Am Strand arbeiten

Das klingt jetzt zu verrückt und abgefahren? Was machen denn die Vertriebsmitarbeiter zahlreicher Mittelständer Heute anders? Sie reisen quer durch Europa oder gar die Welt und arbeiten in ihren Hotelzimmern, am Pool, am Strand oder aus dem Flugzeug.

Der Power Boost für Marken – die Kreativsprechstunde von Menori Design

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Unternehmen brauchen Marken, auch wenn das nicht jeder Unternehmner weiß. Bereits kurz nach der Gründung ist jedes Unternehmen eine Marke. Kunden haben Erfahrungen mit den Leistungen oder Produkten, den Services und der Kommunikation gemacht und diese vielleicht sogar schon an andere Menschen weitergegben. Allerdings ist es nicht unbedingt sinnvoll seine Marke dem Zufall zu überlassen, denn es gilt ein bestimmtes Image, die besten (auch im Sinne des Ertrags) Leistungen und, im Optimalfall, ein Alleinstellungsmerkmal zu transportieren. Viele Unternehmer haben vor den komplexen und langwierigen Prozessen der Markenbildung sowie den anschließenden Kommunikationsmaßnahmen eine gewisse Angst, irgendwelche Kreativen erzählen da Dinge und danach soll es dem Unternehmen besser gehen?

Doch auch in der Marketingbranche hat sich in den letzten Jahren einiges in Richtung Transparenz getan und so gibt es mittlerweile kurz angelegte Workshops mit genau definierten Inhalten.

Marken schaffen Vertrauen und binden Kunden langfristig. Ein hoher Wiedererkennungswert der Marke beeinflusst die Kaufentscheidung und sorgt mitunter zur Wertsteigerung des Unternehmens. Die entscheidende Idee um die eigene Marke zu positionieren fehlt aber noch? Die Umsetzung fällt schwer? Zeit für eine Kreativsprechstunde bei Menori Design .

Eine Kreativsprechstunde auszumachen ist denkbar einfach: auf Menori Design – Kreativsprechstunde  gehen, Kontakt aufnehmen und schon kann es losgehen. Beim ersten Treffen gibt es bereits viele Ideen und die ersten Entwürfe. Interesse geweckt? Mehr Informationen unter: https://www.menori-design.com/services/kreativsprechstunde/

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Wie Condor vor 21 Jahren noch um Kunden warb

Condor hat in 2016 60jähriges Jubiläum und blickt dazu auf YouTube in die letzten 20 Jahre TV-Werbung zurück. Neben der inhaltlich unterschiedlichen Ausrichtung der Spots, die bekanntlich immer der jeweiligen Zeit und Stimmung in der Bevölkerung geschuldet ist, fasziniert mich zu sehen mit welch geringen Aufwand in den 90er Jahren Werbespots produziert wurden. Man weiß das zwar, wird aber eben erneut darauf aufmerksam wenn man es in einer solchen Playlist sieht.

Einige der Spots sind ziemlich flach, ein Anderer zeigt ganz deutlich dass sich die Gesellschaft zum Geiz ist Geil gewandelt hat. Meine beiden Favoriten könnt ihr hier sehen, alle anderen gibts dann auf YouTube.

Werbeagentur: ist regionalität ein wichtiger Faktor?

Betrachtet man die Werbewelt fernab der Konzerne und omnipräsenter Marketingkönige wie Red Bull oder Coca Cola verliert man manchmal den Glauben an die Agenturen dieser Welt. Klar, jeder braucht seine Brot & Butter Kunden und gerade dort lassen sich nicht immer die tollen Dinge durchsetzen, trotzdem gibt es einfach so viel wirklichen Mist in Zeitschriften und digitalen Medien zu betrachten, dass es einfach weh tut. Nun liegt die Schuld sicher nicht immer am Kunden oder der Agentur allein, wie so oft findet sich die Wahrheit wohl in der Mitte. Doch wie sollte man eigentlich die passende Werbeagentur auswählen? Sind Preise bei zweifelhaften (weil völlig unbekannten) Wettbewerben ein Indiz? Muss Gutes mindestens 150€ pro Stunde kosten? Sind Agenturen mit weniger als 30 Mitarbeitern grundsätzlich doof? Spielt es irgendeine Rolle wo die Agentur sitzt?

Woran man eine gute Agentur erkennt

Das meiner Meinung nach wichtigste Kriterium ist ganz einfach und bereits beim ersten Kontakt zu erkennen: zuhören. Kann der Keyaccount Manager, Berater oder was auch immer der Typ, der bei Dir aufschlägt auf der Visitenkarte stehen hat, zuhören? Versucht er tatsächlich zu verstehen wie dein Unternehmen tickt, was es für besondere Herausforderungen hat und wie es bis jetzt Kunden gewonnen hat? Oder packt er einfach Lösungen aus seiner Schublade aus, die vielleicht passen können? Jedes Unternehmen, jede Marke, ist individuell und hat ganz eigene Probleme, Schwächen und Stärken – diese gilt es gleich zu Beginn zu entdecken.

Natürlich sollte die Agentur auch fachlich einiges zu bieten haben, doch auch hier ist Vorsicht geboten. Ist die Werbeagentur schon etwas älter (also mehr als 5 Jahre am Markt) und präsentiert nur alte Referenzarbeiten ist das ein Anzeichen dass die Mitarbeiter gewechselt haben und Heute vielleicht gar nicht mehr die gezeigte Qualität liefern können. Natürlich hat eine Werbeagentur nicht für jeden Fall tagesaktuelle Referenzen, aber lasst euch immer auch aktuelle Arbeiten zeigen. Selbst wenn diese aus einer anderen Branche sind oder aus dem Digitalbereich während man selbst gerade etwas in Print machen will. Lasst euch auch genau erklären wie das jeweilige Projekt verlaufen ist, wer war noch zusätzlich im Boot? Welche Umstände haben zu dem Ergebnis geführt und vor allem was war das Ergebnis? Es ist auch nicht unüblich nach Ansprechpartnern bei den gezeigten Kunden zu fragen, manchmal ist das nicht möglich aber in der Regel sollte das kein Problem sein. So lässt sich auch die Kundenseite betrachten. Wurden Deadlines eingehalten? Wie war die Kommunikation?

Lasst euch auch nicht von Zertifikaten oder Preisen blenden! Wie oft habe ich gehört dass Agentur XY „mit Google zusammenarbeitet“… Am Ende war es nur ein Adwords Partner – die machen also einen gewissen Umsatz pro Jahr mit Adwords. Das qualifiziert erstmal zu garnichts und ist bestenfalls der Beweis dass auch andere Unternehmen dieser Agentur in Sachen Adwords vertrauen. Die unzähligen Preisverleihungen, ohne die Arbeiten dahinter schmälern zu wollen, sind zwar durchaus ein Hinweis auf gute Arbeit, bedeuten aber im wesentlichen dass jemand in der betreffenden Agentur Zeit hatte um Arbeiten bei den Preisverleihungen einzureichen. Es kann also durchaus ein Beleg für gute Arbeit sein, muss aber immer im Details betrachtet werden.

Zu guter Letzt gibt es noch die Preisfrage. Hier spalten sich die Meinungen gern sehr breit auf, ich halte den Preis jedoch für zweitrangig. Es gibt Werbeagenturen, gerade fernab von den Ballungsgebieten, die zaubern für 50 oder 60 Euro pro Stunde wirklich tolle Sachen aufs Papier oder den Monitor. Und es gibt Agenturen die für 150 oder mehr Euro die Stunde ziemlichen Quatsch proudzieren. Natürlich muss es in euer Budget passen, aber auf den Preis würde ich persönlich nicht viel geben, dafür ist die Branche nicht homogen genug. Klar sollte aber auch sein, dass für 30€ oder weniger pro Stunde nicht viel zu erwarten sein kann, da die Begleitkosten für Soft- und Hardware damit nicht zu decken wären.

Das Thema mit dem Standort

Auch hier gibt es sicher unterschiedliche Meinungen. In Zeiten digitaler Arbeit ist es relativ unproblematisch, ich habe für Kunden aus Australien, Hong Kong, Indien, Italien, England und den USA gearbeitet ohne meinen Arbeitsplatz zu verlassen. Allerdings waren das alles Unternehmen auf einem gewissen Niveau, und das ist dann auch notwendig um ohne persönliche Treffen gute Ergebnisse zu erzielen. Mit einem Mittelständler der das Marketing auf die 15 freien Minuten des Geschäftsführers und die eh schon überlastete Sekretärin verteilt wird das nicht funktionieren, da geht es nur über tatsächliche Präsenz. Genauso machen gewisse Prozesse des digitalen Arbeitens nur ab einem gewissen Umfang Sinn, für ein paar Flyer oder Visitenkarten, ebenso wie für eine kleine Anzeige ist es definitiv sinnvoller eine Agentur vor Ort zu suchen. Geht es dabei um Leistungen im Onlinesektor ist es in jedem Fall zu empfehlen Google zu fragen. Wer in Aachen sucht gibt also Werbeagentur Aachen bei Google ein, wer lieber etwas in Benenberg sucht googlet danach – denn alle Agenturen die sich online auf die Fahne schreiben sollten in den gängigen Suchmaschinen auf den ersten Seiten zu finden sein. Je nach Größe des Gebiets ist die Auffindbarkeit dann einzuordnen, schließlich bedarf es in Berlin deutlich mehr Aufwand auf der ersten Seite zu stehen als im sächsischen Zwickau. Betrachtet dann auch den gesamten Auftritt der Agentur mit kritischen Augen. Halten sie sich selbst an die propagierten Regeln? Ist also beispielsweise ein Angebot klar formuliert? Ist die Website responsive? Ist die Gestaltung ansprechend?

Am Ende ist das Bauchggefühl entscheidend.

Wenn nach all diesen Kriterien am Ende der Auswahl 2-3 mögliche Werbeagenturen stehen dann ist es nicht die schlechteste Idee sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen, denn neben den fachlichen, regionalen und preislichen Kriterien muss auch die Chemie zwischen Auftraggeber und Agentur stimmen, damit am Ende ein gutes Ergebnis steht.