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19 Suchbegriffe, die Du beim Monitoring auf keinen Fall vergessen darfst

Social Media Monitoring ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Social Media Managers (oder wie auch immer ihr euch nennt). Denn die Gespräche über eure Marke finden nicht nur auf der Unternehmensfanpage oder dem Corporate Blog statt, sondern in allen schönen und finsteren Ecken des Internets. Um Probleme frühzeitig zu erkennen ist ein gutes Monitoring enorm wichtig, klar, keiner hat die Möglichkeiten der NSA, aber mit einer guten Software und dem richtigen Setup lassen sich trotzdem viele Kommentare, Blogpostings, Tweets und Facebook Statusupdates sehr schnell finden und einordnen. Und damit wären wir dann auch beim Thema: Was überwache ich denn alles? Glück hat, wessen Firmengründer einen einzigartigen Namen gewählt hat – das macht vieles einfacher. Wer bei der Meier & Müller GmbH arbeitet hat es dagegen etwas schwerer. Die Jungs & Mädels von der 247GRAD Labs GmbH hat dazu eine Infografik erstellt, die 19 sehr wichtige Suchbegriffe aufzeigt. Das sind keine Geheimnisse oder Tricks, sondern die Basics. Genau die werden aber gern vergessen:

247GRAD Infografik Monitoring 19 Suchbegriffe, die Du beim Monitoring auf keinen Fall vergessen darfst

Die Begriffe in der Übersicht:

Die eigene Firma

  • Firmenname
  • Firmenname in allen Variation und Schreibfehlern
  • Domains der Firma
  • Name der Produkte / Dienstleistungen
  • Namen von wichtigen Mitarbeitern (z.B. Geschäftsführer)
  • Twitternamen des Unternehmen
  • Twitternamen wichtiger Mitarbeiter

Mit Markt agierende Firmen

  • Unternehmensnamen der konkurrierenden Firmen
  • Domainnamen der Wettbewerber
  • Produktnamen der Wettbewerber
  • Namen der Geschäftsführer
  • Twitternamen der Wettbewerber, Produkte und Mitarbeiter
  • Veranstaltungen, die evtl. organisiert werden

Branche

  • Branche
  • Konferenzen und Messen
  • gängige Hashtags deiner Branche
  • Nachrichten
  • Branchenexperten (Autoren, Blogger)
  • Twitternamen der Branchenexperten

Damit steht zumindest das grobe Setup. Im Laufe der Arbeit ergeben sich in der Regel noch weitere Begrifflichkeiten, Synonyme der eigenen Produkte oder der des Konkurrenten, usw.

Bewerbungen mit torevis auf den Zahn fühlen

Wir erwarten Heute von Marken und Unternehmen immer große Transparenz und Ehrlichkeit. Kommen kommunizierte Unwahrheiten an die Öffentlichkeit, muss man nicht lange auf den Shitstorm warten. Doch wie ehrlich sind wir eigentlich selbst? Bei der Steuererklärung werden hier und da gern ein paar Zahlen geschönt und auch bei Bewerbungen wird laut dem ADP Screening Index aus 2009 bei fast jeder 2. Bewerbung (46%) geschummelt. Nun wird und wurde viel über die Verifizierung von Bewerbern auf Facebook gesprochen und geschrieben, doch wie wir unlängst erfahren durften ist es auch dort nur eine Frage des Aufwands. Die Studentin Zilla van den Born aus den Niederlanden hat ihren Freunden und Verwandten eine halbe Weltreise vorgespielt, von daheim aus. Natürlich hat sie in den 42 Tagen daheim einen sehr großen Aufwand betrieben, wir reden hier aber nicht von einer Urlaubsreise sondern lediglich von ein “paar” Referenzen. Wer schon einmal versucht hat bei alten Arbeitgebern valide Informationen zu beschaffen, insbesondere wenn das Beschäftigungsverhältnis einige Jahre zurückliegt, der weiß welch großer Aufwand dafür notwendig ist. Ganz davon abgesehen, dass Mitbewerber in solchen Angelegenheiten nicht unbedingt kooperativ sind.

torevis setzt hier an und bietet Unternehmen verschiedene Services zur Überprüfung der Angaben im Lebenslauf. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahren auch deutlich komplexer geworden: Wir wechseln häufiger den Arbeitgeber, wir arbeiten als freie Mitarbeiter, wir nehmen uns Auszeiten. Damit wird es für die Personalabteilung natürlich recht schwer, bei vielen Bewerbungen alle Angaben zu überprüfen. torevis bietet hierfür verschiedene Pakete an, angefangen von der Überprüfung ob der Bewerber überhaupt bei den angegebenen Firmen gearbeitet hat, über die Einholung genauer Details zur jeweiligen Arbeitsstelle bis zu zu individuellen Umfragelösungen wie Mitarbeiterbefragungen. Je nach Notwendigkeit und Budget können Unternehmen also die passende Lösung auswählen und die Personalabteilung schläft etwas ruhiger.

torevis produkte Bewerbungen mit torevis auf den Zahn fühlen

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Jeder Social Media Topf verdient seinen Deckel

topf deckel Jeder Social Media Topf verdient seinen Deckel

Wenn wir immer von “Social Media” sprechen, klingt das für manch einen schnell nach einer einzigen Einheit. Doch der Mix aus Facebook, Blog, YouTube, Twitter, Google+, Instagram, tumblr und so weiter bedarf einer ordentlichen Ausrichtung, wenn es denn überall erfolgreich werden will. Auf den verschiedenen Plattformen treiben sich unterschiedliche Menschen herum und verfolgen dort auch ganz eigene Ziele. Während ein Blog gern in die Tiefe gehen darf und soll, und damit eben auch ausführliche Artikel in Text, Bild und Video rechtfertigt, ist man auf Twitter und tumblr eher kurz angebunden. Was insbesondere auf Twitter schon allein der Zeichenbegrenzung geschuldet ist. Facebook is for entertainment, instagram is for celebrities – es lässt sich für fast jedes Netzwerk eine relativ eindeutige Richtung aufzeigen. Das bedeutet nicht, dass wir uns stur darauf konzentrieren müssen oder sollen, aber bei der strategischen Planung sollten diese Überlegungen eine gewichtige Rolle spielen.

Jetzt ist das natürlich auch leicht und schnell gesagt, nicht jeder wird die notwendigen Ressourcen haben um jeden Kanal individuell zu bespielen. Aber auch da ist es ja schon in einem einfachen Redaktionsplan ein leichtes, gewisse Inhalte nicht stupide auf allen Plattformen (und dazu noch quasi identisch) auszuspielen. Damit wird die Frequenz sicher geringer, aber ich bin seit jeher ein Verfechter von Qualität anstatt Quantität.

Bei Kristine Honig habe ich einen interessanten Artikel zu German Wings gefunden, die in ihrem Board Magazin sogar ganz speziell auf die Kanäle Facebook, Twitter, YouTube und Instagram eingehen und dem Leser direkt mitteilen, was ihn denn dort schwerpunktmäßig erwarten wird.

Was zunächst selbstverständlich klingt, ist es aber leider nicht. Zumindest sind mir persönlich solche Aufmacher bisher sehr selten aufgefallen…

dmexco mit gewissen Vorzügen

Wer mir als vorbildlicher Leser auf Twitter folgt weiß von meinem Erstbesuch der dmexco in Köln in den vergangenen Tagen. Ich weiß gar nicht so recht, warum ich in den vergangenen Jahren nie dort gewesen bin, Einladungen gab es genug. Aber irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen. Dieses Jahr konnte ich die Einladung von Fink und Fuchs im Auftrag von Adobe aber nicht ablehnen, schon allein wegen der Diskussionsrunde am frühen Morgen vor der dmexco. Das Panel im Kölner Hyatt war, unter anderem, mit Sven Krüger (Vice President Brand Communications, T-Systems) und Marcus Rübsam (Senior Vice President Strategy & Corporate Developement, SAP) auch mit deutschen Hochkarätern besetzt und John Watton (EMEA Marketing Director, Adobe Marketing Cloud) moderierte die Runde sehr angenehm und locker. Die tolle Atmosphäre und die interessante Diskussion bezahlte ich allerdings mit einem 5:50 Uhr klingelnden Wecker teuer. Doch kein Grund zum Jammern, es hat sich gelohnt.

Nicole Duft (PAC) stellte Auszüge aus ihrer Studie zum Thema “Digital Transformation in Germany” vor, was dann auch Grundlage der Diskussionsrunde war. Für diese Studie wurden Entscheidungsträger aus Marketing und IT von Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern befragt. Alle Befragten waren sich darin einig, dass der Wandel ins digitale große Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat bzw haben wird. Eine interessante Zahl: 61% der IT-Manager würden das Marketing in diesem Wandlungsprozess am liebsten außen vor lassen, während rund 90% aus dem Marketing daran teilhaben wollen. Aber ich will jetzt gar nicht die halbe Studie zitieren, die kann man nämlich auch hier selbst lesen: Klick Klick In der anschließenden Diskussion wurde man sich recht schnell einig, dass der Weg in die digitale Welt nur von oben herab und unter Einbeziehung aller Resorts funktionieren kann. Man kennt das ja auch als Kunde, während zum Beispiel die Deutsche Bahn auf Twitter einen unglaublich guten Job macht, reißen manche Mitarbeiter direkt am Kunden alles wieder ein. Ich sage nur digitale Tickets. Wir kennen das ja aus dem Social Media Bereich, der immer wieder als Unternehmenskultur gepredigt wird – das gilt im Prinzip auch für die grundsätzliche Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen. Es war wirklich spannend Einblicke in die Probleme und Herangehensweisen von Konzernen wie eben T-Systems und SAP zu bekommen.

Nach diesem Frühstück ging es dann mit dem Shuttle zur Messe, also für die anderen. Ich habe das irgendwie verpasst, aber das ist einen andere Geschichte… Glücklicherweise waren die Jungs von Fink und Fuchs mit dem PKW da und hatten noch einen Platz für mich frei.

Und dann begann das warten. Und gefühlt alle machten solche Fotos, ich konnte mich (auch mit Blick auf den Akku) gerade so davon abhalten. Ich weiß nicht ob man das besser hätte machen können, aber spaßig war das nicht. Nach ungefähr 15 Minuten warten bekam ich meinen Bananen war ich dann drin und sah mich erstmal ein wenig um. Wie so oft ist gute Planung alles und ich hatte dementsprechend nichts. War aber gar nicht schlimm, der Tweet, dass ich auf der dmexco bin brachte mir 3 tolle Gespräche bis zum Mittag. Soll noch mal einer über Twitter schimpfen! Das Mittag gestaltete sich dann recht schwierig, trotz saftiger Preise waren fast überall unüberwindbare Menschenansammlungen. Ich entschloss mich dann für einen Apfel, den ich an einem Messestand bekommen hatte. Gesunde Ernährung ist auch keine schlechte Sache. Was mich tatsächlich gestört hat: der eklatante Mangel an Sitzplätzen. Ich hatte etwas Zeit und wollte mich einfach mal eine halbe Stunde mit meinen Mails, einem Kaffee und einer Zigarette beschäftigen – aber der kalte Beton im Freien verdarb mir den Spaß daran. Kleiner Tipp also: Richtet doch eine Chillout-Area mit Stühlen/Bänken im Außenbereich ein!

Am Nachmittag hatte ich noch ein Treffen mit Drew Burns von Adobe. Ich liebe Menschen, die von ihrem Produkt überzeugt sind. Drew brennt für “seine” Adobe Marketing Cloud, und das mit dem Charme eines Kaliforniers. Allein seine Begeisterung ist mitreißend. Aber wir sprachen auch tatsächlich über die Lösungen und Vorteile, die eben auch zu überzeugen wissen. Die Marketing Cloud ist so etwas wie die Eierlegende Wollmilchsau im Bereich Personalisierung und Targeting, Marketingautomatisierung eben. Drew erklärte mir, dass ein Mitarbeiter allein das gesamte Aufgabengebiet vom Testing im Bereich Conversionoptimierung, über die Auswahl der relevanten Kriterien bis hin zum Reporting übernehmen kann. Theoretisch. Da das aus vielerlei Gründen nicht unbedingt sinnvoll ist, bleibt unterm Strich eben die große Effizienz der Lösung. Die Marketing Cloud vereint alle notwendigen Bereiche in einer Software und das übrigens Datenschutzkonform. Es werden dort ausschließlich anonymisierte Daten gesammelt, davon aber alle, die man bekommen kann. So lässt sich am Ende recht gut ableiten, zu welcher Zeit, welche Nutzergruppe mit welchen Bildern und Call2Action Elementen (und Inhalten!) am besten die gesetzten Ziele erfüllt. Das klingt zunächst einfach, bedenkt man aber aus wie vielen Elementen eine gute Landingpage besteht, wie viele verschiedene Besucherquellen es gibt, wie sich das Nutzerverhalten zwischen Werk- und Wochenendstagen verändert, und, und, und – dann wird schnell klar, dass das doch nicht so einfach ist. Ich konnte vor 2 Jahren die Adobe Marketing Cloud in Berlin sehen, seitdem wurde natürlich weiter entwickelt, und ich war damals schon begeistert. Hätte ich ein E-Commerce Unternehmen, dass Umsätze erwirtschaftet mit denen ich diese Lösung bezahlen kann, meine Entscheidung wäre klar. Einziger Nachteil: man macht sich damit nach relativ kurzer Zeit recht abhängig von Adobe, ein Wechsel zurück ist zwar technisch nicht sonderlich schwierig, aber man zieht dann eben alles wieder um. Zieht man die Verbreitung von Photoshop und die Preispolitik dort als Vergleich heran, dürfte das aber kein allzu großes Problem sein.

 

Disclaimer: Ich wurde von der Fink & Fuchs Public Relations AG zu diesem Event eingeladen und musste für Fahrt und Hotel nichts zahlen. Auf die Gestaltung dieses Artikels bzw dessen schiere Existenz wurde dabei keinerlei Einfluss genommen.

97% der Deutschen woll(t)en nicht zur #ALSIceBucketChallenge nominiert werden

ALSIcebucketchallenge umfrage 97% der Deutschen woll(t)en nicht zur #ALSIceBucketChallenge nominiert werdenDies ergab zumindest eine kleine Umfrage zum Ende letzter Woche. Dieses Ergebnis ist in Anbetracht der Überpenetration der Ice Bucket Videos nachvollziehbar. Schließlich tritt auch hier wieder das altbekannte Filterbubble-Problem auf: Ist mein Freundeskreis auf Facebook einmal mit einer viralen Mitmachaktion “infiziert”, besteht der eigene Stream einen, je nach Anzahl der Freunde, relativ kurzen Zeitraum fast ausschließlich aus diesen Inhalten. Zum Glück gibt es Virals mit solch durchschlagenden Erfolg nicht alltäglich. Ein weiterer Grund für diese hohe Prozentzahl dürfte auch der Selbstdarstellungsfaktor sein, wer gibt schon gern zu endlich auch in einem Video auf Facebook zu erscheinen? Eben.

Mit rund 46% der 590 Befragten sprach sich eine Mehrheit positiv zur Aktion aus, auch dieses Ergebnis ist ob der negativen Berichterstattung zu den Spendenorganisationen und der Forschung nicht weiter verwunderlich. Mit 61% sind sich aber fast 2/3 einig, dass solche Aktionen nicht öfter stattfinden sollten. Und da kann ich sie beruhigen: In nächster Zeit wird es auch keine vergleichbare Story geben, der “Markt” ist an der Stelle vorläufig übersättigt.

Mit durchschnittlich 68€ liegen wir wirklich gut, was die Höhe der Spenden angeht und 56% der Teilnehmer spendeten dabei an deutsche ALS- Organisationen. 31% entschieden sich für andere Organisationen, was zwar den Zweck der Challenge entfremdet, aber gleichzeitig für ein erhöhtes Spendenaufkommen bei anderen, ebenso wichtigen, Themen gesorgt hat. Bei aller Euphorie muss man aber jetzt einfach das kommende Jahr abwarten, denn oft sinkt die Spendenbereitschaft der Bevölkerung nach der Teilnahme an einer solch großen Charityaktion. “Die haben doch letztes Jahr so viel Geld bekommen” ist ein nachvollziehbarer Gedankengang, wenn in den Medien von dreistelligen Millionenbeträgen (anstatt zuvor 3 Millionen je Jahr” die Rede ist.

Gut die Hälfte konnte mit ALS übrigens vor der Challenge nichts anfangen, neben dem Spendensammeln und Weltbevölkerung belustigen hat man also tatsächlich auch etwas zur Aufklärung beigetragen..

Weitere Ergebnisse der Umfrage gibts auf dem Blog von easy-feedback hier: Klick Klick

Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge

FireShot Screen Capture 035 Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge YouTube www youtube com watch vXS6ysDFTbLU Umfrage zur #ALS Ice Bucket Challenge
Screenshot Bill Gates ALS Ice Bucket Challenge (YouTube)

Da dieser Text nur im Internet zu lesen ist, hat vermutlich jeder, der die folgenden Zeilen liest bereits von der #ALS Ice Bucket Challenge gehört und sicherlich auch schon mindestens eins der Videos gesehen. Und auch, wenn langsam aber sicher bei den ersten der Nervfaktor ansteigt, möchte ich noch etwas zu dieser Geschichte schreiben und wissen. Dass es sich offenbar gelohnt hat, entnehme ich dem Bericht der time, nachdem von 1,7 Millionen Spendern rund 80 Millionen Dollar gespendet wurden. Im Vergleichszeitraum 2013 erhielt die ALS Association gerade einmal 2,5 Millionen Dollar. So viel also zu den ganzen Beiträgen, die sich übermäßig negativ zu den vielen Videos äußern.

Da sich diese Zahlen aber schwerpunktmäßig auf die USA beziehen, ich aber gern einmal wüßte wie das hier in Deutschland so gelaufen ist, würde ich mich sehr freuen, wenn diese kleine Umfrage eine möglichst große Anzahl an Teilnehmern erreicht: Umfrage zur ALS Ice Bucket Challenge

Es sind nicht viele Fragen, geht also wirklich schnell. Selbstverständlich werden alle Daten anonym behandelt, es wird beim Anbieter (easy-feedback) auch nichts ins Ausland übertragen, alle Daten bleiben in Deutschland! Die Ergebnisse der Umfrage erhaltet ihr dann hier und im Blog von easy-feedback. Verteilt also den Link sehr gern, es würde mich freuen.

 

Mit fastbill Rechnungen online verschicken

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Rechnungen und Buchhaltung im Ganzen sind, gerade für Einzelkämpfer, sicher einer der lästigsten Bestandteile der Selbstständigkeit. Ohne geht es aber auch nicht. Ich selbst habe viel zu lange mit Zetteln und Excel hantiert, hatte ich dabei einen Überblick? Fehlanzeige. Mein einziger Gradmesser war der Kontostand und das Gefühl. Dabei ist doch gerade bei uns digitalen Leuten immer die Rede vom papierlosen Büro icon wink Mit fastbill Rechnungen online verschicken

Um das eigene Geschäft schnell & einfach zu professionalisieren bieten sich allerlei Software-Lösungen an. Lexware hat vermutlich fast jeder schon einmal in diesem Zusammenhang gehört, aber gerade für Blogger empfinde ich die Lösungen dort etwas starr. Also entweder zu klein oder letztlich zu teuer. Grund genug sich einmal den Internet Startup Award Gewinner 2014 anzusehen: FastBill. Ich hatte bei eisy schon einmal davon gelesen und finde dort einige Funktionen wirklich sehr, sehr interessant.

Die Punkte Angebote und Rechnungen verbuche ich mal unter „Standard“. Wer den ganzen Tag mit dem PC arbeitet, bekommt das auch einigermaßen gut in Word hin. Beim Thema Rechnungen bezahlen wird es aber schwieriger. FastBill bietet hier die Möglichkeit via Paypal, Sofortüberweisung und Kreditkarte direkte Zahlungen zu kassieren und das dann auch gleich im System zu verbuchen. Da kommt Freude auf, denn mit der geschriebenen Rechnung ist die Arbeit ja oft genug nicht getan. Auch wiederkehrende Rechnungen, die bei FastBill automatisiert werden können, sind ein tolles Feature. Kein Copy & Paste mehr, einfach klicken und fertig ist der Auftrag.

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Wie Facebook guten Content tötet

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Die Zusammensetzung des Facebook Newsfeeds und der fortschreitende Reichweiteverlust der Fanpages sorgen immer mehr für Diskussionen im Social Media Dorf. Völlig zu Recht, erstellt man seine Inhalte doch für immer weniger Publikum. Auch wenn Jan bei Futurebiz einen lesenswerten “Doppelrant” zum Thema verfasst, und meint, dass 3000 User, die interagieren, besser sind als 10.000 die nichts tun, so bin ich davon überzeugt, dass viele Nutzer gern interagieren würden, wenn sie denn die Inhalte sehen würden. Das kenne ich sogar aus eigener Erfahrung, so als Nutzer. Der Plan von Facebook ist natürlich klar: die Steigerung der Werbeumsätze. Das damit aber mittel- oder gar kurzfristig die Qualität der gespielten Inhalte sinken wird, ist wohl ein hinzunehmender Kollateralschaden. Letztlich müssen Unternehmen auch im Marketing die Kosten im Auge behalten, ergibt sich daraus, dass Ads mit billigem Inhalt besser laufen als generische Reichweite mit teuer erstellten Inhalten – man muss kein Topmanager sein um die Entscheidung abzusehen.

Eine Beispielrechnung

Ich nehme hierfür eine eher kleine Fanpage aus meinem “Bestand”, stellvertretend für viele kleine Marken die sich mit wirklich tollen Inhalten und wenig Reichweite abmühen. Wir reden hier über ~ 22.000 Fans, relativ hohe Interaktionsraten. Ein durschnittlicher Post erreicht so um die 5.000 User, was also knapp 25% der Fans ausmacht. Doch wie kommen die guten Inhalte zu Stande? Natürlich über gutes Personal. Geht man von einem gut aufgestellten Mittelständler aus, besteht das Team aus einem Marketingverantwortlichen, einem Mediengestalter und einem PR-Mitarbeiter. Alle 3 bekleiden natürlich noch andere Bereiche, so dass am Ende vielleicht 1,2 Vollzeitstellen für den Bereich Social Media bzw Facebook vorgesehen sind. Gutes Personal arbeitet nicht umsonst, nehmen wir mal jährliche Kosten von rund 50.000 € (Arbeitgeberbelastung) für diese 1,2 Stellen an (damit dürfte das noch sehr günstig sein). Für diese 50.000 € bekommt man nun also 25% Reichweite bei den eigenen Fans für seine Inhalte. Für 30€ kann ich aber einen einzelnen Beitrag bewerben und erhalte dafür, im Optimalfall, 100% Reichweite. Reduziert besagtes Unternehmen nun seine Personalausgaben drastisch und postet die gleichen Inhalte, aber deutlich weniger schön aufbereitet, lässt sich eine Menge Geld einsparen. Bei einem Beitrag je Woche fallen im genannten Beispiel rund 1.500 € für das bewerben an. Spart man sich aber die Hälfte des Personals, stehen da 25.000 € Einsparung dagegen. UND: 4x so viel Reichweite! Ich schreibe an dieser Stelle bewußt von Reichweite, unabhängig davon, ob dann letztlich Interaktion stattfindet. Die Entscheider wollen belastbare Zahlen sehen, da nützt dann die Geschichte von den prozentual gesunkenen Likes nichts.

Noch ist es eine Milchmädchenrechnung

Ganz klar, dieses Beispiel wird nicht so funktionieren. Die Fans, insbesondere jene die interagieren, sind wegen guter Inhalte Fan geworden. Sinkt die Qualität, sinken wohl auch die Fans. Und nicht jeder Nutzer, der meine Inhalte sieht, interessiert sich auch dafür. Skaliert man diese Zahlen aber nach oben, wird es immer attraktiver mit weniger Personalkosten mehr User zu erreichen. Und genau das ist es letztlich auch, was Facebook bezweckt. Gebt mehr eures SoMe-Budgets direkt an den Zuckerberg`schen Konzern ab!

Und nun?

Ich spiele jedes Spiel, das mich in meinen Zielen weiter bringt, mit. Sich daneben stellen und meckern wird nicht helfen. So lange die Ads in einem vernünftigen Budget Vorteile bringen, so lange werde ich sie einsetzen. Allerdings verfolge ich seit Jahren auch das Prinzip, dass Social Networks nur Inhalte in Zweitverwertung erhalten. Soll heißen: Die Musik spielt auf dem Blog. Dort liegt der Social Media Schwerpunkt, denn nur dort habe ich die Kontrolle. Danach können die Inhalte für Facebook, Pinterest, Google+ und so weiter aufbereitet und verteilt werden. Möglichst auch immer mit dem Hinweis auf den eigenen Blog. Geht Facebook irgendwann den Bach runter? Von mir aus! Ich bespiele dann einfach das nächste Netzwerk. Auf ein einzelnes Netzwerk zu setzen war noch nie eine so gute Idee, insbesondere weil man eben keinen Einfluss auf plötzliche Kurswechsel hat. Außerdem sind mir die Inhalte viel zu schade, als dass sie nach kurzer Zeit in den Tiefen des Newsstream verschwinden sollten.

Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden Tag

The Same Picture of Dave Coulier Every Day Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden TagSuch dir eine Nische, haben sie gesagt. Kontinuität ist wichtig, haben sie gesagt. Aaron Littleton hat diese Hinweise befolgt und einen tumblr eingerichtet, auf dem er seit dem 21. November 2011 jeden Tag das gleiche Bild von Dave Coulier postet. Ich weiß selbst nicht so recht was ich davon halten soll, und das Durchhaltevermögen von Littleton ist in Anbetracht der Automatisierung vermutlich auch nicht besonders hervorzuheben. Aber: mit rund 100 Interaktionen je Post ist zumindest Bewegung auf dem tumblr – offenbar gibt es in den USA genug Menschen die sich für das gleiche Bild von Coulier interessieren icon biggrin Das gleiche Bild von Dave Coulier, jeden Tag

Vermutlich wird dieses “Projekt” irgendwann als Kunst erklärt, vielleicht aber auch nicht. Ich wollte es euch einfach nicht vorenthalten, und schon gar nicht an einem Freitag. In diesem Sinne: TGIF!

Bloggerrelations from hell (inkl. Tipps zum besser machen)

Eigentlich bin ich kein Freund von Rants, aber in diesem Fall ist das Faß einfach übergelaufen. Man stelle sich vor, mir räumt man nach fast 7 Jahren bloggen die Möglichkeit ein, eins von 3 völlig sinnlosen Produkten zu gewinnen – mit etwas Glück versteht sich. Und das einzige was ich dafür tun muss: einen Blogartikel schreiben (mache ich ja eh ständig) und erklären, warum gerade ich dieses supertolle Produkt gewinnen sollte. Backlink auf den Shop inklusive, ganz klar. Das war mir dann doch eine Idee zu dreist und frech, so dass es diese E-Mail jetzt in einen eigenen Blogartikel geschafft hat. Namen usw habe ich unkenntlich gemacht, wer die Mail widererkennt weiß sicher bescheid.

Warum das völliger Mist ist haben schon viele andere geschrieben. Ich versuche anhand dieses Beispiels im folgenden einfach kurz zu erläutern was mich ganz konkret geärgert hat und wie man es, aus meiner Sicht, hätte besser machen können. Also eigentlich gar kein klassischer Rant (man beachte wie ich hier auf mein Karma einzahle!!!)

Im Screenshot der Mail sind rote Zahlen versteckt, 4 an der Zahl. Zu jeder Ziffer werde ich ein paar Zeilen schreiben – ganz einfach also.

bloggerrelations fail Bloggerrelations from hell (inkl. Tipps zum besser machen)

1) Die Ansprache

Wenn man auf Blogger zugeht ist ein angenehmer Ton völlig ok, wir sind hier nicht im Bankengeschäft und erwarten keine sonderlich förmliche Anrede. “Hallo Freunde!” gehört aber ganz sicher nicht zur bevorzugten Anrede eines Bloggers. Schon gar nicht, wenn wir noch nie zuvor etwas miteinander zu tun hatten. Des Weiteren zeigen mir die ersten beiden Worte der Mail, dass es sich um eine unpersönliche Massenmail handelt. Also Spam. Ganz ehrlich: wer gute Links von guten Blogs haben will, sollte den Klick ins Impressum auf sich nehmen und zumindest eine persönliche Ansprache formulieren.

2) Die Erklärung

Das einzig gute an dieser Mail: Er kommt sofort auf den Punkt. Der Nachteil: er versagt inhaltlich auf der ganzen Linie. Wer den ultimativen Blogger sucht, sollte sich nicht mit Preisen im Wert von unfassbaren 100€ rühmen. Das passt nun wirklich nicht zusammen. Und es ist auch ganz toll, dass “ihr” ein Blog Gewinnspiel kreeiert habt, aber etwas mehr Information wäre an dieser Stelle sicher gut gewesen. Zum Beispiel warum ausgerechnet ein Marketingblog an einem Gewinnspiel für unnützen Kram teilnehmen sollte. Oder wie diese Produkte meine Schönheit für immer konservieren. Oder den Weltfrieden bringen.

3) Keine Win-Win Situation

Bloggerrelations, also die Beziehung zwischen Marke und Blogger, sollten immer eine Win-Win Situation ergeben. Dann sind alle glücklich und einer Wiederholung steht entsprechend nichts entgegen. Im vorliegenden Beispiel ist dieses Verhältnis nicht gegeben: die Marke will Werbung bei meinen Besuchern und einen Backlink fürs Ranking in den Suchmaschinen von meiner Domain. Obendrauf soll ich noch einen lustigen Beitrag erstellen, der möglichst oft in Social Networks geteilt wird und ich soll auch noch auf deren Fanpage für Bewegung sorgen, sei es nur mit dem Kommentar das ich teilgenommen habe. Und was bekomme ich im Gegenzug? Eine nicht vorhersehbare Gewinnchance auf ein Produkt, das mich nicht einmal interessiert. Wer an dieser Stelle ernsthaft erwartet, dass gute Blogger dieses “Angebot” dankend annehmen, der tut mir wirklich leid. Letztlich gibt das im besten Fall ein paar Backlinks von Gewinnspielblogs, die weder relevante (also größer 3) Besucherzahlen haben noch irgendeinen Vorteil im Ranking bringen. Im schlimmsten Fall wirkt sich dieser schlecht gemachte Linkbait sogar negativ aufs Ranking aus. Was ich letztlich damit sagen will: versetzt euch doch einfach mal in den Blogger!

4) Das Ende

Die Mail endet so, wie sie angefangen hat. Viel Spaß, Euer xxxx-Team. Ja danke auch. Nur weil der Text in eine freundschaftsuggerierende Ummantelung gepackt wird, verwandelt sich Mist nicht in Gold. Optimalerweise endet eine solche Mail mit den Kontaktdaten des Ansprechpartners, der Aufforderung bei Fragen/Anregungen kurz eine Mail zu schreiben und vielleicht einer Floskel wie “ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit”. Nichts weltbewegendes, aber zumindest die direkten Kontaktdaten eines Ansprechpartners erwarte ich einfach. Nicht selten ergeben sich Rückfragen und da möchte man sich nun wirklich nicht durch den first-level Support kämpfen.

Fazit

Mit Bloggern arbeiten ist eigentlich gar nicht so schwer. Wenn dein Produkt nicht gerade völliger Mist ist oder dein Budget nur 250€ beträgt, kann das sogar richtig viel Spaß machen. Wie überall gibt es ein paar Grundregeln zu beachten, ich denke aus meinem Artikel lassen sich die wichtigsten ableiten. Viel schwieriger ist es eigentlich, die richtigen Blogger zu finden. Denn die Win-Win Situation tritt nur dann ein, es bringt keiner Marke etwas auf völlig themenfremden Blogs aufzutauchen. Das mag begleitend gehen, im Kern sollte das aber irgendwie zusammen passen. Wer dann eine gescheite Idee hat und eine einigermaßen vernünftige Mail zu Stande bringt – der ist auf einem guten Weg. Allerdings gehört im Background eine Menge mehr dazu. Das Ganze muss sich ja irgendwie ins Marketingkonzept integrieren, es will ausgewertet und nachbegleitet sein und am Ende sollte es auch fortgeführt werden. Wer sich das nicht zutraut kann ja einfach mich oder den Kai oder die Steffi oder den Karsten oder den Torsten oder irgendeinen anderen Social Media Auskenner befragen. Das ist am Ende zielführender, als es auf die hier beschriebene Art zu machen.