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Videos werden auf Tablets genauso oft wie auf Desktop-PCs angesehen

Mobile first! Das steht mittlerweile in ca 99% aller Briefings an Webagenturen. Responsive ist dank der Androhung des Rankingverlusts von Google der ganz heiße Shice und Websites müssen seit April 2015 unbedingt für mobile Endgeräte optimiert sein. Dass das auch schon zwei Jahre zuvor überaus sinnvoll gewesen wäre, geschenkt. Im responsiven Optimierungswahn werden nun aber auch zahlreiche Fehler gemacht. Dabei spielt es hier keine Rolle ob diese Fehler wegen schlechter Beratung, Beratungsresistenz oder einfach mangelnden Knowhow auf Agenturseite geschehen – sie sind einfach da. Da werden Websites völlig unnötig 1:1 auf Smartphones portiert oder aber so viele Sachen ausgeblendet, dass nicht viel mehr als eine aufgebohrte Webvisitenkarte über bleibt. Die Verfügbarkeit diverser Onlineanalysetools macht die Sache nicht besser, erst vor wenigen Tagen lag mir eine Anfrage vor, weil ein Googletool meinte das Javascript ließe sich noch um 1KB verkleinern. 1KB! Google sagt das! Worauf ich letztlich hinaus will: bei vielen Projekten fehlt der Blick auf das Wesentliche. Videos zum Beispiel.

Tablets sind in der Videonutzung mit Desktop-PCs gleichauf

video aufrufe nach device Videos werden auf Tablets genauso oft wie auf Desktop PCs angesehen

Adobe hat in einer aktuellen Studie über 200 Miiliarden Videostarts analysiert und dabei herausgefunden, dass Videos in etwas gleich oft am Desktop-PC und am Tablet aufgerufen werden. Trend: steigend am Tablet. Auch die Aufrufe mit Smartphones haben massiv zugenommen und werden wahrscheinlich in kurzer Zeit die alten PCs einholen. Zudem interessant: Applegeräte sind der absolute Platzhirsch: iPhones machen gut 2/3 der Aufrufe aus, iPads sogar über 80%. Ehrlich gesagt fällt es mir zwar schwer diesen Zahlen zu glauben, aber ich habe zufällig gerade keine Daten über 200 Milliarden Videoaufrufe… Im Prinzip ist es auch recht egal welche Marke das Device hat, wichtig ist hier, dass die Akzeptanz von Videos auch auf mobilen Geräten enorm hoch ist. Das sollte man dann auch nutzen und nicht auf die Idee kommen, seine Videos bei mobilen Endgeräten nicht auszuspielen. Das gilt insbesondere für Ads, oft konvertieren gerade Tabletnutzer nämlich besser als alle anderen.

Fazit

Laufzeitoptimierungen, Datenmengen klein halten und gezielte Auswahl der Inhalte für mobile Endgeräte sind wichtig. Allerdings sollten wir uns von der Mär der zu geringen Bandbreite verabschieden und Videos und vor allem auch Video-Ads mobile genauso bespielen. Auch, weil Tablets und Smartphones eben nicht nur unterwegs genutzt werden, sondern auch auf dem Sofa, dem Büro oder dem Klo. Und wer will schon auf die Onlineshopper aus dem Badezimmer verzichten?

Der vollständige „Adobe Digital Index (ADI): Digital Video Report Q1 2015“ ist hier verfügbar: Klick Klick.

GAG Immobilien AG – aus die Maus für unfairen Wohnungsmarkt

Die richtige Immobilie zu finden ist oft wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Besonders dann, wenn es in einer Großstadt um eine passende und bezahlbare Wohnung geht. Ständig berichten Medien über korrupte oder zumindest überaus merkwürdige Vergabeverfahren und Mieter, die auch noch das letzte Details über ihr Privatleben preis geben müssen. Und auch wenn die Politik mit verschiedenen Maßnahmen versucht den Markt in engere Regularien zu pressen, so bleibt doch ein mulmiges Gefühl für den Wohnungssuchenden. Aber auch für Mieter die bereits die richtige Wohnung bewohnen gibt es immer wieder Grund zur Sorge: kaum wird das Haus verkauft droht die Kündigung des Mietvertrags, insbesondere dann, wenn die Immobilie in einem angesagten Viertel steht.

GAG Aus die Maus GAG Immobilien AG   aus die Maus für unfairen Wohnungsmarkt
Screenshot: http://www.aus-die-maus.net/

Hausmeister Krause greift in Köln durch

Die GAG Immobilien AG besteht seit 100 Jahren und steht mit der aktuellen Kampagne für einen fairen Umgang zwischen Mieter und Vermieter ein. Als einer der 10 größten Vermieter Deutschlands wirbt sie mit dem folgenden Compliance-Spot für eine transparente Unternehmenskultur. Dazu passt natürlich der Kölner Comedian Tom Gerhardt, bekannt als Hausmeister Krause, wie kein anderer. In dem Spot spielt er zunächst den klischeehaften Makler, der sich auf Kosten der Wohnungssuchenden ein tolles Leben ermöglicht. Darauf erscheint er in seiner Paraderolle als Hausmeister und erklärt, dass die GAG für genau das nicht steht. Aber seht selbst:

Damit zeigt die GAG wie stark Compliance in der Unternehmenskultur verankert ist. Mauschelei, Korruption oder gar Betrug sind für die Mitarbeiter des Kölner Immobilienunternehmens ein No-Go und das will man auch den bestehenden und zukünftigen Mietern vermitteln. Über den Spot hinaus wurde dafür die Website „aus die Maus“ erstellt. Dort erfährt der Nutzer wie zum Beispiel der Einkauf von Leistungen funktioniert und das es dort ein Standardschreiben für die Rücksendung von Geschenken gibt. Es darf nicht geklüngelt werden, wie es in Köln so schön heißt.

Diese Kampagne reiht sich wunderbar in den Slogan des Unternehmens ein: Besser hier zu Hause: GAG Immobilien AG, bei einem fairen Vermieter wohnt es sich letztlich ruhiger und besser.

 

Dies ist ein Sponsored Post der in Zusammenarbeit mit virallab.de entstand.

Lebensdauer von Facebookposts – wie lange währt der Content?

Facebook versteht es immer besser die Reichweite von Fanpages zu kürzen. Wer keinen wirklich guten Inhalt bringt, und diese Bewertung nimmt ausschließlich der Nutzer vor, der wird entweder mit niedriger Reichweite oder mit einer hohen Rechnung für Facebookads gestraft. Vielleicht auch ein Grund, warum immer mehr Publisher ohne Rücksicht auf Qualität möglichst abstruse Aufmacher wählen. Doch neben der subjektiv bewerteten Qualität der veröffentlichten Inhalte gibt es durchaus andere Faktoren, die über Share oder Nicht-Share, Like oder Nicht-Like entscheiden: zum Beispiel die Uhrzeit, zu der der Post veröffentlicht wird. Die Jungs von fanpage karma haben dazu mal wieder ihre Daten analysiert und sind zu einem interessanten Ergebnis gekommen: Postings zu später Stunde erhalten doppelte Aufmerksamkeit! Doch dazu später mehr.

Die erste Stunde ist entscheidend

In den ersten 60 Minuten nach Veröffentlichung entscheidet sich nach diesen Daten bereits ob das ein guter Post wird oder nicht. So gibt es die meisten Kommentare (relativ zur Zeitspanne) in der ersten Viertelstunde, ebenso verhält es sich bei den Likes. Geteilt wird hingegen erst zeitversetzt am stärksten, ab Minute 16 bis Minute 45 entscheidet sich hier euer Erfolg, vermutlich weil die Reichweite des Postings mit den Kommentaren und Likes der ersten Viertelstunde rapide ansteigt. Wer also in dieser Zeit nur wenige Reaktionen erreichen kann, darf getrost den nächsten Artikel planen.

Ich persönlich habe hin und wieder die Erfahrung gemacht, dass es durchaus entscheidend ist WER das Posting liked oder teilt, dann kann ein Artikel auch noch 1 oder 2 Tage nach Veröffentlichung durch die Decke gehen, das sind dann aber Influencer-bedingte (was für eine Wortkombi) Ausnahmen.

Doppelte Aufmerksamkeit für späte Postings

Wer über eine ganztägig aktive Zielgruppe waltet, darf auch gern nach 20:00 Uhr posten. Die Reaktionen am Abend sind zwar oft etwas geringer, dafür spült Facebook die Postings am nächsten Vormittag aber erneut in den Stream der Nutzer und die Möglichkeit auf eine große Reichweite erhöht sich entsprechend. Das ist eigentlich der interessanteste Part an der gleich folgenden Infografik, insbesondere für einen Feierabendblogger wie mich.

Hier die Auswertung in grafischer Übersicht:

150206 Inforgrafik Postzeiten1 1 Lebensdauer von Facebookposts   wie lange währt der Content?

2 Jahre ohne Corporate Website – Coke Journey wird erwachsen

coke 2 jahre journey 2 Jahre ohne Corporate Website   Coke Journey wird erwachsenOhne den freundlichen Hinweis aus Berlin wäre es mir wohl entgangen, dass seit der Ankündigung und dem tatsächlichen Launch von Coca Cola Journey in Deutschland nun schon über 2 Jahre vergangen sind. Aber gut, Zeitgefühl war noch nie meine Sache. In den vergangenen 2 Jahren ist bei Coke eine Menge passiert und die Nutzer haben sich mittlerweile an das ungewöhnliche Format der Website gewöhnt. Wobei ungewöhnlich natürlich falsch ist, das Layout und grundsätzliche Konzept der Journeywebsite ist eine Mischung aus Verlagsangebot und Blog, daher sicherlich bekannt. Nur als Website einer so großen Marke ist es auch Heute noch ungewöhnlich. Diese Aussage zeigt zugleich auch, wie konsequent das Contentmarketing in der breiten Masse betrieben wird – nämlich oft sehr inkonsequent. Viele Unternehmen verstehen unter Content Marketing noch immer ein schlecht auf der Website verlinktes Blog und langweilige Infografiken die man krampfhaft bei Bloggern zu platzieren versucht (wer den Witz im Zusammenhang mit der folgenden Infografik findet bekommt einen Keks).

Insofern ist es nämlich überaus erfrischend, dass Coke nach 2 Jahren mit sehr ordentlichen Zahlen aufwarten kann. Am Ende des Artikels gibt es dazu eine Infografik. Haha. Das gute Ergebnis rührt jedoch nicht (nur) von der grundsätzlichen Reichweite der Marke Coke, oder von Events die sich nur ein Konzern leisten kann, sondern eben auch von weitergehenden Kooperationen. Man integriert Blogger in das Redaktionsteam ohne sie ihrer Identität zu berauben, bezahlte Gastblogger sozusagen. Man erschließt selbst neue Themenfelder wie Rezepte (natürlich mit Produkten aus der Coke-Familie) und bietet somit einen bunten Themenmix in einem zeitgemäßen Format. Die Nutzer haben dabei stets Kontakt zur Marke und den gerade aktuellen Botschaften, einfach nur Catcontent sucht man auf Journey vergeblich.

Ich empfehle zum Blick hinter die Kulissen das sehr interessante Interview mit Patrick Kammerer und Felix Picker auf pressesprecher.com, dort zeichnet sich das Konstrukt ganz gut ab.

Und nun die versprochene Infografik:

Infografik Coca Cola Journey feiert zweiten Geburtstag 2 Jahre ohne Corporate Website   Coke Journey wird erwachsen

Dem Mindestlohngesetz mit ActiveHR gerecht werden

Die Reaktionen auf den Mindestlohn waren ziemlich gemischt in Deutschland. Manch Unternehmer stöhnte ob der steigenden Personalkosten, was ich persönlich wenig nachvollziehen kann, andere freuten sich über eine Lohnerhöhung. Und dann gab es die verängstigten Angestellten, die um ihren Job bangten. Ich persönlich sehe mich in keiner der 3 Gruppen, sondern gehöre zu denen die die damit verbundene Bürokratie und den Generalverdacht, unter dem man sich als Arbeitgeber nun befindet, bemängeln. Es ist ja nicht so, als ob man nicht sowieso von allerlei Ämtern, Krankenkassen, Leistungsträgern aus dem Sozialbereich und gefühlt 321.456 weiteren Institutionen mit Papier und vorallem der Pflicht dieses auch zu bearbeiten überschwemmt wird. Ein mulmiges Gefühl kommt dann vor jeder Prüfung auf, weil man es nicht mehr selbst überblicken kann. Wurde immer alles fristgerecht gemeldet? Hat sich im Betrachtungszeitraum etwas geändert was das Steuerbüro und man selbst nicht bemerkt hat? Mittlerweile resigniert man ein wenig, und ich spreche hier nicht aus Erfahrungen mit einem Konzern. Unser Unternehmen ist relativ gut überschaubar…

Und dann kommt dieses Mindestlohngesetz und plötzlich steht man unter Generalverdacht seine Arbeitnehmer auszunutzen. Allein der Gedanke an eine Prüfung lässt mich ein wenig mehr erschaudern, da der Zoll unangekündigt, bewaffnet und im Zweifelsfall unter bewaffneten Polizeischutz einrückt. Danke Politik, genau so stelle ich mir eine Unterbrechung im Meeting vor. Und nun stelle man sich das in einem Unternehmen mit einigen Tausend Angestellten vor: Da müssen zwangsläufig Fehlern passieren. Menschen überwachen Menschen um dann wieder von Menschen überwacht zu werden. Glücklicherweise gibt es dafür aber IT-Lösungen, die mehr oder minder gut sind.

ActiveHR befasst sich dabei mit Unternehmen die bereits SAP im Einsatz haben (oder dies planen). Dort gibt es Module zur Arbeitszeiterfassung und -Verwaltung. Wer das Modul SAP HCM (Human Capital Management) bereits im Einsatz hat, kann dieses nun mit Employee-Self-Services (ESS) und Manager-Self-Services (MSS) erweitern und damit neben der gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeiterfassung auch gleich die Mitarbeiterplanung und natürlich auch die Effizienzkontrollen abdecken. Für diesen Prozess bieten die über 20 SAP HCM Berater einen großen Erfahrungsschatz und damit einen möglichst reibunglosen Integrationsprozess an. Wer SAP kennt, weiß dass es ohne externe Unterstützung ein fast unmögliches Unterfangen ist neue Module zu integrieren und die Prozesse dann auch effektiv im Unternehmen einzuführen.

activehr Dem Mindestlohngesetz mit ActiveHR gerecht werden

Auf ihrem Blog berichten die Experten von ActiveHR über ihre Arbeit. Zugegebenermaßen ist das für Außenstehende schwerverdauliche Kost, allerdings ist es eben auch enorm schwer gleichzeitig Fachleute und Laien vernünftig anzusprechen. Trotzdem würde ich empfehlen das Fachniveau etwas zu senken um eventuell auch etwas unbedarftere Personaler ansprechen zu können.

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Das Wetter als Marketingfaktor

Im Onlinemarketing wird Mittelmäßigkeit knallhart bestraft. In Zeiten sozialer Netzwerke können sogar die Mitbewerber und potenzielle Kunden diese Mittelmäßigkeit an einfachen Kennzahlen ablesen. Das tolle daran: wer sich aus der Mittelmäßigkeit erhebt wird mit guten Ergebnissen belohnt. Das mag zwar für fast jede Disziplin im Leben gelten, im Onlinemarketing ist der Katalysator aber vergleichsweise riesig. Bleiben wir beim Marketing: wenn eine Aktion regional läuft und besonders gut ist, erreicht man statt ein paar hundert Menschen vielleicht einige Tausend. Im Internet erreicht man im Optimalfall mehrere Millionen, je nach Produkt und Ausrichtung lohnt die Ausrichtung dort also besonders.

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Bei blauen Himmel sollte das Ad-Budget steigen

Das Wetter als Wettbewerbsvorteil

Mittelmäßigkeit ist ein Wettbewerbsnachteil, darin sind wir sicher alle einer Meinung. Das gilt aber nicht nur für die erstellten Inhalte oder Kampagnen, sondern auch für die Steuerung dahinter. Kein Unternehmen hat ein unendliches Marketingbudget, auch wenn das beim Mitbewerber vielleicht oft so aussieht. Wer sein Budget also optimal einsetzt, gewinnt. Um das Budget gut auszuspielen sind aber gewisse Gedankengänge über die Frage nach der ominösen Zielgruppe hinaus notwendig. Denn diese Menschen, die man als zukünftige Kunden auserkoren hat, verhalten sich nicht alle gleich. Nicht einmal ein Einzelner verhält sich an jedem Tag und zu jeder Stunde gleich. Genauso wie seine Bedürfnisse und Vorlieben nicht in jeder Stunde oder an jedem Tag gleich sind. Das gilt natürlich auch für Frauen.  Überlegt also was eure zukünftigen Kunden so beeinflusst und versucht daraus Regeln für eure Werbekampagnen abzuleiten.

Im Tourismus gibt es da verschiedenste Einflussfaktoren. So werden im Januar besonders viele Buchungen vorgenommen, der Deutsche mag Planungssicherheit. Ebenso steigen die Buchungen (oft) an Wochenenden. Aber auch für Naherholungsziele gibt es gewisse Faktoren die im Ad-Management Beachtung finden sollten. Zum Beispiel das Wetter. Bei gutem Wochend- oder Ferienwetter steigt die Nachfrage nach Outdooraktivitäten in der Umgebung (logischerweise) an, während an regnerischen Tagen weniger danach gesucht wird. In umgekehrter Weise gilt das natürlich für Indoorbespaßung. Wer sein Budget an Wochenende mit unpassenden Wetter auf Sparflamme hält kann bei gutem Wetter richtig klotzen. Fährt der Wettbewerb die gute alte Gießkannenstrategie wird er dann an den wichtigen Tagen einfach überholt. Das gilt natürlich nicht nur für das Wetter, es gibt X-Feiertage und auch relativ plötzlich eintretende Ereignisse wie Streiks oder stark steigende Ölpreise, besondere Angebote von Bahn oder auch im Flugbetrieb oder, oder, oder.  All diese Faktoren verändern das Verhalten der umworbenen Menschen, teils signifikant, und sollten damit Beachtung finden.

Natürlich ist es nicht einfach alles und immer auf dem Radar zu haben. Betrachte ich jedoch die Marketingaktivitäten im Tourismusbereich ist es an zahlreichen Orten relativ einfach aus der breiten Masse herauszustechen.

 

Am 23. Juni ist Schluss mit der Likebox

Nach gut 6 Jahren stellt die Likebox von Facebook ihren Dienst am 23. Juni 2015 ein. Die beliebte Integration der eigenen Fanpage auf Websites, Blogs und Shops wird dann keine Daten mehr liefern – es besteht also Handlungsbedarf! Doch die Welt um das blaue f geht Ende Juni natürlich nicht unter, es gibt einen Nachfolger: Das Page-plugin! Dieses kommt zunächst etwas hübscher daher, bringt auch die Titelgrafik der Fanpage mit und hat sogar neben dem einfachen Like ein gut sichtbar untergebrachten Teilen-Button. Das anlegen erfolgt ähnlich einfach wie bei der Like-Box, sollte also niemanden vor große Probleme stellen.

page plugin Am 23. Juni ist Schluss mit der Likebox

Problematischer wird es bei den Dimensionen, denn Facebook arbeitet auch in Zeiten von responsive Websites noch immer mit fixen Breiten. Die neue Mindestbreite von 280 Pixeln könnte aber viele Websites vor Probleme stellen, denn das ist ein ganzes Stück breiter als die Likebox. Nicht jedes Template bietet also ausreichend Platz für das neue Plugin und ehe sich die workarounds etabliert haben dürften einige Tage vergehen.  Wie so oft bringen positive Veränderungen wie der Share-Button auch Nachteile mit sich, hier ist es die schiere Größe der Box. Trotzdem sollte jeder Nutzer der Likebox nun wie auch immer reagieren, ansonsten sieht das ab Ende Juni nicht mehr so schick aus.

MC Delivery – delivering what you love

MC Donalds hat es derzeit nicht leicht, ähnlich wie Burger King kämpft man mit den Konsumenten. Die haben nämlich zunehmend keine Lust mehr auf Industriefood und zahlreiche Skandale erschüttern das Vertrauen in die Produkte immer weiter. Und so bleibt den Fastfood-Riesen nichts anderes übrig als ihre systemgastronomischen Grundsätze, die nicht zuletzt auf hohe Effizienz setzen, aufzuweichen. Wer sich nicht mit dem Markt verändert, gehört mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Verlierern. Also gibt es neben den bewährten Produkten immer mehr Serviceleistungen, Produkte werden wieder frisch zubereitet und letztlich gibt es den Lieferdienst, den wir uns als Teenager so sehnlich gewünscht haben. Doch wie führt man das in den Markt ein, wenn an allen Ecken genau die Burgerrestaurants aus dem Boden sprießen, die man vor Jahrzehnten mehr oder weniger ausgerottet hatte? Richtig, man nutzt die (noch) vorhandene Kraft der eigenen Marke, für irgendwas muss die schließlich gut sein. Und so passen diese Prints aus den Emiraten zum ehemaligen Slogan „you love it“

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InterContinental erkennt Erlebnispotenzial #InterContinentalSecrets

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Schon während meiner Ausbildung wurde mir immer wieder eingebläut dass Kunden keine Produkte sondern Lösungen kaufen wollen. Was zunächst als dämlicher Marketingsprech daherkommt hat am Ende aber eben auch viel Wahrheit in sich. Das gilt natürlich auch für die gesamte Reisebranche: ich fliege nicht, weil ich gern in einem engen Raum mit hunderten fremden Menschen und nur bedingt guter Lebensmittelversorgung sitze. Ich schlafe nicht gern in einem 5* Hotel weil ich gern für ein Bett, das schon hunderte andere Menschen benutzten viel Geld zahle. Und so zieht es sich durch alle Bereiche, ich nehme eine Leistung in Anspruch weil ich sie benötige und/oder mir einen gewissen Vorteil davon erhoffe. In den seltensten Fällen tue ich das der Leistung selbst wegen. Die InterContinental Gruppe hat das nun auch erkannt und fährt eine Kampagne mit echtem Mehrwert für die Hotelgäste. Mit InterContinental Secrets bieten die Hotels ihren Gästen in Kooperation mit allerlei lokalen Partnern eine vielzahl von Erlebnissen, wie man sie eben nur von Insidern bekommt.

Das ist eine tolle Sache, wer schon einmal Stadtführungen der besonderen Art von echten Locals bekommen hat weiß das zu schätzen. Fernab von den Touristenmeilen verbergen sich oft wahre Schätze aus Kunst, Kultur, Gastronomie oder Architektur. Für die Frauen gibt es auch Shoppingtipps, was letztlich die Geldbörse sogar schont. In einem Reiseführer lernt man eine Stadt leider nicht kennen, sondern nur das, was der Reiseführer zu vermarkten wünscht. Selten deckt sich das mit den wirklich guten Sachen, oft wird dort nur das Standardprogramm abgefrühstückt. Das mag zwar in Großstädten für ein Wochenendprogramm völlig ausreichen, wer sich aber nur auf den Touri-Pfaden bewegt verpasst in der Regel sehr, sehr viel.

Aber auch für Geschäftsreisende ist das eine interessante Geschichte. Manchmal ist man in einer fremden Stadt und hat eher unerwartet einen Slot von 2-3 Stunden frei. Kann ich nun auf einen Service im Hotel zurückgreifen, der mir ein paar tolle Ecken in der Stadt zeigt ist das ein toller Mehrwert.

Zu der Kampagne gibt es auch ein Video, spricht mich persönlich jetzt nicht sonderlich an, aber ich kann verstehen dass der Spagat zwischen dem klassichen Hotelklientel und dieser komischen Internetgeneration nicht so einfach ist. Hätte man aber trotzdem interessanter machen können. Schaut es euch aber gern selbst an:

Weitere Infos gibt es auf der Kampagnenwebsite: Klick Klick

Superbowl 2015 Werbespots in Lego nachgestellt

superbowl werbung lego Superbowl 2015 Werbespots in Lego nachgestelltDer Superbowl ist nicht nur für die Sportler das absolute Highlight des Jahres, auch die Werber versuchen den besten Spot während dieses Großereignis zu produzieren. Leider funktioniert das immer seltener und insbesondere das Motto „wir machen irgendwas total verrücktes, mit Stars und/oder fast nackten Frauen, völlig egal ob es irgendwas mit der beworbenen Marke zu tun hat“ eben nicht wirklich gut.  Klar, der VW-Star Wars Spot ist noch Heute in vielen Köpfen, aber viele der Werbespots sind schon wenige Tage nach dem Superbowl vergessen.

Und jetzt kommt ein toller Werbemove: A+C ist ein Animations Studio aus England und hat ein paar der 2015er Superbowl Werbespots mit Legofiguren nachgespielt. In dem gut 3,5 Minütigen Spot wirken die Ideen plötzlich nicht mehr langatmig und sind sogar unterhaltsam. Allerdings merkt man hier auch ganz gut wie wenig die Story in dem jeweiligen Spot mit der beworbenen Marke zu tun hat. Schaut Euch also erstmal das Video an und besucht dann die Website dazu:

Brick Bowl from A+C Studios on Vimeo.

Und hier die Website dazu: Brick-Bowl.com