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Der Angriest Whopper #LebScharfStattBrav

BK Angriest 1 Der Angriest Whopper #LebScharfStattBrav

Burger King bringt einen neuen Burger auf die Tabletts der Kunden, der Angriest Whopper ist dabei nicht irgendein Burger der in irgendeinem Geschmackslabor mit irgendwelchen Zutaten kreiert wurde. Nein, BK scheute weder Kosten noch Mühen um diesen scharfen Burger zu braten!

4 Fans des Fastfood-Riesen aus England, Spanien, Deutschland und Brasilien reisten gemeinsam mit dem Vulkanspezialisten George Kourounis zum Guatemalischschen Vulkan Pacaya, einem der aktivsten Vulkane der Erde, um dort die Glut zu entnehmen auf der dieser höllische Burger gebraten wird. Das Video dazu ist leider noch nicht verfügbar, ich werde es aber in den nächsten Tagen hier einfügen.

Der Angriest Whopper ist also ein Superlativ in vielerlei Hinsicht, noch nie wurde eine Expedition zu einem Vulkan unternommen um einen Burger zu braten. Das ist so unfassbar klischeehaft männlich, dass der Burger nur gut sein kann. Und auch der Name verspricht viel, ebenso die Zutaten. So erhält der Burger sein rotes Erscheinungsbild durch ins Brötchen eingebackenen Chilli, das Geschmackserlebnis wird letztlich durch Angry Onions, Jalapeños und die scharfen Saucen abgerundet, wobei rund hier eher das falsche Adjektiv zu sein scheint. Burger King verspricht dass der Angriest Whopper einige Esser ordentlich ins Schwitzen bringen wird.

Mit dieser Kampagne um einen Burger geht Burger King konsequent einen anderen Weg als der größte Konkurrent Mc Donalds, während sich das große M zeitweise mit Bio-Produkten versucht und die Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen versucht setzt Burger King auf den Kern der Marke: gegrilltes Fleisch, Geschmack, Genuss. Burger und Fast Food sind eben keine gesunden Lebensmittel, bringen einem aber auch nicht um, so man es maßvoll genießt. Der Aufwand rund um den Angriest Whopper zeigt auch deutlich, was der Markt Heute von einer großen Marke erwartet: nicht nur gute Produkte, sondern auch jede Menge Entertainment.

BK Angriest 2 Der Angriest Whopper #LebScharfStattBrav

Und so wird der Angriest Whopper auch von zahlreichen Aktionen auf Facebook und der Website begleitet, unter dem Hashtag #LebScharfStattBrav fordert Burger King zu mehr Schärfe, Abenteuer und Spaß im Leben auf und versucht damit tiefer in den Alltag der Kunden einzudringen. Ein Konzept das Heute mehr denn je gefragt ist.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den Burger, scharf war schon immer eine gute Eigenschaft bei Fastfood.

Update – hier ist das Video!

Disclaimer
Dies ist ein sponsored Post. Die Emanate GmbH aus München hat für die Veröffentlichung des Artikels also bezahlt. Es wurde dabei keinerlei Einfluss auf die Meinung und/oder Tonalität des Artikels genommen.

Vorbilder von Jugendlichen: Schauspieler, Sportler, YouTuber

Wir alle haben Vorbilder, je nach Alter und Lebenswandel verändern sich die als Vorbild angesehen Menschen im Laufe eines jeden Lebens natürlich. Trotzdem hat ein Blick auf eine spezielle Altersgruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt großen Aussagewert, gerade Jugendliche eifern gern Prominenten nach. Humandbrandindex hat eine Studie erstellt aus der sich folgende Top10 ergeben:

Prominente Vorbildfunktion Generation Y Vorbilder von Jugendlichen: Schauspieler, Sportler, YouTuber

Human Brand Index www.humanbrandindex.com

 

Die ersten 8 Plätze könnten dabei, natürlich mit anderen Menschen, auch aus den 1990ern oder gar 1980er Jahren stammen, Schauspieler und erfolgreiche Sportler waren schon immer beliebte Vorbilder. Das ich Mitte der 1990er Jahre Mario Basler total super fand, sagt sicher auch eine Menge über mich aus. Platz 9 ist dann allerdings ebenso spannend wie Platz 10. Mit LeFloid steht da also tatsächlich ein YouTuber, der zudem nichteinmal allen Befragten bekannt war, unter denen die ihn kannten gewann er das Gesamtranking mit gut 44% sogar. Aber gut, 20,9% sind auch schon eine echte Hausnummer. Ebenso spannend finde ich aber Platz 10: Barbara Schöneberger, eine tolle Frau in unserer Gesellschaft, schafft es also auch in einer sehr jungen Generation als Vorbild zu überzeugen. Großen Respekt dafür, auch an die Jugendlichen für die gute Wahl.

Doch was sagt uns das?

Nun schaut man sich das Mediennutzungsverhalten an, sowohl bei den 14 bis 29 Jährigen als auch in der Gesamtbevölkerung, wird der mittlerweile vollzogene digitale Wandel deutlich:

Nachrichtenquelle gesamtbevölkerung Vorbilder von Jugendlichen: Schauspieler, Sportler, YouTuber Nachrichtenquelle 14 29 Vorbilder von Jugendlichen: Schauspieler, Sportler, YouTuber

Quelle: https://netzoekonom.de/2016/03/21/twitter-meldet-12-millionen-nutzer-in-deutschland/

So wird es also zukünftig nicht die außergewöhnliche Ausnahme sein, das Marken YouTuber oder andere Digital-Promis vor ihre Marke spannen, es wird normalität. Auch wenn es weiterhin ein Balanceakt ist, denn die Bekanntheit digitaler Größen ist auf die Gesamtbevölkerung gesehen noch immer bedeutend geringer als bei Promis aus dem Fernsehen – doch die Kommunikation zwischen Marke und Kunde findet vornehmlich digital statt.

Die Jagd auf YouTuber, Blogger und natürlich ganz besonders auf Snapchatter -sie ist im vollen Gange.

Taste the feeling – Coca Cola startet neue globale Kampagne

Mach Dir Freude auf – dafür stand Coca Cola seit 7 Jahren in Deutschland und darunter liefen praktisch alle Kampagnen und Aktionen. Coke gründete dafür sogar das Happiness Institut und zog den Aufmacher der Kampagne in allen Bereichen durch. Doch irgendwann wird es eben Zeit Dinge zu ändern und so besinnt sich Coca Cola nun wieder auf seine eigentlichen Produkte zurück. Mit „Taste the feeling“ rückt die Coke als solche wieder in den Mittelpunkt.

coke taste the feeling Taste the feeling   Coca Cola startet neue globale Kampagne

Nicht alles wird begraben

Die vergangenen Jahre haben viele gute Aktionen gesehen, die mass customization Kampagne „Trink ne Coke mit“ gehört definitiv zu den besonders Erfolgreichen. Und so kann man ein Foto mit einem besonderen Moment, optimalerweise natürlich von einer Coke begleitet, auf Instagram hochladen und mit dem Hashtag #tastethefeeling versehen und gewinnt dabei mit etwas Glück eine Coke mit freiwählbaren Namen. Der Hype darum ist zwar abgeflacht, aber die individuellen Flaschen sind noch immer sehr beliebt.

Coca Cola Werbung 2016 „Anthem“

Der neue Spot beginnt dann auch gleich mit dem Produkt, also einer Coke die in ein Glas geschüttet wird. Die Präsenz der Flasche zieht sich durch den gesamten Clip, allerdings ohne dass es total störend ist. Aber sehr selbst:

Spannend dabei ist auch die neue Audiosignatur, die alle Geräusche enthält die eben bei so einer Flasche Coke entstehen: Das Aufploppen des Kronkorkens, der „Zisch“ beim Aufsteigen der Kohlensäure und die Erfrischung selbst – es bleibt dem Zuschauer an sich verborgen, aber Coke wird diese Geräusche in vielen Kampagnen weiterverwenden und dadurch weiter die eigene Marke im Unterbewußtsein verankern. Aber keine Angst, damit sind sie weder die Ersten noch die Einzigen 😉

Der Song

Die mir ehrlicherweise unbekannten Künstler Scott Fritz, Jeremy Bircher und Josh Jones haben die Kampagnen-Hymne „Taste the Feeling“ geschrieben und (der mir wiederum bekannte) Avdcii hat das Ganze mit seinem Remix dann zur Endfassung gebracht.

In Anbetracht der beträchtlichen Werbebudgets im Hause Coca Cola darf man auf das Startjahr der Kampagne sehr gespannt sein. Insbesondere hier in Europa steht mit der Fußball Europameisterschaft auch direkt ein Großevent an, das sicher nicht unbeachtet bleiben wird.

Baden-Württemberg engagiert die Sonne als Testimonial

Tourismusmarketing in Deutschland ist nicht leicht, außer man ist für Nord- & Ostsee oder eine der Metropolen wie Berlin, Hamburg, München usw verantwortlich. Wobei die es auch nicht so leicht haben, aber zumindest sind deren Merkmale recht klar zu definieren. Hat man die Verantwortung für ein ganzes Bundesland, wie zum Beispiel Baden-Württemberg oder auch mein geliebtes Thüringen stellt sich das schon deutlich komplexer dar. Ungefähr 123.718 Menschen sind dann nämlich sowohl total wichtig als auch kompetent und wollen „ihre“ Idee, die meist aus wirtschaftlichen Hintergründen genährt ist, als Headliner der Kampagne sehen. Also wofür steht ein ganzes Bundesland? So vollumfänglich, ohne einzelne Destinationen außen vor zu lassen, aber gleichzeitig so konkret, dass man nicht Gefahr läuft mit anderen Regionen verwechselt zu werden. Von der Marke, die keinesfalls verwässert werden darf, will ich da gar nicht erst anfangen 😉

Vor einem solchen Problem standen die Mädels und Jungs von RMG Connect, nachdem sie den Etat der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg gewonnen hatten. Und die Lösung ist einerseits einfach und genial, birgt aus meiner Sicht aber auch ein ordentliches Flop-Potenzial. Baden-Württemberg hat ab sofort nämlich die Sonne als Testimonial engagiert, weil das Wetter dort immer so gut ist. Und das ist kein Scherz:

RMG TMBW Anzeige Weinberg Baden Württemberg engagiert die Sonne als Testimonial

Die Idee finde ich so toll, weil man unter der Sonne natürlich alles, aber wirklich auch absolut alles, was ein Bundesland hat präsentieren kann. Schließlich thront die Sonne unentwegt über der Erde. Aus menschlicher Perspektive zumindest. Auch die Gestaltung mit dem gelben Halbkreis in der Ecke lässt viel Spielraum für alle möglichen Motive.

Andererseits begibt man sich eben auch in eine gewisse Wetterabhängigkeit, sobald wir einen verregneten Sommer haben fliegen den Mitarbeitern in den Touristinformationen in BW die Flyer und Broschüren um die Ohren. Ebenfalls fraglich bleibt, ob man Baden-Württemberg in den nächsten Jahren als Land der Sonne etablieren kann. Aber hey, Ideen zerreden ist immer einfach – lassen wir uns überraschen wo die Kampagne noch hinführt. Und ich drücke die Daumen, dass im Süden die Sonne scheint.

Die Burger King Gold Collection – frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]

Das Jahr hat kaum begonnen da umwirbt die Fastfood-Kette Burger King mit neuen Premiumprodukten die hungrige Kundschaft. Ab dem 19.01.2016 sind die Produkte KING Angus, CHICKEN TENDERCRISP® und Philadelphia Cheese Balls für kurze Zeit in Deutschland verfügbar (anders als der Peace Day Burger, den es in Deutschland nicht gab). Die Produkte werden ausschließlich auf Bestellung frisch zubereitet, liegen also nicht schon vorbereitet im Wärmeabteil bereit. Damit folgt Burger King dem allgemeinen Trend (auch in Deutschland) sich frischer und bewußter zu ernähren. Das mag auf den ersten Blick zwar widersprüchlich erscheinen, schließlich reden wir hier über Fastfood, ist aber letztlich konsequent und wird sicherlich von den Kunden auch honoriert. Denn nur weil ich mich nicht gerade vegan und frisch von der Ökowiese gepflückt ernähre darf es trotzdem frisch sein, hier spielt eben auch der Geschmack eine entscheidende Rolle.

BK Gold Collection 2 Die Burger King Gold Collection   frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]

Der King Angus Classic, wahlweise auch mit Käse als King Angus Cheese wartet dabei mit 175g Angus Rind aus Irland auf. Auch hier wird wieder deutlich, dass auf Geschmack geachtet wird und das Fleisch für den Burger eben nicht die Reste aus verschiedenen Fleischverarbeitungsbetrieben beinhaltet. Darüber hinaus wurde die Garzeit für den King Angus verlängert, damit das Fleisch schonender zubereitet werden kann und auf dem Burger besser schmeckt.

Den CHICKEN TENDERCRISP kennen viele Burger King-Kunden sicher noch, der beliebte Hühnchenburger feiert im Rahmen der Gold Collection ein Comeback. Auch hier weist Burger King aktiv darauf hin dass nur Fleisch aus Hühnerbrustfilets verwendet wird.

Erstmalig in Deutschland gibt es die Philadelphia Cheese Balls. Mit Philadelphia-Frischkäse gefüllte Bällchen, wahlweise in 5er oder 9er Abpackung als Snack oder Beilage zu einem Burger. Damit wird dann sicher jeder satt.

Wie bei BK üblich können alle Burger noch zusätzlich mit Käse oder Bacon belegt werden, das ist ein sicherlich bekanntes Verfahren womit sich Burger King seit Jahren vom Mitbewerber Mc Donals abhebt und hin und wieder witzige Kundenkreationen in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter hervorbringt.

Burger King bleibt also stark im Wettbewerb um Fast Food Kunden, der sich in den letzten Jahren sicher deutlich verschärft hat. Immer mehr kleine Burgerrestaurants eröffnen und kreieren dort spannende Burgervariationen, was die großen Ketten natürlich unter Druck setzt. Mit immer neuen Produkten, einer steigenden Qualität und Kundenbindungsinstrumenten wie Gutscheinen, egal ob in der Post oder der App, oder der Teilnahme an Payback zeigt Burger King dass man die Zeichen der Zeit erkannt hat. Derzeit 11 Millionen tägliche Gäste in über 100 Ländern geben dem Unternehmen in seiner Strategie recht und wenn man weiterhin auf Marktveränderungen reagiert wird das sicher auch noch eine ganze Weile so bleiben.

BK KING Angus Cheese 200x150 Die Burger King Gold Collection   frisch zubereitete Spezialitäten zum Jahresstart [Sponsored Post]Ich persönlich besuche zwar relativ selten Fast Food Restaurants, spätestens auf der Autobahn freue ich mich aber immer wieder über die Burger Kings an den Raststätten – hier weiß man genau was man bekommt und es geht meistens schnell. Und den King Angus werde ich jetzt auch probieren gehen, wenn man darüber bloggt und ständig das Bild sieht will man auch wissen wie er schmeckt 😉

 

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Donald Trump Jam – der Höhepunkt eines absurden Wahlkampf

Donald Trump ist sich für nichts zu schade wenn es darum geht sein Ziel zu erreichen. Schon gar nicht wenn das Ziel die Präsidentschaft der USA ist. Und dafür instrumentalisiert er jetzt auch Kinder. In Florida. Mit einer verstörenden Choreographie deren Song uns die dunkle Zukunft unter dem Präsidenten Donald Trump zeigt. Die USA mit (noch mehr) Expansionsgedanken, die ganze Welt soll so super-duper-toll wie die einzig wahre Nation werden. Bitte lieber Amerikaner, ernsthaft: wählt wen ihr wollt, außer Trump. Ich weiß dass ihr nicht doof seid.

Und damit jeder weiß worüber ich überhautp rede hier das Video dieses absurden Donald Trump Jam:

 

Bloggerranking Nummer Drölf – der Blogger Relevanzindex

Ich weiß schon gar nicht mehr wie viele Versuche es bereits gab die (deutsche) Bloggerlandschaft in ein greifbares und möglichst sinniges Ranking zu pressen. Und eigentlich geht das wohl auch gar nicht, zumindest in keinem vollumfänglichen Sinne. Das sieht man schon bei Contentsammelplattformen wie das einst von mir geliebte rivva. Seitdem dort verschiedenste Partner ein- und ausgestiegen sind ist die Plattform für mich völlig uninteressant geworden, was insbesondere an der Vermischung von Blogs mit Medienhäusern und Verlagen liegt. Wenn ich wissen will worüber Spon gerade berichtet, dann surfe ich da hin. Dass die professionellen Angebote in den Rankings bei rivva oft oben stehen ist naturgemäß und lässt damit die vielen tollen Blogmeldungen in den Hintergrund rutschen. Twitter hat rivva damit für mich komplett abgelöst, auch wenn ich damit in meiner Filterbubble festhänge…

Award Top500 72doi Bloggerranking Nummer Drölf   der Blogger RelevanzindexAber immerhin gibt es rivva noch, im Gegensatz zu vielen der Blogrankingdienste. Und damit wären wir beim Blogger Relevanzindex. Bereits im Dezember bekam ich eine Mail mit der freudigen Botschaft nach diesem Index zu den Top500 zu gehören. Klingt erstmal nach keiner tollen Leistung, in Anbetracht meiner langen Inaktivität empfinde ich das aber als recht befriedigend. Trotzdem erschien bis Heute nichts dazu auf meinem Blog, irgendwie fehlte mir der Sinn hinter einem erneuten Ranking. Doch mit dem neuen Jahr und neuen Gedanken zur Ausrichtung des Blogs überdachte ich die ganze Geschichte nochmals und möchte dem Blogger Relevanzindex zumindest eine Chance geben. Ein Ranking kann nur dann funktionieren, wenn möglichst viele Menschen davon wissen und möglichst viele Menschen daran glauben oder es zumindest auf niedrigem Niveau unterstützen. Mit einem Artikel zum Beispiel oder auch dem verlinkten Siegel in der Sidebar. Und das mache ich hiermit. Obwohl auf der Website nicht mehr allzu viel passiert ist in den letzten Wochen, so wünsche ich mir mittlerweile sogar wieder ein solches Ranking. Weniger für dieses Blog hier, mehr als Grundlage für das ganze Contentseeding und zum entdecken neuer Blogs.

Wenn du, lieber Leser, jetzt deine Huldigungen ob dieses Top500 Blogs beendet hast, dann besuche gern die Website des Blogger Relevanzindex und erfahre mehr über die Datenerhebung und den ganzen Sinn dahinter 😉

 

Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt

Als Sparkasse hat man es nicht einfach, obwohl die Sparkassen in ihrem Kerngeschäft oft sehr hohe Marktanteile besitzen gibt es in vielen Häusern Probleme die junge Generation im Kundenstamm zu halten. Zu alt, traditionell und manchmal auch nicht fortschrittlich genug ist der Ruf – dabei hat der Sparkassenverband tatsächlich ausgezeichnete Apps im Portfolio. Aber Konkurrenten wie Number26 werben ganz gezielt auf diese Kundengruppe, mit Erfolg wie ich in meiner Facebooktimeline schon öfter feststellen durfte. Aber auch der Sparkassenverband hat aufgerüstet und beschäftigt offenbar nicht nur ein gutes sondern auch mutiges Social Media Team. Und nicht nur das, man gibt sich auch an anderen Stellen sehr jung & zeitgemäß wie die Abbildung dieser jungen Dame mit großzügigen Körperschmuck zeigt:

sparkasse catcontent Wie die Sparkasse mit Tatoos und Catcontent neue Kunden gewinnt
Screenshot: https://www.facebook.com/DasBesteausSocialMedia/photos/a.1427062130928965.1073741828.1421331988168646/1511990559102788/?type=3&theater

Junge Leute beim Berufseinstieg zu begleiten ist ein beliebtes Mittel um nachfolgenden Jugendlichen die Berufsbilder näher zu bringen. Eine tätowierte Bankkauffrau galt vor 10 Jahren auch im liberalen Deutschland noch als, sagen wir ungewöhnlich. Heute sieht das offenbar anders aus, warum sollten Tatoos auch etwas über Qualifikation oder sonstetwas aussagen? Nun gibt es aber nichts, was es nicht gibt in diesem Internet. Die Fanpage „Tatoofrei“ hat es sich zur Aufgabe gemacht tätowierte Menschen möglichst negativ darzustellen, teils gar zu diffamieren. Und so kam es wie es kommen musste, die Fanpage postete auf der Sparkassenseite mit Bezug zur abgebildeten Zeitschrift. Ehrlich gesagt hätte ich darauf gewettet, dass das Posting einfach gelöscht wird. Aber weit gefehlt, die Sparkasse antwortet mit oben abgebildeter Katze und erntet damit großen Applaus. Völlig zu recht und mindestens genauso überraschend.

Es lohnt sich also etwas mutiger in der Unternehmenskommunikation zu sein, insbesondere dann, wenn die Teilnehmer einer Diskussion Catcontentanfällig sind 😉

Well played liebe Sparkasse!

Warum E-Mail Marketing in 2016 (wieder) wichtig wird

Erst Gestern hatte ich eine kurze Übersicht zur Nutzung von Social Media bei kleinen und mittelständischen Unternehmen veröffentlicht, dort ging der Herdentrieb im Onlinemarketing ganz gut hervor. Wer jedoch im Marketing immer nur der Herde folgt, der hebt sich eben auch nicht ab. Das ist im Ergebnis dann entweder erfolglos oder unnötig teuer, oder beides. Seit vielen Jahren wird E-Mail Marketing mit negativ behafteten Berichten und Beispielen versehen, manche der selbsternannten „E-Marketeers“ oder wie sie sich gerade nennen tragen dazu auch ihren Teil bei, trotzdem ist das Potenzial von E-Mail riesig. Es wird nur viel zu selten ausgeschöpft.

E-Commerce ist weiterhin eine Boombranche

In unserer Agentur arbeiten wir seit Anfang 2015 und wahrscheinlich auch fast das ganze 2016 zu gefühlt 75% an Onlineshops und allem was damit zusammenhängt, der Boom im Onlinehandel hält also weiter an. Dabei hat sich das Ganze aber inzwischen deutlich professionalisiert, Shopbetreiber sind sich immer mehr der Anforderungen und der Bedürfnisse ihrer Kunden bewußt. Das spiegelt sich dann auch im Umsatz wider, wie Statista gerade aufzeigt:
infografik 4211 umsatzentwicklung im deutschen einzelhandel n Warum E Mail Marketing in 2016 (wieder) wichtig wird

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Das Wachstum, vor allem gegenüber dem stationären Handel, ist auch in 2015 enorm gewesen. Allerdings bekommt nicht jeder neue Onlinehändler etwas vom immer dicker werdenden Kuchen ab. Platzhirsche wie Amazon oder auch Zalando beanspruchen von Beginn an einen beachtlichen Teil der Onlineumsätze. Und trotzdem sprießen immer wieder neue Shops aus dem digitalen Boden, einige davon behaupten sich dabei auch sehr erfolgreich. Der Grundstein dafür wird allerdings schon lange vor dem GoLive des Shops gelegt!

Prelaunchpage als Adresssammler

Zwischen der finalen Entscheidung über einen eigenen Onlineshop Produkte zu verkaufen, egal ob selbst hergestellt oder als Händler, und dem tatsächlichen GoLive des Shops liegen in der Regel viele Monate, nicht selten sogar weit über ein Jahr. Wer diese Zeit dann mit Agenturgesprächen und dem Tapezieren des Lagers verbringt begeht schon den ersten Fehler. Mit einer Prelaunchpage, also einer einfachen Seite mit kurzen Infos was es denn bald schönes geben wird, einer Möglichkeit sich für einen Announcer zu registrieren und dem Versprechen auf einen Rabatt dafür, sammelt man schon von Beginn an Mailadressen, kann von Beginn an in die Werbung gehen und erhält im Optimalfall sogar schon Feedback zum Produkt. So können etwaige Fehler in der Kommunikation oder in der Darstellung der Produkte bereits im Entwicklungsprozess des Onlineshops erkannt und verbessert werden. Geht der Shop dann eines Tages online kann man mit den gesammelten Mailadressen direkt einen guten Verkaufsstart hinlegen.

E-Mail Marketing geht nicht mit Outlook

Die Adressen der Prelaunchpage sind natürlich nur der Anfang einer erfolgreichen E-Mail Marketing Karriere. Mit gezielten Aktionen, zum Beispiel mit Gutscheinen für den Newslettereintrag oder Gewinnspielen, lässt sich die eigene Liste der Mailempfänger kontinuierlich ausbauen. Auch exklusive Produktankündigungen können zum Ausbau der Reichweite genutzt werden. Sobald es allerdings mehr als 20 Adressen werden geraten Mailprogramme wie Outlook oder Thunderbird an ihre Grenzen schließlich wurden sie auch nie für den Massenversand programmiert. Es braucht also eine ordentliche Softwarelösung mit der dann die Listen verwaltet oder wenigstens importiert werden können. Da nicht jeder ein HTML-Profi ist (und selbst die bei Mails oft genug an ihre Grenzen gelangen) empfiehlt es sich eine Software zu wählen die einen guten Designassistenten hat. Dabei kommt es weniger auf super-kreative Entwürfe als auf die saubere Darstellung in den meisten Mail-Clients an. Um das Ganze auch in größeren Zahlen zu schaffen ist Automation ein wichtiges Stichwort, ich weiß – das klingt jetzt wieder nach den „Im Internet reich werden Super Hero Ninjas“, aber auch auf der seriösen Seite der Macht muss effizient gearbeitet werden. Wer sich also für den Newsletter registriert oder auf der Prelaunchpage anmeldet, der muss automatisch eine Antwort bekommen. Wer seit langem auf keinen Newsletter reagiert hat, der muss automatisch einen Gutschein bekommen um ihn zu reaktivieren. Und so weiter, je nach Shop und Geschäftsmodell lassen sich hier zahlreiche Regeln definieren um die Kunden/Interessenten gewogen zu stimmen.

Ich schaue mir dazu gerade Get Response als Maillösung an, die bieten eine recht ausführliche A/B Test Funktion an und das ist ein weiterer wichtiger Punkt: ebenso wie im Shop sollten auch die versandten Newsletter auf Wirksamkeit geprüft werden. Funktionieren Rabatte absolut oder in Prozent besser? Wie sollte der Betreff aussehen? Welche Farben sind für Buttons am Besten geeignet? Ich bin sehr gespannt wie weit sich das treiben lässt.

Fazit

Mail ist weiterhin ein mächtiges Tool im Onlinemarketing. Der Ruf ist zwar nicht mehr der Beste, aber wer die Grundregeln beachtet, nur an Empfänger verschickt die via Double-OptIn eingewilligt haben und die Inhalte genauso liebevoll wie den Shop selbst gestaltet, der kann hier noch einiges an Umsatzpotenzial bergen.